News Spotify: Werbeblocker sind nun per AGB untersagt

Splatter0815 schrieb:
Die Free User werden bestimmt nicht an die Lizenzgebenden weiter gereicht, weil die ja nur mal "reinschnuppern" um das Angebot zu testen...
Natürlich müssen Lizenzen bezahlt werden, völlig egal wer sie beansprucht. Was meinst du wieso Google sich jahrelang mit der GEMA um die Lizenzabgaben bei YouTube gekloppt hat?
 
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Mihawk90 schrieb:
Weil die Werbeeinnahmen fehlen?


Einkauf der Lizenzen ist doch nicht das gleiche wie fehlende Werbeeinnahmen.
Spotify zahlt pro Stream, wenn du nicht streamst, wird auch nichts eingenommen und nichts gezahlt.
Natürlich haben sie auch keine Werbeeinnahmen wenn du den Dienst nicht nutzt, aber dann gibt es auch keine weiteren Ausgaben.

Da hast du etwas missverstanden. Pro Stream wird ein Betrag X an die entsprechenden Künstler abgeführt. Spotify verdient nicht an der Anzahl der Streams.
 
So wie es @Mihawk90 schreibt: Spotify schüttet für Free- User zwar weniger aus und versucht das über Werbung wieder zu refinanzieren - trotzdem würden sie die gern in zahlende Nutzer konvertieren weil sie nur mit denen Gewinn machen.
 
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Splatter0815 schrieb:
Es wird eine Reichweite angegeben und die wird bezahlt.
Nein, es wird pro View/Click/Stream (der Werbung) gezahlt. Also nicht vergleichbar mit pauschalen Werbeeinnahmen der klassichen Medien.

joshlukas schrieb:
Spotify verdient nicht an der Anzahl der Streams.
Oh man... das hab ich doch auch nie behauptet. Ich hab doch gesagt dass die Zahlungen an die Künstler (bzw. eher Labels) gehen, die Einnahmen kommen von der Werbung. Wenn du nicht streamst kommen auch keine Werbeeinnahmen. Genauso wie wenn man die Werbung blockt.
Wenn du keine Musik streamst, kommt keine Werbung, und es müssen keine Lizenzen gezahlt werden => +- 0 (vermutlich nicht wirklich, aber vereinfacht dargestellt).
Wenn du Musik streamst, die Werbung aber geblockt wird, bleibt die erwartete Einnahme aus, die Lizenzen müssen aber trotzdem gezahlt werden => Verlust für Spotify.
Ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen...
 
Was beim Thema monetarisierung vergessen wird: Spotify zahlt nur wenige Cent pro Track, allerdings weis keiner was die Mindestspieldauer ist. Im worst case sind zapper wie ich deren Alptraum ^^

Aber ich nutze eh Deezer HiFi über die Türkei. Kostet mich sagenhafte 2€ im Monat...
 
espiritup schrieb:
So wie es @Mihawk90 schreibt: Spotify schüttet für Free- User zwar weniger aus und versucht das über Werbung wieder zu refinanzieren - trotzdem würden sie die gern in zahlende Nutzer konvertieren weil sie nur mit denen Gewinn machen.

Bingo. Wenn sie nur mit zahlenden Nutzern Gewinn machen, kann Spotify kein Geld von nicht zahlenden Nutzern entgehen.
 
Die Werbung finanziert aber die Lizenzabgaben für die kostenlosen Nutzer. Und von der Werbung bleiben sicher auch noch paar (Zehntel-)Cent Gewinn über.
 
@joshlukas Doch. Sehr wohl. Nämlich das das sie durch die nicht ausgespielt Werbung nicht einnehmen.
Während sie trotzdem pro Stream an die Tonträgermafia ausschütten.

Ich finde ja, Spotify hat hier schlecht verhandelt, aber das ist nicht mein Problem.
 
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Die Frage war direkt die erste die ich gestellt hab :P Ich vermute aber mal schon, dass das auch möglich ist zu erkennen. Die werden ja erkennen wenn der Server nicht erreicht werden kann bzw. die Werbung nicht wiedergegeben werden konnte.
Die Frage ist eher wie sie das dann bewerten, denn auf Arbeit könnte ich wie gesagt nicht mal was dagegen tun.
 
der Unzensierte schrieb:
Und was ist beim Einsatz eines Pi-hole?
Spotify hat dir persönlich verboten einen zu benutzten.
Wenn du es doch tust gibt es kein Nachtisch und morgen schlechtes Wetter.
-

