Sockel-Wirrwarr: Welcher ist nun "zukunftssicher"?

autoexe

Lieutenant
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Hey,

Mein aktuelles Problem: Welcher Sockel ist denn nun „zukunftssicher“?

Hab aktuell noch einen Sockel 939er Rechner und hab mir überlegt etwas Neues anzuschaffen, da es bei neueren Spielen mittlerweile hin und wieder doch hakt.

Allerdings bin ich mir nicht ganz im Klaren darüber welcher Sockel denn aktuell der „Richtige“ sein könnte…

Da gibt es z.B. den mittlerweile doch recht alten 775, der wahrscheinlich über kurz oder lang verschwinden wird. Wobei ich bei diesem fast der Ansicht bin, dass beispielsweise ein Q9550 für die nächsten 3 Jahre ausreichend sein wird; u.a. wegen der ganzen Multiplattformentwicklungen.

Dann gibt es den Sockel 1366, der nun mit der ersten Nehalem Generation erscheinen wird. Fraglich ist für mich hierbei jedoch die Aussage seitens Intel, dass es sich hierbei um die Highend-Modelle handeln soll, wenngleich eine Einsteiger CPU für gut 300€ angeboten wird (sicherlich dennoch kein Schnäppchen).
Andrerseits sollen die Mainstream-CPUs erst nächstes Jahr auf einem anderen Sockel veröffentlicht werden....
Woher soll man nun als Nutzer wissen, welcher Sockel zukünftig mit welchen CPUs versorgt werden wird? Werden dann künftige Modelle für alle Sockel erscheinen, oder kann es sein, dass wenn ich aufs falsche Pferd gesetzt hab, die Aussage persönliches Pech zutrifft?

Ist auf Grund dieses Durcheinanders aktuell sinnvoll einen neuen Rechner zu kaufen, wenn es nicht unbedingt sein muss? Natürlich gibt es nicht DEN geeigneten Zeitpunkt zum Hardwarekauf, aber momentan sehe ich selbst die Situation doch etwas skeptisch?!

Hinzu kommt, dass man AMD vielleicht auch nicht ganz aus den Augen verlieren sollte.

MfG
 
Ehrlich gesagt, ich kauf mir eigentlich immer ein neues Baord zusammen mit einer neuen CPU, so dass sich das Problem gar nicht ergibt :D

Entweder gab es neue Speicher (z.B. DDR -> DDR2), so dass das Board eh getauscht werden musste, oder der Graka-Slot war ein anderer (AGP -> PCIe).

Die Frage ist halt: wie oft hast du vor, aufzurüsten? Du sagst ja selbst, dass ein Q9550 für paar Jahre ausreicht.

Bei meinem nächsten Wechsel wird wahrscheinlich DDR3-Speicher der Schuldige am neuen Board sein :)
 
Also meinen aktuellen Rechner hab ich im Juli 05 gekauft und seither nur ne Soundkarte nachgerüstet. Beim 775 seh ich halt das Problem, dass es momentan nicht unbedingt Sinn macht einen 8400er zu kaufen, wenn sich der Sockel ändern wird... beim 9550 hat man halt meiner Meinung nach noch etwas Reserve und könnte dann einfach die Graka mal noch wechseln.
Und der Nehalem scheint ja nun auch net unbedingt ein Schnäppchen am Anfang zu werden.
 
Zukunftssicher im Zusammenhang mit Computer ist sicher nicht relevant. So alle 2-3 Jahre tausche ich CPU, Mainboard und Speicher komplett aus. Die Grafikkarte hat bei mir einen leicht kürzeren Zyklus.
Habe auch erst neulich von Sockel 939 auf Sockel 775 umgerüstet. Somit bin ich für mich persönlich die nächsten 2 Jahre gerüstet, was nicht ausschließt, das vielleicht nächstes Jahr ein Quad meinen Dualcore ablöst, oder mal wieder eine neue Grafikkarte fällig wird. Ist immer eine Preis-Leistungsfrage, die jeder für sich entscheiden muss.
Sockel 775 gibt es wohl noch bis Ende nächsten Jahres, jetzt kommen die preispotenten Nehalem. Was wird in 2 Jahren sein, achja sowieso mal wieder Systemwechsel.

mfg
CC_04
 
@autoexe: Also wie schon mehrfach gesagt.

Zukunftssicher und Computer = Geht überhaupt nicht!

