Strom Stärke (Ampere) senken WIE?

Ich habe da ein POTI auf der Arbeit liegen mit den Werten (10 Ohm und 40Watt) müsste gehen oder?
 
Dir sollte schon klar sein das dein peltier, wieviel haben die da ausgerechnet ?, 40W mehr an abwärme verursacht. Ein Peltier leitet zwar die wärme aktiv von einer zur anderen seite, nur produziert es selber auch wärme. Sprich wenn du damit einen Prozessor mir 30 W verlustleistung besser kühlen willst, benötigst du einen Kühlkörper(Oder wakü) der auch mit 70W abwärme noch klarkommt. Dazu kommt noch das du dein PC-netzteil mit weiteren 70-80W belastest durch poti und peltier. Das poti solltest du auch irgendwie kühlen. Bei 40 W am poti wird das teil gefählich heiss.

Was ihr da so alles für einen wiederstand berechnet habt ist natürlich völliger quark. Du solltest dir ein Pulsweitenmoduliertes netzteil besorgen/bauen. Von mir aus von eins mit 12V eingangsspannung wenn du dein PC netzteil weiternutzen willst.
 
@ chip

Was ist denn mit "Qmax : 34 W" gemeint? Wenn das die maximale elektrische Verlustleistung ist haben wir das richtig ausgerechnet. Falls das die Thermische ist muß man natürlich noch die Thermische abgabeleistung des zu kühlenden Gegenstandes einbeziehen.

"Du solltest dir ein Pulsweitenmoduliertes netzteil besorgen/bauen." Wurde auch schon angesprochen, das sind Schaltnetzteile. Ob die Sinus-Dreieck vergleich, PWM oder sonst was machen ist unerheblich. Haste schon mal nachgeschaut was teile kosten die 8.5A bringen können. Schlag doch mal eins vor. Sonst bringt das Sketroni garnichts.

Das mit der belastung des Netzteils habe ich auch nicht ganz verstanden was du damit meinst. Mit dem Pelitier und dem Vorwiederstand von 1Ohm wird es mit ca.100W belastet. Wenn du auf andere Werte kommst, schreib doch bitte mal wie.

Wenn das Poti für 40W ausgelegt ist kann es auch 40W an verlustwärme abführen ohne Kühlmaßnamen.

@ Sketomi

Sollte reichen. Aber vielleicht noch mal nachrechnen. Bei 10Ohm sollten nur 12W dran abfallen. I=12V/10,85ohm=1,1A P=I^2*R=1,2A*10ohm=12,1W

Allerdings bist du bei der "5Ohm Stellung" bei 42W also leicht drüber, sollte aber für einige Zeit gutgehen, für dauerbetrieb würde ich es so nicht nutzen. Evtl mit einem Parallelwiederstand arbeiten. Wäre doch eine schöne Rechenaufgabe für deinen Ausbilder;)
 
Zuletzt bearbeitet:
iceman:-) schrieb:
@ chip

Was ist denn mit "Qmax : 34 W" gemeint?

Die Waermetransportleistung des Peltiers.

iceman:-) schrieb:
Wenn das die maximale elektrische Verlustleistung ist haben wir das richtig ausgerechnet. Falls das die Thermische ist muß man natürlich noch die Thermische abgabeleistung des zu kühlenden Gegenstandes einbeziehen.

Die maximale Verlustleistung ergibt sich aus Spannung mal Strom, also 8,6V*8,5A.
 
Ah so, dann spielt die für die Auslegung des Vorwiderstandes also keine Rolle. Dann kommt man mit 1ohm ja locker hin.

Wie schaut das eogentlich aus wenn er sich ein Netzteil aus einem längstregler basteln würde, hab jetzt grad kein Bauteilkatalog zur Hand. Gibts da Dinger die 8,5 A treiben können?
 
