Sinn und Unsinn vieler Distributionen

Photon schrieb:
Also ich würde sagen, *buntu braucht es nicht, mit Manjaro ist man viel besser bedient, da hat man nicht die blöden Systemupdates von einer LTS auf die nächste, wo immer irgendwas kaputt geht.
Gar nicht mal immer.
Außerdem lieber alle 3-5 Jahre mal etwas Risiko, als dauernd.

moonwalker99 schrieb:
Seitdem Ubuntu auch einen Mate Flavor anbietet, sehe ich für Mint keinen Sinn mehr.
Ubuntu Mate hat 3 Jahre LTS, Linux Mint Mate hat 5 Jahre LTS.
 
Photon schrieb:
@Old Knitterhemd Ich hätte wohl den Sarkasmus deutlicher raushängen lassen sollen. :D Wollte dem TE nur demonstrieren, dass jede Distro ihre Daseinsberechtigung hat.

Ja, einige Distributionen haben ihre Daseinsberechtigung, aber nicht 280 Stück!!

Ich nutze Kubuntu ohne LTS und kann mich bei den Updates an keine großen Probleme erinnern.

pseudopseudonym schrieb:
Ubuntu Mate hat 3 Jahre LTS, Linux Mint Mate hat 5 Jahre LTS.

Ist das alles? Ich frage mich, wofür Mint noch gut sein soll.
 
moonwalker99 schrieb:
Ist das alles? Ich frage mich, wofür Mint noch gut sein soll.
Auf meinen Rechnern nutze ich lieber Ubuntu Mate (schluckt AMD-Pro usw direkt, Mint nicht immer), bei meinen Eltern, meiner Freundin (wobei es da Cinnamon ist) oder nem Wohnzimmerrechner (Kodi) sind 2 Jahre mehr Ruhe ein gutes Argument.

Außerdem gibt sich Mint noch etwas mehr Mühe, alles NOCH DAU-freundlicher/bequemer zu gestalten.
Sowas setze ich anderen gerne vor, damit die mehr selbst machen, sodass ich weniger Arbeit habe.
Manchmal freut man sich aber auch selbst über die seit Installation vorhandenen GUIs/Helfer, da muss man nicht groß nachdenken und kann kleinere Arbeiten nebenbei machen.
 
moonwalker99 schrieb:
Ist das alles? Ich frage mich, wofür Mint noch gut sein soll.

Mint bringt massenhaft Kram vorkonfiguriert mit, den ubuntu höchstens mit ppas bekommen würde.
Mint packt sehr viele unfreie Pakete mit und liefert auch unfreie codecs mit aus.

Was gibt es da nicht zu kapieren?

Es sind unterschiedliche Produkte.
 
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Old Knitterhemd schrieb:
Mint packt sehr viele unfreie Pakete mit und liefert auch unfreie codecs mit aus.
Unfrei heißt in dem Fall auch rechtliche Grauzone. Andere nehmen aus nachvollziehbaren Gründen Rücksicht darauf. Mint hat sich an solchen "Kleinigkeiten" noch nie gestört.
 
Seitdem Ubuntu auch einen Mate Flavor anbietet, sehe ich für Mint keinen Sinn mehr
Sorry, das halte ich für Blödsinn.
Ubuntu Mate vs. Linux Mint Mate, das ist Geschmacksache!
Gibt schon Unterschiede im Detail, wäre auch mal eine Diskussion wert.

Genauso Xubuntu vs. Linux Mint Xfce

Das wesentliche Entwicklungsprojekt der Mint-Entwickler ist aber der Cinnamon-Desktop; ausserdem die Aktualisierungsverwaltung (mintupdate) und die Anwendungsverwaltung (mintinstall).

Ansonsten sind die vorinstallierten Anwendungsprogramme unterschiedlich; auch wieder Geschmacksache.
 
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Old Knitterhemd schrieb:
Mint bringt massenhaft Kram vorkonfiguriert mit, den ubuntu höchstens mit ppas bekommen würde.
Mint packt sehr viele unfreie Pakete mit und liefert auch unfreie codecs mit aus.

Stichwort Kräfte bündeln...
 
Brauchst gar keinen Fürsprecher aus der "Nutzercommunity". Linux-Distros sind wie Schneemänner. Die baut man oft, ohne dass dies für andere irgendwas bringt. Man lernt was dabei. Man ist beschäftigt. Man hat am Ende einen eigenen Schneemann. Fertig.

Wer Linux-Distros in Frage stellt, indem er vergeblich nach einen Sinn für Dritte sucht, sollte dies auch bei jedem Schneemann tun.

Beim Umgang mit den vielen Linux-Distros rate ich, sich am üblichen Umgang mit Schneemännern zu orientieren: Ignorieren. Die Welt wäre ohne diese Schneemänner nicht besser. Es ist Blödsinn, gegen sie zu Felde zu ziehen.
 
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