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Schutzsoftware für Kinder, kostenlos und mit vielen Einstellungen gesucht
- Ersteller SabineNRW
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Wishbringer
Captain
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- 3.662
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/V...m-Internet/kinderschutz-im-internet_node.html
und
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/V...Schulalltag/Medienpaket/medienpaket_node.html
Nur wenn man selbst medienkompetent ist, kann man entscheiden, was für das Kind das Beste ist.
Man sollte sich da nicht unbedingt auf Lehrkräfte verlassen.
Einer der ersten Schritte sollte sein, einen DNS-Filter zu installieren.
Das ist nicht viel, aber wenigstens ein kleiner Schritt:
https://www.jusprogdns.com/geraete-einrichtung/
und
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/V...Schulalltag/Medienpaket/medienpaket_node.html
Nur wenn man selbst medienkompetent ist, kann man entscheiden, was für das Kind das Beste ist.
Man sollte sich da nicht unbedingt auf Lehrkräfte verlassen.
Einer der ersten Schritte sollte sein, einen DNS-Filter zu installieren.
Das ist nicht viel, aber wenigstens ein kleiner Schritt:
https://www.jusprogdns.com/geraete-einrichtung/
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Quantität
Lt. Commander
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@SabineNRW The Morpheus hat gerade heute nen Video gemacht das dir eine Hilfe sein, und nein du sollst jetzt nicht deinen eigenen DNS aufsetzen, aber im Video wird eine interessante und einfache Lösung genannt.
Das einzurichten auf dem Heimrouter, Notebook oder dem Handy deiner Tochter ist auch kein Hexenwerk.
Nur testen solltest du natürlich. Brauchst keine Software die dich dann irgendwann abzocken.
Das einzurichten auf dem Heimrouter, Notebook oder dem Handy deiner Tochter ist auch kein Hexenwerk.
Nur testen solltest du natürlich. Brauchst keine Software die dich dann irgendwann abzocken.
YouTube
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Ich bin damit einverstanden, dass YouTube-Embeds geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an YouTube übermittelt werden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
xxMuahdibxx
Fleet Admiral
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Windows Family safety..
Das Kind kann nachfragen wenn gewisse Seiten genutzt werden sollen und man kann Limits festlegen..
Einfach machen lassen bin ich nicht der Fan... dafür fing meine Zeit mit dem Internet erst mit 18+ an weil es vorher nicht für viele gab. In der jetzigen Zeit mit viel Hass und auch anderen queren Köpfen die Unterwegs sind, ist es besser wenn ein wenig Kontrolle da ist. Man kann dann immer noch darüber sprechen und dem Kind nach und nach mehr Vertrauen geben. Genauso können Bildschirmzeiten von bis und wie lange eingestellt werden...
Problem .... das Kind muss einen separaten Nutzer Account am PC haben und nicht als Admin eingeloggt sein...
Browser geht nur der Edge weil dort Microsoft die Filterregeln nach dem Alter nutzen kann und auch die Freigaben durch das Elternteil.
Smartphone/Tablet sind ähnlich gesichert über das Google Pendant so das nicht wild Apps installiert werden können..
Microsoft Family Safety ist ein kostenloser Dienst zur Verwaltung der digitalen Sicherheit, der Bildschirmzeitlimits, Inhaltsfilter und Aktivitätsberichte für Windows 10/11, Xbox und Android bietet. Eltern können über die App (iOS/Android) oder account.microsoft.com/family
Das Kind kann nachfragen wenn gewisse Seiten genutzt werden sollen und man kann Limits festlegen..
Einfach machen lassen bin ich nicht der Fan... dafür fing meine Zeit mit dem Internet erst mit 18+ an weil es vorher nicht für viele gab. In der jetzigen Zeit mit viel Hass und auch anderen queren Köpfen die Unterwegs sind, ist es besser wenn ein wenig Kontrolle da ist. Man kann dann immer noch darüber sprechen und dem Kind nach und nach mehr Vertrauen geben. Genauso können Bildschirmzeiten von bis und wie lange eingestellt werden...
