Suche DSLR für Wetter und Naturfotografie

Hattest du die Sony schon in der Hand? Nach meinen Erfahrungen ist die generelle Haptik schon recht angenehm, allerdings ist das Einstellrad recht schlecht zu bedienen. Das gefällt mir bei der K-r viel besser. Außerdem ist der 16:9-Bildschirm recht gewöhnungsbedürftig für Fotografie. Generell schlägt sich die K-r bei Fotos etwas besser, vor allem bei schlechten Licht. Dort kann sie ca. eine ISO-Stufe mehr.

Das mit dem Verwacklungsschutz im Body haben auch die Kameras von Pentax. Aber allzu hoch würd ich den nicht bewerten. Der einzige große Vorteil ist dabei, dass man das gute, vergleichsweise kompakte und leichte 17-50 1:2.8 non VC von Tamron dranbaun kann, ohne auf Stabilisierung zu verzichten.

Wenn du einfach den besten Sensor zu einem niedrigen Preis haben willst, musst du dir auch mal die Nikon D5100 anschaun, mit dem momentan besten Sensor für APS-C, der auch in der D7000 und der K-5 verbaut ist. Aber auch hier gilt, probieren geht über studieren.
 
Ja, die Sony hatte ich schon in der Hand ... und da ich noch kaum erfahrung mit DSLR habe, ist mir das auch ziemlich gleich ... weil ich erst lernen muss, damit um zu gehen. Aber die Menüführung scheint mir bei der Sony auch sehr einfach und gelungen zu sein
 
Das ist sie und daher auch empfehlenswert. Und die Sony-Kameras bieten auch ein sehr hohen Dynamikumfang, der nur noch von Nikon erreicht wird. Wo Canon bspw. nur noch Schwarz oder Weiß erkennt, hat Sony und Nikon noch Abstufungen und Zeichnung. Nikon hingegen überkomprimiert seine JPGs und nutzt für RAW ein proprietäres Format, was von fast allen RAW-Konvertern nicht korrekt interpretiert werden kann. Ohne massive Nachbearbeitung sind die Fotos bspw. in Adobe Lightroom ungenießbar. Nur der Nikon RAW-Konverter kann das gut, ist aber langsam und nicht sonderlich ergonomisch. Außerdem stört es den Workflow, extra ein anderes Produkt nehmen zu müssen.

Du musst dir nur im Klaren sein, dass du mit der jetzigen Entscheidung, dich nicht nur für eine Kamera, sondern für ein System entscheidest. Über kurz oder lang wirst du mehrere (teure) Objektive und Zubehör kaufen. Entscheidest du dich dann spät für ein anderes Kamera-System, ist ein Wechsel mit erheblichem finanziellem Aufwand verbunden. Ganz zu schweigen von der Gewöhnung an ein System. Und da alle Systeme auch inkompatibel zueinander sind, kannst du alles bis dahin investierte wegschmeißen/doppelt haben/verkaufen.

Von daher wäre ein weiteres Entscheidungskriterium auch, was der Freundeskreis nutzt. Denn es ist schon komfortabel, wenn Spezialobjektive untereinander verleiht werden können. Wenn es da natürlich keinen gibt oder die nicht teilen wollen, kannst du für dich bei 0 anfangen.
 
mumpel schrieb:
Und die Sony-Kameras bieten auch ein sehr hohen Dynamikumfang, der nur noch von Nikon erreicht wird. Wo Canon bspw. nur noch Schwarz oder Weiß erkennt, hat Sony und Nikon noch Abstufungen und Zeichnung. Nikon hingegen überkomprimiert seine JPGs und nutzt für RAW ein proprietäres Format, was von fast allen RAW-Konvertern nicht korrekt interpretiert werden kann. Ohne massive Nachbearbeitung sind die Fotos bspw. in Adobe Lightroom ungenießbar. Nur der Nikon RAW-Konverter kann das gut, ist aber langsam und nicht sonderlich ergonomisch. Außerdem stört es den Workflow, extra ein anderes Produkt nehmen zu müssen.

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Kommt drauf an, was du meinst (ist so, wenn man einen kompletten Absatz zitiert), aber ich würd' mal sagen: Nö :)
 
mumpel schrieb:
Und die Sony-Kameras bieten auch ein sehr hohen Dynamikumfang, der nur noch von Nikon erreicht wird.
Klar, verwenden ja beide die gleichen Sensoren.
Wo Canon bspw. nur noch Schwarz oder Weiß erkennt, hat Sony und Nikon noch Abstufungen und Zeichnung.
Das musst du beweisen!
Nikon nutzt für RAW ein proprietäres Format,
Das tut wohl jeder Kamerahersteller.
was von fast allen RAW-Konvertern nicht korrekt interpretiert werden kann.
Nun, die meisten Konverter haben wenige bis gar keine Probleme damit.
Ohne massive Nachbearbeitung sind die Fotos bspw. in Adobe Lightroom ungenießbar.
Ein RAW ist dafür auch nicht da.
Außerdem stört es den Workflow, extra ein anderes Produkt nehmen zu müssen.
Welchen Workflow?
 
ayin schrieb:
Klar, verwenden ja beide die gleichen Sensoren.

