Skriptsprachen gesucht, welche auf allen gängigen Betriebssystemen alleine laufen

Ist das nicht eher eine Frage des Programmierparadigmas "wo man welchen Code hinsetzen kann", oder meinst du was anderes?
 
Frage ich mich gerade auch @ DjNDB.
Für mich ließt sich das so: "Mir fehlt der objektorientierte Ansatz und die starke Typisierung".
 
LanceVance1997 schrieb:
Man hat mehr "Freiheiten" wo man welchen Code hinsetzen kann.

Gerade Python ist doch sehr strikt, was die Struktur angeht. Da wird sogar die Einrückung überprüft. Aber mit der Aussage "Ich zum Beispiel verachte alle Skriptsprachen (besonders PHP), weil sie syntaktisch weniger Struktur haben als eine richtige Programmiersprache" ist ja schon alles klar.
 
Jetzt muss ich mal blöd fragen, das Anfangsposting war, Scriptsprachen, die aus dem Stand heraus laufen, also auch ohne Internetzugang zum nachinstallieren.

Pyhton ist aber weder bei Linux, noch ein Windows dabei. Die Antwort kann daher nur sein: Bash für Linux und Batch für Windows.
 
SymA schrieb:
Ich nehme mal an, der Grund liegt darin, dass du Leuten einfach mittels JS Schadcode unterjubeln kannst.
...also ist es viel harmloser, ein ungeprüftes Script in der Shell, Python, Perl, Batch,... auszuführen. Die Dinger können als Dreizeiler mehr Schaden anrichten als 100kByte Seuchen-JS in einem IE6.

In vielen Unternehmen wird die Unterstützung deaktiviert aufgrund von Sicherheitsbedenken
Öhm, das lässt auch nach. Spätestens wenn du auf browserbasierte CRM- und ERP-Systeme, die Verwaltungsoberfläche von Webshops und ähnliches zugreifen willst kommst du ohne JS keinen Meter weit.

Wie gesagt: Ein fertig kompiliertes Tool in C, Java oder sonstwas ist 1000x gefährlicher als etwas JS-Code, der in einem sicheren Browser ausgeführt wird.

LanceVance1997 schrieb:
Ist Meinungssache. Ich zum Beispiel verachte alle Skriptsprachen (besonders PHP), weil sie syntaktisch weniger Struktur haben als eine richtige Programmiersprache und vor allem auch wegen des Ducktypes. Ich denke viele mögen sowas gerade deswegen als Ausgleich.
Aha. PHP, Ruby, Per, Python, JS,... sind also keine "richtigen" Programmiersprachen wie C oder Java? In welcher Kasperletheater-Welt lebst du?
GERADE die "einfachen" Scriptsprachen, allen voran eben PHP und JS, sind, was die Welt aktuell wirklich bewegt. PHP beliefert mit weitem Abstand die meisten Webseiten, darunter auch richtige Monster-Seiten. Ohne JS wäre das Netz langweiliger und nutzloser als eine Powerpoint-Präsentation, erst JS ermöglicht eine Form von Dynamik und Interaktion.
Ohne die so von dir so verachteten Sprachen würde GAR NICHTS gehen.

Das einzige, was definitiv keine Programmiersprache ist, sind Auszeichnungssprachen wie HTML und XML.
Sogar CSS3 ist per Definition eine Programmiersprache, denn CSS3 ist Turing-vollständig. Nun, trotzdem würde ich in CSS3 nix "programmieren" wollen... aber man könnte.

Evtl. solltest du dir die Sprachen mal genauer angucken, bevor du dich negativ über ihre Syntax auslässt. Ja, PHP hat ein paar natürlich gewachsene Logikfehler. Ja, JS schludert etwas am Klassenkonzept. Ja, Perl liest sich komisch ohne die übliche Klammerung... Dasselbe könnte man aber auch über malloc()-Terror in C sagen, oder permanentes new() -> delete() in C++.

SymA schrieb:
@ice-breaker:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Site-Scripting hier bitte, die Art von Schadcode. Dass JavaScript keinen Zugriff hat auf die Festplatte ist mir auch durchaus bewusst.
Harmlos. Absolut harmlos. Nun, außer man nutzt einen veralteten IE....
1.) moderne Browser betreiben eine Same - Origin - Policy, die größere Schäden hübsch verhindert
2.) wenn das serverseitige Script, das die Seite erzeugt und URL-Parameter auswertet, so leicht zu täuschen ist, dann ist daran ganz sicher NICHT clientseitiges JavaScript schuld. Oder ist der Ferrari schuld, wenn ein Arschloch damit besoffen in eine Schulklasse donnert?

