News Shortcut-S: Bild- und Videobearbeitung auf 319 Tasten

ich finde die Idee auch nicht schlecht, aber ich hätte jetzt auch nicht die Lust da drauf,
die ganze Zeit vom Monitor runter auf das Tastenfeld zu sehen, das lenkt doch nur von der Arbeit ab.

Und wenn man dann mal nicht sofort hinsieht und die falsche Taste drückt ist die Arbeit hin.
Klar man kann zurück gehen, aber irgendwann ist man vielleicht so genervt, das man das Ding
wieder bei seite legt, und ich habe auf der Arbeit auch garkeinen platz für das Gerät.

DARUM

Hier die Idee zum Reich werden, lieber nen "Marco" auf die Tastatur und
ein Popup geht auf wo ich dann mal schnell mit der maus drauf klicken kann.
 
Hallo @ all,

also ich nutze, sehr, sehr viele Makros Programmübergreifend mit Hilfe von KeyText (universelles Makro-Tool). Damit mache ich mir z.B. die Buchhaltung mit Datev äußerst leicht, denn viele Buchungssätze kann ich dadurch auf einen einzigen Tastendruck verkürzen. Ich habe mal die Roccat Valo mit über 80 Makro-Tasten ausprobiert zu diesem Zweck, doch das Ergebnis war leider sehr unzufrieden stellend. Das Problem war, das die Tasten alle gleich aussehen und klingen. Es war doch irgendwie schlecht zu merken.

Bei der Shortcut-S denke ich hat man generell das Problem, daß die ganze Tastenkonfiguration so erstellt wurde wie ein einzelner Mann sich das als optimal vorstellt. Das kann einfach nicht funktionieren, denn jeder Mensch arbeitet anders. Dem trägt Adobe Rechnung in dem man die meisten Bedienelemente nach seinen Bedürfnissen kombinieren, anordnen, ein- und ausblenden kann. Das Ganze wird dann in einem benutzerdefinierten Arbeitsbereich gespeichert. Umständlich und manchmal langwierig, vielleicht. Aber erstmal erstellt ist es wie ein Grundbedürfnis.

Genau hier ist das Problem hinter dieser Idee zu sehen. Farben und Beschriftung (nebst Lokalisation) dürften durch auswechselbare Folien veränderbar sein, doch die Tastenanordnung nicht. Auch lässt sich die Anzahl der Tasten nicht verändern.

Doch in einem Punkt hat der Erfinder mit Sicherheit recht: Ein einzelner Tastendruck für viele Funktionen wäre praktisch. Doch anstatt da mit einer mechanischen Tastatur das Problem angehen zu wollen, hätte ich da ein bessere Idee: Eine spezielle App und ein mind. 10" großes Tablett mit Touchscreen. Erstmal wären dann nur die Tasten auf dem Schirm, die der jeweilige Nutzer bräuchte, zweitens könnte es jeder nach Gutdünken konfigurieren und anordnen, also ganz so wie einen PS-Arbeitsbereich. Außerdem wäre die App dann sehr leicht auf andere Programme übertragbar. Aber auch die Beschriftung der Tasten wäre dann individualisierbar. Der eine hat da lieber Text, der andere nur Grafiksymbole die Adobe nutzt, usw.

An alle die blind und mit einer Hand so etwas wie CTRL-ALT-I eingeben können: Ganz toll, schon mal daran gedacht im Zirkus aufzutreten, als Fingerakrobat o.ä. ? :D

Also ich nutze PS schon seit Win 3.11 und kann mir die Kombinationen nur schlecht merken, da sie allesamt englischen Begriffen angelehnt sind, ich aber mit der deutschen Version arbeite. Also sind die Abkürzungen nicht immer intuitiv. Hier würden graphische Symbole und Farben durchaus hilfreich sein. Aber selbst wenn man so wichtige Kombis wie CTRL-ALT-I mittlerweile auswendig kennt, ich kann die nicht mit einer Hand eingeben ohne mir die Finger zu verknoten. Und selbst wenn, ist es wirklich sehr anstrengend. Also greift man dann doch lieber von der Maus weg und benutzt beide Hände für die Tastatur. Und das ist wirklich nicht besonders effizient.
 
Also erst einmal kann die Tastatur ja nicht nur Photoshop! Die Folie lässt sich für so ziemlich jedes andere Programm nutzen. Ich persönlich wechsel häufiger zwischen MAC/Win PS und komme mit komplizierteren Shortcuts immer wieder durcheinander. Die Tastatur ist noch portabel und ist auf alle Fälle endlich mal ein Nischenprogramm. Ich habe mir schon zwei Tastaturen mit Aufklebern von Editortasten.de gebastelt, aber trotzdem ist das nicht das gelbe vom Ei. Ich bin auf alle Fälle riesig gespannt und kann das erscheinen von der Tastatur gar nicht erwarten.
 
Also die Idee finde ich nicht schlecht.
Wenn ich auch dieses Design nicht gerade ansprechend finde.
Ich denke mir schon, dass die Arbeitsgeschwindigkeit dadurch erhöht wird.
Man kann sich eben nur eine bestimmte Menge an Kombinationen merken und diese sind meist die Kern-Werkzeuge.

Was ich micht aber frage ist, wieso wird diese Idee nicht mit einem Tablett oder TouchDisplay verwirklicht.
Da kann man auch die Kombinationen etwas einschränken und auch durch andere Layouts andere Programme benutzen.
Vielleicht auch eingaben mit einem Stift verwirklichen.
Mir ist schon bewusst, dass ein Display nicht die gleiche Empfindung am Finger auslöst wie eine mechanische Tastatur. Aber daran kann man sich auch gewöhnen.
 
An die Touchpad-Fraktion: Touchpads haben den Nachteil, dass man nicht fühlt an welcher Taste man gerade ist, sprich man muss (öfter) hingucken.

Aber um 2000 rum gabs dochmal so eine Art Spieletastatur/Tablet mit austauschbaren Schablonen/Labels, da waren ne Zeit lang bei einigen Games sogar die Einleger bei.
Evtl. wäre das ja ne günstige Alternative, hat auch nicht viel gekostet damals.
Mir fällt der Name nicht ein. :freak:
 
Ich glaube du meinst solche Tastaturen:

shift_cataclysm_fold.jpg
 
Ne, ich meine keine modifizierte Tastatur, sondern was in der Größe von nem iPad. Also kein Tastaturersatz.
 
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