"Wenn das Poti für 40W ausgelegt ist kann es auch 40W an verlustwärme abführen ohne Kühlmaßnamen."
Da wäre ich mir nicht so sicher, ein transistor dessen Ptot=2W sind kann in der regel dies nur bei guter kühlung leisten, ohne kühlung sind das meist nur ein bruchteil davon. Wie das jetzt bei Poti's ist weiss ich nicht aber es ist schon anzunehmen das das poti bei 40W anfängt zu glühen. Der vergleich hinkt zwar ein bischen aber mein ganzer Lötkolben verbrät gerade mal 18 W.

Bei 8,6V und 8,5 A für's peltier komme ich übrigens auf 0,4 ohm bei ~30W (Was der wiederstand aushalten muss) .
 
Nee du hast zwar die richtigen formeln bestückst diese aber mit den falschen zahlen !

Also P = U * I ist richtig .
8,6 * 8,5 = 73,1 ist ebenfalls richtig.
Der wert den du berechnest ist jedoch die energie od. Leistung die vom Peltier verbraten wird.
Hat also so ziemlich garnichts mit dem Wiederstand zu tun !!!

R = U / I auch richtig.
Sogar das du 8,5 A für I einsetzt ist korrekt.
Aber für die spannung kannst du keine 8,6 Volt einsetzen.
Denn das ist die spannung die am Peltier abfällt.

Du willst aber die spannung berechnen die beim Weiderstand abfallen soll damit für das peltier nur noch 8,6 V übrigbleiben. Deine Gesamt versorgungspannung liegt bei 12 Volt. Von diesen 12 Volt sollen beim peltier 8,6 bleiben also müssen am wiedersand wie viel wegfallen ? na ?
12V - 8,6V = 3,4 Volt richtig !
Wenn also an der schaltung 12 Volt anliegen, und davon 3,4 im wiederstand verschwinden bleiben 8,6 V für das peltier übrig. Perfekt !

So nun wissen wir das am Wiederstand 3,4 Volt wegfallen sollen. Wir wissen auch das das Peltier element 8,5 Ampere verbraten wird. Da der wiederstand in reihe geschaltet ist, werden die gleichen 8,5 Ampere auch über den wiederstand fliessen müssen.

3,4 Volt und 8,5 Ampere. Was muss der wiederstand nun aushalten können ? P = I * U ?? Na ? P = 8,5 * 3,4 = 28,9 W. Also sollten wir einen wiederstand kaufen der 30 Watt verkraften kann. Soweit sogut. Nur was für einen wiederstand sollen wir nun kaufen ?
Was für ein wert soll der haben?

Also wir wissen das 3,4 Volt am wiederstand anliegen, und 8,5 Ampere drüber fliessen. Wie können wir nun den wiederstandswert errechnen ? R = U / I . Genau ! Also ist R = 3,4 / 8,5 = 0,4 Ohm. Also müssen wir einen wiederstand mit 0,4 ohm kaufen.

So nun kommt der ganz komplizierte teil. Einen wiederstand mit 0,4 ohm der 30Watt verkraftet wirst du nirgends finden.
Bleibt dir nur, standartwiederstände benutzen um irgendwie auf diesen wert zu kommen. oder wiederstandsdraht benutzen um den passenden wiederstand selber herzustellen.
 
@ chip
Mir scheint du hast Dir nicht den ganzen Thread durchgelesen, schau mal ab #12, da kommen wir auf die selben ergebnisse.

In sofern kann ich Dir voll und ganz zustimmen, schön beschrieben übrigens. Auch wenn ich da ein klein wenig Sarkasmus zwischen den Zeile lese;)
 
Ja stimmt ich habe nicht jeden post komplett durchgelesen, habe das eigentlich nur wegen post #25 , von wegen mit 1 ohm hinkommen und so.

@kisser:
ja stimmt, conrad hat da tatsächlich was, hab irgendwie nicht da rein gesehen, 42 14 99 und 42 15 02 sehen gut aus. Dein link allerdings ist nicht zu gebrauchen, da conrad irgendwie die sessionid in die links einbaut.
 
Das problem ist blos das 1 ohm etwa 150 prozent reserve sind. Das sind ein bissel zu viel.
Damit fährt das peltier irgendwei nur auf halber leistung, eventuell sogar noch weniger und auf dem wiederstand würden dann auch 72,25 Watt abfallen. Also nur den wiederstandswert ändern ist ein bischen extrem. Anstelle von 0,4 ohm vll 0,45 ohm zu benutzen könnte eine nette reserve sein aber mehr ist zu viel.
 
