Ticket Nummer drei bei o2 und heute hat sich endlich mal jemand gemeldet, nachdem die letzten beiden Tickets kommentarlos geschlossen wurden. Offenbar hatte o2 eine mir völlig fremde Nummer als Rückrufnummer hinterlegt. Die korrekte Nummer ist in meinem Kundenbereich hinterlegt, aber o2 hatte mich unter einer anderen Nummer versucht anzurufen.
Nunja. Ich hatte heute also einen Herrn vom technischen Support an der Leitung, der mir erzählt hat, dass die DSL-Leitung "galvanisch völlig in Ordnung ist" und das Problem wohl deshalb entsteht, weil ich viele "Smartplugs" (habe einige tasmota-Steckdosen per WLAN im Netz) und Kameras (habe ich keine) im Netz habe. Außerdem seien auch per LAN so viele Geräte angeschlossen (habe einen Heimserver mit einigen VMs), dass es kein Wunder sei, dass die "hochsensible" Fritzbox dadurch gestört werden würde.
Was ich mit diesen Aussagen anfangen soll, weiß ich auch nicht. Die Fritzbox ist doch gegen Fremdeinflüsse auf der Stromleitung geschützt, ansonsten würde doch keine Fritzbox in einem Mehrfamilienhaus funktionieren. Ich wohne in einer Doppelhaushälfte. Er meinte dann noch, dass es theoretisch sogar schon ausreicht, die DSL-Verbindung zu stören, "wenn mein Kühlrschrank anspringt".
Dass ich die Daten der Verbindung mittels Zabbix tracke und somit sehen kann, dass die Störabstandsmarge immer wieder schwankt, und wenn sie eben einmal um drei dB auf einmal sinkt (also ca. 50% der vorherigen Leistung) die Verbindung abbricht, hat ihn dann doch interessiert. Jetzt durfte ich gütigerweise Screenshots des schwankenden Pegels im Spektrum per E-Mail schicken. Ich bin trotzdem zunehmend frustriert. Meine (W)LAN-Geräte hat der gute Herr dann noch als "das ganze Geraffel" bezeichnet, wo ich mich dann schon frage, was das soll. Ja, ich nutze WLAN-Geräte in meinem WLAN. Und ja, meine Wohnung geht über vier Stockwerke (wie gesagt, DHH), da brauchts eben auch Fritz-Repeater. Dass die meine DSL-Verbindung untebrechen können sollen höre ich zum ersten mal.
Wie seht ihr das?