News Sicherheits-Start-up: Twitter kauft Smyte und schmeißt Kunden raus

Cool Master

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#3
Und genau wegen sowas hat man seine eigene Server. Ja das ist teuerer als es einfach zu "mieten" aber so etwas wird dir nicht so schnell passieren wenn du deine eigene HW im RZ xyz stehen hast. Sollte das RZ dicht machen holt man die Server ab, stellt die DNS Einträge um und zieht entweder in ein anderes RZ oder kann es ganz zur Not auch im Unternehmen hinstellen wenn die Leitung dafür ausreicht.
 

projectneo

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#4
Das ist sehr dreist und sollte selbst in den USA nicht rechtens sein. In Deutschland übernimmat man zumindest die Verträge. Und Kunden abwickeln funktioniert dann auch anders ...
 
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#5

projectneo

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#6
Und genau wegen sowas hat man seine eigene Server. Ja das ist teuerer als es einfach zu "mieten" aber so etwas wird dir nicht so schnell passieren wenn du deine eigene HW im RZ xyz stehen hast. Sollte das RZ dicht machen holt man die Server ab, stellt die DNS Einträge um und zieht entweder in ein anderes RZ oder kann es ganz zur Not auch im Unternehmen hinstellen wenn die Leitung dafür ausreicht.
Was ist das für ein gequirrlter Mist. Hier geht es nicht um einen Hoster oder sowas. Die haben per API eine Software bzw. Dienstleistung zur Verfügung gestellt. Selbst bei lokaler Software kann dir das passieren, werden von heute auf Morgen Updateserver abgeschaltet können keine Daten mehr abgerufen. Da bist du mit deinen eigenen Servern aber sehr gut aufgestellt ...
 

Ozmog

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#7
Wenigstens einen angemessenen Zeitraum für die Umstellung der Kunden hätte man lassen müssen.
Drecksunternehmen Twitter, machen die überhaupt schon Gewinn?
Naja, Trump wird schon wissen, wie Twitter nicht pleite geht, sonst wüsste er ja nicht, was er machen sollte, so ohne Twitter...
 
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#8
Sollte das RZ dicht machen holt man die Server ab, stellt die DNS Einträge um und zieht entweder in ein anderes RZ oder kann es ganz zur Not auch im Unternehmen hinstellen wenn die Leitung dafür ausreicht.
Wow du bist ja ganz klug. :) Hast aber den Artikel nicht einmal im Ansatz verstanden.
Der Dienstleistungsanbieter bietet seine API aber nur in der Cloud an. Du kriegst vom Hersteller keine Sachen, um das auf den eigenen Servern zu deployen.

Du kannst ja auch mal versuchen AWS auf deinem RZ zu deployen - viel Spaß ;)
 

Cool Master

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#9
@XTR³M³

Jo das ist klar, ich meinte eher Selfhosting also so wenig bis gar nicht auf Drittanbieter zu setzen. Deswegen sollte man auch nicht auf Abos oder ähnlich setzen sondern auf Software wo man entweder den Quellcode hat oder eben eine uneingeschränkte Lizenz die man nicht einfach so weg nehmen kann.

@projectneo

Ja klar eben genau deswegen sollte man so ein Stuss nicht nutzen weil das eben passieren kann. Selfhostet ist nun einfach mal der beste Weg. Ich bezweifel mal ganz stark das die Dienstleistung so einzigartig war/ist, dass dies nicht selber programmiert werden könnte oder es andere Security Software gibt die genau oder halbwegs das gleiche macht.

@Cokocool

Klar habe ich es verstanden, habe mich aber wohl nicht klar genug ausgedrückt siehe die zwei Absätze über diesem Satz.
 
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#10
ist klar. twitter ist halt wie auch facebook gegen mehr sicherheit, ansonsten würden sie den laden nicht dicht machen. mit mehr sicherheit im internet können twitter und co auch dicht machen, dann lieber anderen vor den kopf stoßen, das ist kein problem, bis sie den falschen vor den kopf stoßen, dann ist twitter auch tot.
 
