SB Board mit BIOS gesucht

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el-mujo

Gast
Hallo,
Gibt es eigentlich noch neue Boards mit 60er-Chipsätzen für den Sandy-Bridge? Ich lese überall nur (U)Efi. Ich möchte aber ein althergebrachtes BIOS in meinem System werkeln sehen.
Wenn jemand Vorschläge hat, bitte her damit.
Kriterien: SandyBridge, Sata6Gbps, Firewire, USB 3.0, RAID 1/0, alter PCI port, Fullsize ATX

THX
 
gigabyte :)
 
selber suchen?
 
Von Gigabyte gibt es auch Boards mit UEFI.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn es mich nichts angeht, aber mich würde der Grund schon interessieren...
 
Gibts denn einen Grund, warum du unbedingt das normale alte Bios haben möchtest?
Ich finde das Uefi nach kurzer umgewöhnung richtig gut.

Ansonsten mal bei den Gigabyte Boárds schauen, die haben teils noch das alte Bios
 
Ich sach nur: "Wat der Bauer nit kennt, frisst er nit..." ;)

Die meisten Gigabyte-Boards, wenn nicht sogar alle haben noch ein herkömmliches BIOS. Die haben lediglich ein "Hybrid-EFI" genannte Bastelarbeit, damit die Oldtimer 3TB-Festplatten unterstützen...

Wer also nen Dinosaurier sucht ist da genau richtig... :)
 
Aaaalso, das mit Gigabyte gefällt mir schoneinmal sehr gut :-) Bin vor ein paar Jahren von MSI auf Gigabyte umgestiegen.
TB Grenze... Gute Programmierer könnten sicher ein BIOS schreiben, dass damit umgehen kann, wenn auch mit Tricks. HDD renzen wurden ja immer mal wieder in der Geschichte erhöht (2GB/75GB/137GB u.s.w.) Davon abgesehen, wer will schon ein TB Monster als Bootlaufwerk, wenn SSDs doch der beste Systemspeicherkandidat ist und noch Meilenweit von der TB Region entfernt ist?!

Warum kein EFI?
Nicht dass ich zwanghaft an altem festhalten will, aber es gibt nicht wenige berichte, die sich um die Sicherheit solcher Systeme sorgen. Wenngleich dese Berichte in der schir unüberschaubaren Menge an EFI Artikeln nahezu untergehen.
Einen kleinen Einblick bringt der Post#17 in diesem Fred zum Ausdruck. http://www.overclockingstation.de/mainboards/9438-bios-oder-efi-was-ist-euch-lieber.html
Und ratet mal, warum MS da ganz groß miteinsteigt; nachdem TPM und TCPA mehr oder weniger geflopt waren (man muss aber TPM auch zugestehen, dass es unter gewissen Szenarien durchaus sinnvoll ist, so wurden z.B. per TPM geschütze Computer NICHT durch die vor 18 Monaten laufende Aktion "Aurora" betroffen, diese Maschinen verweigerten die Ausführung des Schadcodes)?!
Ich bin jetzt nicht der absolute Experte für dieses Thema (noch nicht), aber ich hatte mich mal mit einem Programmierer unterhalten, der sich wüstst über die Einfürung von EFIs aufgeregt hat. Ich nenn mal ein paar Stichworte, in der Hoffnung dass der, der wirklich damit zutun hat, diese richtig einordnen kann:
Hardware, Ressourcen, DRM, Zugriff, HAL, emulation
Das thema Netzwerkschnittstelle auf Hardware-Ebene in Kombination mit nichtflüchtigen Speicher auf Board-Ebene.. spätestens da sollten die Alarmglocken bei allen sicherheitsbedenklichen usern angehen. Wie es aussieht, kann auf die Schnittstelle von aussen zugegriffen werden, solange der PC am Stromnetz hängt. Wake on LAN kommt auf diese Weise bereits in den Layer3 Netzwerklevel.
Das geht mir alles zu weit und irgendwann verliert man den Überblick, um was man sich Sicherheitstechnisch alles kümmern muss, oder gefasst sein muss.
Drum gehe ich lieber auf Nummer sicher und verwende lieber ein BIOS, genau wie ich keine TR-069 IADs verwende und empfehle.
Ich werde das mal noch etwas weiter Recherchieren zu gegebener Zeit.