JavaScript selbst ist stabil und weitestgehend sicher. Probleme erzeugen Browserbugs und gravierende Sicherheitslücken in den Web-Backends.


Zum direkten Thema: Je nach Anforderung kann JS hier die Lösung sein. Es kann natürlich genau so sein, dass es über die Fähigkeiten von einem kleinen Browserscript geht. Das kommt echt auf die Anforderung an. Der Vorteil einer Kombination aus HTML5, CSS3 und JS ist einfach, dass es auf jedem halbwegs aktuellen System läuft, ohne Zusatzsoftware.
Was alles mit dieser Kombo möglich ist seht ihr ja bei vielen neuen Browsergames.
 
Daaron schrieb:
[...]Aha. PHP, Ruby, Per, Python, JS,... sind also keine "richtigen" Programmiersprachen wie C oder Java? In welcher Kasperletheater-Welt lebst du?
GERADE die "einfachen" Scriptsprachen, allen voran eben PHP und JS, sind, was die Welt aktuell wirklich bewegt. PHP beliefert mit weitem Abstand die meisten Webseiten, darunter auch richtige Monster-Seiten. Ohne JS wäre das Netz langweiliger und nutzloser als eine Powerpoint-Präsentation, erst JS ermöglicht eine Form von Dynamik und Interaktion.
Ohne die so von dir so verachteten Sprachen würde GAR NICHTS gehen.

Das einzige, was definitiv keine Programmiersprache ist, sind Auszeichnungssprachen wie HTML und XML.
Sogar CSS3 ist per Definition eine Programmiersprache, denn CSS3 ist Turing-vollständig. Nun, trotzdem würde ich in CSS3 nix "programmieren" wollen... aber man könnte.

Evtl. solltest du dir die Sprachen mal genauer angucken, bevor du dich negativ über ihre Syntax auslässt. Ja, PHP hat ein paar natürlich gewachsene Logikfehler. Ja, JS schludert etwas am Klassenkonzept. Ja, Perl liest sich komisch ohne die übliche Klammerung... Dasselbe könnte man aber auch über malloc()-Terror in C sagen, oder permanentes new() -> delete() in C++.[...]

Evtl. solltest du dir meine Postings mal genauer angucken.

LanceVance1997 schrieb:
Das kommt darauf an wie du sie begrifflich abgrenzen willst, natürlich.:freak:
Dass ich mich in dem Posting in erster Linie auf Sprachen mit eben diesen genannten Elementen bezogen habe, sollte klar sein. SourcePawn zum Beispiel gefällt mir (jetzt als Gegenbeispiel).
Wie würdest du sie denn abgrenzen?

Und ich habe auch nicht behauptet, dass diese Sprachen nutzlos seien oder keine Daseinsberechtigung hätten, nochmals bitte vernünftig lesen (Stichwort mit Sprache beschäftigen, beschäftige dich mal mit dem Verstehen von Deutsch in schriftlicher Form...). Was ich sagte ist, dass ich persönlich Dispräferenzen habe und habe sie dementsprechend begründet. Ob du jetzt damit leben kannst, ist hier nicht das Problem. Was ich dir sagen kann, ist, dass ich nachts noch schlafen könnte, würde ich herausfinden ob du Links- oder Rechtshänder bist.
 
Das wird jetzt etwas zu offtopic hier, aber LanceVance1997: Du kannst nicht jemand mangelndes Sprachverständnis unterstellen und gleichzeitig oben deine Verachtung ausdrücken und jetzt behaupten, du hättest eine "Dispräferenz" gemeint.
 
Wieso? Ich bin so gut wie gar nicht darauf angewiesen und habe daher den Luxus sie zu meiden. Nach wie vor persönliche Differenz. Ich bin kein Sprachenrassist oder sowas, der sagt "Nieder mit Python" oder so.
 
Daaron schrieb:
Das einzige, was definitiv keine Programmiersprache ist, sind Auszeichnungssprachen wie HTML und XML.

Bei XML stimmts, HTML dagegen gehört zum deklarativen Programmierparadigma und ist laut wissenschaftlicher Definition daher auch eine Programmiersprache. ;)

(Java, C, Python, PHP,... => imperative Programmierung)

Die diversen Programmierparadigmen lassen sich gut in der Wikipedia nachlesen.
 
