Fireplace April 2026

Steckdose Waschmaschine im Keller Kurzschluss?

Bubba2k3

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Moin,

bei uns (MFH) im Keller in der Waschküche steht unsere Waschmaschine. Der Netzstecker steckt dauerhaft in einer Aufputz Steckdose an der Wand. Nur alle paar Wochen nehme ich den Stecker der WM raus und schliesse das Ladegerät für den Akku des Rasenmähers zum Aufladen an. Zuletzt war das vor gut 4-6 Wochen, da war alles soweit ok. Danach stecke ich wieder den Stecker der WM an.

Heute Nachmittag wollte ich das Ladegerät anschliessen, aber ich bekam den Stecker der WM nicht aus der Steckdose gezogen. Erst als ich die Steckdose gegen die Wand gedrückt und gleichzeitig sehr kräftig (aber vorsichtig) an dem Stecker der WM gezogen habe (mit ein klein wenig vorsichtigem hin und her wackeln), ging der Stecker aus der Steckdose. Da habe ich sowohl an der Steckdose als auch am Stecker der WM dunkle Flecken gesehen. Im ersten Moment habe ich an Rostflecken gedacht, da die Steckdose ja im Keller ist und vielleicht Feuchtigkeit reingekommen ist. Danach war der Gedanke eher in Richtung verschmort (Kurzschluss?). Aber dann würde die Steckdose ja nicht mehr funktionieren oder?

Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus und mir stellt sich halt die Frage, was das sein könnte. Und kann man den Stecker der WM und die Steckdose (erstmal) weiter benutzen oder könnte da was passieren?

Und falls ja, wer müsste sich darum kümmern? Die Elektroleitung und die Steckdose wurde vor unserem Einzug Ende 2013 im Auftrag der Hausverwaltung von einem Elekriker eingebaut, aber die WM gehört uns.
 

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Steckdose und Stecker gehören ersetzt. Dabei muss man auch schauen, warum der Schaden entstanden ist und wie die Zuleitung zur Steckdose aussieht.

CU
redjack
 
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Ok, kann man bei einer WM ohne großen Aufwand das Netzkabel austauschen? Falls nicht, wird sich das wohl nicht mehr lohnen, denn die WM ist jetzt knapp 13 Jahre alt.
Wie gesagt, die Zuleitung und die Steckdose sind 2013 von einem Elektrofachbetrieb eingebaut worden.
Ergänzung ()

redjack1000 schrieb:
Dabei muss man auch schauen, warum der Schaden entstanden ist
Ja gut, aber wie kann man denn feststellen, ob das Problem die Zuleitung/Steckdose oder der Stecker/WM ist?
Oder kann das ein Fachmann feststellen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zuleitung und Steckdose wurden im Auftrag und auf Kosten der Hausverwaltung, also des Eigentümers eingebaut. Somit wären die ja dafür zuständig oder?
 
Ok.
Kann man die WM jetzt vielleicht noch ein-oder zweimal benutzen, bis sich das ein Elektriker angeschaut hat oder nicht?
 
Das sieht mir nach schlechtem Kontakt auf dem auf dem Bild linken Kontakt in der Steckdose aus.
Das war wahrscheinlich Materialermuedung des Kontaktes in der Steckdose.

Die Steckdose nicht mehr verwenden bis sie ausgetauscht wurde, und auch den Stecker der Waschmaschine tauschen lassen.
Wenns Vermietereigentum ist, direkt an den melden, er duerfte zustaendig sein.
 
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Bubba2k3 schrieb:
Kann man die WM jetzt vielleicht noch ein-oder zweimal benutzen,
und haftet der bejahende dann auch dafür?

Das Kabel kann man tauschen. Wenn du mit Elektrik nichts am Hut hast (liest sich so), kann man es tauschen lassen.
Wer für die Steckdose + Zuleitung zuständig ist, kann ich nicht beantworten. Bin ich aber der einzige Verwender, habe ich es auch die eigentlich lange Dauer von 13 Jahren genutzt. Muß ich mir im Eigentum auch selber instandsetzen lassen und die Kosten dafür tragen.
Warum das passierte: schlechter Kontakt, die Federbügel in der Dose leiern aus, auch "ständiges" an- und abstecken kann diese Federwirkung verringern bzw. die Kontakte verschleißen lassen. Jedenfalls ist das einfach durch Wärmeentwicklung direkt am Übergang der Kontaktstelle entstanden. Kann auch auf einen Defekt der Waschmaschine hindeuten (höhere Stromaufnahme, vorallem auf Dauer).
 
Ich würde wetten, dass der LSS gefallen ist und es ein Kurzschluß der WM ist. Wahrscheinlicher, als schlechter Kontakt, dass würde man als Nutzer doch feststellen, wenn der Stecker lockerer wird/wurde über Zeit.
 
