xPrimatic
Lieutenant
- Registriert
- Okt. 2014
- Beiträge
- 846
Hallo zusammen,
keine Ahnung ob ich hier richtig bin und ob ich die folgende Thematik auch einfach so im Internet posten darf bzw. sollte.
Falls ich hier falsch bin bzw mein Anliegen generell besser nicht im Internet diskutiert werden sollte, sagt mir bitte bescheid, es geht um meiner Meinung nach recht "verfängliche" Themen.
Wir hatten gerade in der Mittagspause eine spannende Diskussion, die mich, je mehr ich darüber nachdenke, immer mehr beschäftigt - Zahlungsabwicklung im Internet mit Kreditkarte und Co.
Angefangen hatte das alles schonmal mit der "einfachen" Kreditkarte an sich. Wir haben ein wenig darüber debattiert wie sicher eine Kreditkarte ist und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir überhaupt nicht begreifen können, dass eine Kreditkarte scheinbar eine so unsichere Sache ist, wie es scheint.
Betrachtet man zum Beispiel die Bestell- und Bezahlabwicklung bei einer Onlinebestellung von Amazon, so tauchen da meiner Meinung nach bereits erhebliche Sicherheitsrisiken auf.
Möchte ich meine Bestellung bei Amazon mit Kreditkarte bezahlen, so brauche ich lediglich die Kreditkartennummer, das Datum, bis wann die Karte gültig ist, einen Namen des Inhabers und im besten Fall noch einen "Sicherheitscode", der allerdings in den meisten Fällen auch (hinten) auf der Kreditkarte steht.
Heißt im Umkehrschluss, wenn ich meine Kreditkarte verlieren sollte und ein anderer Sie findet, kann er (solange ich es nicht bemerke und die Karte nicht gesperrt ist) uneingeschränkt damit einkaufen.
Das kann doch eigentlich nicht wirklich sein oder? Oder ist das wirklich so "einfach"?
Okay dann haben wir noch ein Paar Schritte weiter gedacht... Wenn man die (über die fremde Kreditkarte) bestellte Ware dann auch entgegen nehmen will braucht man noch einen "tote Adresse", um nicht seine tatsächliche Wohnadresse anzugeben und somit aufzufliegen, sowie eine gefakte E-Mail Adresse und ein Fake Amazonkonto, was jetzt aber wahrlich kein Hexenwerk ist. Wenn man dann noch in der Lage ist eine "fremde" IP-Adresse zu benutzen oder einen Proxy-Server zu verwenden steht einem potenziellen Kriminellen doch nichts mehr im Wege oder?
Fand ich schon sehr bedenklich, zumal ich selbst eine Kreditkarte besitze, aber wir haben nochmal weitergedacht und es geht eigentlich noch erschreckender.
Bedenkt man einmal wie leicht man an eine Bankverbindung kommt wird das Übel noch schlimmer. Alleine ein Kauf über E-Bay(Kleinanzeigen) setzt, wenn nicht über payPal bezahlt, schon einen Austausch der Bankverbindung vorraus und Firmen zum Beispiel haben ihre Bankverbindung meist direkt im Internet (am unteren Ende der Seite) oder auf Rechnungen usw stehen.
Jetzt könnte man doch mit den besagten Fakekonten, einer toten Lieferadresse und einer falschen IP Adresse her gehen und über besagte Konten unkompliziert einkaufen oder? Amzon verlangt ja nur eine gültige IBAN und den Namen eines kontoinhabers, der scheinabr auch nicht mit dem Konto abgeglichen wird.
Versteht mich nicht falsch ich oder wir haben nicht vor diese "Lücke" (sofern Sie denn existiert) auszunutzen, sondern machen uns lediglich gedanken, dass wir dadurch relativ schnell zum Geschädigten werden könnten.
Es wäre schön, wenn es hier im Forum Leute gibt, die evtl ein wenig Hintergrundwissen haben und dazu was sagen könnten. Am liebsten wäre es mir sogar, wenn ich mit meinen Vermutungen vollkommen falsch liege
Falls das allerdings tatsächlich so, oder so ähnlich umsetzbar ist - wo könnte ich so etwas denn melden? Beim Verbraucherschutz? Oder wer ist für sowas Ansprechpartner?
