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News Skyblivion: Ehemaliger Helfer fordert angeblich über 30.000 Euro

PhiE

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Ein früherer freiwilliger Entwickler droht den Machern von Skyblivion nach deren Darstellung mit einer Klage über mehr als 30.000 Euro. Auslöser ist ein Streit um Programmcode für das Oblivion-Fanremake. Die betroffenen Systeme hat das Team inzwischen neu geschrieben.

Zur News: Skyblivion: Ehemaliger Helfer fordert angeblich über 30.000 Euro
 
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Artikel nicht verstanden.
 
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Ich habe etwas Schwierigkeiten, den Artikel zu verstehen:
  • Es handelt sich um einen ehemaligen "Mitarbeiter" von Skyblivion? Nicht von Oblivion?
  • Und der ist aus dem Projekt ausgeschieden und hat nur Binärartefakte statt Quellcode hinterlassen?
  • Und jetzt will er Geld, weil Skyblivion das weiter nutzt (bzw. genutzt hat) oder weil sie es dekompiliert haben?
Hat man mit einem "Mitarbeiter" nicht üblicherweise einen Vertrag, in dem steht, dass all das, was er für das Unternehmen erstellt, auch dem Unternehmen gehört? So kenne ich das zumindest.
Und bei FOSS Projekten hat das Projekt ja üblicherweise eine Lizenz, wenn dann einer was im Rahmen des Projektes beisteuert und unter dieser Lizenz veröffentlicht ist das Eigentumsthema doch auch durch?
Und normalerweise steuern bei FOSS Projekten auch alle Sourcecode bei und nicht vorkompilierte Binärartefakte?

Das lässt mich alles ziemlich ratlos zurück.
 
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@DerMond
Naja, als ehemaliger Helfer des Projektes wurde seine Arbeit sicherlich fest mit eingeplant, dementsprechend hat man auch darauf aufgebaut. Dann aus dem Projekt auszutreten und einfach zu sagen, man dürfte seinen Code nicht nutzen, ist ein unfaires und egoistisches Verhalten. Aber selbst dann noch auf den Forderungen zu beharren, nachdem sein Code vollständig entfernt und durch einen anderen ersetzt wurde, zeigt doch, worum es dem Typen wirklich geht. Macht und Geld. Spricht aus meiner Sicht jetzt nicht gerade für ihn. Zumal es sich nicht um ein kommerzielles Projekt handelt, sondern um eine gigantische Mod, in der von allen Helfern viel Herzblut drin steckt.
 
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SternburgExport schrieb:
Und bei FOSS Projekten hat das Projekt ja üblicherweise eine Lizenz, wenn dann einer was im Rahmen des Projektes beisteuert und unter dieser Lizenz veröffentlicht ist das Eigentumsthema doch auch durch?
So sollte es eigentlich sein. Sprich wenn man am Projekt arbeitet wird alles an Input unter einer (F)OSS Lizenz veröffentlicht und durch das Projekt nutzbar. Eigentumsthema ist leider nicht durch, weil man meines Wissens z.B. in Deutschland die Urheberrechte am Quellcode nicht abgeben kann.

Hier klingt es irgendwie so, dass der Ehemalige Code als Binary Blob beigesteuert hat und der Quellcode dazu in privaten Repos lag. Zu letzteren scheint dem Projekt der Zugang mit Ausscheiden des Ehemaligen entzogen worden zu sein und es blieben nur die Binary Blobs über.
 
Verstehe ich das richtig. Der Ausgeschiedene hat Teile des Kodes geschrieben, man wollte Bugs darin fixen und er hat sich dagegen ausgesprochen. Dann hat man den CodeTeil neu geschrieben und seinen ersetzt, damit man weiter Arbeiten kann?
 