Problem .... das Kind muss einen separaten Nutzer Account am PC haben und nicht als Admin eingeloggt sein...
Browser geht nur der Edge weil dort Microsoft die Filterregeln nach dem Alter nutzen kann und auch die Freigaben durch das Elternteil.
Smartphone/Tablet sind ähnlich gesichert über das Google Pendant so das nicht wild Apps installiert werden können..
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das windows sowas schon hat ist sehr spannend das schaue ich mir jetzt genauer an.
das nachfragen meiner tochter bei einer gesperrten seite ist wohl eher nur in der theorie. mama, ich würde gerne ... sehen aber die seite die alle immer nennen ist gesperrt. haha neee
das nachfragen meiner tochter bei einer gesperrten seite ist wohl eher nur in der theorie. mama, ich würde gerne ... sehen aber die seite die alle immer nennen ist gesperrt. haha neee
JumpingCat
Vice Admiral
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Der nächste freie WLAN Hotspot löst das Problem mit der Sperre in Zweifelsfall...
Yiasmat
Vice Admiral
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SabineNRW schrieb:...aber fürs laptop wäre kein freies wlan in der nähe,
Das Smartphone selbst!
Ist sie schlau genug googelt sie es / lässt sich von der KI helfen. Alles kann man umgehen und je mehr Du verbietest umso mehr wird nach alternativen Lösungen gesucht. Technisch versiert scheinst auch nich zu sein.
Eigenlich sollte es so sein dass je älter das Kind wird umso mehr Freiheiten soll es bekommen! Nach deiner Auffassung müsstest du auch Social Media komplett blocken denn DAS ist das heutige Problem!
Ich habe seinerzeit (ist bei mir schon größer 10 Jahre her, Kinder sind lange erwachsen...) Microsoft Family Safety so konfiguriert, dass die Kinder die Sperre selber übersteuern konnten und ich dann eine Nachricht bekam. Das wussten die Kinder auch, und haben dann in der Regel von sich aus eine Begründung geliefert.SabineNRW schrieb:das nachfragen meiner tochter bei einer gesperrten seite ist wohl eher nur in der theorie.
Wir haben auch die Filter gemeinsam konfiguriert und gemeinsam verschiedene Software ausprobiert. Das schafft Vertrauen, die Kinder fühlen sich nicht bevormundet. Im Gegenteil, eigentlich wissen die Kinder sogar ganz gut über die Risiken des Internets bescheid und haben selber das Bedürfnis sich zu schützen.
Die Filter waren, zumindest damals, nur für Kinder im Grundschulalter geeignet. Sobald z.B. das erste mal Schulreferate mit eigenständiger Internet Recherche kamen, haben die Filter nämlich auch bei legitimen und eigentlich unkritischen Inhalten zugeschlagen. Ich erinner mich noch, dass z.B. die Seite unserer Kirchengemeinde gesperrt wurde, da ich "extreme religiöse Inhalte und Sekten" gesperrt hatte.
Ich weiß nicht, ob das heute besser ist.
Aber alle Filter sperren eben nur nach Domain (sie können also etwa youtube.com oder z.B. auch computerbase.de sperren).
Wie hier schon angesprochen, ist das primäre Risiko eben Social Media, sprich Plattformen wie youtube, TikTok, instagramm, usw.
Aber auch Messenger wie WhatsApp/Telegramm usw, denn Gefahr droht eben auch von Mittschülern.
Ich bin schon lange aus dem "Elternbusiness" heraus (zumindest was Minderjährige betrifft), daher weiß ich nicht ob es Hilfsangebote für überforderte Eltern gibt. Und "Überfordert" meine ich nicht negativ, denn es ist eines der kritischsten Themen heutzutage.
Die Risiken hängen natürlich auch davon ab, wo Dein Kind "reingerät" und davon ob Dein Kind Dich als Vertrauensperson wahrnimmt.
Das kannst Du nur selber beurteilen.
