Suche DSLR für Wetter und Naturfotografie

Gepi87

Lt. Commander
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Hi Community,

Bin schon seid langem am üerlegen, welche Kamera für mich die Beste ist ...
Ich selbst bin im DSLR Bereich ein Anfänger, habe mich aber über die Theorie schon ein bisschen informiert.

In die engere Auswahl sind bis jetzt gekommen
Sony Alpha 35
Canon EOS 550D
Canon Eos 1100D
Nikon D3100

Mein Budget liegt bei ca 500 bis 600€
Jedoch sind mit leider noch einige Punkte unklar.
Als erstes ist mir wichtig die Farbdarstellung, welche Kamera auch bei sclechten Lichtverhältnissen, wie zb direktem Gegenlicht oder Dunkelheit noch gute Ergebnisse liefert. Vorallem auch für Naturfotografie ist ein hoher Farbkontrast sehr wichtig und bei Wetterfotografie vorallem bei Unwettern auch gute Ergebnisse bei schlechten Lichverhältnissen.

Vorallem die unschärfe, das Rauschen und die Körnungen bei schlechten Lichtverhältnissen sollten aus bleiben HIER ein beispiel dafür was ich meine. Ein eigntlich gutes Foto, durch die schlechte Qualität komplett versaut :(

Am interessantesten wäre für mich ja die 1100D, da sie die billigste ist, aber bietet diese Kamera auch ähnliche Möglichkeiten wie die Alpha 35?
Die a35 wird ja beworben, da sie vorallem bei schlechtem Licht auch gute Fotos machen soll. Aufgrund dessen ist sie auch mein derzeitiger Favorit. Obendrein bietet sie eben auch HDR, Bulb, eine Panormafunktion, verschiedenste Kreativ Modi (Sind ähnliche auch mit anderen Kameras möglich?) ...usw, wodurch ich sehr viele Möglichkeiten habe mich auch ein wenig austoben zu können :)

Standardmäßig haben die Kameras ein 18-55mm Objektiv dabei und dazu habe ich zwei Fragen.
Taugt dieses Objektiv etwas? Da ich bis jetzt kaum gutes über solche gehört habe.
Und kann man mit einem 18-55mm Objektiv auch Makros machen, wie zb mit einem 18mm Makro Objektiv, was eine Fixbrennweite hat?
 
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Hallo Gepi87,

bei deinen genannten Anforderungen werden die 500-600€ bei weitem nicht reichen.
Bei Außenphotograhpie ist ein abgedichteter Body zu empfehlen.
Ebenfalls brauchst Du ein lichtstarkes Weitwinkelzoom.
Allein damit bist du schon Markenunabhängig mit mind. 1300 € dabei.
 
Oh, nicht einfach.
Erstmal losgelöst von den Kameravorschlägen:
Für den Anwendungszweck sollten es gute Optiken sein und idealerweise in Raw fotografiert werden (Stichpunkt: höhere Farbtiefe/36 Bit).

Zu den Kameras:
Die Sony würde ich nicht nehmen, weil die im Raw-Modus recht noisy/verrauscht ist.
Von den genannten (meine persönliche Meinung) noch am ehesten die D3100.

Was Du wahrscheinlich brauchst:
  • geringes Rauschen
  • lichtstarke (und evtl. gedichtete) Objektive (-> teuer!)
  • höhere Farbtiefe im Raw-Modus
  • vernünftiger optischer Bildstabilisator
  • hohe Bildrate/sek.
Leider musst Du im 500 Segment da immer in mind. einer Kategorie Abstriche machen.
Aber bessere Bilder als das verlinkte Beispiel oben macht sogar meine Zweit-Kamera (Panasonic Bridge Modell)
;)

Wenn Du kein Liveview brauchst, könnte auch eine gute Gebrauchte aus deutlich höherem Segment Dich glücklich machen. Viele verkaufen Ihre DSLR schnell wieder, weil sie merken, dass sie sie doch nie verwenden.

