Smarte Wallbox für ~350€

SpiII

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Hi,

ich bin auf der Suche nach einer smarten Wallbox, bei der es keine Abo-App gibt, man idealerweise per freier/offener API Daten abrufen kann, ein Ladekabel integriert hat, mit 11 oder 22kW lädt und nur ca. 350€ kostet.

In Zukunft soll auch PV aufs Dach und "smart" ist es im Haus mit Shellys, Server-PC, APs, Kameras, Bewegungssensorer, etc.

Die "Go-e Charger Gemini" wäre fast perfekt, kostet allerdings 550€. Es gibt viele Tests und entsprechende Seiten, aber bisher nichts passendes gefunden.

Habt ihr Empfehlungen/Tipps?

Danke und schönen Tag
Spill
 
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Ich glaube bei deinem Preisrahmen wird's dann dünn.
Tatsächlich wäre der Go-E Charger auch mein Rat gewesen.
 
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Mit dem Budget praktisch nicht zu machen.
 
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Okay, danke.
Was wäre bei dem Budget eine gute Wahl, wenn es eine App haben soll?
 
SpiII schrieb:
Was wäre bei dem Budget eine gute Wahl, wenn es eine App haben soll?
mit dem budget nicht existent...
 
@lazsniper
Die EVBox Elvi V2 E3160-A45062-10.2 hätte ich da gefunden für 370€.
 
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Nen gutes 22kw Kabel kostet ja schon 200€ aufwärts, wenn's nicht nur 50cm lang sein soll :-D

Ich sag mal pauschal wenn's bidirektional sein soll, smart, dynamisches Lastmanagement, ocpp 1.6 usw. dann kannst du ab 1000,-€ aufwärts anfangen zu suchen.

In dem Punkt finde ich auch ehrlich gesagt die Geiz ist geil Mentalität erschreckend. Da gibt's nen E-Auto für viele Tausende € und die Wallbox darf nix kosten. Da hängt immerhin eine ziemlich hohe Dauerlast dran, meist noch über Nacht. Ich fänd's bissel doof wenn die Bude brutzelt während die Familie schläft.
 
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11kW reichen völlig und du brauchst keine Genehmigung des Netzanbieters. Zumal man es praktisch auch nicht braucht.
 
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Warum muss das Ding ne App haben, wenn Dein Home Smart ist?
Ich steuer die Wallbox über meine Home-Automatisation. Ich komme heim, steck das Auto an. Die Automatisation erkennt welches Auto angesteckt ist und ob genug Sonne scheint oder der Tibber-Tarif gerade preiswert ist und lädt (oder lädt nicht^^). Dafür muss ich das Handy nicht mal aus der Tasche ziehen.
Alle Wallboxen die "Förderfähig" waren fallen darunter. Das "smarte" ist nämlich ein Teil der Grundlage für die Förderung gewesen.

Die App wird nur im Notfall genutzt um Dinge zu erreichen, die ich in der HA nicht hinbekomme (explizit z.b. das 1/3 Phasen Umschalten).


Ist das überhaupt ein Thema für Dich, oder noch gar nicht so weit gedacht? Je nach Größe Deiner PV-Anlage eventuell wichtig.
 
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Ich hatte mal die Vestel Home Plus EVC04-AC22 im Auge, habe mich aber dann für ne günstige, nicht smarte, Wallbox entschieden (ABL eMH1 1W2201).
Ob die Vestel deine smarten Anforderungen erfüllt, kann ich auswendig aber gerade nicht sagen.

Thorle schrieb:
11kW reichen völlig und du brauchst keine Genehmigung des Netzanbieters.
11kW oder 22kW ist seit 01.01.2024 egal, beides geht ohne Genehmigung. Der Netzbetreiber muss dafür die theoretische Möglichkeit haben, die Wallbox zu drosseln.
 
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Neue Wallboxen mit mehr als 4,2 kW müssen zukünftig durch den Netzbetreiber steuerbar sein und unterliegen seit 1.1.2024 der Regelung des §14a des Energiewirtschaftsgesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien (EnWG). Das bedeutet, dass eine Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber erforderlich ist.

https://www.adac.de/fahrzeugwelt/magazin/e-mobilitaet/voraussetzungen-wallbox/

Ganz so einfach ist es wohl doch nicht
 
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masterjost schrieb:
Gibt's überhaupt schon AC Wallboxen, die (theoretisch) Bidirektional sind?
Abgesehen davon, dass es nach meinen Informationen noch kein Auto gibt, welches sich auf ein bestehendes AC-Netz aufsynchronisieren kann.
Und noch mehr abgesehen von Dingen, wo Arbeitnehmer das Auto auf der Firma (umsonst oder sehr günstig) laden und den Strom dann Zuhause nicht als Fahrstrom nutzen.
 