Bitte sagt mir bzw uns keine kriminelle Energie nach, wir haben lediglich darüber debattiert und die Diskussion hat so ihren Lauf genommen, wir sind echt keine böswilligen menschen
LG und danke für kommende antworten.
keine Ahnung ob ich hier richtig bin und ob ich die folgende Thematik auch einfach so im Internet posten darf bzw. sollte.
Falls ich hier falsch bin bzw mein Anliegen generell besser nicht im Internet diskutiert werden sollte, sagt mir bitte bescheid, es geht um meiner Meinung nach recht "verfängliche" Themen.
Wir hatten gerade in der Mittagspause eine spannende Diskussion, die mich, je mehr ich darüber nachdenke, immer mehr beschäftigt - Zahlungsabwicklung im Internet mit Kreditkarte und Co.
Angefangen hatte das alles schonmal mit der "einfachen" Kreditkarte an sich. Wir haben ein wenig darüber debattiert wie sicher eine Kreditkarte ist und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir überhaupt nicht begreifen können, dass eine Kreditkarte scheinbar eine so unsichere Sache ist, wie es scheint.
Betrachtet man zum Beispiel die Bestell- und Bezahlabwicklung bei einer Onlinebestellung von Amazon, so tauchen da meiner Meinung nach bereits erhebliche Sicherheitsrisiken auf.
Möchte ich meine Bestellung bei Amazon mit Kreditkarte bezahlen, so brauche ich lediglich die Kreditkartennummer, das Datum, bis wann die Karte gültig ist, einen Namen des Inhabers und im besten Fall noch einen "Sicherheitscode", der allerdings in den meisten Fällen auch (hinten) auf der Kreditkarte steht.
Heißt im Umkehrschluss, wenn ich meine Kreditkarte verlieren sollte und ein anderer Sie findet, kann er (solange ich es nicht bemerke und die Karte nicht gesperrt ist) uneingeschränkt damit einkaufen.
Das kann doch eigentlich nicht wirklich sein oder? Oder ist das wirklich so "einfach"?
Okay dann haben wir noch ein Paar Schritte weiter gedacht... Wenn man die (über die fremde Kreditkarte) bestellte Ware dann auch entgegen nehmen will braucht man noch einen "tote Adresse", um nicht seine tatsächliche Wohnadresse anzugeben und somit aufzufliegen, sowie eine gefakte E-Mail Adresse und ein Fake Amazonkonto, was jetzt aber wahrlich kein Hexenwerk ist. Wenn man dann noch in der Lage ist eine "fremde" IP-Adresse zu benutzen oder einen Proxy-Server zu verwenden steht einem potenziellen Kriminellen doch nichts mehr im Wege oder?
Fand ich schon sehr bedenklich, zumal ich selbst eine Kreditkarte besitze, aber wir haben nochmal weitergedacht und es geht eigentlich noch erschreckender.
Bedenkt man einmal wie leicht man an eine Bankverbindung kommt wird das Übel noch schlimmer. Alleine ein Kauf über E-Bay(Kleinanzeigen) setzt, wenn nicht über payPal bezahlt, schon einen Austausch der Bankverbindung vorraus und Firmen zum Beispiel haben ihre Bankverbindung meist direkt im Internet (am unteren Ende der Seite) oder auf Rechnungen usw stehen.
Jetzt könnte man doch mit den besagten Fakekonten, einer toten Lieferadresse und einer falschen IP Adresse her gehen und über besagte Konten unkompliziert einkaufen oder? Amzon verlangt ja nur eine gültige IBAN und den Namen eines kontoinhabers, der scheinabr auch nicht mit dem Konto abgeglichen wird.
Versteht mich nicht falsch ich oder wir haben nicht vor diese "Lücke" (sofern Sie denn existiert) auszunutzen, sondern machen uns lediglich gedanken, dass wir dadurch relativ schnell zum Geschädigten werden könnten.
Es wäre schön, wenn es hier im Forum Leute gibt, die evtl ein wenig Hintergrundwissen haben und dazu was sagen könnten. Am liebsten wäre es mir sogar, wenn ich mit meinen Vermutungen vollkommen falsch liege
Falls das allerdings tatsächlich so, oder so ähnlich umsetzbar ist - wo könnte ich so etwas denn melden? Beim Verbraucherschutz? Oder wer ist für sowas Ansprechpartner?
Bitte sagt mir bzw uns keine kriminelle Energie nach, wir haben lediglich darüber debattiert und die Diskussion hat so ihren Lauf genommen, wir sind echt keine böswilligen menschen
LG und danke für kommende antworten.