In ihrem Eifer die Minderheiten zu schützen werden teilweise Moddern bösartige Absichten unterstellt, die zumindest meiner Meinung nach nicht immer gegeben sind. Sie schießen übers Ziel hinaus. Alles was sie machen, ist von den TOS gedeckt, aber erweckt den Anschein, das bei der Anwendung der TOS sehr empfindlich auf potentielle "Anti-Inclusivity" reagiert wird, während andere Verstöße tendentiell weniger streng gesehen werden. Das fällt natürlich unters Hausrecht, und vielleicht ist es nicht mal ideologisch motiviert sondern der Versuch über präventive Moderation den Aufwand gering zu halten, aber gefallen muss es mir nicht.
Davon abgesehen gabs auch andere Punkte wo die Platform an Beliebtheit verlor.
Als Modder ihre Mods nicht mehr löschen konnten, war das zwar eine Verbesserung für die Mod-Nutzer, aber die Modder waren teilweise nicht so begeistert.
Zu den US Wahlen wurden Mods mit bezug zur US Politik verboten. Der meiste Backlash kam von Leuten, die der Meinung waren, ihre Partei würde besonders "zensiert". Das war mWn nicht der Fall, alle US politischen Mods wurden blockiert. Ist natürlich wieder Hausrecht, aber ich bin kein Fan von sowas.
Um wieder etwas zum Thema zurück zu kommen:
Nexus hat sich über die Zeit immer weiter von einer "wilden, freien" Platform zu einer moderierten und regulierten Platform entwickelt. Mit der Übernahme durch Chosen erwarte ich noch mehr Regeln und präventive Moderation, was für teile der Zielgruppe erstmal positiv sein könnte. Aber auch eine schleichende Enshittification.
Für SteamDB sehe ich kein Grund warum sie davon ausgenommen bleiben sollten.