masterjost schrieb:
In dem Punkt finde ich auch ehrlich gesagt die Geiz ist geil Mentalität erschreckend. Da gibt's nen E-Auto für viele Tausende € und die Wallbox darf nix kosten.
Verstehe ich, ist aber ein Dienstwagen und die Firma gibt nur ~350€ frei für eine Wallbox.

masterjost schrieb:
Da hängt immerhin eine ziemlich hohe Dauerlast dran, meist noch über Nacht. Ich fänd's bissel doof wenn die Bude brutzelt während die Familie schläft.
Ja, aber nun gibt es in Deutschland auch vernünftige Vorschriften und Sicherungsautomaten/-mechanismen in der E-Verteilung.
 
SpiII schrieb:
Verstehe ich, ist aber ein Dienstwagen und die Firma gibt nur ~350€ frei für eine Wallbox.
dann musst du die differenz wohl selbst tragen ;) du nutzt den dienstwagen ja wahrscheinlich auch privat, von daher finde ich das fair in dem fall.
 
SpiII schrieb:
Verstehe ich, ist aber ein Dienstwagen und die Firma gibt nur ~350€ frei für eine Wallbox.
Die Differenz aus eigener Tasche draufzahlen ist keine Option?

200€ aus eigener Tasche, um damit den Go-e Charger zu bezahlen wäre m.E. gut angelegtes Geld, wenn du dafür dann auch eine vernünftige Überschussladung mit PV-Strom bewerkstelligen kannst und somit die 200€ vermutlich SEHR schnell wieder eingespielt hast.

Sofern diese EVBox Elvi da nicht schon alles kann, was du brauchst.

@Shark1705 das können nur ne Hand voll teure Luxusfahrzeuge. Porsche Taycan zum Bleistift und selbst bei dem ist es glaube sogar noch ne Zusatzoption, die sich Porsche bezahlen lässt.
Ältere Tesla Model S können das glaube auch.
Den neueren BMW-Elektromodellen traue ich das (im Zweifel gegen Geld) auch noch zu.
Und dann gibt's da noch den Renault Zoe. Der kann das auch. :D

Ist m.E. nach aber für den Privatgebrauch - meistens - uninteressant. Esseidenn, man hat so viel Dachfläche, dass man den Strom selbst produzieren kann, nicht weiß wohin damit und es einem wichtig ist, auch so viel Strom so schnell wie möglich ins Auto zu schieben, weil man immer nur mal kurz daheim ist.
 
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HisN schrieb:
Warum muss das Ding ne App haben, wenn Dein Home Smart ist?

Die App wird nur im Notfall genutzt um Dinge zu erreichen, die ich in der HA nicht hinbekomme (explizit z.b. das 1/3 Phasen Umschalten).
Um zu sehen, bei wie viel Prozent das Auto ist, ob vernünftig und wie viel kW geladen wird/wurden bspw.

lazsniper schrieb:
dann musst du die differenz wohl selbst tragen ;) du nutzt den dienstwagen ja wahrscheinlich auch privat, von daher finde ich das fair in dem fall.
Ja, ist gewünscht, geht aber leider nicht. Ist nicht über den "offiziellen Weg" ausgehandelt mit der Firma bezüglich der Wallbox.

HisN schrieb:
Ist das überhaupt ein Thema für Dich, oder noch gar nicht so weit gedacht? Je nach Größe Deiner PV-Anlage eventuell wichtig.
Ja, aber wie genau die Integration gemacht wird und worauf man achten muss ist relativ unklar.

Shark1705 schrieb:
Darf ich fragen, was das für ein Firmenwagen ist, kann der überhaupt 22kW laden?
Aktuell ein VW ID.5 GTX, aber wer weiß was in Zukunft noch so kommt als Auto und wie schnell man in Zukunft laden kann.
 
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SpiII schrieb:
Ja, geht aber leider nicht. Ist nicht über den "offiziellen Weg" ausgehandelt mit der Wallbox.
Da würde ich aber wirklich nochmal mit der Firma sprechen. Wäre irgendwie echt bescheuert, wenn du am Ende entweder eine miese Wallbox an die Wand hängst oder wenn du dir ein vernünftiges Modell kaufst und die gesponsorte von der Firma auf ebay verscherbelst. Das sollte sich daher auch über einen finanziellen Zuschuss der Firma regeln lassen, zB wenn du als Nachweis die Rechnung für die gute Wallbox vorlegst und man dir daraufhin die 350€ erstattet.
 
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Bei 350€ Zuzahlung und eventuell Förderung kann man sich auch eine anständige Ladestelle gönnen
 
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