HyperText Markup Language... <- Auszeichnungssprache
Sicher, dass du nicht SQL meinst? Das wäre tatsächlich eine deklarative Sprache, genauso wie z.B. Lisp, Haskell oder Prolog.

Zeig mir mal eine Quelle die behauptet, HTML wäre etwas anderes als eine Auszeichnungssprache. Ich vermute aber, da wirst du lange nach einer verwertbaren suchen können, denn HTML allein kann schlichtweg nichts außer Inhalte syntaktisch auszeichnen. HTML beherrscht keine Form von Datenmanipulation. Wenn wir's aufs EVA-Prinzip runter brechen: HTML kann E und A, aber am V scheitert's kläglich. Da brauchts eine Form von Programmiersprache, z.B. JS oder PHP.
 
Daaron schrieb:
HyperText Markup Language... <- Auszeichnungssprache
Sicher, dass du nicht SQL meinst? Das wäre tatsächlich eine deklarative Sprache, genauso wie z.B. Lisp, Haskell oder Prolog.

Zeig mir mal eine Quelle die behauptet, HTML wäre etwas anderes als eine Auszeichnungssprache. Ich vermute aber, da wirst du lange nach einer verwertbaren suchen können, denn HTML allein kann schlichtweg nichts außer Inhalte syntaktisch auszeichnen. HTML beherrscht keine Form von Datenmanipulation. Wenn wir's aufs EVA-Prinzip runter brechen: HTML kann E und A, aber am V scheitert's kläglich. Da brauchts eine Form von Programmiersprache, z.B. JS oder PHP.

Html ist eine Auszeichnungsprache, korrekt, und gehört zudem zu den deklarativen Programmiersprachen. Das eine schließt das andere nicht aus. ;)

Du beschränkst dich in deinem Beispiel auf imperative Programmiersprachen. Deren Aufgabe ist es eine Logik abzuabeiten, hier spricht man von dem "wie" etwas erreicht werden soll (mittels Kontrollstrukturen, Schleifen, etc....). Daneben gibt es aber noch andere Programmierparadigmen wie zb das deklarative Paradigma dessen Aufgabe es ist "was" durchgeführt werden soll, zb das rendern eines Input-Feldes. Wie es aber konkret durch den Browser realisiert wird ist nicht Aufgabe von deklarativen Programmiersprachen. ;)

Eine Quelle? - kein Problem:
In computer science, declarative programming is a programming paradigm that expresses the logic of a computation without describing its control flow....Many markup languages such as HTML, MXML, XAML, XSLT or other user-interface markup languages are often declarative

http://en.wikipedia.org/wiki/Declarative_programming

MfG
 
Backslash schrieb:
Hab ich weiter oben schon angesprochen. Hier spielt weniger HTML5 ne Rolle als tatsächlich einige Features von CSS3. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade Dinge wie calc() dem Ganzen ordentlichen Vorschub gebracht haben.

macos schrieb:
Du beschränkst dich in deinem Beispiel auf imperative Programmiersprachen. Deren Aufgabe ist es eine Logik abzuabeiten, hier spricht man von dem "wie" etwas erreicht werden soll (mittels Kontrollstrukturen, Schleifen, etc....).
Wo bitte hat Prolog auch nur den Ansatz einer Kontrollstruktur? Die von mir genannten Sprachen sind so deklarativ wie es nur geht.

O.T.: Frag SWI-Prolog mal nach Y.

Macht Sinn bezüglich HTML, aber irgendwie auch Bauchschmerzen.
Dann müssten auch ODF oder OOXML deklarative Sprachen sein... und somit gäbe es kaum etwas, das keine Programmiersprache wäre.

Den großen Unterschied sehe ich wirklich in der Verarbeitung. Bei den verschiedenen deklarativen udn imperativen Sprachen findet eine Verarbeitung von Eingaben statt. Bei HTML nicht. HTML ist selbst eine Eingabe.
 
KROKvsKROK schrieb:
welche auf möglichst vielen Betriebssystemen (Windows, Linux, Mac) ohne irgendwelche spezielle Zusatzsoftware (z.B. Java SDK o.ä.) verwendbar ist.

Also ganz ohne Zusatzprogramme funktioniert meines Wissens nach nur Maschinen- oder auch so genannter Binärcode. Da dies aber recht schwierig zu schreiben ist (wenn auch nicht unmöglich), wäre wahrscheinlich die einfachste Lösung wenn du dir GCC oder die Python SDK auf dein Handy ziehst, da man dies meistens dabei hat und viele Rechner Bluetooth haben oder irgendwo ein USB-Kabel rumfliegt.
 
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