Was man heute kauft ist morgen out. Ich würde dir zu einem günstiges So. 775 System Raten und dann bei bedarf nachrüsten wenn sich Nehalem etc. etabliert haben und die Preise gesunken sind.

Das teuerste was du machen kannst ist ein System aus "Neuheiten" aufzubauen.

- Man zahlt deutlich mehr für die Technik
- Unter Umständen ist das ganze dann noch nicht richtig ausgereift -> Treiber, BIOS, Stabilität
- Es ist billiger öfters für "kleine" Beträge aufzurüsten als einmal richtig Geld in einen PC zu stecken.

Es werden ja nicht umsonst neue Revisionen etc bereits auf dem Markt befindlicher Produkte lanciert

Ich denke das selbst ein E8400 noch dicke ausreicht und die nächsten 1,5-2 Jahre nicht zur Spaßbremse wird. Bis dahin sind die aktuellen Quads wahrscheinlich auch für "nen Appel un en Ei" zu haben.

Gruß Sutra
 
zukunftssicherheit:

S775-> tot (Nehalem läuft darauf nicht)
(wäre allerdings interessant, da man sich günstig ein gutes System aufbauen könne wenn die ganzen Freaks auf Nehalem umsteigen)

SAM2+ -> kompatiblität zu AM3 CPUs gewährleistet, prozessor nachschub gesichert

1366-> Server Sockel und wenige high end CPUs , kein echter Desktop sockel somit eigentlich nicht zu empfehlen, Prozessornachschub (aus dem Desktopbereich) fraglich.

1156-> der eigentliche Desktopsockel von Intel, wenn Intel dann ist dieser sinnvoll.

allerdings ist zukunftssicherheit im gegensatz zu AMD bei Intel so eine Sache, wenn mit jeder neuen CPU eh ein neuer Chipsatz fällig wird und somit faktisch ein neues Mobo bringt einem die langlebigkeit eines Sockels wenig. (siehe 775, zwar lange da, aber die alten Boards nehmen natürlich keine C2D auf, oder C2Q oder 45nm, wie bei jeder neuen Generation)
 
Sry aber jemannd in Anbetracht dessen, dass der Sockel AM3 im März kommt, einem den Sockel AM2 zu empfehlen ist genau so Schwachsinn oder genau so sinnvoll - Auslegungssache. Der LGA775 ist noch locker ein Jahr aktuell, zum gleichen Zeitpunkt ist auch der AM2 so gut wie richtig tot. Und ich weiss schon was als nächstes für angebliche Pro-AMD-Argumente kommen ...

Fakt ist: Hör auf kein Fan einer Fraktion. Zukunftssicherheit gibt es nicht bei Computern. Bau das beste zusammen, was du aktuell für Geld bekommst. In zwei Jahren sieht alles anders aus, keiner weiß wie.
 
Einen Sockel AM2 habe ich nun nicht empfohlen sondern einen AM2+ (es gibt schon Boards die mit AM3 Kompatiblität werben!)
Letztendlich schreibe ich nur meine eigenen Gedankengänge auf, jeder Sockel hat seinen gewissen Reiz deswegen bin ich sicher kein Fanboy
und da AMD Prozessor Kompatiblität gewährleistet ist für mich Sockel AM2+ ohne weiteres empfehlenswert.

Aber und da stimm ich dir zu sollte man das beste mit seinem Geld machen ,wenn man günstig einen QX9xxx auf 775 abstauben könnte wäre ohne weiteres 775 interessant, ich glaube nicht das wir in absehbarer Zeit von Intel eine Performancerevolution erleben werden somit werden die aktuellen 45nm von Intel ne ganze Weile oben bleiben in der Liste.

Oder man "wartet" halt wie üblich ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
naja aber viele gehen davon aus das auf dem AM3 nur DDR3 unterstützt wird was die abwärtskompatibilität nicht ermöglicht
 
AM3 CPUs haben einen DDR2 & DDR3 Controller können also in AM2 Mainboards eingesetzt und verwendet werden sofern der Mainboardhersteller keine Pfeife ist und ein entsprechenden Biossupport bietet.

AM2 Prozessoren passen natürlich nicht auf AM3 da diese nur einen DDR2 Controller besitzen (ist ja auch ein neuer Sockel; dagegen war AM2+ war ja eher nur ein upgrade (stromspar features etc.) als ein echter neuer Sockel)

http://www.fudzilla.com/index.php?option=com_content&task=view&id=9739&Itemid=37
 
Zuletzt bearbeitet:
Merke, genauso wenig wie etwas im Leben Zukunftssicher ist, gibt es einen zukunftssicheren Prozessorsockel.