Irgendwelche Filtersoftware zu installieren zum "Schutz" der Kids finde ich persönlich ziemlich fragwürdig. Zum einen schauen die sich dann die Sachen eben unterwegs über Mobilfunk an oder schicken sich Dateien per Telegram etc. hin und her, zum anderen kann sich durch solche Spielereien keine Medienkompetenz entwickeln (Helikoptereltern-Kinder). Als ich in dem Alter war, waren 56k Modems State of the Art und ich habe mir jeden Mist gezogen, den es damals gab. Und?? Das meiste habe ich als Schrott befunden und abgehakt.
Als mein Sohn in das Alter kam, habe ich lediglich dafür gesorgt das Gewinnspiele/Abbos und so weiter weg geblockt wurden, um ein eventuelles finanzielles Desaster zu vermeiden. Mehr braucht es denke ich nicht.
Als mein Sohn in das Alter kam, habe ich lediglich dafür gesorgt das Gewinnspiele/Abbos und so weiter weg geblockt wurden, um ein eventuelles finanzielles Desaster zu vermeiden. Mehr braucht es denke ich nicht.
xxMuahdibxx
Fleet Admiral
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JumpingCat schrieb:Der nächste freie WLAN Hotspot löst das Problem mit der Sperre in Zweifelsfall...
jup aber nicht die Sachen die halt Accountbasiert sind durch ein MS Konto oder auch auf dem Smartphone durch das Google Konto..
TomH22 schrieb:Wir haben auch die Filter gemeinsam konfiguriert und gemeinsam verschiedene Software ausprobiert. Das schafft Vertrauen, die Kinder fühlen sich nicht bevormundet. Im Gegenteil, eigentlich wissen die Kinder sogar ganz gut über die Risiken des Internets bescheid und haben selber das Bedürfnis sich zu schützen.
Das ist auch der richtige Weg, es soll ja nicht rigoros alles geblockt werden. Lief hier genauso ... der Hinweis das wir einen groben Schutz eingebaut haben und das sie uns gerne Fragen kann wenn es mehr geben soll. Zeiten sind auch nur so eingestellt das nicht "Nachts" noch extra aufgestanden wird um was zu machen... und auch die Nutzungszeiten sind deutlich lang genug.
Haben wir jetzt auch durch und nein die normalen Seiten für 10-12 Jährige waren frei erreichbar und dem erarbeiten von Dingen stand nix im Wege.TomH22 schrieb:Die Filter waren, zumindest damals, nur für Kinder im Grundschulalter geeignet. Sobald z.B. das erste mal Schulreferate mit eigenständiger Internet Recherche kamen, haben die Filter nämlich auch bei legitimen und eigentlich unkritischen Inhalten zugeschlagen.
Beim Rest kommt einfach die Frage darf ich und es gibt halt immer Erklärungen oder Anleitung zum Nutzen.
Mit der Erfahrung die man selbst im Netz gemacht hat denke ich nicht das einfach alles frei verfügbar sein sollte ... dafür gibt es genügend "Kranke" Menschen da draußen die halt keine Grenze kennen.
Natürlich sollten die Grenzen für die Kinder halt mit der Zeit dann immer weniger werden ... das geschieht halt aber über Kommunikation und mit einbeziehen.
Soweit ich weiß, ist es weiterhin nahezu unmöglich "ungeeignete" Inhalte zu sperren.
Die einzige Möglichkeit für etwas Sicherheit zu sorgen, ist sämtliche Internetadressen zu blockieren und nur mit "Whitelists" (=einzig erlaubte Seiten) zu arbeiten, was aber relativ aufwändig ist, da man besprechen muss, welche Seiten wirklich wichtig und relativ harmlos sind.
Und für Apps bräuchte es ein "Kiosk-Modus", was dasselbe ist. Alles wird gesperrt, bis auf wenige Ausnahmen.
Ich persönlich und alle die ich kenne, haben vollständig ohne Sperren gearbeitet.
Der Aufwand ist sehr groß und der Effekt nahezu 0, weil es immer irgendwelche Mittel und Wege gibt, an jeden Inhalt zu kommen, den man irgendwo im Freundeskreis oder in der Schule aufgeschnappt hat.