Wenn die Kamera u.U. auch mal feucht/nass werden wird, wäre die Pentax K-5 vielleicht noch einen Blick wert.
Oder die Pentax k200d (Body und abgedichtete Objekte wirklich günstig zu haben).
Nein, ich arbeite nicht für Pentax ;)
Habe selbst Panasonic Bridges, alte Leicas und eine Canon als Jahreswag...äh...-kamera gekauft.
Bei mir zählt: lieber ge brauchtes High-End Equipemnt als brandneue Consumer-Technik zum gleichen Preis. Ich bekomme auch meine 5 und 8 Megapixel Bilder problemlos zu guten Konditionen an Bildagenturen verkauft und die Abzüge reichen für gerahmten Verkauf.

Auch wenn Computerbase super ist, ziehe vielleicht hier auch mal das dslr-forum zu Rate.
 
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Überleg Dir, ob Du nicht noch 200€ sparst, damit Du Dir was abgedichtetes leisten kannst. (z.B. Pentax K-7 + 18-55WR)

Und kann man mit einem 18-55mm Objektiv auch Makros machen, wie zb mit einem 18mm Makro Objektiv, was eine Fixbrennweite hat?

Mir ist keine makrotaugliche 18mm-Festbrennweite bekannt. Gleiches gilt auch für 18-55-Kit-Objektive.
 
Danke für die vielen Vorschläge.
Jedoch über 1300€ sind mir auf jedenfall zu viel. Also wie gesagt, um die 600€ ist meine Obergrenze und mehr als ein paar Regentropfen wird die Kamera nicht abbekommen, da ich genau so wenig nass werden möchte, wie die Kamera und zum Glück ein gutes Gespür dafür habe trocken zu bleiben ;)

Was die Pentax betrifft habe ich auch schon die ein oder andere male was davon gehört, aber wie gut sind die wirklich?
 
Ich denke ihr überbewertet die Abdichtung. Klar ist das in vielen Situationen ganz nett und die empfohlenen Kameras sind alle Top (bin ja selber Pentaxianer ;) - speziell die K-5 gibts ja auch gerade für einen teuflisch guten Preis) aber der abgedichtete Body ist nur in wirklichen Extremsituationen (Strömender Regen, Schnee, vielleicht Wüste,...) wirklich nötig.
War mit meiner K-r auch im malaysischen Dschungel unterwegs und die hat das ohne Probleme eingesteckt.

Edit: Pentax Kameras sind Top und haben wohl die größte Objektivauswahl auf dem Markt (wenn dich manueller Fokus bei den alten Objektiven nicht stört).
Ganz allgemein wird der Kunde hier sowieso viel zu sehr verunsichert, ALLE aktuellen DSLRs sind quasi uneingeschränkt zu empfehlen. Die Unterschiede sind für den Wald und Wiesen Nutzer doch eher theoretischer Natur.
 
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Ganz allgemein wird der Kunde hier sowieso viel zu sehr verunsichert, ALLE aktuellen DSLRs sind quasi uneingeschränkt zu empfehlen. Die Unterschiede sind für den Wald und Wiesen Nutzer doch eher theoretischer Natur.
Teile diese Auffassung mit kleinen Einschränkungen. Richtig ist, dass in vielen Fällen nicht die Kameras der limitierende Faktor für bessere Fotos sind, sondern die Fähigkeiten des Benutzers. Aber natürlich gibt es noch Unterschiede bei Verarbeitungsqualität, Material und den Details, auf die bei der Kameraentwicklung der Fokus gelegt wurde.
Daher kaufe ich auch lieber gebrauchtes Profi-Equipment (Magnesiumgehäuse, gute Optiken, vernünftige Sucher, schnelles Sichten) als den letzten Consumer-Hype (Megapixel-Wettrennen, Grinse-Detektor, Hobby-Liveview).
 
liveview würd ich jetzt nicht als consumer hype abtun. speziell bei makros oder manuell fokussierten portraits unter schweren lichtbedingungen ist liveview eine immense hilfe.