Und vielen Dank für die Vorschläge. Dann kann ich ja nochmal beherzt zugreifen :-) Ich bedaure übrigens sehr, dass es Firmen wie Epox, A-open und Abit nicht mehr gibt :-(
 
Nach aktuellen Stand der Gerüchte kannst du dann aber auch Windows 8 vergessen, das wohl nur mit EFI laufen soll.
 
der ram wird doch auch bloß nich geleert wenn man den pc runter fährt? oder doch?
und solang man nich den stecker zieht sind die daten auch noch vorhanden.

die netzwerkkarten die auf den boards sind sind eh bloß keine profikarten wo man schon selbst mit ins "bios" kommt ...

wenn du sicherheit willst wenn der pc aus is dann zieh den stecker. :D
 
Ich befürchte, dass deine Befürchtungen auf einer Grundlage wachsen, die sowohl Berechtigung als auch Problematiken mit sich bringt. Bevor man das falsch versteht das Ganze in anders formuliert mit einem wichtigen Zitat von Lichtenberg: „Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

Natürlich birgt jede neue Technik Gefahren, wenn die entsprechenden Optionen ausgenutzt werden um Böses zu tun und der unbedarfte Nutzer sich nicht damit auseinander setzt. Wenn man aber die volle Leistung haben möchte, muss man gewisse Änderungen in Kauf nehmen und sich bewusst damit auseinander setzen...
In dem Zusammenhang würde ich also nicht auf EFI verzichten, sondern darauf achten, welche Module von den jeweiligen Herstellern implementiert werden und wie gut man die Sicherheit des Systems im Griff hat...

Sicher ist das Bastelarbeit, aber wenn man ehrlich ist... das alte BIOS ist ziemlich sicher, aber dann wäre es auch sinnvoll Windows NT4 einzusetzen... Das ist auch immernoch sicherer als Windows 7...

Letztlich ist es aber immer eine Frage der Philosophie... :)
 
So, ich bin ein klein wenig weiter..

Wie eigentlich schon ein paar Mal gesagt wurde, handelt es sich bei EFI um ein höheres Betriebssystem, dass Hardware-Infos an das Haupt OS übermittelt. Also im Prinzip ähnlich, mit dem Unterschied dass EFI für Außenstehende eine Schnittstelle bietet. Ähnlich dem TR-069 hat dieses eine bidirektionale Kommunikationsschnittstelle. Das wurde auch schon angesprochen (WoL im Layer3).

Das Ganze geht einfach viel zu weit. Erst TR-069; dann wird direkt auf den PC abgezielt. Für gewisse Behörden und Konzerne wird damit ein Jahrelanger Wunsch Wirklichkeit. Der Wunsch der Kontrolle über die Hardware eines PCs, und dazu noch gleich mit TR-069 ein Werkzeug, um auch ältere PCs in den "Genuss" kommen zu lassen.

Und jetzt werden sicher wieder ein paar Fanboys kommen und sagen, dann schalt doch den Rechner aus wenn du ihn nicht benutzt. Dazu ist zusagen, dass das an der Realität vorbei geht. In vielen Büros wird grundsätzlich der PC niemals physisch vom Netz getrennt. Und was machen die PCs die im Dauerbetrieb laufen? Ausschalten verzögert eine Manipulation nur um maximal ein paar Stunden.

Warum begehrt kaum einer auf? Weil alle nur die vermeintlichen Vorteile des EFI sehen, obwohl es real keinen Vorteil bringt. 3TB+ Unterstützung ist genauso mit BIOS möglich. Ebenso die Steuerung mit Maus und eine GUI. Alles mit BIOS möglich!
Bei TPM und TCPA gab es noch einen gewissen Widerstand, wird das Produkt aber schön mit Gimmicks und vermeintlichen Zukunftssicherheiten umgarnt, werden viele Leute BLIND!

Ich kann nur vor der Verwendung von EFI-Derivaten warnen! Ihr wisst meist nicht, wass Ihr euch da ins Haus holt. In 5 -10 Jahren werden wir wissen, was die Industrie und Behörden damit anfangen können und wie es uns auch täglich betrifft.

Der Fantasie sind da fast keine Grenzen gesetzt, da prinzipiell damit alles möglich wird.