Außerdem ist es ziemlich schädlich für das Vertrauensverhältnis.
Bildung und Aufklärung sind wirklich die einzigen Maßnahmen, die man seinen Kindern vermitteln kann. Und weil dadurch ein Vertrauensverhältnis entstehen kann, kann man auch über extreme Dinge sprechen. Ansonsten wird das Kind eben alles verheimlichen, damit die Eltern nicht noch mehr verbieten, kontrollieren oder wegnehmen...
Meine Freunde und ich haben es auch durchs Leben ohne richtige Straftaten geschafft, obwohl wir fast alle als Kinder, einige Male Videos und Bilder von Pornografie, Morde oder Kriegsverbrechen gesehen haben, als das Internet buchstäblich unzensiert und völlig offen war. Und als solche Inhalte auch in der Schule verteilt wurden... als Ausdruck oder auf CD.
Einen Bruchteil von labilen Psychen wird es aber immer geben. Die gab es vor dem Internet und auch vor >10.000 Jahren und wird es auch in Zukunft noch geben. Da können bereits Bücher, Geschichten oder schlechte Mitmenschen das Fass zum Überlaufen bringen. Ich bezweifle, dass digitale Sperren da irgend etwas ändern. Vielleicht verschlimmern sie es sogar, besonders wenn man keine Freunde hat, mit denen man darüber reden kann und die Eltern meidet, weil sie sowieso "alles" verbieten oder überreagieren.
Die einzige Möglichkeit für etwas Sicherheit zu sorgen, ist sämtliche Internetadressen zu blockieren und nur mit "Whitelists" (=einzig erlaubte Seiten) zu arbeiten, was aber relativ aufwändig ist, da man besprechen muss, welche Seiten wirklich wichtig und relativ harmlos sind.
Und für Apps bräuchte es ein "Kiosk-Modus", was dasselbe ist. Alles wird gesperrt, bis auf wenige Ausnahmen.
Ich persönlich und alle die ich kenne, haben vollständig ohne Sperren gearbeitet.
Der Aufwand ist sehr groß und der Effekt nahezu 0, weil es immer irgendwelche Mittel und Wege gibt, an jeden Inhalt zu kommen, den man irgendwo im Freundeskreis oder in der Schule aufgeschnappt hat.
Außerdem ist es ziemlich schädlich für das Vertrauensverhältnis.
Bildung und Aufklärung sind wirklich die einzigen Maßnahmen, die man seinen Kindern vermitteln kann. Und weil dadurch ein Vertrauensverhältnis entstehen kann, kann man auch über extreme Dinge sprechen. Ansonsten wird das Kind eben alles verheimlichen, damit die Eltern nicht noch mehr verbieten, kontrollieren oder wegnehmen...
Meine Freunde und ich haben es auch durchs Leben ohne richtige Straftaten geschafft, obwohl wir fast alle als Kinder, einige Male Videos und Bilder von Pornografie, Morde oder Kriegsverbrechen gesehen haben, als das Internet buchstäblich unzensiert und völlig offen war. Und als solche Inhalte auch in der Schule verteilt wurden... als Ausdruck oder auf CD.
Einen Bruchteil von labilen Psychen wird es aber immer geben. Die gab es vor dem Internet und auch vor >10.000 Jahren und wird es auch in Zukunft noch geben. Da können bereits Bücher, Geschichten oder schlechte Mitmenschen das Fass zum Überlaufen bringen. Ich bezweifle, dass digitale Sperren da irgend etwas ändern. Vielleicht verschlimmern sie es sogar, besonders wenn man keine Freunde hat, mit denen man darüber reden kann und die Eltern meidet, weil sie sowieso "alles" verbieten oder überreagieren.
Matthias80
Commodore
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Hab da auch Zeit investiert...
Was du verhinderst, sieht sie wo anders.
