Versionen des Serial ATA Standards
Serial ATA 1.0 (2000)
Serial ATA wird von den Firmen APT, Dell, IBM, Intel, Seagate und Maxtor entwickelt. Die Leistungsfähigkeit von SATA/150 liegt bei 150 MB/s. Durch Serial ATA soll die Verbindung zwischen Laufwerken und das Austauschen von Komponenten - unter anderem im laufenden Betrieb - vereinfacht werden. Serial ATA beruht darauf, dass die Daten seriell übertragen werden (Bit für Bit) und nicht, wie bei den alten ATA-Standards, in 16-Bit-Worten.
Serial ATA 2.0 (2005)
Firmen wie Maxtor und Hitachi sowie Seagate vertreiben Serial ATA II Festplatten bis zu einer Größe von 500 GB. Das Erscheinen der Serie war zunächst auf Mitte 2005 festgelegt, wurde aber dann doch vorverlegt (z.B. Maxtor). Der Leistungsdurchsatz von Serial ATA II liegt bei 300 MB/s, also doppelt so schnell wie bei der 1. Serie. Bis jetzt unterstützen nur nForce-4-Motherboards die Geschwindigkeit von SATA II, ältere Motherboards kommen deswegen nur auf die normale SATA-I-Geschwindigkeit. Dies ist für die Leistungsfähigkeit der Platten allerdings nicht entscheidend, da der Durchsatz einer heutigen Festplatte weniger als 100 MB/s beträgt.
Der einzige bisher relevante Performancevorteil vieler SATA2 Festplatten entsteht durch Native Command Queuing, kurz NCQ. Mit diesem Standard wird die Verwaltung der Schreib- und Lesevorgänge optimiert und beschleunigt. NCQ muss von Festplatte und Motherboard unterstützt werden. Heute unterstuetzen auch schon einige SATA I Festplatten die NCQ Technik.