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News Sonntagsfrage: Schafft Linux dank Valve 2022 den Durchbruch beim Gaming?

7r1c3 schrieb:
Es ist aber nicht immer förderlich.
Auf jeden Fall kann die Auswahl erstmal überfordern. Ohne Frage. Allerdings kann ja auch die kompetente Community befragt werden um etwas einzugrenzen. Irgendwie aggressiv werden Fragesteller seltenst weggeschickt.
7r1c3 schrieb:
Wie sind denn deine Erfahrungen damit?
Gut. Ich nutze zum größeren Teil beide Formate für verschiedene Anwendungen. Aus den Repos von openSUSE kommt weniger bei mir.
Anwendungen die meine bevorzugten User-Styles ignorieren hab ich durch Alternativen ersetzt oder selbst angepasst. Tendenziell ist das eher ein Flatpak Ding und trifft auf Appimages nicht (häufig) zu.
 
SE. schrieb:
Auf jeden Fall kann die Auswahl erstmal überfordern. Ohne Frage. Allerdings kann ja auch die kompetente Community befragt werden um etwas einzugrenzen. Irgendwie aggressiv werden Fragesteller seltenst weggeschickt
Mir ging es gar nicht so sehr auf die Auswahl für eine Distro als Benutzer, sondern z. B. für Spiele-Entwickler. Ohne einheitliche Plattformen lohnt es sich schlicht meist nicht ein Spiel für Linux zu entwickeln.
 
ghecko schrieb:
Die Umfrage erhebt auch gar nicht den Anspruch, mehr zu sein.

Genau, es geht eher um das warum. Wenn man Windows grundlos nicht mag, sehe ich auch keine Legitimation für Idealismus zu Linux. Aber davon kann keine Rede sein, es gibt haufenweise gute Gründe, Windows für Linux zu verlassen. Sicherheit und Datenschutz ganz vorne weg.
Genau, so war das ja auch gemeint mit "forenblasig". Hier und für uns gilt das.

Sicherheit und Datenschutz wird seit Jahren als pro-Argument für Linux genannt.
Wäre auch geneigt da grundsätzlich zuzustimmen, aber wenn ich weiß, was ich tue,
bekomme ich auch ein Windows ziemlich sicher hin. Wenn ich nicht weiß was ich
tue, bekomme ich auch ein Linux unsicher hin.

Aber da das Thema Gaming fokussiert und nicht den Desktop /Heim PC im Allge-
meinen, weiß ich nicht ob der Allgemeinheit der Aspekt Sicherheit / Datenschutz
wichtig genug wäre, um im Gegegenzug auf Performance, Kompatibilität und/oder
usability zu verzichten. Vielleicht gibts da irgendwann eine Trendwende, aber ich
hatte den Artikel genau deswegen verlinkt, um zu zeigen dass dieser Zeitpunkt
noch weit entfernt liegt im Gegensatz zu dem, was das Voting suggerieren könnte.
 
Außerhalb unserer Tech Enthusiasten Bubble interessiert das doch niemanden auf welchem OS gezockt wird... Die meisten werden gar nicht die Notwendigkeit sehen von Windows weg zu gehen. Alleine diese Trägheit des Durchschnittsusers wird dafür sorgen dass Linux sich im Gaming Bereich sich nicht durchsetzt - außer ganz viele OEMs setzen bei Gaming Fertigrechnern plötzlich auf Linux. Doch das halte ich für sehr unwahrscheinlich.
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Und trotzdem ist Upstart an Systemd gescheitert, Mir an Wayland gescheitert und Snap grade dabei an Flatpak zu scheitern

Ja ich sag ja auch nicht dass man irgendwas erreicht, wenn man als Firma im Linux-Umfeld sein eigenes Ding versucht durchzuziehen. Sieht man ja wie du sagst an Canonical.

Aber das Umfeld selbst scheint im Desktop-Bereich keinen Schmelztiegel zu haben, wo die wirklich involvierten Leute sich regelmäßig austauschen und mal eine gemeinsame Desktop-Vision der Zukunft aus dem Boden stampfen. Das tröpfelt da halt alles vor sich her in den verschiedensten Projekten, Repos und Distris. So kann das halt nunmal nix werden mit dem Jahr des Desktops.
 
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lixxbox schrieb:
Danke :D
Inkscape würde ich vermutlich noch irgendwie hinbekommen. Aber OpenSCAD / OpenJSCAD oder auch FreeCAD sind eine ganz andere Art von CAD mit der ich leider nicht zurecht komme. Mehrfach versucht. :-(
Leider kommen die FOSS-3D-CADs alle nicht an den Komfort der kommerziellen Lösungen heran :/
Siemens NX gibts als Linux-Version, aber afaik keine günstige Privatversion.
Von dem her würde ich am ehesten noch Onshape empfehlen, das läuft sehr sauber im Browser, auch unter Linux.
Solidworks 3DExperience läuft zwar auch gut im Browser, X-Design, X-Shape und co kommen aber noch nicht an den Standard, den man von Solidworks gewohnt ist ran. Für Neueinsteiger/Gelegenheitsnutzer aber ggf. durchaus einen Blick wert.
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Und trotzdem ist Upstart an Systemd gescheitert, Mir an Wayland gescheitert, Unity an Gnome 3 gescheitert, und Snap grade dabei an Flatpak zu scheitern. Die versuche mit Smartphones und Unity werden inzwischen unabhängig von UBports fortgeführt...
Ich würde nicht alles als gescheitert bezeichnen. Die haben etwas begonnen, da die damaligen die gewünschten Features nicht unterstützt hatten. Als dies dann nachgeholt wurde, gab es keinen Grund Ressourcen in z. B. Unity zu stecken. Meist wird dadurch ein Mangel behoben.
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Nach meinem Gefühl ist Gnome am nächsten dran an einem Schmelztiegel im Bereich Desktop

Ja wahrscheinlich.