Ich versteh die AGB Verankerung eher als Appell mal keinen ADB zu benutzen da sie ja auch von irgendwas leben müssen. Von rechtlich wirksam ist das meilenweit entfernt und es wird sich auch kein mündiger Erwachsener da einschränken lassen.
Ergänzung ()

Ich finde es ja immer geil wie einfach sich manche die Welt vorstellen, von wegen ist ja deren Recht, wer nicht will brauch es nicht nutzen. Ja klar, deswegen darf ich in meiner Bude auch Leute umbringen und mich nicht an deutsche Grundgesetze halten, weil ist ja meine Bude. Wer nicht will, braucht ja nicht rein kommen.. :freak:

:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Du vergleichst da aber Äpfel mit Birnen Melonen... Spotify ist eine Dienstleistung und dem Dienstleister ist freigestellt wen er als Kunden nimmt.
Genauso wie auch jeder andere Dienstleister das Zustandekommen eines Vertrages ablehnen kann. Und einen Grund müssten die nicht mal nennen warum Sie den Vertrag ablehnen.
 
Ich kann mir schlecht vorstellen dass die alle Leute raus werfen die einen benutzen.
 
Klar, ob sie das letztendlich durchziehen steht auf einem anderen Blatt ;) Ich denke hier geht es eher um gewisse Extremfälle.
Es ist ja auch ein Unterschied ob ich jemanden habe der mal ne Stunde am Tag Musik hört und mir dort die Einnahmen flöten gehen, oder ob ich jemanden habe der 24/7 laufen hat und keine Einnahmen generiert.

Ich kann mir auch vorstellen, dass in diversen Bars Spotify im Hintergrund dudelt, und da kommt Werbung natürlich nicht gut. 10 Euro im Monat ist auch zuviel (mal abgesehen davon dass es meines Wissens eh nicht kommerziell genutzt werden darf), also wird die Werbung gefiltert.
 
Würde es um einen bezahlten Dienst gehen, wäre das auf keinen Fall zulässig, das nachträglich zu machen. Bei Kostenlosen wage ich das auch an zu zweifeln. Da fallen mir auch Beispiele ein, wo auch Dienstleister von Regelungen betroffen sind.

Aber das es weder uns und die juckt, dürfte das auch für den kleinkariertesten Juristen uninteressant sein, ja.
:)
 
Ich kann mir schon vorstellen, daß sie das mal ausprobieren.
Einmal wären grade mal 2 Melonen von vielleicht 100 Millionen Free- Nutzern betroffen. Also Peanuts.
Die sich auch direkt wieder anmelden können. Halt mit ner anderen Mailadresse, aber drauf geschissen.
Ärgerlicher ist vielleicht der Verlust von Praylisten, Freunden, und Geschmäckern. Es dauert dann wieder ne Zeit, bis man dem System seinen Geschmack andressiert hat. Und solange sind halt die Empfehlungen kacke.
 
Faust II schrieb:
Würde es um einen bezahlten Dienst gehen, wäre das auf keinen Fall zulässig, das nachträglich zu machen.
Auch bei bezahlten Diensten sind AGB Änderungen in einem gewissen Rahmen zulässig. Bin allerdings auch kein Jurist, wie weit das gehen kann und darf ist natürlich ne andere Sache.
 
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der Unzensierte schrieb:
Und was ist beim Einsatz eines Pi-hole?
Wenn das die Werbung in Spotify blockiert, verstößt das gegen die neue AGB.

Was hindert mich aber eigentlich daran, einfach nach ggf. erfolgter Sperrung einen neuen Account zu erstellen?
 
CPU-Bastler schrieb:
Ich kann auch sehr gut ohne Spotify leben. Mal abwarten wie lange die das ohne mein Geld können.

Was ist das denn für ein Blödsinn? Man bekommt nur Werbung, wenn man über Spotify Free hört. Und wenn man kein Geld bezahlt, kann man auch nichts einbehalten.

Außerdem ist es doch klar, dass die den Dienst irgendwie gegenfinanzieren müssen, wenn man die Musik kostenlos hört.
Ergänzung ()

Faust II schrieb:
Ergänzung ()

Ich finde es ja immer geil wie einfach sich manche die Welt vorstellen, von wegen ist ja deren Recht, wer nicht will brauch es nicht nutzen. Ja klar, deswegen darf ich in meiner Bude auch Leute umbringen und mich nicht an deutsche Grundgesetze halten, weil ist ja meine Bude. Wer nicht will, braucht ja nicht rein kommen.. :freak:

:daumen:

Was Dämlicheres ist dir nicht eingefallen?
 
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