Sicherheitsrisiko Paypal - Alternativen?

nobie

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Zu Paypal gibt es ja einige, aber keine aktuellen Beiträge und keine, die mein Problem bzw. meine Erfahrungen betreffen. Seht es mir nach, daß ich dazu auch was schreibe und frage.
Ich nutze Paypal, seit es Ebay in Deutschland gibt und ich dort aktiv bin (hauptsächlich als Käufer, hab aber auch einiges verkauft). Es hat lange sehr gut funktioniert. Irgendwann - ich hatte PP sehr lange nicht genutzt - mußte ich mich erneut bei PP anmelden. Kein Problem. Seit gefühlt zwei Jahren habe ich massiv Probleme. Ich hab mitbekommen, daß PP mal zu Ebay gehörte und Ebay PP verkauft hat (so hab ich das verstanden). Ich nutzte immer nur Firefox mit den üblichen Addons. Noscript, Adblockplus, Google Analytics Blocker, lasse die MAC-Adresse ständig wechseln usw., um mich wenigstens etwas beim Surfen zu schützen. Erst bekam ich bei Firefox die Meldungen, daß mein Passwort nicht stimmt. Irgendwann mußte ich bei jedem Versuch, mich einzuloggen, das PW zurücksetzen, bis gar nichts mehr ging. Dann stieg ich - nur für Ebay und PP - auf Edge um. Dort installierte ich natürlich auch wieder die bekannten Addons. Kurz drauf bekam ich auch hier die gleichen Probleme. Das war immer aufwändig, zeitraubend, aber ich fraß es. Anrufe bei PP konnten nicht helfen. Heute ging eine Zeit lang gar nichts mehr. X SMS, Emails, PINs und am Ende das deaktivieren von AdblockPlus und Noscript. Ausgerechnet meine Vorsicht macht mich angeblich zu einem Sicherheitsrisiko. Ich vermute, daß es im Hintergrund bei Paypal um andere Dinge geht. Die Probleme, die ich mit PP hab, hab ich sonst nirgens Ich bin seit 1998 im Internet unterwegs, in zahllosen Communities, Foren, Portalen usw angemeldet, hab auch schon Onlinebanking ausprobiert (ich bin aber wieder zu Offlinebanking zurückgekehrt, weil ich es zu wenig brauche und die persönliche Beratung sehr schätze), aber nirgends hab ich solche Probleme wie mit PP.
Woran kann das Eurer Meinung nach liegen? Gibt es jemanden, dem es ähnlich geht? Und welche Alternativen gibt es zu PP? Ist zwar weit verbreitet, bequem und zuverlässig, aber so kann das nicht ewig weitergehen.
Danke für Eure Nachsicht.
 
ich nutzte paypal seit es das gibt, sehr extensiv. also auf hunderten seiten, privat und geschäftlich. nie ein problem damit gehabt, weder in der funktion noch in sicherheitsaspekten.
 
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Für mich klingt das eher nach Error 40.

Nie Probleme mit dem Einloggen bei PayPal.
 
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Statt ADB+ vllt mal nach ublock origin schauen, die verkaufen dich wenigstens nicht (noch nicht :P)
 
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Je nach dem, wie Firefox "gehärtet" ist und Blocker eingerichtet sind, kann es die Funktion von Paypal einschränken. In meiner aktuellen Einstellung bekomme ich zur Zeit keinen Paypal-Bezahlvorgang durch.

War bisher aber zu träge, um die konkrete Ursache in den ganzen Einstellungen zu suchen und weiche dafür bei Bedarf auf Brave oder Vivaldi aus.
 
Multi-Faktor-Authentifizierung. Durch das Mac-Spoofing bist du für PayPal halt bei jeder Anmeldung sehr wahrscheinlich ein "neues" Gerät (und wahrscheinlich nicht nur das) und da wird dann halt immer der zweite Faktor benötigt und je nachdem wie oft das innerhalb einer bestimmten Zeit passiert, kann ich mir sogar vorstellen, dass PayPal aus Sicherheitsgründen den Zugang zumindest zeitweise komplett sperrt.

Ich meine das sieht halt schon bescheiden aus, wenn man sich, übertriebenes Beispiel, am Tag quasi 10x von 10 unterschiedlichen Geräten unterschiedlicher Herkunft einwählt. So wirkt das nämlich vermutlich für PayPal.
 