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SternburgExport schrieb:
Hat man mit einem "Mitarbeiter" nicht üblicherweise einen Vertrag (...)
Ich glaube bei den wenigstens Mod-Projekten wird mit Verträgen gearbeitet.
Haldi schrieb:
Mit dem Geld könnte man 12 Jahre lang das 200€ abo bei Claude lösen.
Theoretisch, auf Grundlage des aktuellen Preises. Der wird in der Form aber keine 2 Jahre bestehen bleiben (bzw. dann nur mit Abstrichen - leider) :p
 
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SternburgExport schrieb:
Ich habe etwas Schwierigkeiten, den Artikel zu verstehen:
  • Es handelt sich um einen ehemaligen "Mitarbeiter" von Skyblivion? Nicht von Oblivion?
  • Und der ist aus dem Projekt ausgeschieden und hat nur Binärartefakte statt Quellcode hinterlassen?
  • Und jetzt will er Geld, weil Skyblivion das weiter nutzt (bzw. genutzt hat) oder weil sie es dekompiliert haben?
Hat man mit einem "Mitarbeiter" nicht üblicherweise einen Vertrag, in dem steht, dass all das, was er für das Unternehmen erstellt, auch dem Unternehmen gehört? So kenne ich das zumindest.
Und bei FOSS Projekten hat das Projekt ja üblicherweise eine Lizenz, wenn dann einer was im Rahmen des Projektes beisteuert und unter dieser Lizenz veröffentlicht ist das Eigentumsthema doch auch durch?
Und normalerweise steuern bei FOSS Projekten auch alle Sourcecode bei und nicht vorkompilierte Binärartefakte?

Das lässt mich alles ziemlich ratlos zurück.
Kann auch einfach sein dass es eine Bullshit Forderung ist und deshalb auch wenig Sinn macht
 
Der Kläger sollte Rebelzize kniend dafür danken, dass er seinen Namen/Usernamen nicht veröffentlicht hat, ihm wäre da wirklich das halbe Internet aufs Dach gestiegen.

Wo die 30.000 herkommen sollen, bei einer Mod die kostenlos erscheinen soll, wüsst ich auch gern - aber der Grifter ist am griften, so scheint es.
 
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Ich dachte immer, wenn man an ein Open source Projekt Teilnimmt ist es erstens der Code oder der Veröffentlichten Lizenz und das es eh kein Arbeitsvertrag oder ähnliches gibt. Daher doch auch null Anspruch? Selbst wenn man ein extra repo für sein Code hat sollte dieser doch auch eine Art Lizenz haben, damit das Projektteam weiß was für eine Art Code mit Lizenz man in das Projekt inportiert. (Wenn es extra repo ist)

Aber gut bin nur Laie und habe nur gefährliches Halbwissen da ich nur opensource als Einzelperson veröffentlichte.
 
Schon absurd die Angelegenheit.

Er war ein freiwilliger Entwickler für ein unbezahltes MOD-Projekt das viele Jahre dauert.
Schon wild das er nun 30k verlangt. Klingt für mich wie ein Grifter. Vor allem wenn seine Arbeit teilweise zusammen mit anderen Freiwilligen entstand.

Tja, wohl zu hässlich um mit OnlyFans reich zu werden, zu spät um mit Kryptowährungen für $100 viele Millionen zu verdienen und zu früh um mit KI-Killerroboter die Welt zu beherrschen. Da bleibt ihm wohl nur diese Aktion ;)
 
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Muss nicht ein finanzieller Schaden nachweisbar sein, dass eine Schadensersatzforderung gültig ist?

Welches Einkommen will er gehabt haben, das durch den Code im Skyblivion Projekt ausgefallen ist?
 
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Mittlerweile keine Seltenheit mehr. Ist leider traurig so ein Verhalten. Wenn ich an die Modding-Zeit von Morrowind/ Oblivion zurückdenke… da gab es keine Rechteverwaltung die meisten Leute hatten ihre Mods zur Verfügung gestellt und es reichte ein Credit aus. Heute muss man sich für alles Mögliche absichern, beispielsweise durch Lizenzen. Welche abgedrehte Form das alles annehmen kann sieht man bei ENB, da hagelt es auch von dem Ersteller selbst Morddrohungen und Klagen wollte er auch schon einreichen. Mittlerweile bin ich bereits froh, dass Modder, ihre Arbeit frei zur Verfügung stellen, gerade Mooder, welche es nicht tun, sind meistens überheblich und egoistisch von denen sieht man kaum Patches für andere Mods. Das trifft natürlich nicht auf alle zu und nicht jede Mod muss frei zur Verfügung stehen, sodass jeder diese bearbeiten kann. Allerdings hält Open Source die Community am Leben, wenn jeder seinen Teile behält, schaut es für die Kompatibilität düster aus. Hoffe die Aktion schade dem Projekt nicht.
 
