Software zur sicheren Inventarisierung des eigenen Hausrates

Looniversity schrieb:
EIne Excel kann man einfach 10x ausdrucken und an ein paar verschiedenen Orten lagern. Und man hat kein Stress weil die Versicherung "was nicht richtig lesen konnte".
Das ist mir zu kompliziert..., bedeutet ja wenn ich eine Änderung habe muss ich das wieder 10x ausdrucken und überall austauschen, das muss heutzutage doch einfacher gehen...
Ergänzung ()

Domi83 schrieb:
Moin... hast du genauere Anforderungen?

Wenn es rein um Inventarisierung geht... Excel oder Notepad.

Eben war noch ein Post da, da hattest du mobile Nutzung oder auch Bilder erwähnt.

Ein gewisser "Anforderungen-Katalog" wäre gut, was du an Daten erfassen möchtest und wo / wie diese dann auch abrufbar sein sollen?!
Eigentlich ganz Simpel eine Liste des Hausrates erstellen, mit der Möglichkeit Bilder zu den Gegenständen ablegen zu können und natürlich einzelne PDF-Dateien mit den Kassenbons und Belegen.

Klar könnte ich mir eine Excel-Tabelle machen, aber da Bilder und entsprechende Belege mit abzulegen, die im Zweifelsfall auch gross genug sein sollten, dass die ausgedruckt in A4 lesbar sind finde ich recht kompliziert...

Da wäre es wohl einfacher eine Tabelle und davon losgelöst noch Bilder und die Belege digital zu haben.

Am liebsten hätte ich halt für jeden Artikel eine Art Registerkarte, wo ich das Gerät mit Hersteller, Typ, Seriennummer unmd Preis eintragen kann und dazu noch auf der selben Karte den dazugehörigen Beleg und ein Foto hochladen kann. Quasi einmal öffnen und direkt alles parat haben.
Die Daten sollten extern irgendwo gespeichert werden, also nicht zu Hause auf dem Rechner, wo wenn der geklaut wird alles weg wäre...

Mobiler Zugriff wäre interessant um im Zweifel auch Mobil auf die Daten zugreifen zu können
 
Zuletzt bearbeitet:
Partychr schrieb:
bedeutet ja wenn ich eine Änderung habe muss ich das wieder 10x ausdrucken und überall austauschen
Ich sehe das Problem noch nicht.
Gehst du davon aus, dass du binnen 6 Monaten einen kapitalen Schaden erleiden wirst? Wenn nicht, brauchst du doch gar nicht so oft aktualisieren. Einmal im Jahr oder halt falls wirklich was passieren sollte nach dem Schaden noch die 50 seitdem neu erworbenen Sachen anhand von Rechnungen und Bildern mit auf die Liste setzen. Alles andere ist einfach verschenkte Lebenszeit. Die Zeit könnte man deutlich sinnvoller darin investieren, die Versicherungsbedingungen mal wirklich genau zu lesen und auch zu verstehen, was das alles bedeutet. Damit kann man im Schadensfall wirklich Kohle sparen bzw. vermeiden, unnötig Geld auf dem Tisch liegen zu lassen.
 
Ich speicher einfach von allen (größeren) Anschaffungen die Rechnung als PDF. Der Ordner wird gesynct und fertig. Praktisch null Arbeit.

Die Altbestände wurden aber tatsächlich mal als Excel Tabelle erfasst.

Schrank, Eiche massiv, 2.50x2.00x0.60, 20.000 DM

So nach dem Schema. Habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr rein gesehen.
 
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Micha- schrieb:
Schrank, Eiche massiv, 2.50x2.00x0.60, 20.000 DM
Für OP viel interessanter als alles einzeln und aktuell zu erfassen wäre auch, die wichtigen Dinge akkurat zu erfassen.

Versicherungen erstatten nämlich genau das, was da (mit Belegen oder glaubhaft) steht. Und zwar das billigste davon, das genau all das erfüllt. Nicht weniger, aber ganz sicher auch nicht mehr. Wenn es einen Schrank mit diesen Kriterien irgendwo für 500 Euro gibt, dann werden halt nur 500 Euro ausgezahlt (es sei denn es gilt Neuwert, das hilft bei nicht mehr erhältlichem Zeug aber nicht).

Also muss für die akkurate Schadensregulierung genau und vollständig stehen, was an den Sachen relevant/teuer/zu ersetzen sein soll. Schrank mit Türen? Spiegel? Fenster? Silberbeschläge? Kugellager-Schubladenauszüge? Spezielle Maße der Böden? Lebenslang mit Einhorntränen statt Leinöl gepflegt? Wenn es da nicht belegbar steht freut sich die Versicherung, weil sie einfach das Billigste ansetzen kann. Und dann steht man mit der brandaktuellen Inventarliste da wie ein dummer August, weil die Inventarliste zwar anstandslos aber nur zu 30% der Schadenssumme ersetzt wurde.

Micha- schrieb:
Ich speicher einfach von allen (größeren) Anschaffungen die Rechnung als PDF. Der Ordner wird gesynct und fertig. Praktisch null Arbeit.
Jap. Viel besser wird es nicht. Ab und an mal ausführlich Bilder der Wohnung, der Sachen und der Schrankinhalte machen (gerne auch videos, aus mehreren Blickwinkeln) und die auf zwei Festplatten und in der Cloud ablegen und gut ist. Falls wirklich mal ein Schaden passiert und die Versicherung Dinge nicht regulieren will, kann man immernoch die Belege und Bilder rausholen. Aber bis dahin spart man sich die Zeit einfach.
 
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TorenAltair schrieb:
Papier ist "idiotensicher". Nehmen wir an, Dir passiert etwas und Verwandte brauchen irgendwelche Daten. Das endet praktisch immer in kompliziert. Wenn man wie hier z.B. vorgeschlagen spezielle Software nimmt. Nach 10 Jahren gibt es vielleicht die Firma nicht mehr oder die Daten wurden mit Version 2 des Programms angelegt, Nun ist man aber bei Version 9 und die kann das nicht mehr lesen usw.
Für normale Briefpost bin ich Deiner Meinung, da macht das Sinn. Aber für essentielle Sachen wie Vertragsdaten, Bankdaten etc. ist nichts sinniger meiner Meinung nach als ein Stück Papier.
Sehe ich anders, ein PDF mit OCR wirst du auch in 30 Jahren noch lesen können.
Dazu kannst du ein PDF immer noch ausdrucken, wenn du es willst.
Software Migrationen sind in der Regel easy, wenn eine DB dahinter ist, kannst du Quasi alles migrieren.
PS:
Meine Bank bietet gar nichts mehr auf Papier an und auch mein Hauseigentümer macht alles nur per WebApp mit PDF. Selbst meine Behördengänge hier in der Schweiz sind quasi alle digital.
 
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