Leg Deinen Rechner so aus, dass er 2 - 3 Jahre hält und danach machste Dir dann Gedanken um ne Neuanschaffung. Alles andere hilft ned ;)
 
das AMD so einen aufstand für die kompatibilität macht verstehe ich eigentlich nicht statt das AMD mal daran denkt an leistung zuzunehem und bessere und schnellere CPUs zu entwickeln sind sie bei standart AM2 940 pins geblieben obwohl bereits intel überholt hat das ist unerklärliches verhalten wir müßen einen Psychater zu rate ziehen :D:D:D
 
@ autoexe:

Hi,
stimme den übrigen Usern hier zu, "zukunftssicher" ist kein PC.

Allerdings kann man einmal festhalten, dass eine spätere Aufrüstung eines jetzt gekauften S. 775-Systems sicherlich nicht mehr sinnvoll sein wird:

Der Standard beim Arbeitsspeicher wird sich früher oder später (aber sicherlich im nächsten Jahr) auf DDR3 verlagern. Zwar gibt es auch DDR3-fähige Boards für S.775, diese sind aber verhältnismäßig teuer und haben einen fragwürdigen Nutzen.

Dagegen soll der neue i7 (S. 1366) von DDR3 durchaus profitieren. Zudem schlagen die i7 die Penryn-CPUs beiweitem (bis zu 40 % mehr Rechenleistung). Der S. 1366 ist für den Desktop-HighEnd- und für den Serverbereich vorgesehen. Nachfolgende Sockel sollen, so zumindest mein Kenntnisstand, lediglich für den Mainstream-Markt erscheinen. Ich halte es daher für wahrscheinlich, dass der S. 1366 eine ganze Weile lang existieren wird.

Allerdings sollte man sich auch die hohen Folgekosten vor Augen führen, wenn man auf ein i7-System setzen möchte. Da wären neben der nicht ganz billigen (~ 300 €) CPU auch noch das Mobo (schätzungsweise ab 200 €) und der ebenfalls nicht gerade supergünstige DDR3-Speicher. Hier besteht dann beim i7 die Möglichkeit, auf TripleChannel, also 3 RAM-Module im Verbund zu setzen. Das macht das ganze dann auch nicht gerade billiger, ist aber andererseits auch durchaus reizvoll.

Alles in allem würde ich sagen: Wenn man das Wort "zukunftssicher" unbedingt gebrauchen möchte (obwohl ich dabei Zahnschmerzen bekomme) so würde ich ein S. 1366-System eher so bezeichnen. Eine ganz andere Frage ist aber, ob sich das auch lohnt. Das muß jeder für sich entscheiden.

Aber noch ein Tip:
Nach dem Release des i7 (ich glaube das war der 17.11.) soll es bis Februar drei (!) Preisrunden für Intels CPUs geben. Da sind deutliche Nachlässe drin. Wer es sich also leisten kann, sollte noch ein wenig warten...

MfG,
Dominion1.
 
Ja und wenn du dann noch ein wenig wartest auf die Preissenkung für die S. 775, dann kommen schon "bald" die Mainstream Nehalems raus und dir wird wieder emfohlen auf die neuen Nehalems zu warten.

Meiner Meinung nach sollte man sich immer dann ein Pc kaufen wenn man ihn braucht. Außerdem am besten ein Mainstream Pc zum Beispiel für 750€ und dann in 2 Jahren oder wann einem die Leistung nicht mehr reicht einen neuen Pc für 750€. (2 Jahre +2 Jahre=4 Jahre)

Und nicht ein High-end-modell für 1500€, das man womöglich immoment noch nicht einmal braucht, sondern nur kauft um "Zukunftsicher" zu sein. Und mit dann ebenfalls die nächsten 4 Jahre zu spielen oder was immer.

Ich glaube, dass man wenn man sich 2 Jahre später noch mal für 750€ einen neuen Mainstream Pc kauft, dass man doch einen eindeutigen Leistungsvorteil hat gegenüber dem High-end-Pc der schon 2 Jahre alt ist.

Telefonmann.
 
Es gibt aber auch Ausnahmen. Wer sich vor mittlerweile über 2 Jahren einen C2D gekauft hat, der braucht heute noch keine neue CPU.. Da würde ein Graka Update vollkommen genügen.
 
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