Test „Sandy Bridge“-Grafik: Intel kombiniert starke GPU mit schwachem Treiber

DanielOcean schrieb:
also macht eine SB wirklich Sinn für einen HTPC... mit HD Bild und Ton via HDMI 1.4a?!

Nicht wirklich. Siehe Technische Schwierigkeiten.

1337bjoerN schrieb:
Wozu ist das gut? Um onboard karten zu ersetzen?

Neben dem Argument von Dr.Phenom nutzt das auch den Laptopherstellern. Nur noch eine Aktivkühlungskomponente reduziert das Gewicht und spart Platz im Notebook (sowohl wegen der kleineren Platine als auch wegen kleinerer Kühlkörper).
 
Lord Sethur schrieb:
Habs immer noch nicht verifizieren können... und beim ersten Überfliegen dieses Artikels hab ich auch nichts entdeckt - wie siehts denn aus mit der meiner Ansicht nach eventuell sogar größten Schwäche aller aktuellen OnBoard-oder-sonst-was-nicht-dedizierten-Lösung bei Sandy Bridge?
[...]

This motherboard comes with multiple VGA output that features desktop extension on two monitors. You can connect two monitors to any two of the onboard VGA, DVI-D, and HDMI ports.
(Asus Motherboard P7H57D-V EVO [User Manual], Seite 2-25)

Offensichtlich gehts!
Und AMD ist wohl auch am richtigen Weg:
https://www.computerbase.de/forum/threads/test-amds-brazos-platform.845296/#post-9208837

Gruß,
Lord Sethur
 
Ich sehe hier im Test noch ein weiteres "Problem".

Getestet wurde das Ganze mit einem 850W Netzteil. Das Problem hierbei: Selbst wenn wir nach der 80P Maßgabe rechnen und bei 20% Last gemessen wurde, da liegen wir bei 170W die hier das System mal überhaupt nicht erreicht. Daher können wir davon ausgehen, dass der Wirkungsgrad durch die Auslastung von gerade einmal 47W, also 5,5% bei wieviel? 80%? 70%? liegt. Das sind wiederum bei 80% 37,6W für die Komponenten oder aber 32,9W. Ein ehrenwerter Unterschied würde ich meinen, immerhin wird doch immer wieder darauf herumgeritten wieviel ein Gesamtsystem so verbraucht im Vergleich zu AMD oder Atom oder weiss der Kuckuck.

Selbst bei Vollast und 95W sind wir beim Netzteil bei gerade einmal 11,2% Auslastung. Derselbe Wirkungsgrad von oben, also 80 oder 70% wären 76W bzw. 66,5W.

Da hätte man lieber das hier neu getestete Be Quiet mit 400W als Referenznetzteil nehmen sollen.
Da wären wir bei 47W immerhin schon bei ca. 12% und bei 95W bei 24%, also innerhalb der 80P Norm. Da wir von dem BeQuiet aber selbst die %-Angaben im unteren Bereich ab 10% Auslastung haben, kommen wir sogar noch weiter und können genau ausrechnen was die Komponenten an Leistung ziehen.

Denn da hat das BQ 81,5% Wirkungsgrad bei 20% Auslastung sind es schon 87,4%.

Da wir also den Wirkungsgrad des 850W Protz-Netzteils nicht kennen, kann man hier nur spekulieren was die Hardware wirklich an Leistung zieht. 5W mögen nicht DIE Welt sein für einige, auf der anderen Seite reden wir hier von 47W Gesamtverbrauch da wären 5W mehr oder weniger schon 10%.

Also von mir hier die Frage: Könnte das Setup mit einem kleineren Netzteil wie dem BQ nochmal nachgemessen werden oder ist das zuviel Aufwand?
 
Weiß jemand, ob man mit der Sandy Bridge Grafik zwei Monitore parallel anschließen kann?
Also, z.B. einen PC-Monitor fürs normale Arbeiten per DVI und dann noch einen Full-HD-Fernseher per HDMI zum Bluray gucken...
 
Mr.joker schrieb:
Weiß jemand, ob man mit der Sandy Bridge Grafik zwei Monitore parallel anschließen kann?
Also, z.B. einen PC-Monitor fürs normale Arbeiten per DVI und dann noch einen Full-HD-Fernseher per HDMI zum Bluray gucken...

Habe seit einigen Tagen meine beiden neuen Acer 24" hier stehen und werde am Wochenende endlich mal testen und berichten.
 
Es ist viel Leistung aber immer noch nicht genug um zu zocken so what? Ich warte auf die nächste Generation!
 
@ dacleric & Wolfgang

Zum Thema "Intel Management Engine Interface Software"

Intel beschreibt dies so:

"The Intel(R) Management Engine Interface (Intel(R) ME Interface) is the interface between the Intel(R) Management Engine firmware and the host. Drivers and applications on the host that wish to interact with Intel(R) Management Engine through host interface would use the Intel(R) ME Interface host windows driver."