@ TO:
in DEM preisbereich nehmen sich die kameras eigentlich nichts, du kannst auch ruhig nach handling und gefälligem bedienungskonzept kaufen.
nur von der 1100D würde ich abstand nehmen.. die ist dann doch sehr.. begrenzt :)
 
Umlüx schrieb:
liveview würd ich jetzt nicht als consumer hype abtun.
Ist es auch nicht. Ist praktisch. Nur ist mir eine gute DSLR mit gutem Sucher ohne Liveview immer noch lieber als eine mit Liveview und schlechtem Sucher und/oder langsamerem AF.

speziell bei makros oder manuell fokussierten portraits unter schweren lichtbedingungen ist liveview eine immense hilfe.
Ja, unter Umständen. Gibt immer Motiviation für/gegen einzelne Features. Habe sogar Anwendungen, wo die DSLRs ganz ausfallen. z.B. Tierfotografie neulich im Zoo, da durfte ich die Motive nicht durch Spiegelklappern verschrecken. Oder auch bei Fotografie auf Filmsets.

Was hast Du für eine Kamera?
 
Feine Kamera, gute Wahl! Ich glaube wer heute eine 60D hat kann noch richtig lange Spaß damit haben.
Ist nicht billig, aber für das Gebotene recht günstig.
 
das auf alle fälle. mir gehen zwar ein paar features der alten prosumer canon reihe ab.. aber sie bietet ein feines allround paket mit jeder menge moderner features. und mit magic lantern wird sie zur super videokamera.
aber wir schweifen ab
 
Stimmt :D
Hab mir einen Test der Alpha 35 durchgelesen und da wird eben auch geschreiben, dass die Kreativmodi fix sind und man nichts selber machen kann ... also eben alles automatisch eben funktioniert.
In dieser hinsicht muss ich ehrlich zugeben, dass cih mich dann doch ein wenig eingeschränkt fühlen würde .. weil wenn ich gute Fotos machen möchte, dann uneingeschränkt.

Da würde ich dann sogar auf solche Kreativ Modi verzichten, da ich gewisse dinge sowieso auch im Bildbearbeitungsprogramm machen kann ^^

Die einzigen Ansprüche, die ich dann noch stellen würde, wären eben HDR, Panorama, Guter Farbkontrast, sowie Gute Lichtempfindlichkeit, Bulb und zu langsam sollte sich auch nicht sein.
Ich weis, für euch Profis sind das vielleicht hohe Ansprüche, aber wie schon gesagt, ich bin meine Handykamera gewohnt und sogar mit der hab ich schon mal einen Blitz erwischt ... nun gehts darum, dass einmal ein bisschen zu verbessern, dass der Blitz vl auch ganz aufs foto kommt und sonnenuntergänge nicht mehr mehr rauschen, als sonst was xD

Danke für die vielen Antworten :)
 
Hier kamen viele für sich genommen richtige Hinweise, die aber auf den TO bezogen am Thema vorbei geschossen sind, die sollten mal ins rechte Licht gerückt werden.

1. Für das, was er möchte wird jede DSLR eine enorme Verbesserung zu [womit auch immer das Beispielbild gemacht wurde] darstellen.

2. Deutlich wichtiger ist Erfahrung im Umgang mit Kamera und postprocessing. Das Beispielbild ist einfach schlecht, das liegt nicht an der verwendeten Kamera. In deiner Erinnerung war das wahrscheinlich ein ziemlich beeindruckendes Schauspiel, aber das war dein Auge. In der Fotografie ist die Kamera das Auge, und die sieht vieles anders.

Ich würde bei einem so begrenzten Budget am ehesten zu einer guten gebraucten mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten und einem brauchbaren Objektiv raten. Das wird der Lernkurve zugute kommen, und sobald der TO eine DSLR hat (eig. egal welche) wird die Lernkurve ein größeres Verbesserungspotential bergen als technische Aufrüstung.

Bspw. eine 40D von Canon, ein lichtstarkes Standardzoom und ein brauchbares Stativ. Es gibt noch viel mehr gute Kombinationen (sicher auch bei Nikon, Sony, Pentax etc.), aber in letzter Zeit habe ich mich auf dem Gebrauchtmarkt nicht mehr oftviel umgeschaut, daher kenne ich die nicht.
 
Anderer Vorschlag:

Schau mal, ob Du irgendwo gebraucht eine K200D bekommst - günstigere abgedichtete Gehäuse gab's und gibt's nicht (zeitweise war die Kamera neu inkl. Kitlinse für 299.- € erhältlich!).

