sicherer Email Client für MacMini und iPhone

Benutze ebenfalls den em Client auf dem Desktop. Auf dem Android Geräten FairEmail
 
1. E-Mail-Client: Das Programm auf dem Computer/Smartphone, welches für den Abruf der Mails bzw. die Anzeige genutzt wird. Hier kann man normalerweise verschiedene E-Mail-Postfächer/Anbieter einbinden.
2. E-Mail-Postfach/E-Mail-Anbieter: Die Firma die dir dein samson[AT]samson999.com-Mailkonto betreibt.

Du suchst laut Titel nach 1. - deine von dir geschilderten Bedenken und auch genannten Alternativen beziehen sich aber fast ausnahmslos auf 2.

Den Mailclient zu ändern ist ne Sache von Minuten, dank (dem hoffentlich genutzten) IMAP ist das kein Aufwand. Den Mailanbieter zu ändern ist ne Sache von vielen Stunden, da du überall deine neue Mailadresse eintragen musst und garantiert noch nach Wochen realisierst, dass du irgendwas irgendwo vergessen hast.

Ich würde beim Mac einfach das vorhandene Mail nutzen, dein "Dann läuft alles über US-Server" ist Bullshit, wenn Mail irgendwas von nem in Deutschland liegenden Postfach abholt, dann läuft das auch nicht mehr über US-Server als bei jedem beliebigen anderen Mailclient, die NSA schnüffelt eh alles ab.
Und ich meine - wenn du Apple Mail nicht vertraust, dann kannst du auch kein Apple MacOS oder Apple iOS nutzen...
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Und ich meine - wenn du Apple Mail nicht vertraust, dann kannst du auch kein Apple MacOS oder Apple iOS nutzen...
Komplett offline bleiben ist die einzige Variante, so blöd es klingt 🤷‍♂️
 
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Samson999 schrieb:
deutlich weniger Spam
Das hat nichts mit dem Mail Client zu tun.

Einfach besser aufpassen, wo du deine Mailadresse im Netz angibst.

Daher hab ich 2… eine für wichtiges Zeug und eine für Blabla. Das hilft ungemein.
 
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Samson999 schrieb:
Ja und alles läuft schön über die USA Server, da will ich ja weg von
Bei Outlook mag das so sein. Deswegen nutzt man ja auch nicht Outlook - oder GMail. Zumindest bindet man dort nicht noch auch noch E-Mails von Dritten ein.
Was spricht gegen die Mail App von Apple? Nutze ich auf all meinen Geräten außer am Windows Rechner. Hier ist es die Weboberfläche des jeweiligen Anbieters. Wobei die meisten meiner E-Mails über Mailbox.org mit eigener Domain laufen.

Ansonsten sind E-Mails halt E-Mails...
 
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Samson999 schrieb:
Was nutzt ihr für eure Mails?
So wirklich klar ist nicht, was du willst.

Für einen Client ists Thundebrird überall, außer iOS, da emClient.
Meine Mails liege alle bei mir selbst, bzw beim Hoster meiner Wahl in Deutschland mit eigenen Domains, bis auf eine, die muss ich noch von Outlook.com wegziehen.

Samson999 schrieb:
Ja und alles läuft schön über die USA Server, da will ich ja weg von
Wieso sollte etwas über die USA laufen, wenn es nicht auf US-Servern liegt?
Suche dir einen Mailanbieter in Europa, der kein BigTech ist. Beispielsweise bei mailbox.org, falls gewünscht mit eigener Domain und dann ein Client deiner Wahl. beim Client schnüffelt keiner rein, mit Ausnahme von Outlook und Gmail.
 
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@All, danke für die Infos.

Werde mich mal reinfuchsen

Gruß
 
Samson999 schrieb:
aber ich möchte das bei bestimmten Mails die Wahrscheinlichkeit das mitgelesen wird ziemlich ausgeschlossen ist.
Dann schreib einen Brief*. Ernsthaft. JEDER eMail Client und JEDES eMail Konto, egal wo, kann gehackt werden. Wenn es Dir wirklich so wichtig ist -> komplett anderes Konzept überlegen!

*der Postbote der Dich nicht mag kann das auch lesen.

Nachtrag, um nicht nur zu spammen Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt, aber man kann eMails direkt verschlüsseln lassen, und nur der, der den Key kennt, kann sie lesen. PGP sollte das z.B. können. Die Information könnte aber auch veraltet sein. Ich verschicke nicht so oft Atombunker-Informationen :)
 
@Samson999
Wenn du weniger Spam willst, nutze Wildcard Adressen.

Ich gehe bei meinen 2 wichtigsten Adressen noch nen Schritt weiter. Der Mailserver akzeptiert nur Emails, die an Adressen in etwa im schema

user+dienstname+key@domain.tld geschickt werden.