Wir haben uns nun schlussendlich für ein Gigabyte entschieden. Der PC-Verkäufer war über des sehr verdutzt wegen des Ausschlusskriteriums des EFI, wie einige hier auch. Aber wahrscheinlich nur, weil er es nicht besser wusste.
Das Gigabyte H67A-UD3R-B3 hat ein sog. "Hybrid-BIOS" drum war ich beim Auspacken erst mal stock sauer, dass ich beim Kauf nicht aufgepasst hab. Aber zum Glück ist Gigabyte in diesem Fall eine Schweinefirma und wirbt mit "Hybrid-Efi" und hat unter der Haube weiterhin ein lizensiertes AWARD-BIOS mit 3TB+ Funktionalität. Also Schwein gehabt - kein EFI.

PRO BIOS/Coreboot
CONTRA EFI

Für eine richtig gute Quellenangabe fehle mir bisher noch die Zeit. Aber ich bleibe an dem Thema dran.

ByeBye
 
Ach Du meine Güte @el-mujo, das ist doch Panikmache³ und stellt völlig voreingenommen die Möglichkeiten künftiger Technologie als böse Dämonen dar, die uns alle das Blut aussaugen wollen.

Dass die Möglichkeiten des altbackenen 32bit basierten BIOS inzwischen (v.a. im kommerziellen Bereich) mehr als erschöpft sind, ist vermutlich querbeet unbestritten und nur Fanatiker oder "Vorwärts, nimmer!"-Kerle würde wohl was anderes behaupten.

Eines der zentralen Kennzeichen von UEFI ist, dass es modular ist. Das heißt, es bietet die Möglichkeit gewisse Funktionen zu implementieren. Zwischen Möglichkeit und Zwang besteht m.E. auch heute noch ein entscheidender Unterschied - was wohl auch mitunter einer der Gründe für das letztendliche Scheitern des TPM war.

Gerade die künftige Möglichkeit zur Treiberimplementierung in einer möglicherweise von Betriebssystemen unabhängigeren Form ist doch ziemlich sexy, vor allem wenn man dabei bedenkt dass beinahe 99% der PC Probleme auf solche Dinge zurückzuführen sind. Natürlich ist dahin noch ein steiniger Weg.

Ebenso sind Themen wie die Möglichkeit zur Diagnose und Fernwartung von Systemen ein Kostenfaktor der beinahe jegliche Vorstellung in der Gesamtbetrachtung übertrifft. Aber Hauptsache mal über theoretische Fallstricke ausgelassen, die für 99% sämtlicher PC Anwender sowieso völlig irrelevant sind.
Zudem ist die Annahme, dass man sich -dort wo es auch von Belang ist- nicht um die entsprechende Sicherung dieser Mechanismen sorgen und auch kümmern wird einfach nur absurd.
Selbst das gescholtene TR-069 ist bspw. für sicherliche Millionen von unerfahrenen Usern ein Segen, man denke nur an Routerkonfiguration.

Im Großen und Ganzen werden auf lange Sicht, erst Recht mit Einführung von IPv6 (IPsec implementiert) die Sicherheitsaspekte sogar überwiegen und womöglich gar irgendwann -nun drifte ich aber auch in etwas wildere Spekulation ab- eine softwarebasierte Anti-Malware Kontrolle völlig entfallen können.

Sämtliche Funktionen wie auch DRM sind ohnehin optional und eigentlich für den Consumerbereich gedacht und auch hervorragend geeignet - es stellt ohnehin nur eine Verschlüsselungsform dar, die Softwarepiraten langfristig mal aussperren soll. Ob das letztendlich klappt bleibt abzuwarten, aber begrüßenswert wäre es, solange das auf eine Art und Weise geschieht, die Datenschutzrechtlich vertretbar ist.
Kritik könnte man insofern dann üben, dass es bestimmten Konsortien (die alte Leier des Trusted Computing *gg*) möglich wäre auf Basis der vergebenen Lizenzen Nutzungsprofile zu erstellen.
Aber, man höre und staune, daher ist es bislang zum Einen ohnehin noch optional und in 1000fach anderen Bereichen (div. einkaufskarten, Kundenaccounts, Soziale Plattformen im Netz etc.pp) lassen sich das die Leute sogar bereitwillig gefallen in dem Wissen (oder auch Glauben) dafür eine Gegenleistung irgendwelcher Art zu erhalten.
Also lächerliche Panikmache die Du hier betreibst, die mind. so altbacken ist wie das von Dir favorisierte klassische BIOS.

mein Fazit:
Für den Privatanwender sind die geäußerten Sicherheitsbedenken völlig unbeachtlich und zudem nicht zwangsläufig. Die Einzigen die über lange Sicht auf der Strecke bleiben werden (und m.E. auch sollten!) sind alle jene die das Internet in der derzeiten Form ausschließlich als die ultimative Möglichkeit sehen, das geistige Eigentum und die kommerziellen Leistungen anderer ohne Gegenleistung nutzen zu wollen.