Ist vom Autofokus her nicht die schnellste Kamera und von Empfindlichkeiten jenseits ISO800 sollte man die Finger lassen (darunter ist sie top), aber für Landschaften braucht es eh keinen ultraschnellen Nachführ-AF und normalerweise nutzt man in diesem Bereich ein Stativ, so erübrigen sich hohe Empfindlichkeiten. Du hast dann mit einer komplett wetterfesten Ausstattung immer noch sehr viel Geld über z.B. eben für ein ordentliches Stativ. Auf Schnickschnack wie Video etc. musst Du bei dem Modell natürlich verzichten.
 
Hmmm, danke für die Tipps, also 300 Euro ist schon super und Video brauch ich sowieso nicht wirklich, weil ich sowieso eine Videokamera hab und ich den Fotoapperat eben zum Fotografieren nutzen möchte.
Also wenn die Pentax K200D auch Lichtempfindlich ist und eben auch von der Qulität her mit größeren Modellen vergleichbar ist, dann wäre diese Kamera sicher eine gute Option! :)

Edit: Laut Chip.de ist die K200D die schlechteste DSLR, die sie bis jetzt hatten ... also diese fällt einmal sicher weg ;)

Viel mehr hat mich der Test der Pentax K-r überzeugt, weil diese sehr viele gute Einstellungsmöglichkeiten bietet, aber leider keine so gute Bildqualität ...
 
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Das mit der Bildqualität ist "Quatsch" (schon allein weil nicht mit dem gleichen Objektiv getestet werden kann).
Die Einsteiger/Amateur Modelle aller Hersteller unterscheiden sich quasi nur theoretisch in der Bildqualität und etwas mehr im Rauschen. Die Situationen bei denen letzteres relevant ist sollte man aber eh meist lieber mit Stativ aufnehmen, egal welches Model man besitzt.
Darüber hinaus: um an das Auflösungslimit deiner Kamera zu kommen musst du schon gut Geld für Objektive in die Hand nehmen - und bis es soweit ist willst du eh den Nachfolger zu deinem aktuellen Body oder das Modell drüber haben.

Wenn dir die K-r also gefällt: zuschlagen! Machst du sicher nichts falsch mit.
 
Ich werde mir das noch einmal mit der Pentax überlegen ... da mir die Sony A35 nach wie vor sehr sympathisch ist.... Sie bietet viele verschiedene Möglichkeiten, und vorallem eben Funktionen wie der auch Manuell einstellbare HDR - Modus, das Sweep Panorama und die sehr gute Bildwiedergabe bis ISO 1600 sind ziemlich schlagkräftige Argumente, so wie die Hohe Serienbildgeschwindigkeit.
Sollte es kein anderes Modell mehr geben, was mir einen ähnlichen Komfort um ca 500€ bietet, wirds wahrscheiinlich diese Kamera werden. Das Standard Objektiv dürfte für den Anfang auch reichen und bessere Makro, Tele und Zoom Objektive werde ich wahrscheinlich im Laufe der Jahre dazu kaufen ^^
 
Die neuen Sonys sollen tatsächlich wirklich gut sein, wenn dir deren Bedienung gefällt und der Objektivpark (da hab ich bei Sony fast keine Ahnung) dir ausreicht bist du damit sicher auch (sehr) gut beraten.
Ich würde allerdings davon Abstand nehmen zu viel auf solch eingebaute Softwarefunktionen (Panorama, HDR,...) zu geben. Erstens kann man das ja mit jeder anderen Kamera auch mit etwas Handarbeit am PC bewerkstelligen und zweitens ist das Ergebnis dann oft auch noch besser als bei der built-in Funktion.
 
Ich würde dir die Sony SLT 35 empfehlen. Du hast ja schon ein paar Punkte genannt, hinzufügen sollte man noch Steady-Shoot, eine Anti-Verwackelfunktion im Body, die nur die Sonys haben und extrem gut bei schlechteren Lichtverhältnissen hilft.

Aber ich würde dringendst raten, nur den Body zu kaufen und dann ein sehr gutes, lichtstarkes Objektiv - vielleicht sogar ein Prime.
 
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