Der key ist ein salted hash aus user, Dienst und meinem pubkey.


Ergänzung ()

Don-DCH schrieb:
Waren Das nicht die, die ihre eigene ssl lib implementiert haben? Falls ja, nein.
 
Zuletzt bearbeitet:
kachiri schrieb:
Bei Outlook mag das so sein.
Leute - es gibt ZWEI VERSCHIEDENE Outlooks für den Windows Deaktop!
Zusätzlich gibt es Outlook Mac und dann noch Outlook Mobile - ebenfalls verschiedene Versionen.

Beim "schlechten" ist das so. Das ist das "falsche" Outlook welches bis vor kurzem Outlook (Neu) in Windows hieß und eine Umsonst Dreingabe bei Windows 11 ist. Das mobile Outlook ist ebenfalls "schlecht(er)", aber da bin ich mir nicht ganz sicher, ob es Einträge in MS Online Systemen braucht (glaube nicht).

Day Outlook Classic ist das "gute" Outlook welches nur als Bestandteil im Office zu haben ist.
Und dann gibt es das Outlook Mac, welches ebenfalls wie das klassische Outlook ein normaler und echter Mail-Client ist.
Da wird nichts an Kommunikation über Microsoft Server gelenkt.

Das neue Microsoft ist eine Art Web Client. Ne ganz absurde Konstruktion.
https://www.heise.de/meinung/Das-neue-Outlook-Maximal-irrefuehrend-9508404.html
 
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So nochmal ich,

ich nutze Office 2024 for Mac.

Bin auch kein Aluhut Träger und nutze gewisse Mails für gewisse Dienste. Mein Spam ist auch erträglich aber weniger ist immer besser.

Jetzt versenden wir aber auch höchst vertrauliche Dinge und dafür war der Gedanke geboren einen Maildienstleister zu nutzen der eine End to End Verschlüsselung anbietet, so wie diese im Eingangspost erwähnten.
Aber eben in Outlook integrierbar.

"Alles geht über die USA" ok da war ich wohl auf dem falschen Dampfer unterwegs

Das war und ist der Plan

Gruß
 
@Samson999 Gehen die vertraulichen Mails an andere Angestellte deines Unternehmens oder an irgendwelche stinknormalen Kunden/Patienten etc.?

Früher wurden Mails komplett unverschlüsselt versendet, d.h. jede Stelle zwischen dem Empfänger und dir konnte die Mails abfangen und lesen, egal ob nun in deinem Heimnetz, beim Provider oder zwischen deinem Provider und dem des Empfängers etc...

Mittlerweile gibt es eine Transferverschlüsselung, Mails sind auf dem Weg von dir zum Provider verschlüsselt, liegen dort aber in der Regel unverschlüsselt rum und werden dann vom Empfänger wieder (auf seine Art verschlüsselt) von seinem Provider abgeholt.

Aber: Das ist eben nicht zwingend an allen Stellen verschlüsselt und was auch noch dazu kommt:
Das funktioniert nur solange der Empfänger auch derjenige ist, an den du etwas versenden wolltest. Denn die Mail die am Ziel ankommt ist für den Empfänger dann unverschlüsselt - egal ob der Empfänger an den du versendet hast nun samson999[AT]samsonmail.com ist oder samson99[AT]samsonmail.com.
Ein Tippfehler bei der Mailadresse und deine vertrauliche Mail landet ganz woanders.
Ich hatte in meinen Postfächern auch schon einige Male Mails die eigentlich für eine andere Person mit meinem Namen gedacht waren. Hatte sich halt jemand beim Mailprovider vertan oder Vornamen und Nachnamen mit einem Punkt getrennt wo beim eigentlichen Empfänger keiner war.
Da waren dann auch mal Kundendaten im Anhang und ich hatte danach einen schönen Mailverkehr in dem ich versicherte die Kundendaten nicht eingesehen oder gespeichert zu haben, damit die Firma die den Fehler machte ihren Arsch aus der DSGVO-Falle ziehen konnte ;)

Für so einen Fall gibt es dann PGP (oder Messenger-Dienste mit E2E-Verschlüsselung), da wird die Mail auf deiner Seite mit einem Schloss (öffentlicher Key) versehen wofür nur der eigentlich gemeinte Empfänger den Schlüssel hat.
Ist aber wesentlich mehr Aufwand und Normalo-Internetnutzer haben in der Regel keinen öffentlichen PGP-Schlüssel - deshalb versenden ja auch eigentlich alle größeren Firmen vertrauliche Informationen nicht per Post sondern verweisen immer auf ein Kundenportal, denn darüber ist sichergestellt, dass nur die richtige Person zugreifen kann und das ohne Daten (un)gesichert durch das Internet zu schicken.
 
