schließt sich luft in die wärmeleitpaste ein, wenn ich nach anpressen überprüfe?

Schwimmer

Ensign
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Hallo,
nach vielen Lesen kam ich zu der Erkenntnis, das die Klecksmethode ja besser ist als das verstreichen, da sich dann überball ja in der Masse die luft einschließt da sie nicht wie bei der Klecksmethode nach außen entweichen kann. Bei vielen Tests habe ich dann nach der Ausführung sowas gelesen wie "Nach den anpressen den Kühler wieder lösen um zu überprüfen, ob sich die wärmeleitpaste auch richtig verteilt hat"
Wenn mann dann beim anheben eine schöne verteilte Fläche vorfinden würde so weit so gut, nur wenn ich dann diese paste, die sich ja jetzt verteilt hat wie bei der Streichmethode, wieder zusammenpresse mit cpu und Kühler, hat man dann nicht den selben Effekt und schließt Luft ein?
Was meint ihr? Sollte man den Klecks setzen und zusammenpressen, hoffen das die verteilung gut ist oder überprüfen (und enstehen durch die Überprüfung dann Lufteinschlüsse?)?
Da ich einen Noctua NH-D15 mit GELID GC-Extreme auf der 4790k benutze, der ja nicht am heatspreader verlötet ist, wollte ich mich schon winsten nah am optimum bewegen, was die Ausführung angeht, wenn ma schon viel geld für die Kühlung ausgibt ^^
Desweiteren würde es mich intressieren was ihr davon haltet den Klecks etwas mehr in die Länge zu setzen in Form der DIE darunter, die ja gekühlt werden muss
 
Ich mache seit Jahren einfach nur mittig auf die CPU / GPU einen Klecks, drücke den Kühler drauf und schraube fest. Wo soll sie auch hin, außer sich zu verteilen. In all den vielen Jahren nicht einen Fall gehabt, in dem die Kühlung ein Problem war.
 
Raufsetzen und gut. Abheben ist schwachsinn da dann wie gesagt eher wieder Luft reinkommt. Klecks länglich oder Rund ist auch egal, das verteilt sich durch den Druck ohnehin
 
Lufteinschlüsse in der WLP? Das is ne CPU und kein Nutella-Brot! Die Paste ist da um eventuelle Unebenheiten auszufüllen, wenn da genug Paste ist um auch noch Luft einzuschließen dann war es defintiv viel zu viel und der Kühler ist nicht richtig angezogen wurden (wahrscheinlich weil 1cm Paste dazwischen war).
 
das mit Scheckkarte verteilen oder noch besser Plexiglas-Stück ist von früher...

wie schon einige gesagt haben,
Klecks machen und nicht mehr anheben, das mit den Luftbläschen kann sein hängt stark von der verwendeten WLP(Konsistenz) ab...
 
ja, alles humbug, jeder schwört auf seine eigene methode... der eine labert irgendwas von erbsengroßen kleksen, für den anderen ist das schon zu viel, die anderen verstreichen, und wieder andere malen sich diabolische zeichen auf die CPU in form eines umgedrehten kreuzes


aber am ende spielt es kaum eine rolle, wenn überhaupt nur im unteren einstelligen temperaturbereich ±2°

ich persönlich verwende immer so wenig wie möglich, nach dem motto weniger ist mehr, mache auch nur ein kleks, bei den schutzmechanismen kann man heutzutage sowieso nix falsch machen... die newbies machen sich deshalb ja fast verrückt, und verlieren die wirklich wichtigen dinge aus dem auge, wie zB hier https://www.computerbase.de/forum/threads/knall-beim-pc-start.1442660/ der hat ja sogar das mainboard von hinten nochmal ordentlich mit WLP eingebuttert ;)
 
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Kühlung ist immer ein Problem. Besonders bei Übertaktung und anderen Optimierungen.

Es gab auch mal nen Artikel in der PCGH zur Klecksmethode. Ich bleibe beim Verstreichen. Hat sich besser bewährt.
Beim Klecks ist die Menge und gleiche Verteilung das Problem.

Luft hast du da unten sowieso immer. Ist halt eine Frage der Menge...Wärmeleitpads find ich (auch) kacke, sollen ja auch besser sein. Wesentlicher als der Klecks, sind plane Oberflache Kühler/Heatspreader, verwende Lüfter. Kühlung der VRMs.

Da bietet sich ein Mugen4 an mit Arctic Cooling 4 Paste und Ellop Lüfter B12-1

@Stocki: für 2 Grad würde ich ne Menge machen...

Ich habe einen Xeon 1230V2 mit TDP 69Watt. Der ist richtig anspruchslos und kann locker mit 570 U/MIn Scythe Slipstream verheiratet werden.

Also: nicht klecksen sonder klotzen (verstreichen)
 
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Bei mir hat die flüssig metalpaste irgendwie nicht funktioniert. Hab meinen geköpft und darunter hab ich die flüssigwlp aufgetragen, wie empfohlen natürlich und noch zwischen kühler und Cpu und hatte schlechtere temps als sie mit meiner Arctic 5 (10 Grad Unterschied). Habs verstrichen auffem Chip und zwischen kühler und Cpu en klecks in die Mitte.
 
Die Menge der Paste immer an das DIE-Layout bzw. die Größe des Chips anpassen.
Ein Klecks ist auch vollkommen in Ordnung, so lange am Rand nichts überquillt. Das Abenehmen hilft dann nur, um zu überprüfen, ob die gewählte Methode "funktioniert" hat. Wenn man die selbe Paste dann unbedingt noch mal verwenden möchte, würde ich sie vielleicht ein wenig vom Rand weg streichen und glätten. Beim Ablösen entstehen je nach Viskosität der Paste schonmal Fäden und Unebenheiten, weil sie eben auch am Kühler festpappt. Das is je nach Anpressdruck aber auch nicht sonderlich dramatisch und gleicht sich dann wieder aus.

http://www.tomshardware.de/Warmeleitpaste-CPU-GPU-Review-Test,testberichte-241346.html

Persönlich kann ich die Chill Factor 3 empfehlen. Die ist noch hablwegs günstig, hat gute Temps (bei verschiednen Anpressdrücken) und ist auch bei Raumtemperatur ohne vorheriges Aufheizen kinderleicht zu verteilen.
 
ja genau. Hätte den Test vielleicht auch oben in der Frage verlinken sollen. Nach genau diesen Testes von Tomes Hardware und anderen bin ich auf die frage gestoßen, ob sich Luft einschließt, wenn man das nach dem anpressen noch mal öffnet und dann wieder schließt. Und durch den Test bin ich auch auf die Idee gekommen, den Klecks etwas länglicher zu setzen, da ja anscheinend nur da gekühlt werden muss, wo sich die DIe befindet und etwas daneben.
Aber trotzdem Danke nochmal ^^
 
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