Sämtliche sicherheitsintensive Bereiche wie ggf. Banken, Regierungen und sonstiges werden vermutlich entweder die jeweiligen Module gar nicht verwenden oder aber tatsächlich auf eigene Systeme (die dann wohl auch kein OpenSource wie CoreBoot sein werden) setzen.



zu guter Letzt:
Letztendlich kommt noch dazu, dass Du vermutlich auch einem Irrglaube erliegst.
Selbstverständlich ist das BIOS auf den neueren Gigabyte-Boards modular erweiterbar und prinzipiell UEFI konform.
Nur weil da auf der Packung BIOS draufsteht, bedeutet das noch lange nicht dass die da diesen lupenreinen 32bit-Uralt Ramsch drunter stecken haben.
Und was folgt aus dieser modularen Erweiterbarkeit? Ja! Richtig, UEFI...
Sämtliche von Dir so verteufelten "Anti-Features" sind also ganz genauso für die Gigabyte Boards denkbar.
Nur weil die noch Ihre altbackene GUI verwenden und Angst hatten ggf. in Kompatibiltätsprobleme bei einer kompletten Umstellung zu laufen, heißt das noch lange nicht dass das verwendete BIOS nicht EFI konform wäre.
"Vorteile aus beiden Welten", das heißt gewohntes BIOS Interface mit Placebo-Effekt (dem Du auferliegst) sowie modularer Erweiterbarkeit und sämtlichen EFI Features unter der Haube.

Ich weiß jetzt nicht ob man dazu recht einfach genaueres herausfinden könnte, aber bei Anandtech war das so ähnlich zumindest seinerzeit schon bei den Board-Vorstellungen und -Testvergleichen zu lesen.

http://www.anandtech.com/show/4130/the-battle-of-the-p67-boards-asus-vs-gigabyte-at-190/5 schrieb:
Yes, that is right – BIOS. No UEFI here. Well, that's not strictly true, as one of the latest BIOS updates at the time of writing (F6) implements an EFI into the BIOS, reportedly allowing bootable access to hard drives over 2.2TB. This is due to, as Gigabyte explained, that their board is actually UEFI, but without a proper GUI interface like other boards. They've used the old BIOS-style interface for now, as after years of plugging away they believe it's quick, stable and recognisable for consumers to understand.


http://www.anandtech.com/show/4241/h67-a-triumvirate-of-tantalizing-technology/10 schrieb:
While still not on the full graphical UEFI bandwagon yet, Gigabyte’s BIOS-like UEFI system is relatively rock solid and simple to use..

Die begriffliche Vermarktung als "BIOS" gepaart mit dem Spruch "best of both Worlds" ist nur der werbetechnische Aufhänger für die optische Präsentation. Funktionell steckt da wohl nichts anderes dahinter als bei sämtlichen anderen Herstellern.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Nur weil da auf der Packung BIOS draufsteht, bedeutet das noch lange nicht dass die da diesen lupenreinen 32bit-Uralt Ramsch drunter stecken haben."

Dann les bitte mal die Handbücher und Datenblätter von Gigabyte genau.
Da steht im konkreten Wortlaut "licensed AWARD BIOS" - auch bei den neuesten Boards.

Alles klar?!

EFI Funktionen werden nur emuliert und das schreibt Gigabyte auch so.
Es werkelt weiterhin ein echtes BIOS bei Gigabyte-Boards und das ist vernünftig, solange die grundelegnden Bedenken nicht zerstreut werden können. Und wenn GB hier ein echtes EFI aufsetzt, MUSS soetwas auch in den Datenblättern stehen, steht aber nicht. GB scheint aber grundsätzlich hier eh einen sehr eigenen Weg zugehen.
Ich habe eben nochmal nit Gigabyte telefoniert: Sie verwenden in der Tat noch ein altes BIOS mit einen "modifizierten EFI Bootloader". Nicht mehr und nicht weniger. AMT und WakeOnLAN sind abschaltbar, ob das in der Zukunft noch so bleibt sagte er wörtlich "abwarten".
Tolle Wurst, also im moment noch definitiv ein BIOS bei dem man bedenkenlos zugreifen kann.

