Sockel 1155 Upgrade, Bezeichnungswahnsinn... Hülfe...

Perryjin

Lieutenant
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Salvete Machete Leute,

also, ich bin aus dem PC Markt ausgestiegen da gab es die neue 1156er I5-xxx/I7-xxx Reihe.

Nun gibts aber für den 1155er, gleich 2 Cores (Ivy/Sandy) und eine wechselnde Nomenklatur.

Leider hab ich die Performancewerte noch nicht so ganz in Relation setzen können.

Sprich ein I3-2100 mit 3,1 Ghz vs. einen i3-3210 mit 3,2Ghz

Help?!
 
2 (Sandy) ist ist älter als 3 Ivy, also ist der i3 2100 bei gleichem Takt langsamer als der i3 3210. Der i3 3210 hat dazu noch 100 MHz mehr ist also noch schneller
 
Am aktuellsten ist Haswell I3/5/7 4XXX
 
Haswell ist 5% schneller bei gleichem Takt als Ivy Bridge. Ivy Bridge ist 5% schneller als Sandy Bridge.
Die eingebaute Grafik ist jeweils ca. 30% schneller. Willst du noch mehr wissen?

Wenn du nicht gebraucht kaufen willst, lohnt eigentlich nur Haswell.
 
Willst du übertakten musst du aber mit einem Rückschritt leben. Seit Ivy Bridge setzt Intel auf minderwertige Wärmeleitpaste unterm Heatspreader. Beim Sandy Bridge waren die noch verlötet. Das führt zu einer eingeschränkten Übertaktbarkeit, was wahrscheinlich so gewollt ist.
 
HominiLupus schrieb:
Haswell ist 5% schneller bei gleichem Takt als Ivy Bridge. Ivy Bridge ist 5% schneller als Sandy Bridge.
Die eingebaute Grafik ist jeweils ca. 30% schneller. Willst du noch mehr wissen?

Wenn du nicht gebraucht kaufen willst, lohnt eigentlich nur Haswell.

Das ist die perfekte Antwort :)

Danke
 
Wobei man anmerken muss, dass Haswell Sockel 1150 ist.
 
Ein Mainboardkauf hängt meiner Meinung nach auch davon ab, welche Funktionen man benötigt und was man mit dem System machen will.
Möchte man ein fehlerbereinigtes Board ohne sich um Hashwell Stromsparfunktionen, Anlaufspannungsproblemen bei Doppelturmkühlern und ähnlichen Bugs Gedanken machen zu müssen, würde ich eher die Vorgängergeneration (Tick) empfehlen, weil man sich da beim Aufrüsten auf eine neue Generation, welche sich Tock-Käufer erhoffen, in der Regel auch keine Gedanken machen muss, ob und wie man das Bios, bzw. die UEFI-Firmware für das MB updatet.
Zudem könnte man mit einem guten Board auch immer von i3/i5 auf einem Xeon/i7 aufrüsten, was je nach Anwendung einen deutlich höheren Unterschied ausmachen sollte als von einer Generation zur nächsten Generation zu springen. Sollte man hingegen schon ein gutes Sandy- oder Ivy-Bridge Board haben, würde ich persönlich mit der Aufrüstung erst warten, bis was gescheites rauskommt, z.B. einen guten neuen Standard für schnellere SSDs oder den Speicher der Zukunft, was vermutlich sowieso nicht vor Erscheinen von DDR4 im Massenmarkt erscheinen wird und frühestens dann würde es sich meines Erachtens nach erst lohnen, wenn man nicht auf paar Prozentpunkte mehr Leistung angewiesen ist.
Das einzige, was meiner Meinung nach für Hashwell sprechen würde, ist, dass 6 USB 3.0 (auch wenn je nach Preis des Mainboards gewisse Einsparungen gemacht werden, sodass z.B. nur 2 Anschlüße die schnellstmögliche Anbindung an den Chipsatz bekommen) mittlerweile Standard sind, was sonst bei IVY-Bridge eher nur den OC-Boards mit Z77 vorbehalten war und evtl. noch die höhere Anzahl an nativen SATA III Anschlüßen (Intel statt Marvell z.B.), für den Fall, dass man SSD Raids betreiben möchte, bzw. generell mehrere SSDs verwendet.

Manche Features eines Boardes sind nur mit der für das jeweilige MB aktuellen CPU verfügbar, z.B. PCIe 3.0 statt 2.0 auf Ivybridge-Boards nur mit Ivy-Bridge-CPUs (in der Regel 3XXX Prozesseren), das macht allerdings nur einen geringen Unterschied aus, wie man den Testbericht entnehmen kann.

edit: Tick-und Tock ist im Prinzip wie Windows. Manche wollen unbedingt die neuesten Funktionen und Verbesserungen, andere warten ab, bis eine fehlerbereinigte Nachfolger-Version herauskommt und wieder andere nehmen einfach das, was grad aktuell ist, selbst wenn kurz nachher die nächste Version erscheint.
 
Zuletzt bearbeitet: (ich bring selber schon Tick und Tock durcheinander...)
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