News Server-CPUs: Intel soll intern mit vier schweren Jahren planen

Jan

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#1

NDschambar

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#5
Gut so. Da wird endlich jahrelanger Stillstand und Ausnutzung der Monopolstellung mangels Konkurrenz abgestraft. Die Margen waren letztlich ja auch lächerlich hoch.
Vielleicht kurbelt man jetzt auch mal die Entwicklung wirklich neuer Produkte an, anstatt sich alten Wein in neuen Schläuchen vergolden zu lassen.
 
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#7
dekadent... mehr fällt mir dazu nicht ein
 

Palmdale

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#8
@BamLee2k

Ich denk da muss man Endkunden und Business/OEM/Server strikt trennen. Der Kernkrieg bringt Gamern relativ wenig (würd aktuell den Peak bei 6 Kernen verorten), Anwendern hingegen je nach Software schon.

Serverstrukturen wiederum profitieren von vielen Kernen, doch brauchen OEMs halt relativ lange, mal ihre Systeme zu wechseln. Schön, wenn AMD hier nebst Konkurrenz auch Beständigkeit rein bekommen würde. Schlussendlich profitieren alle von der Bewegung am Markt.

@JJJT
Leider ist im GPU Markt mehr als Gegenteiliges zu sehen, wo AMD mit Turing an der Wahrnehmungsgrenze kratzen könnte
 

anexX

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#9
Ja diese Butter & Brot Zeiten hat sich Intel auch redlich verdient nach nem Jahrzehnt langer Zurückhaltung von Fortschritt bei gleichzeitigem maximalen Abkassieren. ^^
 

Faust2011

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#10
Unglaublich, wie die Hiobsbotschaften bei Intel bzgl. 10nm Fertigungsprozess nicht abreisen und immer weitreichendere Folgen haben. Wenn sie intern bereits mit 4 Jahren rechnen, in denen sie quasi ein zahnloser Tiger sind, bin ich gespannt, wie sie im Desktop-Segment nächstes Jahr von AMD mit dem Ryzen 2 verprügelt werden. Ich weiß nicht, ob sie mir leid tun oder ich Schadenfreude empfinden soll, nachdem sie vor Jahren AMD mit illegalen Mitteln aus dem Markt gedrängt haben (bzw. deren Marktanteile gering gehalten, vor allem im OEM-Geschäft mit Dell, ... usw.) und in letzter Zeit mit ihren zig Refreshes (die im Wesentlichen sich nur um 4 Kern CPUs gehandelt haben) den Markt ordentlich gemolken haben.
 

Unnu

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#11
. . . .. Einschlag!
 

ZeXes

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#12
Wenn die Spitzenunternehmen, die diese Serverprozessoren zu Haufe brauchen, wirklich klug sind, dann unterstützen sie AMD.

Konkurrenz belebt einfach das Geschäft. Das hat man gerade in den letzten 2 Jahren in der Prozessorenbranche gesehen, wie nie. AMD hat den schlafenden Riesen Intel ordentlich Feuer unter dem Hintern gemacht.

Hoffentlich sind die Unternehmen klug genug, um genau das zu unterstützen. Mehr Konkurrenz bedeutet auch mehr Leistung und Innovationen.

Ich wünsche AMD alles gute und mein nächstes Prozessor wird auch ein Ryzen werden. ;-)
 

Krautmaster

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#13
wäre nur begrüßenswert wenn die großen OEM dann auch zeitnahe mitziehen. Bei dieser Aussage
Eigenen Analysen zufolge soll Rome 50 Prozent mehr Leistung pro Sockel als Cascade Lake-SP bereitstellen,
sollte man aber beachten dass Intel stand jetzt (ich meine) vier mal so viele Sockel pro System ermöglicht. 4-8 statt 2. Aber den größten Markt dürften die 1 und 2 Sockel Systeme haben.

AMD braucht Marktanteile und Intel braucht Druck. Passt alles ;)
 
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stoneeh

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#14
Wenn die Spitzenunternehmen, die diese Serverprozessoren zu Haufe brauchen, wirklich klug sind, dann unterstützen sie AMD.
Damit würde ich wirklich nicht rechnen. Zitat von einem Berufskollegen: "ja, Ryzen hat ein super P/L Verhältnis, aber in der Firma verbauen wir nur Intel". Das ist so ziemlich die einzige Argumentation und der einzige Gedankengang vieler Firmen - man hat halt immer Intel verbaut, also macht man es auch jetzt. Wenn AMD nicht wirklich einen doppelt oder dreifach besseren Deal bietet, glaube ich nicht, dass signifikante Marktanteile rausschaun.
 
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#15
@JJJT
Leider ist im GPU Markt mehr als Gegenteiliges zu sehen, wo AMD mit Turing an der Wahrnehmungsgrenze kratzen könnte
Im Desktop und Notebook Bereich ja. Wobei Letzteres at Least Raven Ridge haben, auch wenn das jetzt ne IGP ist. Der kleine Vega Chip mit HBM, welcher für Kaby Lake G verbaut wird, wäre für Notebooks als dGPU Lösung sicherlich interessant gewesen.
Im Server gibt es wenigen Vega 20 und ein SoC für ne China Konsole ( darf gespannt sein, wieviel da produziert wird) Früher oder später folgt dann Navi in die Mittelklasse. Klar für High-End wird man weiterhin zu NV greifen.
2020 könnte für AMD im Bereich Grafikkarten dann wieder besser werden. Eventuell neue Konsolen Generation (MS will ja angeblich früher als Sony ausliefern) und 2020 könnte Navi bzw GCN Nachfolger schon bereit sein.

