Sehschwächekorrektur: LASIK, Femto-Lasik,...

Sherman123

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Wer hat sich schon 'Lasern' lassen? Hat jemand Freunde oder Bekannte, die eine Augenoperation durchführen ließen? Welche Erfahrungen könnt ihr teilen?

Mir gehen die Brillen beim Sport unglaublich auf die Nerven und Kontaktlinsen sind für mich auch nicht ganz das wahre. (Habe 0.5 Dioptrion Astigmatismus, was nicht viel ist, aber Standardlinsen korregieren Astigmatismus nur in ganzen Schritten)
Ich überlege meine ~5 Dioptrin Kurzsichtigkeit weglasern zu lassen.


Ich konnte nur einen Thread finden, der bereits seit über 2 Jahren tot ist. In der Zwischenzeit hat sich ja vielleicht doch einiges geändert oder jemand hat neue Erfahrungen gemacht.
 
Meine Frau hat sich vor 16 Jahren "lasern" lassen und nie irgendwelche Probleme gehabt. Vor kurzem waren wir beim Augenarzt zum checkup und Sie hat immer noch fast perfect vision. Das einzige was ich als evtl nachteilig berichten kann ist das Sie etwas Lichtemfindlicher bei starken Sonnenschein geworden ist und dann mit Sonnenbrille rumlaeuft.

Arbeitskollege hat es vor knapp 6 Monaten gemacht und berichtet nur Positives, Er hat auch kein Problem mit Lichtemfindlichkeit oder irgendwas anderes.
 
Danke für deine Antwort. :daumen:
Ein paar mehr Eindrücke hätte ich mir schon erwartet. ^^
 
Hast du dich überhaupt schon untersuchen lassen, ob es bei dir überhaupt möglich ist?

Nicht jede Sehschwäche lässt sich per LASIK behandeln und da solltest du dich erst mal schlau machen. Über die Nebenwirkungen des für dich dann in Frage kommenden Verfahrens kannst ja dann auch gleichen deinen Augenarzt/Optiker fragen
 
Vor allem wo machen lassen?
"Günstig" in der Türkei und mit einem Urlaub verbinden oder das gut doppelte in Deutschland bezahlen ohne Urlaub? Die Erfahrungsberichte von dritten waren was die Türkei betrifft durchweg positiv...
Da ich 7/8 Diobtrin habe, geht mir allein schon die Dicke der Gläser auf den Zwirn :-/
Allerdings wurde ich schon an der Netzhaut auf beiden Seiten gelasert und bin da sowieso vorsichtig.
 
Türkei oder ähnliches kommt für mich nicht in Frage. Die Nachbehandlung kann einfach nicht die selbe Qualität haben wie im 200km Radius um meinem Wohnort herum.
 
Mag ja sein das die Qualität in der Türkei die selbe ist und das zu einem besseren Preis...
Aber gerade bei so einem kritischen Eingriff würde ich nicht ins Ausland gehen.
Sprachbarriere, Nachbehandlung und im Fall der Fälle hat man keine Rechtliche Handhabe gegen die Klinik/den Arzt !

Was die Augen (!) betrifft würde ich lieber 1000€ mehr zahlen und zu dem deutschen Spezialisten in eine bekannte Praxis gehen.

@ Sherman123

Schau einfach mal wer bei dir in der Nähe eine LASIK anbietet, meist sind das sogenannte Augenzentren mit mehreren Spezialisten.
Frag dort nach einem Termin zur Beratung (Voruntersuchung) und schau dir das ganze an, wie ist die Praxis (modern/alt) wie die Ärzte (freundlich, seriös).
Aber Vorsicht, solche Beratungen kosten manchmal etwas (~50€).

Google den Namen des Arztes der den Eingriff vornehmen würde, meist findet man Bewertungen seiner Arbeit.
Wenn es dir bei Arzt XY oder in Praxis XY nicht gefällt schau dich nach einer anderen um, du musst schon ein gutes Gefühl bei der Sache haben.
Der Preis sollte da erstmal zweitrangig sein...
 
Ach du sch**** ich hatte mit dem Gedanken mich Lasern zu lassen auch schon gespielt, da mich die Brille oft stört (habe ~ -5 Dioptrin auf beiden Augen) Aber der Bericht klingt für mich nach einem zu hohen Risiko, da behalte ich doch lieber meine Brille und versuche sie modisch in mein Erscheinungsbild einzugliedern. Wenn ich mir vorstelle das meine Augen durch den Eingriff auf Lebenszeit geschädigt sind, selbst wenn die Chance nur 5% betragen sollte, wird mir schlecht.

Ich lasse das lieber.
 
Achja, immer diese Experten... :D
Ein "Augen-Physiologe" der nicht Medizin, sondern Biologie studiert hat ?

Fragt 100 Ärzte oder Experten und ihr bekommt 10+ unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema, jeder wird euch eine andere Statistik vorlegen und euch von Einzelfällen (Horrorgeschichten/Erfolgsgeschichten) erzählen.

Es ist eine OP und bei jeder OP gibt es Risiken, schonmal die Beipackzettel von so manchem Hustensaft gelesen und Todesangst bekommen ?
Habt ihr gewusst das schwere- und schwerste Komplikationen beim entfernen der Weisheitszähne auftreten können die Folgeschäden oder sogar den Tod nach sich ziehen ?

