"Der Befehl ATA Secure Erase ist eine Erweiterung der Firmware und im Befehlssatz des Laufwerks untergebracht. Auf SSDs hat der Befehl den zusätzlichen Nutzen, dass ATA Secure Erase den Datenträger in den Werkszustand zurücksetzt und die SSD damit wieder so schnell macht, wie am ersten Tag.
Es bleibt aber das Problem, an den Befehl heran zu kommen. Denn ein normales Formatierungskommando von Windows oder Linux reicht dazu nicht. Stattdessen ist spezielle Software nötig, um ATA Secure Erase auf einem Laufwerk anzustoßen.
Einige Hersteller liefern zu ihren SSDs passende Dienstprogramme mit aus, entweder auf einer CD im Karton, oder auf der Support-Webseite. Viele der Dienstprogramme bieten auch ein „Secure Erase“ an, um die SSD zurück zu setzen. Ein Beispiel dafür ist die Intel Solid-State Drive Toolbox und der Samsung SSD Magician . Dieser Weg über diese herstellerspezifischen Windows-Programme ist in jedem Fall der einfachste, da ATA Secure Erase hier einfach über einen entsprechenden Menüpunkt aufgerufen wird. Allerdings gibt es nicht von jedem Hersteller passende Dienstprogramme und auf fremden SSDs lassen sie sich auch nicht ausführen.
Ein bekanntes Programm, umATA Secure Erase auszuführen, ist die Freeware HDDErase für Windows. Allerdings arbeitet HDDErase immer nicht zuverlässig: Zum einen ist das Programm mit zahlreichen SDDs nicht kompatibel, etwa mit Modellen von Intel. Zum anderen kommt es mit dem BIOS von einigen Hauptplatinen nicht zurecht und findet dann gar keine angeschlossenen SSDs.
Es bietet sich ein noch ein anderer Weg über Parted Magic an. Dies ist ein bootfähiges Live-System auf Linux-Basis, das unter anderem den bewährten Partitionierer Gparted mitbringt. Außerdem sind eine Reihe weiterer Festplattentools enthalten, etwa auch ein Befehl für ATA Secure Erase. "
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Datensicherheit-6581465.html
Scheint also keine technischen Hindernisse zu geben. Windows bietet das wohl einfach nicht von Haus an (also den Befehl).
Windows ist wohl einfach eingeschränkt von der Funktionalität her bei der Anwendung von den SATA-Befehlen. Ich habe vor 2 Jahren auch mal versucht, bei HDDs den Secure Lock bei HDDs zu deaktivieren, aber unter Windows hast Du dazu keine Option. Ging dann auch nur mit Linux...