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Mit Alternativen ists oft nicht so einfach. Bei Kleinbeträgen könnte man über Vorkasse/Überweisung nachdenken.
Ansonsten ist die anvisierte rein europäische Alternative Wero. Letztlich ist die Frage nach Alternativen aber vor allem: Was wird von jeweiligen Händler als Zahlungsmittel/-dienstleister akzteptiert.

lazsniper schrieb:
noch in sicherheitsaspekten
Ihm scheint(?) ja auch Datenschutz wichtig zu sein. Und da ist Paypal etwas durchwachsen.
Schon allein deren Datenschutzerklärung liest sich eher gruselig. Wer lässt sich auf sowas freiwillig ein?
 
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Mit einer SMS oder einer SMS + einer Email hätt ich kein Problem. Aber es wird ja fast nicht mehr praktikabel. Wie läuft das bei den anderen Anbietern? Die sind ja bei weitem nicht so im Markt verbreitet.
@andy_m4 Das war jetzt zeitgleich abgesetzt. Sorry.
 
@nobie du machst Terror weil deine Addons/Plugins den Zugang zu PayPal erschweren? Deine ganz klim bim Addons nützen dir halt nicht viel, wenn man es technisch betrachtet. Du bildest dir damit btw. nur Sicherheit ein, denn die Pakete sind ja dann schon auf deinem PC :D
 
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@chr1zZo Ich mach keinen Terror. Wenn ich Terror mach, sieht das anders aus. Danke Dir für nix.
 
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Ich habe mich mal durch den...Entschuldigung...lieblos hingekloppten...Textblock gewühlt:

Also wenn ich mir deine ganzen "Vorsichtsmaßnahmen" durchlese, alleine schon das irgendwie seltsam anmutende Wechseln von Mac Adressen, wundert es mich gar nicht, daß du Probleme beim Einloggen bei einem Zahlungsdienstleiser bekommst.

Eine Mac Adresse ist an sich in dem jeweiligen Netzwerkchip verankert (da ja die und sollte nur mit Vorsicht - wenn überhaupt - verändert werden.

Wahrscheinlich vermutet die PayPal Einwahl bei den Wechseln, daß dein Konto infiltrierte werden soll.

Guck dir mal "Wero" an. Das soll als europäische PayPal Alternative dienen.
 
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Alternativ deine "Schutzmaßnahmen" etwas zurückfahren 😉.

Du hast halt soviel aktiv, dass du dir damit im Internet selbst die Probleme verursachst.
 
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Mal kleine Anekdote aus meinem Leben zum Vergleich mit reiner Kontobewegung:

Als ich damals, vor der Pandemie, meine Miete in Schweden mit einer cent- bzw. öre-genauen Überweisung über TransferWise (heute Wise.com) abwickelte und dafür eine Überweisung über meinen schwedischen Internetanschluss mit meinem deutschen OnlineBanking von meinem deutschen Girokonto anwies, wurde die Überweisung erstmal blockiert und ich bekam instantan einen Anruf von meiner Bank, was da los sei, warum da ein Betrag von mehreren hundert Eruo plötzlich auf ein komisches Konto in Estland überwiesen werde. Nach dem Telefonat ging die Überweisung problemlos durch und TransferWise fuinktionierte, wie es sollte, aber meiner Bank erklären musste ich das erst.

Ich nehme an, dass dieser spezifische Zahlungsdienstleister bei meiner Bank mitlerweile gewhitelistet ist. Es soll nur zeigen: Nicht nur Paypal macht sowas, andere Banken machen sowas auch und das alles nicht ohne Grund, denn das sind auch typische Auffälligkeiten, die entstehen können, wenn wirklich ein Betrüger am Werk ist, dein Konto anzuzapfen. Wenn du aus Datenschutzgründen gezielt deinem Geldverwalter verheimlichenm willst, was du mit deinem Geld machst, hol dir eine schlecht gesicherte Bitcoin-Wallet und sei dir des Risikos bewusst. :smokin:

Und wenn du nur Paypal als persönlichem Unternehmen nicht traust, nimmste Wero oder Klarna - wobei letztere sind datenschutzmäßig nicht anders, nur immerhin europäisch.
 
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nobie schrieb:
@chr1zZo Ich mach keinen Terror. Wenn ich Terror mach, sieht das anders aus. Danke Dir für nix.
Höre halt auf ständig deine MAC zu ändern, was sowieso total sinnlos ist und erstelle eine Ausnahme auf AddBlock etc für PayPal, dann hast du auch keine Probleme mehr.
 