Man sollte sich über so ein Thema schon umfassend informieren und nicht nur bei diesem "Augen-Physiologe" (was'n das ?) von spiegel.de... ;)
 
Ich hatte vor über 2 Jahren eine femto-Lasik- Operation. Hatte rund 3 Dioptrien, die einer medizinischen Eignungsprüfung nicht genügt hätten. Hab mich dann in verschiedenen Kliniken im Köln/Bonner Raum informiert und mich schließlich in Köln am Neumarkt operieren lassen. Sicherlich kein Schnäppchen, ich habe mich allerdings gut aufgehoben gefühlt und wollte keine Kompromisse eingehen. Die OP an sich ist vollkommen unproblematisch (wenn auch nicht angenehm) und schnell gemacht. Danach lange die Augen zuhalten und ziemlich oft tropfen. Wer Probleme mit Augentropfen hat, wird sie nach so einer OP nicht mehr haben.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, hätte den Eignungstest locker bestanden. Sehleistung immernoch deutlich über 100%.
Würde die Operation jederzeit wieder machen, allerdings nicht unter 25 Jahren. Das sage ich jedem, der mich fragt. Bei mir war es nur der Eignungstest, sonst hätte ich mich noch weiter mit Kontaktlinsen durchgeschlagen. Das Auge verändert sich allerdings noch länger als der Körper wächst, bis 25 sollte man warten. Aber auch da hört man von jedem Arzt etwas anderes.

Am besten ist es wirklich, sich die Informationsabende in den Kliniken mal anzusehen. Die gibt es meistens recht oft, dauern auch nicht lang. Man hört zwar immer so grob das gleiche, aber kriegt einen kleinen Einblick in die Klinik und auch in die verschiedenen Operationsmethoden. Hat man sich für eine Klinik entschieden, Beratungstermin machen lassen. Wenn der Arzt Bedenken hat (Flapdicke z.B.) nicht zum nächsten Arzt rennen, sondern den Fachleuten vertrauen. Das Augenlicht ist zu wertvoll, um es dafür zu verschwenden.
 
Wiggum schrieb:
Achja, immer diese Experten... :D
Ein "Augen-Physiologe" der nicht Medizin, sondern Biologie studiert hat ?
Wie auch immer, er weißt auf Risiken hin und verweist auch darauf, dass man bei diesem Eingriff noch sehr wenig Erfahrung hat angesichts anderer Eingriffe. Außerdem ist es nichts neues, dass sich die Augen das ganze Leben lang verändern.


Deichbruch schrieb:
Am besten ist es wirklich, sich die Informationsabende in den Kliniken mal anzusehen.
Das ist immer noch so, als ob du zu Vodafone gehst und fragst, ob deren Tarife die besten wären. Nichts für ungut, aber da kann man nur auf möglichst unabhängige Ärzte hören und sich echte Erfahrungsberichte von möglichst vielen verschiedenen Personen anhören.
Dazu noch dieser Link (ja ich weiß wieder von Spiegel^^)
Würde mich nicht wundern, wenn das bei den Augenärzten ähnlich abläuft, bzw. mit was für Methoden gearbeitet wird, wenns ums liebe Geld geht.(muss natürlich nicht so sein, aber eine gewisse Vorsicht sollte doch immer geboten sein)
Prinzipiell wäre ich an so einer OP ja auch interessiert, aber da muss ich wirklich sagen: Lieber lebenslang Brille als (im worst case) lebenslang blind, fast blind oder sonstwas.
 
Ich habe ein Familienmitglied welches sich einer Augenoperation unterzogen hat und nun wegen Löchern in der Netzhaut operiert werden musste. Empfinde daher Kontaktlinsen als Kompromiss erstmal deutlich angenehmer.
 
Löcher in der Netzhaut haben soweit ich weiß nichts mit einer Augenoperation zu tun.

btw: Hat meine Mutter leider auch gehabt - und die trägt nach wie vor Brille.
 
Ich überlegs mir auch gerade. Sport ist das Zauberwort. hab -8 auf beiden Augen, also blind wie n Maulwurf. Klinke mich mal hier ein und lese mit. :)
 
Wintermute schrieb:
Ich überlegs mir auch gerade. Sport ist das Zauberwort. hab -8 auf beiden Augen, also blind wie n Maulwurf. Klinke mich mal hier ein und lese mit. :)

Bezahlt das nicht sogar die Krankenkasse wenn man derart blind ist ? ;)
 
Ich bin auch ein ziemlicher Blindfisch mit meinen -6,75 Dioptrien. Eine Überlegung ist die Korrrektur der Kurzsichtigkeit sicher wert. Andererseits trage ich seid fast 10 Jahren Kontaktlinsen und habe mich sehr dran gewöhnt. Auch beim Sport Null Probleme.
Aufgrund des Restrisikos bin ich da noch am zögern.
 
Hallo,
habe mir auch vor ca. 3 Jahren künstliche Linsen einsetzen lassen, da lasern bei -12 und Hornhautverkrümmung nicht drin war. Es war teuer, da die Kasse nichts übernommen hat.
Aber JEDEN verdammten Cent sowas von Wert. Ein ganz neues Lebensgefühl, morgens aufzuwachen und was zu sehen und nicht erst nach der Brille rumzutasten. (Contaclinsen habe ich immer nur sehr kurz vertrage, dann wurds unangenehm)

Kann es nur empfehlen!

Hoffe die erfinden auch bald ne Lösung für Rot/Grün. Das ist auch sehr stark ausgeprägt bei mir.
Meine Augen sind echt fürn Arsch ^^
 
bLu3to0th schrieb:
Das ist immer noch so, als ob du zu Vodafone gehst und fragst, ob deren Tarife die besten wären. Nichts für ungut, aber da kann man nur auf möglichst unabhängige Ärzte hören und sich echte Erfahrungsberichte von möglichst vielen verschiedenen Personen anhören.
Das war auch eher darauf bezogen, wenn die Entscheidung Richtung OP geht und man sich für eine Klinik/ Praxis entscheiden muss. Da kriegt man schon Unterschiede mit, wie die Ärzte auf die Patienten eingehen.
 
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