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Samurai76 schrieb:
dass würde man als Nutzer doch feststellen, wenn der Stecker lockerer wird/wurde über Zeit.
Da bin ich mir nicht so sicher. Ich glaube das letzte Mal habe ich vor 6 Jahren an den Stecker der Maschine gefasst. Einen Wackelkontakt würde ich nur feststellen, wenn er so schlimm wäre, dass die Maschine beim waschen ausgehen würde.
 
Ich würde vermuten, daß dann Dose und Stecker anders aus sähen. Vermutlich auch Wand und Haus.
00Julius schrieb:
Einen Wackelkontakt würde ich nur feststellen
Und das ist die große Gefahr an Wackelkontakten, wird meist erst als Brandursache gefunden. Selbst in den neusten Vorschriften ist KEIN RCD für Lichtbögen vorgeschrieben. Sollte m.M.n. für bestimmte Verbraucher vorgeschrieben werden, die retten halt genauso wie Brandmelder, nur leiser.
 
Bubba2k3 schrieb:
kann man bei einer WM ohne großen Aufwand das Netzkabel austauschen?
Klar, 5 Minuten Arbeit
Bubba2k3 schrieb:
ob das Problem die Zuleitung/Steckdose oder der Stecker/WM ist?
Egal, weil man einfach beides tauscht. Vermutlich wird die Steckdose kontakte Korrosion zeigen, dann ist es relativ klar.
 
Samurai76 schrieb:
Ich würde vermuten, daß dann Dose und Stecker anders aus sähen. Vermutlich auch Wand und Haus.

Vorschriften ist KEIN RCD für Lichtbögen vorgeschrieben. Sollte m.M.n. für bestimmte Verbraucher vorgeschrieben werden,

Weil es keinen RCD für Lichtbögen gibt. Sicher meinst du einen AFFD. Das ganze ist auch nur "Show" bestimmter Hersteller.

Und natürlich ist dieser in der entsprechenden VDE würde mal vermuten aus der Reihe 100 irgendwas empfohlen.
In der Regel für Hotels, Pflegeheime, Mussen, Flughäfen, Holzhäuser ohne F30.

In der Regel erigbt sich das aus der Gefährdungsbeurteilung ob man das brucht.

Der Fehler wird durch irgendein Kontaktproblem entstanden sein, das kann im Stecker sein oder an der Steckdose.

Egal, weil man einfach beides tauscht. Vermutlich wird die Steckdose kontakte Korrosion zeigen, dann ist es relativ klar.
Und wer macht die vorgeschriebene Messung an der Waschmaschine nach 702 und nach 0105-100 an der Steckdose

Ich würde wetten, dass der LSS gefallen ist und es ein Kurzschluß der WM ist

Das ist extrem unwahrscheinlich und eher Unsinn. Der TE erwähnt gar nichts davon und selbst wenn sollte der IK ausreichen um die Sicherung vor dem Kokeln auszulösen.


Die Steckdose ist zwar von Gira aber auch jetzt nicht aus dem Premium Programm. Kann schon sein das die Kontakte da nach 13 Jahren Ein und Austekcen hin sind. Oder eine Klemme in der Dose ist locker.

Oder der Stromkreis ist generell überlastet. Querschnitt, Absicherung usw. In der Regel berechnet man das in der Praxis im Kundendienst eher selten.

Kann man alles schwer sagen ohne die Anlage zu kennen. Ist der Stromkeis überlastet brignt auch das Tauschen nichts.
Muss man sich anschauen und ggf. messen.

Generell besteht eine Anlage aus Steckdose und VT. Ich gehe nicht davon aus das ihr das mit gemietet hab, daher wäre die Hausverwaltung zuständig das ganze fachgerecht instandsetzen zu lassen.
 
Pudel17 schrieb:
Was sagt Dein Hausverstand?
Mein Hausverstand sagt mir, dass es da einen grossen Übergangswiderstand gibt, der durch nicht mehr sauber greifende oder korrodierte Kontaktflächen in der Stecker-/Steckdosenkombi entsteht. Dann muss man das mit ein paar Euro Aufwand selbst lösen.
 
Samurai76 schrieb:
dass der LSS gefallen ist und es ein Kurzschluß der WM ist
Dafür wäre die Auslösezeit des LSS zu kurz um solche Spuren an der Steckdose zu hinterlassen. Da brauchts länger Wärme oder mehr Dauerleistung. Problem ist halt, das der Übergangswiderstand und die daraus resultierende Wärme sich eben gegenseitig immer weiter gegenseitig erhöhen. Aber dafür brauchts Zeit und Millisekunden sind da zu gering bei 16A Bemessungsstrom. Was auch sicher nicht von Vorteil ist, sind die Ladungslichtbögen so mancher Netzteile beim Anstecken.
 
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