Starker aber Energie-effizienter Gaming PC

Perdikkas

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Mein aktuelles System ist nun fast 6 Jahre alt (!) und ich hab Lust und Laune mal wieder nen PC zusammenzustellen. Den Wechsel auf Windows 10 möcht ich auch nicht mehr länger hinauszögern. Im Herbst hab ich mir ne Aorus GTX 1080 TI zugelegt, die nun auch das Herzstück der neuen Konfiguration sein soll.

Wie der Titel schon sagt soll das neue System out of the box möglichst leistungsfähig sein fürs Gaming, dabei aber so wenig Strom verbrauchen wie möglich. Sowohl unter hoher und mittlerer Last und im Leerlauf. Diesbezüglich scheint mir der i5-8400 aufgrund diverser Testberichte (gerade auch wegen diesem von computerbase: https://www.computerbase.de/artikel...lake-8700k-8400-8350k-8100-test.61035/seite-6) als der idealste Kandidat.

In Folge dessen stellt sich mir nun primär die Frage, mit welchem Motherboard und welchen RAM ich diesen kombinieren soll. Da ich bisher gute Erfahrungen mit Gigabyte Boards habe und die GPU nun auch schon eine Aorus ist, dachte ich auch daran ein solches Board zu verbauen, aber aufgrund diverser Berichte hier im Forum über die abnehmende Qualität bei Gigabyte bin ich mir dessen nicht mehr so sicher...

Da Overclocking kein Muss ist, bzw. ich mich damit eigentlich nicht beschäftigen will, gerade auch im Sinne der Energieeffizienz, ist der Einsatz eines H370 Motherboards wohl die beste Lösung?

Preisspanne:
1000 Euro (ohne GPU) wären ideal, Luft nach oben ist aber vorhanden

Verwendungszweck:
- Spiele
FullHD / 4K Gaming (Austausch des FullHD Monitors durch einen WQHD Monitors mittelfristig wahrscheinlich) in möglichst hoher Detailstufe. Langfristig womöglich auch VR Gaming
Spiele wie Far Cry 5, Battlefield 1, Total War Series, Assassins Creed...
- Office
Daher möglichst niedriger Stromverbrauch bei wenig Last/im Leerlauf erwünscht

Was ist bereits vorhanden:
- Aorus GTX 1080 TI
- Samsung SSD 128GB

Der Rest vom alten PC (inklusiver Vorgänger GPU) wird noch ein paar Jährchen hoffentlich in meinem Elternhaus seinen Dienst versehen ;-)

Nutzungszeit:
- Die nächsten 3 Jahre, idealerweise?
- Aufrüstung wenn dann nur ein Wechsel der Plattform auf Zen 3, wenn Leistungsplus/Energieeffizienz dafür sprechen.

Besondere Anforderungen:
- Möglichst niedriger Energiebedarf
- Overlocking nicht angedacht
- Silent Built
- Weiß als Primärfarbe des Built
- ATX / Midi Case + Sichtfenster

Zusammenbau/Kauf:
- Wird selbst zusammengebaut, den Spaß lass ich mir nicht nehmen ;-)
- Einkauf der Komponenten möglichst zeitnah (Hab seit Herbst nun das Release der Ryzen 2000 abgewartet^^)

Derzeitige Zusammenstellung:
https://geizhals.at/?cat=WL-854725

Bisheriges System, das abgelöst werden soll:
- siehe Signatur

Ich hoffe ich hab nichts vergessen, wenn doch, werd ich dementsprechend den Post aktualisieren.

Danke schon mal für alle Meinungen, Tipps, Verbesserungsvorschläge!
 
Servus,

hmmm, wäre es nicht besser erstmal mehr RAM zu holen (16GB) + Win10 und noch auf 10nm zu warten?
Knickt dein Rechner jetzt mit der Ti oft ein? CPU Limit?
 
KropeK schrieb:
Servus,

hmmm, wäre es nicht besser erstmal mehr RAM zu holen (16GB) + Win10 und noch auf 10nm zu warten?
Knickt dein Rechner jetzt mit der Ti oft ein? CPU Limit?

Und oc auf 4 Ghz.....
 
Das hängt stark davon ab was du mit deinem Rechner machst. Siehe HIER.

Wenn du einen Ryzen der zweiten Generation undervoltest anstatt übertaktest fährst du da was Leistungsaufnahme anbelangt vermutlich IMMER besser. Ansonsten halt 'nur' wenn Last anliegt.
 
m0e schrieb:
Und oc auf 4 Ghz.....

Läge nahe, stimmt, aber damit will ich mich eigentlich nicht beschäftigen. Denn selbst der Übertaktungsversuch mit dem von Gigabyte mitgelieferten Tool hat bereits im kleinsten der drei vorgefertigten Profile zu Systemabstürzen geführt... Da hab ich nicht die Nerven und Geduld dazu fürchte ich, mich da manuel heranzutasten.
 