Unter Windows 7 - 32 bit und 64 bit wird zum Glück dieser Treiber (HECI.sys bzw. HECIx64.sys) auch seit geraumer Zeit über Windows-Update angeboten. Somit ist dann das unbekannte Gerät im Gerätemanager schnell verschwunden bzw. der korrekte Treiber installiert. Der Treiber ist aber auch über das Intel-Download-Center zu bekommen und wird dann nach Ausführen der "exe-Datei" ebenfalls automatisch installiert.

Eine Neuerscheinung ist die ganze Sache mit "Intel Management Engine Interface" jedoch nicht - schon seit Jahren ist diese teils auf Mainboards mit entsprechenden Intel-Chipsätzen vorhanden - und gerade dann, wenn eine ON-BOARD VGA Lösung mit dabei ist bzw. seit jüngster Zeit die im Prozesser integrierte VGA-EINHEIT.

LG und schönes WE
 
Die für mich wichtigste Frage beim h67-Board wird mir immer noch nicht beantwortet: Was macht die Grafikeinheit, wenn eine zusätzliche Grafikkarte eingebaut wird. Einige behaupten, die Einheit schaltet völlig ab, andere, auf die HD-Videowiedergabe und die Transcodierungs-Möglichkeiten kann weiter zugegriffen werden. Da ich bislang der Meinung war, dass letzteres zutrifft, habe ich das h67-Board gekauft. Da noch original verpackt, kann ich es immer noch gegen ein p67-Board umtauschen. Dann habe ich wenigstens die Möglichkeit der Multiplikatoränderung.

Was empfehlt Ihr mir für meinen künftigen Schnittcomputer, der wegen der cuda-Fähigkeiten mit einer Geforce GTX 470 arbeiten wird.
 
Wenn eine PCI-E Grafikkarte verbaut wird, schaltet die interne Grafikkarte ab, so zumindest bei mir ;)
Da du permanent eine PCI-E Grafikkarte nutzen möchtest, würde ich dir zum P67 raten und "K" CPU raten.
Ich hatte das H67 nur wegen der integrierten Grafik bestellt, da ich diese bis zum Release der GTX560 nutzen werde.

Sehe dir mal die GTX560 oder GTX570 an.
 
Ich habe die Diskussion auf den letzten Seiten zum Thema Multimonitor Betrieb verfolgt, aber irgendwie gab es bisher keine klare Aussage...

Wenn ich 3 oder 4 Monitore an dem Rechner betreiben möchte, kann ich dann einfach eine Grafikkarte dazuhängen? Also quasi 2 Monitore über die Sandy Bridge Grafik und 2 Monitore über die extra Grafikkarte?

Wenn eine PCI-E Grafikkarte verbaut wird, schaltet die interne Grafikkarte ab, so zumindest bei mir
Da du permanent eine PCI-E Grafikkarte nutzen möchtest, würde ich dir zum P67 raten und "K" CPU raten.
Ich hatte das H67 nur wegen der integrierten Grafik bestellt, da ich diese bis zum Release der GTX560 nutzen werde.

Hast du das mal im Bezug auf MultiMonitor Betrieb getestet? Und wenn ja, was für ein Board hast du?
 
Nein, sobald eine zusätzliche Karte installiert wird, schaltet die onboard Grafik ab.
 
Und wie sieht's aus mit dem Multi(Zwei)-Monitor-Betrieb an der Sandy Bridge? Also, einen Monitor über DVI und einen über HDMI, geht das?
 
ich lese immer wieder, dass bei einer zusätzlichen Grafikkarte die onboard-Grafik auf einem h67-Board abschaltet. Nach meinen ersten Tests ist es genau umgekehrt:
Eine eingebaute NVidia-Karte wird vom Prozessor außer Gefecht gesetzt. Der Prozessor nutzt jetzt nur noch den DVI-Port der Karte für den Monitor, nicht aber die Grafikfähigkeiten der Karte.
Wird eine ATI-Karte installiert, lässt sie eine Abschaltung durch den Prozessor nicht zu. Jetzt arbeitet das System nur noch mit der ATI-Karte.

Zu diesem Ergebnis komme ich bei einem Vergleich einer ATI 4760 und einer GTX 470 auf dem H67-Board, deren Leistungsdaten mir von meinem bisherigen PC bekannt sind.

Ergebnisse: Nach Einbau der GTX 470 bleiben alle Leistungsdaten der HD 3000 Grafik unverändert. Nach Einbau der ATI erscheinen exakt deren mir bekannte Daten.

