Suche Batch Script für MBR Kill

EBKY

Cadet 4th Year
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Hallo liebe Comunity,
ich suche eine Möglichkeit den MBR einer Festplatte so zu Manipulieren das diese nicht mehr bootet. Dies soll nicht nur bei x86 sondern x64 auch funktionieren. Ich stelle diese frage da ich diese für meinen Betrieb brauche. Am besten wäre ein Batchscript wo ich bei einstecken eines USB Sticks diese ausführen kann. Ich steh schon seit tagen vor dem Problem.

Mit Acronis habe ich versucht die Festplatte zu überschreiben mit nullen und Einsen jedoch dauerte das zu lange (2 Std)
ich brauche jedoch eine Lösung die keine Minute dauert. Ausführbare Batch

Ziel:
Die Festplatte soll nicht mehr booten am Besten wäre laut meines Chefs ein MBR Kill. Kann mir hier jemand helfen ich finde nur MBR Kill für 32 Bit. Vielen Dank
 
unter welchem Betriebssystem willst du das machen? Windows 32Bit, 64Bit und PE einfach mit "diskpart" ein "clean" ausführen (geht auch per Script) und unter Linux einfach "dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=1024 count=1" (sda ist die Platte, kann bei dir auch anders heißen)

das zerstört aber nur Partitionstabellen, nicht die Daten an sich ... und manche RAID Informationen (zb vom Intel Onboard RAID) werden auch nicht gelöscht, die stehen irgendwo am Ende der Platte.
 
Windows 7 x64 Professional danke für die Hilfe
Ergänzung ()

Heisst das Diskpart und der befehl Clean und nach einem Neustart die Festplatte nicht mehr bootet?
 
dann einfach eine TXT Datei machen, zb script.txt, mit dem Inhalt
Code:
select disk 0
clean
und dann eine Batch mit
Code:
diskpart /s script.txt

(disk 0 ist halt die erste erkannte ... kann bei dir auch anders sein)

ich vermute dass das diskpart seinen Dienst verweigert wenn du die Platte "cleanen" willst wovon es gerade ausgeführt wird! Sollte dann von einem anderen System oder einem Stick erfolgen.

Die Platte erscheint dann als leer, kann also nicht mehr booten ("clean all" schreibt sogar jeden Sektor mit Nullen voll, dauert nur ewig)
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Tolle Hilfe ich werde es am Donnerstag ausprobieren und melden ob es funktioniert hat.
 
LieberNetterFlo schrieb:
das zerstört aber nur Partitionstabellen, nicht die Daten an sich
Die Daten werden zwar nicht zerstört im Sinne von Überschreiben, aber man kommt auch nicht mehr ran, die müsste man über ein Recoveryprogramme wiederholen oder eben eine Partitionstabelle schreiben deren Inhalt dem der alten entspricht. Daher scheint mir die Lösung hier etwas über das Ziel hinaus zu gehen, denn man kann ja hinterher nicht nicht nur nich mehr davon Booten, sondern gar nicht mehr auf die Daten zugreifen!
LieberNetterFlo schrieb:
und manche RAID Informationen (zb vom Intel Onboard RAID) werden auch nicht gelöscht, die stehen irgendwo am Ende der Platte.
Die stehen nicht am Ende sondern am Anfang der Platten und die RAID Controller haben dann einen Offset, wenn die Platte im RAID ist. Damit kommt man dann eben gar nicht an diesen Anfangsbereich mit den Metadaten des RAIDs, das geht nur wenn die Platte dann aus dem RAID genommen bzw. das RAID aufgelöst wird.

EBKY schrieb:
Windows 7 x64 Professional danke für die Hilfe
Ergänzung ()

Heisst das Diskpart und der befehl Clean und nach einem Neustart die Festplatte nicht mehr bootet?

Hier die Anleitung zu DISKPART, inactive wäre wohl eher was Du suchst, denn die Rechner können normalerweise nur von Partitionen booten die active sind und dann achte bei dem Script darauf, dass Du nicht die falsche HDD erwischt. Ein List Disk vor dem Select Disk ist schon sehr hilfreich, aber nur wenn man eben nicht ein Skript verwendet.
 
@Holt: wenn ich eine Platte im Intel RAID konfiguriert habe (zB als RAID1 mit einer anderen), diese Platte danach einfach an einen anderen PC mit einem AHCI SATA Anschluss anschließe, Windows installiere (ganz normal übers Setup) und dort alle Partitionen etc lösche, und DANACH die Platte wieder an einen zweiten Intel OnBoard RAID anschließe wird sie immernoch als RAID Platte erkannt, er hat es also nicht vergessen => dadurch meine Vermutung dass es am Ende steht, und nicht am Anfang, da ja der AHCI Controller nichts von diesem Offset weiß und diesen weitergeben kann an das Windows Setup.

ach: und ich denke er will schon die Partitonen löschen damit man nicht mehr auf die Daten zugreifen kann, nur nicht nur als nicht mehr aktiv markieren
 
Da man von den Intel Chipsatz RAID auch booten kann, könntest Du recht haben, denn die Position der Superblock Metadaten ist bei dem Linux mdraid ja auch bei verschiedenen Metadaten Versionen unterschiedlich:
Bei einem reinen SW-RAID und einem RAID welches die Hilfe des Treiber braucht, ist es natürlich logisch das dies nicht geht wenn die Metadaten am Anfang stehen und damit ein Offset vorhanden ist, ebensowenig kann man dann eine Platte einfach zwischen Einzelplatte und RAID 1 Member wechseln. Aber am Ende des Adressbereiches sind Metadaten auch weniger gut geschützt, zwar legen die meisten Tools Partitionen immer etwas kleiner an als es maximal möglich wäre, aber wenn dann mal ein ganz sparsamer Zeitgenosse doch alle Bytes nutzen möchte die er bezahlt hat..... außerdem kann man dann Disks nicht so einfach klonen und ersetzen, da ja die genaue Anzhal der Sektoren der Platten immer etwas unterschiedlich ist und damit auch die Position des letzten Sektors und damit die der Metadaten.
 
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