Du kannst ihr nur begreiflich machen, daß es auch viel schlimmes auf der Welt, im Internet gibt. Kommt bald ein Kino Film zu... Ein falscher Klick und man sieht ein Video, was einem an der Menschheit zweifeln lässt. Da kann man auch 30+ sein. Es gibt Grausamkeiten...
Was du verhinderst, sieht sie wo anders.
Du kannst ihr nur begreiflich machen, daß es auch viel schlimmes auf der Welt, im Internet gibt. Kommt bald ein Kino Film zu... Ein falscher Klick und man sieht ein Video, was einem an der Menschheit zweifeln lässt. Da kann man auch 30+ sein. Es gibt Grausamkeiten...
Der_Dicke82
Lt. Commander
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Moin @SabineNRW ich würde mal einen anderen Ansatz anbringen. Auf unsere Kinder warten echt viele Gefahren und auf alle die DU kennst (Straßeverkehr usw.) kannst du sie vorbereiten.
Und wenn du gerade nicht so technisch versiert bist, hast du vor dem auch am meisten Angst!
Grundsätzlich halte ich "Sperren" und "Verbote" für keine gute Sache! Aufklärung dagegen schon, selbst wenn du Dinge auf ihren Geräten sperrst wird sie über Freunde oder so doch irgendwie dran kommen.
Wenn du selbst nicht so viel Ahnung hast, schau ob es Angebote für ihre Altersklasse für den Umgang mit Internet/Social Media gibt. Oft machen lokale Chaoscomputerclub Vereine solche Sachen.
Viele Kinder haben heute kaum die Kompetenz gefahren im IT Umfeld zu erkennen, weil sie zu sehr "beschützt" werden, anstelle von Kompetenzen zu vermitteln.
Analog zum Straßenverkehr wird ja auch nicht verboten rauszugehen, sondern die Kompetenz vermittelt sich richtig zu verhalten.
Die größte Gefahr sind ja auch keine erwachseneninhalte auf die Kinder zugreifen, sondern kinderinhalte in denen sich erwachsene tummeln.
Und wenn du gerade nicht so technisch versiert bist, hast du vor dem auch am meisten Angst!
Grundsätzlich halte ich "Sperren" und "Verbote" für keine gute Sache! Aufklärung dagegen schon, selbst wenn du Dinge auf ihren Geräten sperrst wird sie über Freunde oder so doch irgendwie dran kommen.
Wenn du selbst nicht so viel Ahnung hast, schau ob es Angebote für ihre Altersklasse für den Umgang mit Internet/Social Media gibt. Oft machen lokale Chaoscomputerclub Vereine solche Sachen.
Viele Kinder haben heute kaum die Kompetenz gefahren im IT Umfeld zu erkennen, weil sie zu sehr "beschützt" werden, anstelle von Kompetenzen zu vermitteln.
Analog zum Straßenverkehr wird ja auch nicht verboten rauszugehen, sondern die Kompetenz vermittelt sich richtig zu verhalten.
Die größte Gefahr sind ja auch keine erwachseneninhalte auf die Kinder zugreifen, sondern kinderinhalte in denen sich erwachsene tummeln.
D0m1n4t0r
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Das Kind wird früher oder später sowieso mit allem in Kontakt kommen was es im internet gibt. Und wenn das eigene Gerät da irgendwas blockt, dann guckt man das Zeug eben im Freundeskreis auf laptop oder smartphone von irgendwem anders. Und wenn sich das Kind anfängt für irgendwas zu interessieren wird es danach suchen und mittel und wege finden sämtliche Schutzmaßnahmen zu umgehen.
War immer so, was verboten ist, ist für Kinder erst recht Interessant. Früher haben die Kinder halt die Sexheftchen aus dem Kiosk geklaut (oder aus dem Schrank der Eltern), und Videokassetten oder DVDs mit Horrorfilmen / Splatter etc. hatte auch immer irgendwer aus der Klasse und das hat sich dann von alleine verteilt und wurde kopiert.
Mit Internet und Smartphone ist das noch viel einfacher heutzutage.