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#11
Was hat das denn mit den Servern zu tun? Es geht doch nicht um das Hosting der Seiten, sondern um die eingesetzte Webtechnologie! Da ist es völlig egal, ob deine Seite auf dem eigenen Server liegt, auf einem gemieteten oder gar komplett in der Cloud. Wenn du das zu 100% ausschließen möchtest, dann musst du neben eigenen Servern auch deine eigene Software darauf laufen lassen....

Allerdings was Twitter hier macht ist schon ziemlich link und in meinen Augen sogar rechtswidrig. Zumindest in Deutschland wäre es das. Normalerweise wickelt man sowas anders ab. Man gibt bestehenden Kunden entsprechende Fristen zur Umstellung.

Wäre jetzt interessant, was genau in den Serviceverträgen der betroffenen Kunden stand. Da wird es sicherlich noch einige Gerichtsverfahren geben, bis Twitter das ganze wirklich abgewickelt hat. Aber vielleicht hat man entsprechende Strafzahlungen bei der übernahme gleich mit einberechnet
 

projectneo

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#12
@Cool Master
Du bist also der Meinung, dass jede Firma alles was Sie braucht selbst nachprogrammieren soll?
Dass jede Firma alles selbst hosten solle?
Dass jede Firma nicht auf Drittanbieter setzen soll?
Ich könnte das forführen, spar ich mir mal.

Das ist einfach nur Weltfremd, weil auch nicht mal ansatzweise umsetzbar. Damit hat sich die Diskussion (für mich) auch erledigt.
 
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#13
Jo das ist klar, ich meinte eher Selfhosting also so wenig bis gar nicht auf Drittanbieter zu setzen. Deswegen sollte man auch nicht auf Abos oder ähnlich setzen sondern auf Software wo man entweder den Quellcode hat oder eben eine uneingeschränkte Lizenz die man nicht einfach so weg nehmen kann..
Ja dann viel Spaß. Software as a Service ist schon länger ein Trend. Selfhosting wird immer schwieriger

Ja klar eben genau deswegen sollte man so ein Stuss nicht nutzen weil das eben passieren kann. Selfhostet ist nun einfach mal der beste Weg.
Wer pauschal ein eigenes RZ empfiehlt, der hat keine Ahnung. Man muss immer abwägen und es gibt gute Gründe für die Cloud (keine eigene Infrastruktur und kein Infrastrukturteam nötig, mehr Redundanz, höhere Skalierbarkeit, Abrechnung von Ressourcen auf Minuten und Stundenbasis, bessere Auslastung von Ressourcen)

Willst du als 15 Mann Unternehmen mit z.B. Fokus auf Softwareentwicklung wirklich ein eigenes RZ betreiben ? Nicht dein erst :D
 

Unnu

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#15
Das passiert wenn man sich auf die Cloud verlässt.
Andererseits ist natürlich das direkte Abschalten der Services für Kunden mit "langfristigen" Serviceverträgen irgendwie keine so gute Idee. Und für eine mit Sitz in den USA noch viel weniger, weil wesentlich teurer.
Sammelklage incoming.
 
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#16
@projectneo Zumal es unnötige Ressourcenverschwendung ist und für viele Firmen sich absolut nicht tragen kann. Es ist ein auslaufendes Modell und das aus gutem Grund.
 

DonDonat

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#17
Wäre jetzt interessant, was genau in den Serviceverträgen der betroffenen Kunden stand. Da wird es sicherlich noch einige Gerichtsverfahren geben, bis Twitter das ganze wirklich abgewickelt hat. Aber vielleicht hat man entsprechende Strafzahlungen bei der übernahme gleich mit einberechnet
Genau dass frage ich mich auch. Einen laufenden Vertrag einfach so "aufzulösen" ohne mit irgendwem kommuniziert zu haben, ist schon reichlich merkwürdig und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das so mit im Vertrag mit den Kunden kommuniziert wurde. Allerdings ist dass wieder US Recht und wer weiß, was da so alles möglich ist...
 