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Sorry, aber wenn man keine Ahnung hat dann ist es nicht unbedingt hilfreich einfach wahlos Addons zu installieren und sich dann in falscher Sicherheit wiegen.

a) AdblockPlus sollte doch gar nicht mehr verwendet werden schon seit Jahren?
b) NoScript kann sinnvoll sein aber macht das Web halt auch kaputt und nur die wenigsten sind in der Lage zu prüfen welche Scripte sie tatsächlich benötigen und vor Allem welche gefährlich sind
c) jedes Addon ist selbst eine potentielle Sicherheitslücke, da es den kompletten Webseiteninhalt sieht und manipulieren kann und noch mehr
d) Gerade Paypal aber auch andere Online Zahlungsdienstleister verwenden häufig Javascript um Dinge zu prüfen, z.B. ob du tatsächlich ein Mensch bist oder ob ein Bot gerade versucht deinen Account zu hacken
e) Ein Passwordmanager wäre wichtiger und sinnvoller. Wenn dann die Fehlermeldung kommt, dass angeblich mein Passwort falsch ist, weiß ich, dass das nicht sein kann und ich mich entweder gerade auf einer Phishing-Seite befinde oder mir sonst etwas untergeschoben worden ist. Blindlings Passwörter zurück zu setzen ist absolut nicht zu empfehlen
f) Paypal an sich so sicher, dass man damit teilweise sogar schon im Laden bezahlen kann. Aber gut, ich habe herausgelesen du magst Offline und Cash lieber, dann ganz auf Paypal verzichten und alles nur per Vorkasse und Überweisung bestellen (was aus meiner Sicht deutlich ineffizienter und unsicherer ist, weil das Geld ist dann weg) - dann bist du wenigstens offline.

edit:

P.S. Wie schon angesprochen, so Dinge wie Mac ständig ändern oder User-Agent usw. um deine Identität zu verschleiern (was auch immer die Mac bringen soll, wird ja nicht nach draußen geroutet wenn du zu Hause bist), führen eben dazu, dass sie dich als potentiellen Betrüger einstufen, da ein normaler Client sich nicht so verhält. Im übrigen gibt es auch eine Paypal App auf dem Smartphone die man verwenden könnte. Und sicherstellen, dass MFA eingerichtet ist (das wurde dir ja schon erklärt was das ist). War früher leider nicht Standard bei Paypal, ich glaube seit ein paar Jahren sollte es aber erzwungen werden - ob auch für alte Accounts weiß ich nicht.
 
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Das Ändern der MAC-Adresse (bzw. ihre "Randomisierung") ist bei Android schon lange Standard, bei Windows bin ich nicht sicher, lässt sich aber jedenfalls einfach in den Einstellungen (de-)aktivieren.
Mit PayPal hat das nichts zu tun. Wie soll PayPal die MAC-Adresse sehen?

Aber tatsächlich darf man wegen der PayPal-Sicherheit paradoxerweise keine zu sicheren Webbrowser nutzen. Bei mir geht es mit Firefox ebenfalls nicht. Nur für PayPal werde ich es nicht ändern, also muss für die paar Male, die ich es benutze, ein anderer Browser herhalten.

Wero ist vielleicht der richtige Weg, aber die Verbreitung sowohl bei Shops als auch Banken noch sehr dürftig.
 
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Ltcrusher schrieb:
Eine Mac Adresse ist an sich in dem jeweiligen Netzwerkchip verankert (da ja die und sollte nur mit Vorsicht - wenn überhaupt - verändert werden.
Das ist natürlich Quatsch. Und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Erstens ist MAC-Adresse ändern nichts ungewöhnliches. Gerade die ganzen Mobil-Devices verwenden heutzutage oft sogar standardmäßig randomized-MAC, um halt Tracking (durch WLAN-Access-Points) zu erschweren.

Zweitens: Beim Besuch einer Webseite wird gar keine MAC-Adresse übermittelt, sondern allenfalls IP-Adressen. Was auch logisch ist, da MAC-Adressen für die physische Kommunikation in einem Sub-Netz benutzt werden (z.B.: innerhalb eines Home-LANs). Also Layer-2, wenn man jetzt mal das OSI-Modell nimmt.
 
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