Auch wenn kein Overclocking gewünscht ist, solltest du ein günstiges Z370 Board nehmen. Damit ist sichergestellt, dass der potenzielle i5-8400 immer ordentlich Turbo gibt, und du kannst Ram mit XMP ganz locker bis 3600Mhz verwenden.
Je nachdem wie sehr du aufs Gaming Wert legst, solltest du einen Monitor mit 144Hz in Betracht ziehen. Fühlt sich deutlich besser an als mit 60.

hmmm, wäre es nicht besser erstmal mehr RAM zu holen (16GB) + Win10 und noch auf 10nm zu warten?
Knickt dein Rechner jetzt mit der Ti oft ein? CPU Limit?
Beim oben erwähnten BF1 mit Sicherheit.
 
DayMoe schrieb:
Wenn du einen Ryzen der zweiten Generation undervoltest anstatt übertaktest fährst du da was Leistungsaufnahme anbelangt vermutlich IMMER besser. Ansonsten halt 'nur' wenn Last anliegt.

Undervolting würde mich tatsächlich auch interessieren, aber auch das bedarf vermutlich viel Trial & Error Arbeit und ich weiß nicht ob ich dazu die Nerven habe...? Danke jedenfalls für den Link zu dem Testbericht, den hab ich noch nicht gelesen. Da sieht das ja schon wieder etwas anders aus *grübel*

Zu Abwechslung wieder mal ein AMD Setup wäre mir durchaus sympathisch, aber weil mir der i5-8400 als energieeffizienter erschien, hätte der das Rennen gemacht, bislang...
 
Ich würde den Ryzen 2600 nehmen, hat eine TDP von 65 Watt wie der i5-8400.
Außerdem kannst du bis 2020 bei AMD noch die neuen CPUs auf das MB verbauen.
 
Also von Energieeffizienz kannst du dich auch bei Intel verabschieden, wenn du übertaktetest. Würde mir den 2600x holen, da du ja scheinbar eh eine höhere Auflösung und maximale Details anstrebst.
 
Also laut den Specs verbraucht der Ryzen 5 2600 wie auch der i5 8400 65W.
 
Solange man nicht extrem übertaktet sind eigentlich alle aktuellen Desktop-CPUs recht energieeffizient.
Gerade im Niedriglastbetrieb wirst du die Unterschiede mit der Lupe suchen können.

Ich würde mir da keinen großen Kopf machen und den AMD Ryzen 5 2600X näher ansehen.
Der taktet bei Bedarf ordentlich hoch, ist mit 12 Threads recht "zukunftssicher" und preislich mit 214€ immer noch vergleichsweise günstig.
Deine Aorus GTX 1080 TI ist schließlich auch nicht gerade die effizienteste Karte. ;)
 
Vitali.Metzger schrieb:
Also laut den Specs verbraucht der Ryzen 5 2600 wie auch der i5 8400 65W.

TDP hat nichts mit Verbrauch zu tun!!

Trotz gleicher TDP Klasse kann eine CPU auch mal 30-40 Watt mehr brauchen in bestimmten Szenarien. Da hilft nur Tests zu lesen, die die Leistungsaufnahme möglichst gut und umfangreich messen und vergleichen.

Der 8400 braucht im CB Test z.B. selbst unter Maximallast 15 Watt weniger als der Ryzen 2600. Bei einem klassischen Cinebenchdurchlauf sogar fast 40 Watt.

Und Undervolting geht natürlich bei Intel und AMD.


In Sachen Effizienz, besonders bei Spielen, würde ich z.B. den 8400 dem 2600 klar vorziehen. In Sachen Kerne/Threads siehts natürlich anders aus. Da ist preislich AMD deutlich vor Intel, da SMT erst mit den i7 kommt, also bei rund 300€ aufwärts.


Wenns dir um Gamingleistung und Effizienz geht ist Intel mMn immer noch (deutlich) vorn. Kann sich evtl. ändern wenn Spiele denächst deutlich mehr Threads brauchen/nutzen.

Undervolting ist kein Hexenwerk und aus meiner Sicht wäre man blöd, es nicht zu tun. Dauerhaft bis zu 20 Watt mehr zu verbrauchen, mitsamt den Folgen für Wärme, Lautstärke etc. ist absolut sinnlos. Besonders wenn man zur annähernden Behebung nur ein paar Minuten investieren muss. Wenn man die Grenze des Machbaren ausloten will ist der (Zeit)Aufwand natürlich höher, aber immernoch lohnenswert.

Ich habe meine letzten CPUs und GPUs immer undervolted und insgesamt je nach Szenario mal eben bis zu 50 Watt auf der Stromrechnung und in Sachen Abwärme/Lautstärke eingespart.
 
