Spenden. Aber wo?

.mojo

Fleet Admiral
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Nov. 2004
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13.027
Hi.
Ich habe mich dazu entschloßen, monatlich etwas von meinem überschwänglichen Reichtum einer Organisation zu übergeben, die damit ganz tolle sahcen macht.
Ich dahcte da so an nen fuffi.
Jetzt stellt sich die Frage, wer wei0 gute Spendenaktionen, bzw. Hilfsorganistionen, bei denen von den gespendeten 50 am ende auch zumindest die Hälfte auch am Ziel ankommt.
Dabei ist es zunächst mal egal, welchem Elend die O rganisation sich verschrieben hat, ich will zunächst nur gute Ideen sammeln, über Organisationen, bei denen nicht die Hälfte erstma in die eigen Tasche geht und weitere 50 Prozent der Verwaltung zum Opfer fallen.
Also, wer was weiß, bitte posten.
 
AW: Spenden. aber wo?

Du hast fünf Minuten keine Antwort bekommen und denkst es ist gerechtfertigt direkt nebenan noch einen Thread aufzumachen? Wie dem auch sei, hier ist es wohl am besten aufgehoben. Von daher geht es jetzt erstmal hier weiter.

PS: Treffpunkt is the new Off-Topic.
 
Neinich habe das nicht wegen 5 minuten warten gesagt, sonder einfach, weil die Postfrequenz nicht an den alten OT ranreicht. Unter anderem deshalb war der OT ja so toll, weil dort einfach immer jemand geposted hat und sehr viel reingekuckt haben...

Ach kommt leude.
Es wird doch irgendjemand in dciesem Board geben, der was spendet...
Ich mein, wenn ich schon auf die idee komme. .. und ich bin nicht das, was man als soziales Monster bezeichnet...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Bitte Edit-Funktion benutzen, um Doppelpost zu vermeiden.)
Ich hatte über viele Jahre eine Patenschaft für ein Mädchen aus Chile übernommen. Das ganze wurde durch das SOS-Kinderdorf vermittelt. Neben den normalen monatlichen Beträgen an die Organisation schickte ich ihr zum Geburtstag und Weihnachten Geldgeschenke. Auf Grund des regelmäßigen Briefkontaktes konnte ich mich davon überzeugen, daß diese individuellen Zahlungen auch tatsächlich bei ihr ankamen.

Ich finde diese Art von Spenden empfehlenwert. Vor allem die Entwicklung des Kindes von drei Jahren bis zu ihrer Entlassung aus dem Kinderdorf mitzuerleben, war schon sehr schön.
 
Das ist natürlich eine sehr interesant Idee.
So kannst du quasi "erfühlen" dass mit deinem Geld was gutes geschieht.

Das is sehr nice.
Kommt auf jeden Fall mit in die Überlegung.
 
Ich unterstütze den Malteser seit etwa 7 Jahren mit 5€ monatlich!

Als Ex-Zivi, der beim Malteser beschäftigt war, sehr naheliegend :)
 
So eine Patenschaft finde ich auch eine sehr gute Idee. Bei uns in der Klasse kam die Idee auch mal auf, wurde aber leider wieder verworfen, weil wir das ja nach 3 Jahren, wenn die Schule vorbei ist das wieder eingestellt hätten.

Wenn ich mal später die Kohle locker sitzen hab werde ich so etwas wohl auch mal machen.
 
@RuL3R

Abgesehen von der äußerst lobenswerten Einstellung deiner Klasse sehe ich die zeitliche Begrenzung auch als ein Problem an. Das Patenkind, das ja auch eure Anschrift erhalten würde, um euch Bilder und Briefe zu schicken, könnte kaum nachvollziehen, weshalb es plötzlich keine Paten mehr hätte. Eine solche Enttäuschung sollte man tunlichst vermeiden.

Ich hatte mein Patenkind vom 3. bis zum 17. Lebensjahr, bis sie aus dem Kinderdorf entlassen wurde. Das ist schon ein ganz schön lange Zeit und für eine Schulklasse auch zu lang. Wie wäre es aber, wenn die Schule eine Patenschaft übernehmen würde. Die wird ja hoffentlich länger bestehen bleiben.
 
Die Schule hat damals einige Patenschaften übernommen. Es gab sogar eine Ausstellung mit ein paar Bildern und Briefen.