Persönlich finde ich die Vega64 undd 56 nicht unattraktiv. Die 64 gab es letztens unter 500 Euro. Trotzdem, aktuell sind die Modelle gefühlt einfach zu teuer, was eben am HBM und Interposer liegen dürfte.
Solange ich aber noch ein FHD Monitor habe, sehe ich mich persönlich noch nicht gezwungen, aufzurüsten ^^

stoneeh
Also ich merke in meinem Umfeld, dass Ryzen immer mehr an Namen gewinnt und zu mindestens privat Einzug findet. Davor war bei einigen sogar Intel-only.
Jedes Prozent an Marktanteil im Server-Bereich tut aber AMD schon gut und hoffentlich auch der Forschung im Bereich effizienterer (Gaming) GPUs.
Zu Athlon Zeiten hatte man wenigstens Markt-Anteile erreichen können und das ohne bessere Fertigung ect. Jetzt hat man bessere Fertigungsmöglichkeiten plus eine Architektur die auf Augenhöhe ist.
Ich bin gespannt, ob Intel bis dahin ihre Core Architektur besser optimieren kann. Denn AMD wird es ja mit Zen2 und Zen3 machen. Für Intel wäre es auch kein Vorteil, wenn man den Vorteil der Single Thread Performance verlieren könnte.
Es bleibt spannend. Intel wird man in Marktanteile nicht überholen, das glaube ich auch nicht, aber jedes % mehr Marktanteil, tut auf alle Fälle der weiteren Konkurrenzfähigkeit gut.
 

bensen

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#16
Ja diese Butter & Brot Zeiten hat sich Intel auch redlich verdient nach nem Jahrzehnt langer Zurückhaltung von Fortschritt bei gleichzeitigem maximalen Abkassieren. ^^
Genau, gab im Serverbereich gar keinen Fortschritt bei Intel, deswegen ist die Konkurrenz auch so riesig gewesen...



Unglaublich, wie die Hiobsbotschaften bei Intel bzgl. 10nm Fertigungsprozess nicht abreisen und immer weitreichendere Folgen haben. Wenn sie intern bereits mit 4 Jahren rechnen, in denen sie quasi ein zahnloser Tiger sind, bin ich gespannt, wie sie im Desktop-Segment nächstes Jahr von AMD mit dem Ryzen 2 verprügelt werden.
Desktop Segment ist bei weitem nicht so schlimm.
Den Nachteil in der Fertigung haben die größtenteils bei der Fläche. Das führt dazu, dass sie einfach nicht mehr Kerne anbieten können. Im Desktopbereich bietet man deutlich kleinere CPUs an. Da wird dann die Marge etwas fallen.
Die Taktbarkeit hingegen ist bei 14++ sehr gut, da muss auch erstmal TSMCs 7nm rankommen. Ich denke nicht, dass Intel da weit zurück liegen wird. In Sachen Stromverbrauch wird man schon zurückliegen und damit auch beim Takt bei vielen Kernen limitiert sein.
Aber das ist weniger kritisch. Mehr als 8 Kerne werden erstmal im Desktopbereich Nische bleiben. Und wenn man dort auch mehr als 8 kerne anbieten will, dann eben mit niedrigerem Takt aber hohem Turbo. Wird dann in den meisten Szenarien gut aussehen. Bis zu icelake ist es auch nicht so weit hin.

Im Serverbereich sind die dafür voll am Ar...
Gut für Intel, dass AMD komplett weg war und erstmal alles neu aufbauen muss, sonst würden die Marktanteile noch schneller purzeln. Aber da hat epyc ja gut mit begonnen und wenn der Nachfolger so dermaßen schneller ist, dann kann es schnell gehen.

Ich bin gespannt ob Cooper Lake ein MCM package ist. Damit könnte Intel viele Kerne anbieten. Wüsste sonst nicht was die noch zwischenschieben wollen.
 
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#17
Ja HOLT einmal was ist denn hier los, Intel wohl doch nicht so gut in der Entwicklung
 

gesperrter_User

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#18
Das neueste Video von 8auer ist in dieser Hinsicht sehr Interessant.

Da ist ein Dual EPYC 7601 (2x32 Kerne) System ein weniger langsamer (10.500 Pkt) als der derzeitiger Rekordhalter in Cinebench mit ~11.500 Pkt, ein Quad Intel Xeon Platinium 8180 (4x 28 Kerne)....

Diese Leistung ist einfach nur brachial und das für 1/4 des Intel Preises (9.000€ zu 40.000€]
 
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#20
Einerseits habe ich gesehen, dass die Einkäufter sehr spezifische Wünsche haben. Auch als sich abzeichnete wie es mit AMD nach unten ging kauften sie noch AMD jedenfalls bis sie hoffnungslos abgehängt war.

Ansonsten dürften die Serverkäufer sehr konservativ sein. Sie wollen ein Gerät das fünf Jahre durchläuft. Bei Intel weiss man, dass das geht. AMD muss es noch beweisen.

Eigentlich schade, dass die alte Konstellation nicht mehr funktioniert.

Intel liefert High-Tech, AMD treibt sie vor sich her. So hatten wir alle profitiert aber zuerst schwächelte AMD und nun gibt es offenbar handfeste Krise bei Intel.
 
Zustimmungen: Xes
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