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Wenn dir Power und wenig Leistungsaufnahme wichtig sind, würde ich dir einen R5 2600/R7 2700 mit Undervolting empfehlen.
Nachdem du dein jetziges System 6 Jahre genutzt hast, halte ich es für falsch jetzt den 8400 mit 6 Threads zu kaufen, wenn du vor hast in Zukunft häufiger aufzurüsten ist das was anderes.
Wenn du dich für den 8400 entscheidest, achte darauf, ein Board zu nehmen, mit dem du undervolten kannst, auch beim Intel kannst du damit den Lastverbrauch um ein gutes Stück reduzieren.
Ergänzung ()

Moep89 schrieb:
In Sachen Effizienz, besonders bei Spielen, würde ich z.B. den 8400 dem 2600 klar vorziehen.

Ich sehe auf CB leider keinen Test zur Leistungsaufnahme bei Gaminglast, die dürfte nämlich auf Seiten von AMD (auch aufgrund der schlechten Multicoreauslastung) nämlich deutlich besser aussehen als bei Intel.
In Cinebench ist die Effizienz auf der Seite von AMD gemessen an der erbrachten Leistung auch (teils deutlich) höher als bei Intel.
Besonders der R7 2700 ist hier sehr effizient und bringt bei nur 32% höherem Verbrauch gegenüber dem 8400 58% mehr Leistung, beim 2600 gehe ich von einem Messfehler bei der Leistungsaufnahme aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moep89 schrieb:
Wenns dir um Gamingleistung und Effizienz geht ist Intel mMn immer noch (deutlich) vorn. Kann sich evtl. ändern wenn Spiele denächst deutlich mehr Threads brauchen/nutzen.

Und da widerspricht der Test von Tomshardware deutlich, siehe Link oben.

So wie HIER könnte das ganze ca. miteinem Ryzen 2600X aussehen.
 
Bei Tomshardware traue ich den Werten nicht wirklich, weil dort angeblich die Package Consumption gemessen wird. Ich konnte bisher keine genauen Angaben dazu finden, wie diese Werte genau gemessen werden.
 
ruthi91 schrieb:
Je nachdem wie sehr du aufs Gaming Wert legst, solltest du einen Monitor mit 144Hz in Betracht ziehen. Fühlt sich deutlich besser an als mit 60.

Beim oben erwähnten BF1 mit Sicherheit.

Bin bereits seit 6 Jahren mit 120Hz unterwegs auf meinem VG278 ;-) Weniger als das solls nicht mehr sein^^
Und ja, in BF1 kommts immer wieder zu ziemlichen Frame-Einbrüchen. Das soll natürlich zukünftig nicht mehr passieren.
 
Perdikkas schrieb:
Bin bereits seit 6 Jahren mit 120Hz unterwegs auf meinem VG278 ;-) Weniger als das solls nicht mehr sein^^

120Hz/FPS und mehr ist schon mal nicht mehr Effizient, da CPU und GPU viel mehr Leistung bringen müssen je höher die FPS und somit mehr Strom verbrauchen.

Willst du wirklich effizient zocken dann dürftest du nur mit 30 max. 60 FPS zocken. Beispiel AC:O 30 FPS = ~60% CPU-Last bei 60 FPS und mehr = bis zu 100% CPU-Last und somit deutlich mehr Verbrauch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
R00tMaster schrieb:
120Hz/FPS und mehr ist schon mal nicht mehr Effizient, da CPU und GPU viel mehr Leistung bringen müssen je höher die FPS und somit mehr Strom verbrauchen.

Willst du wirklich effizient zocken dann dürftest du nur mit 30 max. 60 FPS zocken. Beispiel AC:O 30 FPS = ~60% CPU-Last bei 60 FPS und mehr = bis zu 100% CPU-Last und somit deutlich mehr Verbrauch.

Ich will nicht mit so wenig Verbrauch wie möglich zocken...
Ich will flüssig und so nah an der Leistungskrone wie möglich zocken ohne dabei unnötig viel Verbrauch zu haben.
Ergo will ich lieber einen 8400er einsetzen, der doch deutlich weniger Energie verbraucht als ein 8700K, welcher aber nur mehr wenige Frames zusätzlich bringt. Noch dazu wo der 8400er deutlich billiger in der Anschaffung wäre.
Also so hoch hinaus wie möglich, mit so wenig Verbrauch wie möglich ;-)
 
Laut Tomshardware, ich weiß hier im Thread hat schon jemand geschrieben er glaubt die Zahlen nicht, Verbraucht der 2600x fast 10 Watt weniger als der i5-8400. Gehts hier nicht wirklich um schon so minimale Werte dass das sowieso niemanden juckt? Da ist einmal Fön nicht verwenden doch 1000x sparsamer.


Edit: Link zu Tomshardware http://www.tomshardware.de/ryzen-20...ahme-temperaturen,testberichte-242470-17.html

Edit2: Oder wäre es da nicht Stromsparender die 4 HDDs durch eine SSD zu ersetzen?
 
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