News Spiele überholen Musik beim Umsatz

warum nicht? spiele sind eben schon lange ein medium, ohne das es viele wahrhaben wollen oder gar verstehen. das finde ich nur so schade an der sache, ist man spieler - egal ob freak oder gelegenheitsspieler - wird man sofort als sozial ausgegrenzt, als einzelgänger und potentieller amokläufer gehandelt. dann kann man auch gleich alle 40mio führerscheinbesitzer unter generalverdacht stellen.

gerade der wii zeigt ja wohl, das spielen über computer/fernseher etwas für die ganze familie sein kann. vernünftige spiele vorrausgesetzt.

so long and greetz
 
mit Musik wird man zugeschmissen... das ist sicher auch ein Grund für die sinkenden Verkaufszahlen!

Über DVB/s/c/t/bald auch h empfängt man ohne Ende gute Radiosender, über das Internet gibt es ebenfalls ohne Ende gute Radiosender..... das war vor 10- oder mehr Jahren noch ganz anders!

Viele Leute sehen einfach gar keine Notwendigkeit sich Audio zu kaufen... ganz im Gegenteil mit wird sogar überall davon (ganz besonders diesem aktuellen Schrott) verfolg! Beim Einkaufen, Tanken, essen im Lokal oder Mensa, sogar auf öffentlichen Toiletten usw...

Das die Diskussionen sich immer nur um schlechte Quali, die bösen Raubkopierer und überzogene Preise drehen ist sehr engstirnig! Es gibt da wesentlich mehr Aspekte!
 
Diese ach so große Musicindustrie ...
Ich lache mich kaputt wenn ich schon höre das DURCH Raubkopien schaden entsteht ... Diese leute wenn sie die Kopien nicht hätte muss es doch nicht unbedingt heißen das sie es sich dann gekauft hätten oder denke nur ich so ?Ich habe mir "nur" 5 Alben dieses Jahr gekauft weil der rest nur schrott ist das neue lied da von Mark Medfrog und den ach so brauen Didda wer kauft sich von denen cds ? Wenn ich ner katze auf den schwanz terete hört sich das genauso an da brauche ich keine cd .... ich gebe mein geld auch lieber für gute xb360 games aus als für music die grotten schlecht ist ...
 
wundert mich nicht, wenn ich auf arbeit im radio "und jetzt ein frischer neuer hit von ....." höre und denn kommt er "my heart goes laladadumdidadalaladidadumlaialaiodudoadiaumd"

was sind das für produkte die sie da verkaufen wollen? verarschen die mich (uns alle) oder was. na denn prost und viel spaß beim verklagen.
 
xXstrikerXx schrieb:
warum nicht? spiele sind eben schon lange ein medium, ohne das es viele wahrhaben wollen oder gar verstehen. das finde ich nur so schade an der sache, ist man spieler - egal ob freak oder gelegenheitsspieler - wird man sofort als sozial ausgegrenzt, als einzelgänger und potentieller amokläufer gehandelt. dann kann man auch gleich alle 40mio führerscheinbesitzer unter generalverdacht stellen.

So ist es!! Der Grund für diese Ungleichbehandlung und Stigmatisierung besteht zum einen in schlichter Unkenntnis, gepaart mit Intoleranz und Engstirnigkeit auf Seiten bestimmter Politiker und Medienleute (Stichwort "Panorama" :mad:), aber es stecken auch handfeste materielle Interessen dahinter: Gerade bei den Konservativen - in deren Lager man ja überwiegend die "Spielekiller" um Becksetin, Schünemann etc. findet - wird sich niemals jemand mit der mächtigen Auto- und Mineralöl-Lobby anlegen, außerdem sind 40 Mio. Führerscheinbesitzer = 40 Mio. Wähler/innen ;). Die Gamer-Community dagegen hat zum einen keine auch nur halbwegs vergleichbare Interessenvertretung und ist zudem - wie ja z.B. auch der thread um Manhunt hier im Forum zeigt - unter sich uneinig, politisch ohnehin zu inaktiv (die Devise müsste lauten: mehr Zocker in die Politik!) - die wehren sich halt nicht so effektiv wie die Autofahrer mit ADAC und der dt. Wirtschaft im Rücken, deshalb können es sich Beckstein und Co. - leider, leider - auch erlauben, uns Gamer zu kujonieren und zu düpieren :(...

Im Vergleich zur Automobilindustrie stellt die einheimische Spieleindustrie in D nur einen vernachlässigbaren Marktfaktor da, da einige der größten Automarken aus D kommen, aber fast alle großen Spielehersteller im Ausland ansässig sind...wenn eine kleine deutsche Spieleklitsche dicht macht oder wegzieht, juckt das keinen Politiker, wohl aber, wenn VW oder Opel ein Werk schließen würde...

LG N.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Studie müssten, wenn die Preise der Spielkonsolen mit inbegriffen sind, auch die Preise der Musikanlagen/ Cd-Player miteinfließen !!! Dann würde die Studie anders aussehen^^ rechnet man auch noch Vinyls und entsprechend teure Dj-Plattenspieler mit ein glaube ich nicht das durch Spiele mehr Geld gemacht wird...

(sag ich jetzt mal so ohne die bisherigen Comments gelesen zu haben)
 
ganz nett, aber musiker werden trotzdem immer mehr geld haben als spieleentwickler^^
 
da sieht man doch, wo der Trend der Zukunft hingeht :)

Aber trotzdem: DON´T STOP THE MUSIC !! :D
 
mir gefällt spielemusik sowieso bsser als dieser chartmist.
also für ne psychedelic trance cd zahle ich 16-18€. haben die cds damals nicht 25 DM gekostet? wenn ja, braucht die musikindustrie nicht rumzuheulen.

ps.: hat irgendjemand das album Psychotic Episode zu hause rumliegen? ich würds gerne abkaufen.
 
Doppelschotte schrieb:
mit Musik wird man zugeschmissen... das ist sicher auch ein Grund für die sinkenden Verkaufszahlen!

Sehe ich ähnlich. Bei diesem Rummel und Übersättigung an jeder Ecke wo man geht und steht sind doch viele froh wenn sie zur Abwechslung mal gar nichts hören müssen.
Naja und Spiele haben einen grossen Vorteil ggü. Konservenmusik - Interaktion und auch mal was fürs Auge.
Musik ist inzwischen zum alltäglichen Massenprodukt verkommen, Spiele und Filme sind aber auch auf bestem Wege dahin. ;)
 
Denke, dass sich es ändern würde, wenn...

endlich mehr Protale DRM-freie Musik günstig, z.B. auch in guter MP3-Qualität verkaufen würden. Solange es so ist, sind Spiele attraktiver.
 
Das war schon lange der Trend - Musik und Film gehen zurück in Umsatz/Gewinn und Spiele explodieren in Umsatz/Gewinn .. sind nicht die pösen Raubkopierer ,die Musik/Film-industrie vernichten ,sondern die Spieleindustrie ists ,die einem Großteil der zahlungswilligen (aber nicht sehr zahlungskräftigen) Zielgruppe das Geld aus der Tasche locken durch mehr Wert fürs Geld ...

Schade,dass keiner der ach so tollen Manager das zu begreifen scheint.
 
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