Ein zweiter Vergleich: Die Transcodierung eines mpeg-Films nach H-264 1080i dauert mit HD 3000 ca. 30 Minuten, unabhängig davon, ob die 470 eingebaut ist oder nicht. Nach Installation des Intel-Tools zur Verbesserung des Renderns von Adobe-Programmen reduziert sich die Zeit in beiden Fällen auf 10 Minuten. D.h., das Intel-Tool für die HD 3000 funktioniert auch bei eingebauter NVidia-Karte.
Den gleichen Rendervorgang mit der ATI-Karte habe ich nach 45 Minuten abgebrochen.
 
ucob schrieb:
Ein zweiter Vergleich: Die Transcodierung eines mpeg-Films nach H-264 1080i dauert mit HD 3000 ca. 30 Minuten, unabhängig davon, ob die 470 eingebaut ist oder nicht. Nach Installation des Intel-Tools zur Verbesserung des Renderns von Adobe-Programmen reduziert sich die Zeit in beiden Fällen auf 10 Minuten. D.h., das Intel-Tool für die HD 3000 funktioniert auch bei eingebauter NVidia-Karte.
Den gleichen Rendervorgang mit der ATI-Karte habe ich nach 45 Minuten abgebrochen.
Wow, das ist ja beeindruckend!
Aber... ich steh grad ein wenig auf dem Schlauch ... kannst du mir noch mal etwas genauer erklären, um welches Intel-Tool es sich da handelt, und was hat das wiederum mit Adobe zu tun oder anders gefragt, was hat Adobe mit Video-Transcodierung zu tun?
(Ich frag nur, weil ich auch viel Video-Encodierung mache und da wäre das natürlich echt ein Argument!)
 
Unter der Adresse:

http://software.intel.com/en-us/art...ia-sdk-and-intel-quick-sync-video-technology/

stellt Intel einen MPEG2- und h.264-Decoder für Premiere CS4 und 5 und für Elements 8 und 9 kostenlos zur Verfügung. Gegenüber den Adobe Exportern ergibt sich die von mir genannte Verbesserung der Rendergeschwindigkeit um das dreifache.

Bei der Installation auf einem 64bit-System bitte darauf achten, dass für Elements 8 das Tool für 32bit genommen wird. Das ebenfalls angebotene 64bit-Tool funkioniert nicht bei Elements.
 
Das klingt wirklich sehr interessant. Die Frage ist jetzt warum das mit der AMD Grafikkarte nicht geht.
 
auweia schrieb:
Das klingt wirklich sehr interessant. Die Frage ist jetzt warum das mit der AMD Grafikkarte nicht geht.

Naja in seinem Fall gehts mit der nVidia-Karte genau so wenig, weil die gar nicht erst aktiv ist.
Dürfte also eine reine Optimierungsgeschichte seitens Intel sein.

Übrigens lässt sich in meinem H57 Gigabyte BIOS die Graphik-Priorität einstellen, also PCIe oder integrierte von Intel. Vielleicht bringt das Abhilfe mit der nVidia-Karte.
 
Ich habe noch mal eine Frage zu der Intel-Grafik.

Meinen Server wollte ich auf Sandy Bridge Quad-Core umstellen. Zur Zeit nutze ich aber den Server auch noch für einige Anwendungen, wie Photoshop und Bilderverwaltungstools usw. Gespielt wird natürlich nicht. Bringt mir bei diesem Anwendungsprofil eine HD3000 Vorteile gegenüber einer HD2000. Ich will halt keine Graka einbauen, da in den PCIe16x mein Raid-Controller gesteckt werden soll. Natürlich will ich mit der ganzen Aktion den Server auch stromsparender bekommen. Wenn die HD2000 reicht, dann würde ich den i5-2300/ i5-2400 nehmen und müsste nicht nur wegen der HD3000 den i5-2500K nehmen.
 
Intel hat jetzt ja mehrere neue Treiber rausgebracht, ich fänd es schön wenn ähnlich wie Treiber von nVidia oder ATI diese mal in einem Kurztest beäugt würden :-). Einfach auch damit Intel Treiber mal mehr in den Fokus geraten und Intel sich hier mehr anstrengt. Die Versprechen im letzten Treiber ja schon enorme zuwächse:

Batman: Arkham Asylum* v1.1 - Built in Test 18%
BattleForge* 14%
Call of Duty*: Black Ops 37%
Call of Duty*: Modern Warfare 2 11%
Crysis Warhead* v1.00 - benchmark_cargo test 39%
Enemy Territories Quake Wars* 1.5 19%
Far Cry* 2 v 1.03 43%
H.A.W.X.* 2 38%
H.A.W.X.* v1.02 - Built-in Test 28%

Quelle: http://downloadcenter.intel.com/Det...Premium*, 64-Bit-Version&DownloadType=Treiber
 
Mr.joker schrieb:
Und wie sieht's aus mit dem Multi(Zwei)-Monitor-Betrieb an der Sandy Bridge? Also, einen Monitor über DVI und einen über HDMI, geht das?

Das interessiert mich auch! Gibt es hierzu schon Angaben bzw. kann das jemand beantworten!
 
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