Dalek

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#18
Wenn man externe APIs benutzt, sollte man einen Plan haben für den Fall das sie kurzfristig ausfallen oder permanent abgeschaltet werden. Komplett vermeiden kann man Abhängigkeiten nicht, selbst wenn man eigene Software und Hardware hat, Rechenzentrum, Strom und Netzwerkanbindung stellt man dann doch meistens nicht selbst.

Man kann mit begrenztem Budget nicht alles redundant und völlig ausfallsicher machen, aber man sollte sich schon klar sein wenn man sich von externen Firmen abhängig macht.

Eine permanente Abschaltung ohne Vorwarnung ist allerdings für Dienste für die man auch bezahlt schon sehr fragwürdig, mal sehen was das noch für Konsequenzen hat.
 

Cool Master

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#19
Du bist also der Meinung, dass jede Firma alles was Sie braucht selbst nachprogrammieren soll?
Nein, aber wenn etwas gekauft wird sollte der Quellcode vorliegen oder eben eine unbegrenzte Lizenz und eben nicht genau was hier beworben wurde eine Dienstleistung die morgen weg sein kann.

Ja das ist meiner Meinung nach der richtige Weg weil man nur so die Kontrolle über die Software und viel wichtiger die Daten hat. Klar ist das teurer aber wenn man den Kunden das so vermittelt das eben der Datenschutz auch gelebt wird sind viele bereit etwas mehr auszugeben.

Nein, Drittanbieter sind schön und gut aber man darf sich halt nicht alles gefallen lassen. Man muss aber ein Backup-Plan haben wenn Anbieter X morgen nicht mehr da ist.

Das ist einfach nur Weltfremd, weil auch nicht mal ansatzweise umsetzbar. Damit hat sich die Diskussion (für mich) auch erledigt.
Ok, wegen mir.

Aber nicht unmöglich ;) Und hier kommt dann eben die selbst geschriebene Software bzw. in Auftrag gegebene Software zum tragen.

Wer pauschal ein eigenes RZ empfiehlt, der hat keine Ahnung.
Wer schrieb was von einem eigenen RZ betreiben?

Willst du als 15 Mann Unternehmen mit z.B. Fokus auf Softwareentwicklung wirklich ein eigenes RZ betreiben ? Nicht dein erst :D
Wie kommst du auf die Idee? Ich schrieb ja extra " so wenig bis gar nicht auf Drittanbieter zu setzen". Klar baut man sich nicht mal eben das eigene RZ auf... Wenn man sowas macht nutzt man das RZ und vermietet Rackspace.

In der heutigen Zeit geht es nicht ohne Drittanbieter das ist einfach Fakt bzw. geht schon aber es wäre nicht wirtschaftlich. Wir als 12 Mann Unternehmen haben unsere Server z.B. bei einem lokalen RZ stehen und ja ich meine unsere Server. Selber gebaut und dort eingebaut. Wir haben aber auch root Server bei Hetzner je nach dem was der Kunde wünscht und wie viel er bereit ist zu zahlen.
 

Ozmog

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#20
Nicht einmal CB hat eigene Server bei sich rumstehen, die sitzen auch in einen Rechenzentrum. Und bei ihnen stehen ansonsten so einige Rechner rum, würde ich meinen.

Meine Firma hat auch die Daten in RZ liegen, wo in D gut 2500 Arbeiter im "Feld" mobil drauf zugreifen und zusätzlich noch knapp 2000 Büroleute. Und das ist sogar nur eine Untergesellschaft von ein doch schon recht großen börsennotierten Unternehmen mit globalen Tätigkeiten.
 
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