Fand die Aktion schon ganz gut.
 
Wenn du nach Krankheiten gehst kannst du dich an hunderte Stellen richten. Aber so tust du gezielt es für ein anderes Menschenleben und weißt wo du dran bist.

Allerdings will ich jetzt nicht sagen, dass es falsch ist solche Organisationen zu unterstützen.
 
sorry, ich muß mal was dazwischenfragen:

@MacII:

zu dieser Spendengeschichte. man hört ja nunmal leider zu oft, dass es da auch schwarze Schafe gibt.

in deinem Fall hast du ein Kind begleitet, in den eigentlich wichtigsten Jahren Ihres Lebens mein ich.

nur kann ich mir schlecht vorstellen das es so läuft:
Summe X für das Mädchen wird nur für Sie verwendet.
da kommen ja sicher Abzüge, Anschaffung für die Gemeinde bzw. das gesammte Kinderdorf. inwiefern wurde direkt dieses Mächen mit deiner Patenschaft gefördert?
oder werden Patenschaften alle in einem Topf geworfen, und verwendet? also z.B.: 100Paten, deren Geld wird für 1 Kinderdorf verwendet? ob es event. gang und gebe ist ein Kind mehere Paten anzuschreiben? ich meine, dass dieses Mädchen nicht nur dich, sondern auch 2-3 andere Paten Briefe und Bilder schickte?

und zu deinen Geldgeschenken: was nutzt es einem Kind, wenn Es einen Briefumschlag mit Geld bekommt, sprich DM bzw. €uro? was kann es dort damit anfangen?

das sind so Sachen die mich interessieren, wenn ich in Erwägung ziehe sowas einzugehen.
 
@buwwel

ich hatte MrMojo's Frage aus dem Blickwinkel beantwortet, der für mich damals ausschlaggebend war, eine Patenschaft zu übernehmen. Und das war für mich der persönliche Kontakt zu dem/den Menschen.

Als ich damals monatlich 50 DM an SOS Kinderdorf überwies, war mir schon klar, daß diese Zahlung nicht direkt und ausschließlich meinem Patenkind zu Gute kommen würde. Aber was soll's. Das Kinderdorf hatte die damals 3jährige zusammen mit ihrem 6jährigen Bruder von der Straße geholt und ihnen ein Zuhause gegeben, ohne sich vorher erst um Patenschaften zu bemühen. Das konnten die Nonnen dieses Dorfes sicherlich aus dem Grunde, weil sie mit Spendengeldern anderer Paten für zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten sorgen konnten. Insofern habe ich mit meinem Beitrag zur finanziellen Entlastung des Dorfes beigetragen, um nun wiederum die Aufnahme weiterer, in Not befindlicher Kinder zu ermöglichen.

Die persönlichen Zuwendungen zum Geburtstag und zu Weihnachten sind jedoch direkt meinem Patenkind zu Gute gekommen. Natürlich wurde ihr kein Geld in die Hand gedrückt. So etwas würde ich für völlig unsinnig halten. Anfangs schrieben mir die Nonnen, was sie mit dem Geld für mein Patenkind gekauft hatten (Wintermantel, Pullover, sehnliche Wünsche erfüllt [z.B. einen Basketball], eine Geburtstagsfeier für das ganze Haus ["Familie"] ausgestattet usw. usw.). Später berichtete mir mein Patenkind selbst, über welche Geschenke sie sich gefreut hatte. Ich hatte darüber hinaus aus ihren Briefen den Eindruck, daß mit zunehmenden Alter mein Patenkind mitbestimmen konnte, wofür das Geld verwendet wurde.

Zu deinem Einwand, daß 2 - 3 Patenschaften für ein Kind bestünden, kann ich nur folgendes erwidern: Wenn das der Fall sein sollte, würde es mich im höchsten Maße erfreuen, da ich zum Einen nicht beabsichtigte, "Eklusivrechte" an einem Kind zu erwerben und zum Anderen dadurch eine ausreichende finanzielle Absicherung der weiteren Entwicklung der Kinder dadurch noch besser sichergestellt wäre. Hoffentlich ist das so. Ich befürchte jedoch, daß es wesentlich mehr Bedarf an zusätzlichen Plätzen in den Kinderdörfern gibt, als tatsächlich Patenschaften bestehen.
 
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