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@iSight2TheBlind

bin eine Privatperson und die Mails werden auch in der Regel nur von Privat an Privat versendet. Es geht in den Mails Hauptsächlich um gesundheitliche Daten, Arztberichte usw.. Wir sind ein Kreis von Eltern deren Kindern eine gesundheitliche Einschränkung haben und da werden dann auch mal ärztliche Diagnosen usw. an andere betroffene Eltern weitergeleitet.

Alles nix was jetzt groß weltbewegend ist aber wir, das heißt meine Frau und ich und auch andere Eltern, legen Wert auf Vertraulichkeit.
 
iSight2TheBlind schrieb:
@Samson999 Gehen die vertraulichen Mails an andere Angestellte deines Unternehmens oder an irgendwelche stinknormalen Kunden/Patienten etc.?

Früher wurden Mails komplett unverschlüsselt versendet, d.h. jede Stelle zwischen dem Empfänger und dir konnte die Mails abfangen und lesen, egal ob nun in deinem Heimnetz, beim Provider oder zwischen deinem Provider und dem des Empfängers etc...

Mittlerweile gibt es eine Transferverschlüsselung, Mails sind auf dem Weg von dir zum Provider verschlüsselt, liegen dort aber in der Regel unverschlüsselt rum und werden dann vom Empfänger wieder (auf seine Art verschlüsselt) von seinem Provider abgeholt.

Aber: Das ist eben nicht zwingend an allen Stellen verschlüsselt und was auch noch dazu kommt:
Das funktioniert nur solange der Empfänger auch derjenige ist, an den du etwas versenden wolltest. Denn die Mail die am Ziel ankommt ist für den Empfänger dann unverschlüsselt - egal ob der Empfänger an den du versendet hast nun samson999[AT]samsonmail.com ist oder samson99[AT]samsonmail.com.
Ein Tippfehler bei der Mailadresse und deine vertrauliche Mail landet ganz woanders.
Ich hatte in meinen Postfächern auch schon einige Male Mails die eigentlich für eine andere Person mit meinem Namen gedacht waren. Hatte sich halt jemand beim Mailprovider vertan oder Vornamen und Nachnamen mit einem Punkt getrennt wo beim eigentlichen Empfänger keiner war.
Da waren dann auch mal Kundendaten im Anhang und ich hatte danach einen schönen Mailverkehr in dem ich versicherte die Kundendaten nicht eingesehen oder gespeichert zu haben, damit die Firma die den Fehler machte ihren Arsch aus der DSGVO-Falle ziehen konnte ;)

Für so einen Fall gibt es dann PGP (oder Messenger-Dienste mit E2E-Verschlüsselung), da wird die Mail auf deiner Seite mit einem Schloss (öffentlicher Key) versehen wofür nur der eigentlich gemeinte Empfänger den Schlüssel hat.
Ist aber wesentlich mehr Aufwand und Normalo-Internetnutzer haben in der Regel keinen öffentlichen PGP-Schlüssel - deshalb versenden ja auch eigentlich alle größeren Firmen vertrauliche Informationen nicht per Post sondern verweisen immer auf ein Kundenportal, denn darüber ist sichergestellt, dass nur die richtige Person zugreifen kann und das ohne Daten (un)gesichert durch das Internet zu schicken.
Hinweis:
Bei EM Client ist eine Verschlüsselung integriert. Wer das nicht mag, ignoriert sie einfach...
 
Dann mach für alle Beteiligten sicher das ihr E2E habt. Ohne dem nutzt es rein nix wenn alleinig Du z.B. Mailbox.Org oder Proton nutzt oder einen “sicheren” Client. @Samson999
 
Hinzu kommt, auf das was die Adressaten dann anschließend mit Deinen Daten machen, hast Du ja eh keinen Einfluss mehr. Steht der Rechner mit dem Mails allen Besuchern frei zur Verfügung, wird das genutzte Laptop gestohlen, ohne dass die Datenträger sicher verschlüsselt sind, ist es mit Malware verseucht etc.
Ein eventueller Leak bei einem Mailserver wäre da für mich das kleinere Problem.
 
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an Threema habe ich auch schon gedacht aber die Mehrzahl will das ganze per Mail gestalten.

Wie gesagt werde wahrscheinlich Richtung Proton gehen, mal einlesen ...
 
so wurde es besprochen und gewünscht,

es gibt Eltern die planen wohl auch eine eigene Webseite, dann wird das ganze denke ich nochmals anders aufgerollt.

Aber da bin ich dann auch nur Zuschauer
 
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