Hier nochmal eine aktuelle Diskussion zum Thema die EFI mittlerweile doch etwas kritischer sieht:
http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=398889

Wer immer noch glaubt, EFI sei harmlos, der soll das ruhig weiter kaufen und mit der Maus rumspielen.

Ich will keine Panik machen, aber man wird doch noch Fragen aufstellen dürfen.

Ganz aktuell macht das schon angesprochene Gerücht, dass Linux ausgesperrt werden könnte, tatsächlich die Runde. Dabei wird lediglich eine Signaturprüfung des Bootloaders mittels sicheren Schlüssels überpfüft. Das gab und gibt es bereits seit mehreren Jahren, wenn man TPM verwendet. Es ist also kein Alleinstellungsmerkmal des EFI, darüberhinaus kann TPM nach belieben abgeschalten werden. Bei Efi sieht die Sache ganz anders aus. So wie es sich jetzt darstellt, sieht es so aus, als würden die ersten ein zwei Generationen des neuen UEFI noch eine Möglichkeit zur abschatung von "secure boot" bieten, was danach kommt kann sich jeder ausrechnen.
OEMs jedenfalls weden sich die Hände reiben. Und die haben nunmal einen Marktanteil der mit den PC-Schraubern nicht vergleichbar ist.

Aber viel entscheidender finde ich, dass das HOST OS (UEFI) nun Netzwerkanbindung hat. Diese kann unmöglich von mir (einem Guest-OS) überwacht werden. Und spätestens da schrillen alle innerlichen Alarmglocken und der Blick färbt sich ROT.

"Gerade die künftige Möglichkeit zur Treiberimplementierung in einer möglicherweise von Betriebssystemen unabhängigeren Form ist doch ziemlich sexy" solche Sätze sind es dann, die mir Sorgenfalten ins Gesicht treiben. Wenn dass sexy ist, weiss ich auch nicht mehr.

Und wenn hier alle für den Fortschritt (und der Zukunft zugewandt) sind, warum wird dann nur über EFI und nicht über Coreboot sinniert?! Das wäre sogar lizensfrei für die Hersteller.


Mitt dem EFI wird die Grundlage für ein ganz anderes Computernutzungsmodell gelegt. Man kauf keinen PC, man erwibt eine Lizenz, diesen, wie ihn der Hersteller liefert, benutzen zu dürfen. Darauf wird es langfristig hinauslaufen. Das Chrome-Book ist quasi das erste Gerät diese Klasse.


Es wird Zeit für einen fundierten kritischen Bericht zum EFI, bei allem geflame.
Kritik und sicherheitstechnische Bedenken gehören in der heutigen zeit nunal dazu.
Wenn sich alle Kritik beseitigen lässt, dann werde auch ich ein Einsehen mit dem EFI haben.
 
Hallo zusammen,

ersteinmal ein sehr Interessante Diskussion, die ich mir grad durchgelesen habe.
Ich bin eigentlich nur über die Suche auf diesen Thread gestoßen, weil ich ebenfalls ein Board ohne irgendwelche (U)EFI Implementierung suche.

Also im speziellen suche ich eine Mainboard, dass mindestens eine PCIe-Schnittstelle aufweist die mit 4 oder mehr Lanes angebunden ist. Es muss mindestens eine x8-Karte reinpassen.


Damit nicht gleich die Frage aufkommt, warum eines mit normalen BIOS, hier die Antwort ;):

Ich möchte mir einen (sehr) sparsamen Fileserver aufsetzen und mein Adaptec RAID-Controller wird von keinen EFI erkannt.
Wahrscheinlich wird die Unterstützung auch nicht mehr mittels Firmwareupdate implementiert.

Also meine Frage konkret: Kennt jemand ein Mainboard mit Atom, Fusion, oder desgleich, welches auf ein normales BIOS setzt?


Gruß
Kladdy


Edit: Kann mir keiner weiterhelfen? Es muss doch Mainboards mit einem normalen BIOS für Sandy Bridge geben, oder?
 
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