Und ist wahrscheinlich auch kein Zufall, dass man quasi Gnome als Vehikel genutzt hat, um SystemD mehr oder weniger in alle Distris reinzumogeln. Ich beschwer mich nicht weil ich das Endergebnis gut finde, aber es ist irgendwie traurig, dass man da überhaupt etwas mehr oder weniger reinmogeln musste.

Aber auch bei Gnome scheinen nicht so viele Ressourcen drin zu stecken wie es bräuchte. Es geht ja über die DE hinaus, es braucht quasi im gesamten Multimedia-Bereich einiges an Arbeit und Vision, nicht nur beim Desktop selbst.

Und gefühlt besitzt Gnome jetzt nicht allzu viel Mindshare, aber wahrscheinlich ist das Bild stark verzerrt weil viele Gnome einfach nur nutzen.
 
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karamba schrieb:
Die Frage ist doch viel eher, warum sollten die Leute auf Linux wechseln. Die meisten wollen, dass alles möglichst schnell und einfach läuft.
Wobei MS halt mit ihren Zwangsupdates irgendwie alles dran setzt das eben genau dies nicht funktioniert.

Zur Umfrage: ich denke Linux wird sich etablieren aber nicht 2022. Wenn das läuft was ich nutze dann werd ich mir definitiv eine Linuxkiste zusammen basteln.
 
@7r1c3 Was ich mich halt frage was macht Canonical anderster als Red Hat, warum setzt sich die Wayland durch und nicht Mir, beide Addressieren ähnliche Probleme...
Katharsas schrieb:
Multimedia-Bereich einiges an Arbeit und Vision
Das ist ja wie gesagt Red Hats nächste Agenda Pipewire, PulseAudio nur eben für Bild und Ton... wobei mich da ehrlich gesagt wirklich wundert das es kaum andere initiativen gibt... (also für Multimedia jeder Art z.B. OpenCl Image in Mesa)
 
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ZeT schrieb:
Wobei MS halt mit ihren Zwangsupdates irgendwie alles dran setzt das eben genau dies nicht funktioniert.
Meiner Meinung nach ist für die Mehrheit der Windows-Nutzer ist dieses „Zwangsupdate“ genau richtig.
Weniger Sicherheitslücken … man könnte es vielleicht auf Sicherheitsupdates begrenzen, aber lieber so als gar nicht
 
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Nicht zu vergessen LibCamera um die ganzen Sensoren mal zu vereinheitlichen. Ach es wird schon :)
 
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riloka schrieb:
Nicht zu vergessen LibCamera um die ganzen Sensoren mal zu vereinheitlichen. Ach es wird schon :)
Hatte ich in der ersten fassung des Beitrags erwähnt kamm mir nur wie ein gegenargument zu dem was ich sagenwollte vor, aber ich freu mich jetzt schon wenn mit der nächsten Fedora Version LibCamera kommt und dann (meines Wissens) auch die Kameras an meinem Surface funktionieren....
 
AlphaKaninchen schrieb:
Was ich mich halt frage was macht Canonical anderster als Red Hat, warum setzt sich die Wayland durch und nicht Mir, beide Addressieren ähnliche Probleme...
Ich stecke da jetzt nicht so drinnen, aber Mir ist glaube ich ins Leben gerufen worden als Unity im Einsatz war und es an einer Stelle wohl Features fehlten.
Dann hatte irgendwann endlich Gnome die Features, die man mit Unity gelöst hatte. Damit war Mir eventuell obsolet und wurde als Wayland Compositor umgebaut, welches dann von Mutter, welches nun Teil von Gnome3 ist abgelöst wurde.

Nicht alles für die Wahrheit halten, im Grunde habe ich keine Ahnung :D
 
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7r1c3 schrieb:
Von wem ist es denn sonst die Aufgabe, wenn die Lizenz nicht mit dem übereinstimmt/vereinbar ist, welche für diese Distribution als muss für das Repository ist?
Du bist schon auf dem richtigen Weg. Anstatt Aufwand in die Paketierung für Debian 7 oder HastDuNichtGesehen zu stecken, erlaubt man Repaketierung und gibt Anweisungen (Abhängigkeiten) mit.

Valve hat das bei Steam schnell gelernt, anfangs war das nämlich unklar. Deswegen gab es 2014 auch E-Mailverkehr und die Freigabe von Valve. Sonst passiert halt das gleiche wie beim früheren offiziellen Amazon Music MP3 Downloader, niemand nutzt es - weil das Paket für RHEL7 und Debian 5 kaum jemand hilft. Und das von Leuten die diese Distributionen nicht nutzen, also eher mit Fehlern.

Bei Microsoft Teams läuft es . GNOME-Software auf und “Teams” suchen, Install drücken. Ist Schrott wie unter Windows, Scrollen verbugt (Viewpoint springt), alles muss nachgeladen werden und Quotes gehen nicht…also die selben Fehler wie unter Windows - und das schneller und bequemer installiert! Und soweit ich weiß ist auch dieses Flatpak von wem anders betreut.

Anydesk und Konsorten haben es auch verstanden. Sie sollen die Software bereitstellen, nicht selbst gebastelte Pakete und Installskripte. Linux kann Paketverwaltung und das sehr gut.
 
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Reaktionen: jonderson, 7r1c3 und AlphaKaninchen
Termy schrieb:
Leider kommen die FOSS-3D-CADs alle nicht an den Komfort der kommerziellen Lösungen heran :/
Nach 4h Einarbeitung ohne Vorkenntnisse hab ich dann doch irgendwie was zustande gebracht:
Bildschirmfoto_2022-01-10_18-27-51.png
 
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