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Dein ehemaliges freiwilliges Team einer kostenlosen Mod auf Schadensersatz verklagen, weil man deinen Code-Teil dekompiliert hat...
Wow, so ein Verhalten verlangt seine eigene Art Egomane und Tunichtgut.
 
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SternburgExport schrieb:
Hat man mit einem "Mitarbeiter" nicht üblicherweise einen Vertrag, in dem steht, dass all das, was er für das Unternehmen erstellt, auch dem Unternehmen gehört?
DAS Thema an sich ist in Europa komplizierter, weil das Urheberrecht an die Person und nicht an die Firma, für die die Person gearbeitet hat, gebunden ist.

Grob vereinfacht: Die Firma sichert sich im Arbeitsvertrag - wobei das teilweise nicht mal notwendig ist - die exklusiven Nutzungs- und Verwertungsrechte des Quellcodes zu, denn der Entwickler geschrieben hat und der Entwickler gehsteht auch das zu. "Problematisch" kann sowas werden, wenn man als Entwickler auch in der Freizzeit mal etwas entwickelt. Aber tiefes Jura-Gebiet.
SternburgExport schrieb:
Und bei FOSS Projekten hat das Projekt ja üblicherweise eine Lizenz, wenn dann einer was im Rahmen des Projektes beisteuert und unter dieser Lizenz veröffentlicht ist das Eigentumsthema doch auch durch?
Nein! NEIN! Das Thema ist an der Stelle mit den Eigentumsrechten nicht durch. Jede (F)OSS-Lizenz regelt das Nutzungsrecht des Quellcodes, kein Entwickler gibt jedoch die Eigentumsrechte auf. Je nach gewählter Lizenz gibt es da dann auch entsprechende Spielregeln, die im übrigen für den Eigentümer allerdings NICHT gelten.

Wenn ich ein Programm unter die GNU GPLv3 stelle, dann ist der Code für ALLE außer mir unter der GNU GPLv3 verfügbar. Wenn nun eine Firma meinen Code unbedingt will und sie die Sachen von GNU GPLv3 nicht wollen, können Sie miut mir jedoch noch mal einen gesonderen Vertrag aus machen. DIESES Recht, habe ich als Urheber immer. Ich kann auch locker flockig für alle Quelltexte die Lizenz umstellen, wenn ich lustig bin - die GNU GPLv3 gilt dann nur für den Quellcode, den du runter geladen hast zum Zeitpunkt X. Wer denn "Originalquellcode" ab Zeitpunkt Y bei mir runterlädt, muss das dann unter der neuen Lizenz machen.
Tzk schrieb:
Eigentumsthema ist leider nicht durch, weil man meines Wissens z.B. in Deutschland die Urheberrechte am Quellcode nicht abgeben kann.
Das Thema um Eigentum ist nie vom Tisch, was geregelt wird, ist die Nutzung/Verwertung und das erfolgt immer über Lizenzen. Und da lässt sich viel Regeln, was aber im Mod- sowie OpebnSouce-Bereich jedoch nicht immer gemacht wird, weil keiner daran denkt.
 
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Sieht ja aus das diese Person auf sein Urheberrecht pocht.
Erinnert mich irgendwie das Problem in Minecraft wo bei der Modding-Community auch einer zumindest teilweise sein Recht bekommen hat und deshalb bis heute die Sachen "builden" muss, weil du damit der bestehenden DCMA-Klage umgehst!
 
NissinSama schrieb:
Wo die 30.000 herkommen sollen, bei einer Mod die kostenlos erscheinen soll, wüsst ich auch gern - aber der Grifter ist am griften, so scheint es.
Ich weiss es bei Skyblivion nicht, aber grosse Mod Projekte haben ja oft ein "Spenden"portal.
Bei Enderal und Nehrim waren auch ein paar Paypal Links verteilt.

Wenn der ausgeschiedene Programmierer Einblick dazu hatte, weiss er gegebenenfalls, dass da tatsaechlich was zu holen ist.
 
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