News Sparsame Nano-LEDs übertragen Daten mit 10 Gbit/s

@ jusaca

Ja, das habe ich auch nciht gemeint. Eine LED sendet ja per se kein monochromatisches Licht aus, nur weil die Bandlücke an sich eine bestimmte Breite (in eV) aufweist. Wenn nun eine LED Licht aussendet, man aber nur eine bestimmte Wellenlänge möchte, um gezielt Daten zu übertragen, dann muss ja das gezielt gefiltert werden.

Das hat ja ncihts damit zu tun, wie viele verschiedenen Wellenlängen jetzt gleichzeitig durchs Kabel geschickt werden, denn diese sind ja für ein anderes Signal jeweils zuständig.

Und mich würde jetzt speziell gerne wissen, ob diese "Mulden", mit photonischen Kristallen recht viel wegfiltern müssen, oder auch hier ein möglichst geringes Spektrum ausgesendet wird,
 
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Ja ja ja, ist alles ganz hübsch. Gibt tausend Paper da draußen, die sehr schöne und tolle Lösungsideen zeigen, was man alles bauen "könnte". Wissenschaftler, wie die Leute in Stanford, und Ingenieure unterscheiden sich aber vor allem in einer Ansichtsweise: Der Wissenschaftler will mit allen Mitteln das effizienteste und Beste bauen was geht. Dem Ingenieur geht es darum mit realistischen Mitteln so viel Effizienz wie möglich zum möglichst geringen Preis zu bekommen.

InAs ist n' toller Halbleiter und hat mit die geringste Bandlücke, weshalb das erzeugen von Licht damit sehr Energieeffizient funktioniert. Das Problem: Indium ist sehr selten und die natürlichen Vorkommen sollen nur noch wenige Jahrzehnte reichen. Arsen ist sehr giftig und sollte grundsätzlich von der Industrie so gut es geht umgangen werden. Die Computerindustrie ist eben komplett auf Silizium ausgelegt.
Zweites Problem: Ich will mal sehen wie die Quantumdots kommerziell produzieren wollen. Die Herstellung dieser ist bis jetzt nur im Labor möglich.

Also in der Theorie und Praxis weiß man schon seit gut 15 Jahren, dass man mit Halbleiterquantenpunkte tolle optische Eigenschaften erzielen und realisieren kann. Die Idee und das Ding was die da gebaut haben ist ne tolle Leistung, aber auch keine bahnbrechende wissenschaftliche Neuentwicklung, wie es den Anschein hat, die in den nächsten paar Jahren definitiv so realisiert werden wird.
 
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@Kreisverkehr
Ah, jetz verstehe ich wie du das meinst.
Im Artikel steht aber, dass sich die LED von den Lichteigenschaften her ähnlich zu einem LASER verhält. Daher gehe ich mal davon aus, dass das Licht recht monochrom sein wird.
Im Prinzip emmitiert der Halbleiter bei LED meines Wissens sowieso recht spezifische Wellenlängen, die Aufspreizung wird ja erst künstlich im Nachinein mit dem Beschichtungsmaterial erreicht.
 
Wie muss man sich das dann vorstellen?
Werden dann einfach so Glasfaserkabel auf den Mainboards verbaut, die dann das Licht von den chips hin und her leiten?
 
@ Jusaca

Nja, die Wellenlängen, die emittiert werden, sind doch recht ähnlich und für die Datenübertragung zu weit aneinander und die gewünschte doch rausgefiltertn werden. Somit geh ich davon aus, dass eh verschiedene Halbleiter eingesetzt werden, falls eine andere Wellenlänge gewünscht wird.
 
Die LED benötigt lediglich 0,25 Femtojoule, um ein Bit Daten zu übertragen.
Bei 10 Gbit/s entspricht dies einer Leistungsaufnahme von 2.5μW. Das ist selbst für eine LED verschwindend gering!
 
seit wann sind den lichtwellenleiter in chips was neues? das man dioden verwenden sollte antat von lasern ist auch nichts neues. die technik entwickelt sich weiter! das war zu erwarten. mmn. ist das nicht wirklich was neues. lwl in und zwischen chips kenne ich vom thema her schon seit gut 10 jahren. yeah ... news.
 
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Zu ihrem Pech gehört Indium zu einem der Metalle, das als Rohstoff sehr knapp vorhanden ist. Wenn sie davon nicht loskommen können, hat die Technik keine lange Zukunft.
greetz
 
Eine sehr schöne Erfindung, ideal für Stromsparende Geräte :)

Da muss ich dir Recht geben C_H4, Indium zu nutzen ist eine schlechte Idee. Ich habe mir schon öfters überlegt 1kg Indium zu kaufen, noch ist der Preis pro kg unter 1000€ aber das wird sich sicherlich ändern. Das Problem ist das ich persönlich keinen vertrauenswürdigen Händler finde der Indium verkauft.
 
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e-Laurin schrieb:
@Rebirth
Normale Studenten kommen mit solchen Forschungen nicht in Kontakt. So etwas wird im Hinterstübchen entwickelt, in die nur ausgewählte Leute hereinkommen.
Dese schrieb:
nein. daran arbeiten proffs und assistenten (phd studenten) und studenten können auf mehreren wegen ebenfalls teilhaben, z.b. mit ihren masterarbeiten. aber bis dahin sind studenten am studieren und nicht am forschen. forschen fängt man nach dem studium an, wenn man seine promotion macht oder auch ohne aber als assisten arbeitet.

also die jungs aus the big bang theory :D
 
Naja Monochromatie sollte ja nicht so das Thema sein wenn man von Chip-Kommunikation spricht. Denn da würde dann ja ziemlich sicher ohne LWL gearbeitet, also "frei fliegend", weil sich so Verbindungskosten sparen ließen.

mfg
 
Wo ich gerade InAs gerade aufgrund der Rohstoffknappheit von Indium kritisiert habe, warum nimmt man nicht einfach Bleisufid (Egap = 0.41 eV - 0.01 mehr als bei InAs)? Ist was Toxizität angeht auch nicht unbedingt cooler, dafür aber billig. Und Quantenpunkt Arrays kann man damit auch machen, machen die jedenfalls bei mir an der Uni...
 
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