Sorry Leute das ich mich erst jetzt wieder melde.

SUPER vielen dank für die Mühe ist natührlich alles richtig nur kommt jetzt ein anderes Problem; die CPU wird ja am Anfang schon schnell heiß und das Teil schafft es natührlich nicht so schnell ihn zu kühlen also bräuchte ich einen 2ten NT um den erstmal vorzukühlen.

Das mit dem Wiederstand hat sich auch erledigt weil der Eigenwiederstand volkommen ausreicht. Weil es ja nur soviel strom aus dem NT zieht wie es maximal für das Peltier Element vorgeschrieben ist.

mfg
 
Ein wenig Physik für die ganz blöden hier ^^

Ein Peltierelement mit einer elektrischen Leistung bei 12V von circa 100W und einer reinen fiktiven Qmax von 30°C zieht automatisch bei 12V circa 8 Ampere (alo 100W).

Will man das Element nun "drossel", kann man doch einfach das lineare gesetz P= U*I in die Praxis umsetzen und das Element an eine 5V-Leitung anklemmen. Schon fließen noch knapp 4 Ampere bei 50W elektrischer Leistung. Ob die "Qmax" nun auch halbiert wird, weiß ich nicht, müsste aber so sein.

Kommt man auf die SEHR dumme Idee einen Vorwiderstand einbauen zu wollen, muss dieser Widstand automatisch die elektrische Differenzleistung zwischen P (original) und P (neu) aufnehmen; das heißt bei einem Vorwiderstand, der das Element auf 6V und somit 50W drosselt, muss der Widerstand auch 50W aufnehmen. Mal abgesehen davon, dass ich keinen Widerstand kenne, der das aushalten würde (die meisten liegen bei 0,5 bis 2W), bräuchte man ein gutes Kühlsystem hierfür. ^^ Ein Poti ist übrigends nur ein regelbarer Widerstand...

Des weiteren: Das Element hat nun eine (fiktive) Leistung von 100W - und die wird KOMPLETT IN WÄRME umgewandelt!!! Sagen wir wir bauen das element auf einen Pentium D - mit guten 100W Verlustleistung unter Last - dann hätten wir auf der heißen Seite des Elements 200W abzuführen - das ist selbst für eine gute Wasserkühlung die reniste Herausforderung!
(Benutzt man eine Luftkühlung, würde diese die heiße Seite wohl auf circa 100°C "kühlen", 30°C Qmax ergeben dann auf der "kalten" Seite 70°C - und wozu 100W verbraten, wenn eine LuKü ohne Element es besser kann?)

Das Problem mit dem externen Netzteil, damit das Element schonmal "vorkühlen" kann, sollte relativ leicht zu lösen sein.
Man kaufe sich einfach ein ATX-Netzteil mit 250W, hänge dort Wasserpumpe und Element ran, kaufe sich einen rastenden Schalter (praktisch wie ein Lichtschalter; kein tastender Schalter wie z.b. beim Auto, wenn man es anmacht) und schließe den Schalter zwischen das einzig grüne und ein beliebiges schwarze Kabel des Netzteils.

Nun kann man das Element mit diesem Schalter einige Sekunden vor dem PC starten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Vorwiderstände im Bereich von 50W seh ich schon mal als aussichtslos (bei etwa 17W wenn ich nicht irre kommen Speziallösungen).
Der Nachteil von Peltier-Elementen ist eben, dass man sie nicht so leicht an veränderte Bedingungen anpaasen kann, man braucht also im Prinzip für jede CPU ein eigenes Element. Wenn man sich ein Elemt kauft, ist es für einen engen Anwendungsfall und die Spannungen müssen so angelegt werden, wie sie in den Specs zu lesen sind sonst funktioniert das Teil nicht wie gewünscht (die leistung in Form von Wärme abzuführen). Nebenbei bemerkt herrschen bei diesem Bauteil keine linearen Verhältnisse!
 

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