Von daher ist das beste Vorgehen: Sprich mit deinem Kind und erkläre ihm dass es im Internet alles mögliche gibt, auch Dinge die es sich noch nicht vorstellen kann und dass manches davon verstörend wirken kann.
Und vielleicht auch noch erwähnen dass falls es so weit ist, das Kind jederzeit zu dir kommen kann und du dann mit dem Kind redest und das verstörende erklärst.
Alles andere kannst vergessen, funktioniert eh nicht.
Ausserdem beschützt man Kinder auch nicht vor der Welt, sondern man bereitet sie darauf vor in der Welt klarzukommen. Kinder die immer nur beschützt werden, werden zu lebensuntüchtigen Versagern die sich selbst nichts zutrauen, vor allem Angst haben, und gerade in der Schule oft zu Mobbingopfern werden.
War immer so, was verboten ist, ist für Kinder erst recht Interessant. Früher haben die Kinder halt die Sexheftchen aus dem Kiosk geklaut (oder aus dem Schrank der Eltern), und Videokassetten oder DVDs mit Horrorfilmen / Splatter etc. hatte auch immer irgendwer aus der Klasse und das hat sich dann von alleine verteilt und wurde kopiert.
Mit Internet und Smartphone ist das noch viel einfacher heutzutage.
Von daher ist das beste Vorgehen: Sprich mit deinem Kind und erkläre ihm dass es im Internet alles mögliche gibt, auch Dinge die es sich noch nicht vorstellen kann und dass manches davon verstörend wirken kann.
Und vielleicht auch noch erwähnen dass falls es so weit ist, das Kind jederzeit zu dir kommen kann und du dann mit dem Kind redest und das verstörende erklärst.
Alles andere kannst vergessen, funktioniert eh nicht.
Ausserdem beschützt man Kinder auch nicht vor der Welt, sondern man bereitet sie darauf vor in der Welt klarzukommen. Kinder die immer nur beschützt werden, werden zu lebensuntüchtigen Versagern die sich selbst nichts zutrauen, vor allem Angst haben, und gerade in der Schule oft zu Mobbingopfern werden.
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Oh ja... das ist ein sehr guter Punkt!Der_Dicke82 schrieb:Die größte Gefahr sind ja auch keine erwachseneninhalte auf die Kinder zugreifen, sondern kinderinhalte in denen sich erwachsene tummeln.
Da denke ich sofort an Roblox oder damals Knuddels.
Genau weil es für Kinder war und sich dort viele Kinder trafen, lockte es das größte Übel der Menschheit an. Und wenn ein Erwachsener böswillig viel Energie investiert, wird sich immer ein Opfer finden.
Dasselbe gilt auch für "YouTube Kids".
Eltern sperren alles und schalten YouTube Kids gutgläubig frei. Und hier wiederholt sich das Muster wieder.
Kinder Hotspots locken auch kranke Erwachsene an.
Bei vermeintlich harmlosen Minecraft Videos werden auch Folter, Vergewaltigung und Morde inszeniert.
Je größer die Plattform, desto schwieriger bis unmöglich wird eine Moderation.
m3rch3r
Lt. Commander
- Registriert
- Okt. 2013
- Beiträge
- 1.274
Vllt. schauen ob es in der Nähe einen Medienkompetenz- und/ oder Internetsicherheitsgrundkurs gibt, an dem ihr gemeinsam teilnehmen könnt. Da könnt ihr auf ein gemeinsames Kompetenzniveau kommen und du erhältst einen Überblick über ihr Sicherheitsbewusstsein.
Ich denke das wären gut angelegte Stunden und Euros, wenn du es ernst meinst. Du wirktest im Ausgangspost bereits kapituliert. Dass es keine 'One-Click-Free-Kindersicherung" gibt, war doch schon irgendwie klar, oder?
Ich denke das wären gut angelegte Stunden und Euros, wenn du es ernst meinst. Du wirktest im Ausgangspost bereits kapituliert. Dass es keine 'One-Click-Free-Kindersicherung" gibt, war doch schon irgendwie klar, oder?
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