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Google mal "Write Amplification" - Besonders der Barefoot Ind. hat da leider eine sehr hohe. Es kann also sein das auf die Zellen locker das 10 fache geschrieben wurde. Und 110 TB sind für eine SSD schon viel
Ich kling mich da mal mit meiner SSD ein, die auf 44% runter ist. Warum kann ich mir nämlich auch nicht erklären... ist ja nicht so als würde ich da pausenlos Windows neu installieren oO
Was sind das für SSD's von Corsair und Kingston? Ich kenne bisher nur die Intel Postville G2 SSD's in der 40 und 160GB Variante und die 60GB PCZ Vertex 2 (die nicht gerade berühmt für Ihren Ruf ist), aber die Screenshots zu der Corsair und Kingston sind schon sehr bedenklich!
Vergleicht die Werte mal bitte mit denen aus CrystalDiskInfo !!!
Mein Wissen bezüglich SSD ist hier wohl noch in den Kinderschuhen. Ich benutze oft Crystal Disk Info aber irgendwie hab ich dem gelben Eintrag bis jetzt keine Beachtung geschenkt.
Gegen die vielen Schreibvorgänge kann ich nur wenig machen, auf der Platte ist Windows 7 und alle Programme drauf. Die virtuellen Maschinen hab ich immer auf eine HDD ausgelagert, also geht da auch nichts.
Also ich weiß nicht was ihr alle mit euren SSD´s macht,
ich hab eine 64GB Crucial C300(Fw:0006)
Mit 7478h Work time(10M11D13h) welche laut dem Tool, wenn man dem trauen kann,
92% hat und bis 2021 durchhalten könnte.
Außer Windows, den üblichen Programmen und SWTOR wird ja nicht viel auf dem Speicher geschrieben, kann natürlich am Controller bzw. Hersteller liegen,
11k TB schreiben in 7 Monaten find ich schon sehr viel, da sollte man sein Nutzungsverhalten mal analysieren und schauen ob man irgendwo einsparungen tätigen kann.
Mfg
Gibt es denn Probleme mit der SSD - Abstürze, Bluescreens, verminderte Geschwindigkeit?
11 TB sind bereits recht viel, aber noch lange kein Todesurteil.
SSDLife kann die Disk nur dann "exakt" bewerten, wenn überhaupt Vergleichswerte vorliegen.
Sehr viel mehr als SMART Daten auslesen und bewerten kann das Tool nicht.
Was das Laufwerk in diese Statusmeldungen hineinschreibt (und in welcher Form), ist meines Wissens nach für SSD-typische Parameter überhaupt nicht standardisiert, jeder Hersteller verhält sich hier anders.
Entscheidend für SSDLife wird in bezug auf das Flash der WearOut-Indicator oder (daraus abgeleitete) LifeLeft-Parameter sein.
Ohne entsprechende Datenbank dahinter - welcher Parameter deutet mit größter Sicherheit auf baldiges Ableben hin - ist eine Vorhersage der Lebensdauer reine Spekulation.
@RobaL
du meintest du würdest die SSD regelmäßig defragmentieren...
1. Ist das für SSDs sinnlos (und kontraproduktiv)
2. lässt Win7 das deshalb auch gar nicht zu für SSDs, mit welcher Software machst du das denn?
Kapazität x 1000 ist sicher nicht zu tief gestapelt, da das WearLeveling oft sehr ineffizient ist, und gerade bei kleinen SSDs für eine extreme Mehrbelastung sorgt.
@RobaL
du meintest du würdest die SSD regelmäßig defragmentieren...
1. Ist das für SSDs sinnlos (und kontraproduktiv)
2. lässt Win7 das deshalb auch gar nicht zu für SSDs, mit welcher Software machst du das denn?
Nein, ich mach keine Defragmentierung, war vielleicht missverständlich geschrieben.
Habe mal das Corsair Forum durchgeforstet und denk solang die anderen Werte im guten Bereich sind ist die Angabe der Remaining Drive Life zu vernachlässigen. Und ich weiß auch nicht wie so viele Daten zusammenkommen, aber wie gesagt es sind Windows 7 und alle Programme die ich so brauch drauf.
@Lordivider
Oh ja, sorry - wer lesen kann ist klar im Vorteil :/
Habe gerade mal bei mir geschaut, ähnliche "Zeiten" (also seit 2 Jahren, 8 Monate angeschaltet..); mit meiner Vertex2 habe ich da gerade Mal 3TB geschrieben und ich hab halt auch Win7 und alle Programme (und ein paar Spiele wo das laden schnell gehen muss) auf der SSD. Wundert mich daher wieso das bei mir so wenig bzw. bei ihm so viel ist. Vielleicht speichert er auch alle Downloads auf die SSD zwischen ?
Auf die SSD kommt bei mir wie gesagt nur Windows 7 + alle Programme drauf. Daten, Downloads, virtuelle Maschinen, Spiele, etc. auf eine WD Caviar Black 2TB.
Meines Erachtens solltest du trotzdem verifizieren, ob du eine Austausch-SSD auf Garantie bekommen kannst.
Bei Angabe einer gültigen Kreditkarte wird von etlichen Herstellern die neue SSD vorab versendet und die Kreditkarte nur dann belastet, wenn keine SSD zurück gesendet wird - allerdings auch dann, wenn kein Garantiefall vorliegt. Daher letzteren vorher abklären.
Sollte besser sein, als mit einer auch nur eventuell alsbald "verreckenden" SSD leben zu müssen.
Bekanntlich verrecken HDD/SSD immer genau dann, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann.
Schaltest du deinen PC denn komplett aus, oder nutzt du "Stand-By"? Falls es der normale Win7 Ruhezustand ist, bedeutet das Suspend-to-Disk, also der gesamte Inhalt des Arbeitsspeichers wird bei jedem Ausschalten auf die SSD geschrieben.
EDIT:
Die Idee von Xyphira ist auch wichtig. Wenn man nämlich mit zB WinRar Drag&Drop aus dem Archiv benutzt, wird das (normalerweise) immer vorher auf die Windows Partition entpackt, und von da dann in den Zielordner verschoben. (kann man umgehen wenn man einfach rechtsklick auf Archiv und entpacken benutzt)
Mit Auslagerungsdatei und temp-Ordner auf SSD alleine ergeben sich auch nicht solche hohen Schreibwerte. Man sieht ja, dass mehr Daten geschrieben als gelesen wurden. D.h. manche Daten wurden nach dem Schreiben gelöscht und nicht einmal gelesen. Es ist noch nachteilig, gerade sowas wie eine Auslagerungsdatei auf einen langsamen Datenträger zu legen, damit würde man ja den wichtigsten Vorteil der SSD negieren.
Ich hab hier eine 80 GB SSD mit temp und Auslagerungsdateien, die doppelt soviele Workinghours hat, aber nur 1.77 TB geschrieben hat. Ist eine Intel und CDI zeigt 100% Zustand an.
@RoBal: Nutzt du Hibernation (RAM-to-Disk) als Standbymodus und ist das der Rechner mit 16 GB RAM? Wenn ja, wie oft fährt der Rechner in den Hibernations-Standby?