Da bin ich mir nicht sicher. Ich weiß, dass der neue 24 MP- und 36 MP-Sensor von Sony bei Nikon verwendet wird. Bei älteren oder kleineren würde ich dafür meine Hand nicht verwetten.

ayin schrieb:
Das musst du beweisen!

Bspw. http://www.dpreview.com/reviews/sonyslta77/page15.asp

ayin schrieb:
Das tut wohl jeder Kamerahersteller.

Richtig, aber ...

ayin schrieb:
Nun, die meisten Konverter haben wenige bis gar keine Probleme damit.

Ja, sie können das Format lesen, aber die Voreinstellungen sind mies, weil falsch interpretiert. Adobe Lightroom stellt bspw. alle Nikon-RAWs sehr flach, farb- und kontrastlos dar. Ohne massive Nachbearbeitung kann man mit den RAWs nichts anfangen. Oder auch diese iPad-App kann aus manchen Nikon-RAWs nur die Thumbnail extrahieren.

ayin schrieb:
Ein RAW ist dafür auch nicht da.

Wofür ist ein RAW nicht da? Um es in der Bildverwaltung zu haben?

ayin schrieb:
Welchen Workflow?

Den Workflow, wie man ein Foto bearbeitet. Ich würde schon ganz gerne mit einem Tool und dessen Plugins arbeiten. Kann natürlich jeder sehen, wie er will. Ich bin dafür, dass sich die Tools meinem Workflow unterlegen und nicht ich ihnen.

Nicht falsch verstehen: Nikon macht sehr gute Kameras. Nicht umsonst sind sie so erfolgreich. Und in erster Linie muss der Fotograf die guten Fotos machen, nicht die Kamera. Und dafür muss er die Kamera auswendig können. Und ob er das mit Nikon, Canon, Sony, Pentax, Konika Minolta, Leica, Hasselblad oder einer Lomo macht, ist seine Sache. Alle haben ihre ganz individuellen und subjektiven Schwächen und Stärken. Aber alle machen Fotos.

Mich persönlich stört das mit den RAWs und den JPGs einfach nur sehr. Aber alle Nikon-User in meinem Umfeld haben sich damit arrangiert und einen für sie praktikablen Workaround gefunden.
 
Auch die alten Nikons hatten Sony-Sensoren. Auch meine alte D60.

Ein Raw ist nicht da, um schon OOC gut auszusehen, sondern so die Daten zu liefern wie sie auf dem Sensor waren.
 
Ok, das geht jetzt doch schon ein wenig weit in die Materie, für mich als Anfänger :D
Aber ich werde sicher auch mal früher oder später damit arbeiten müssen.
Was die einzelnen Systeme betrifft, was meine Freunde betrifft, habe ich so gut wie keine und von den 3 die eine DSLR haben, hat jeder eine andere und keine besonderen Objektive.
Ich selbst werde höchstwahrscheinlich jetzt am Anfang noch das Standard 18.55mm Objektiv nutzen und im Laufe der Jahre meine Sammlung noch durch ein Makro und ein Tele Zoom Objektiv erweitern.

Systeme sind mir bisher keine Bekannt, da ich erst einmal für wenige Tage vor 4 jahren mit einer Eos 350D fotografiert habe und sonst noch nie ... also praktisch keine Erfahrung habe.

Ich muss ehrlich zugeben, dass der Name "Canon Eos" für mich wie Musik in meinen Ohren klingt, ich mich von Theoretisch und Praktischen Werten und nicht vom Bekanntheitsgrad, dem Ruf oder sonst etwas beeinträchtigen lassen sollte ... vorallem da ich diese Investition schon seid 2 Jahren vorhabe und mich jetzt in den letzten Wochen erst wirklich dazu motivieren konnte :D
 
Laut Chip.de ist die K200D die schlechteste DSLR, die sie bis jetzt hatten ... also diese fällt einmal sicher weg

Chip schreibt viel, wenn der Tag lang ist. Auf deren "Tests" würde ich nicht so viel geben. Die K200D ist im Hinblick auf Landschaftsfotografie eine sehr ordentliche Kamera ohne nennenswerte Mängel (unter Berücksichtigung des Alters).

Die K-r ist natürlich als aktueller Nachfolger in allen Belangen überlegen (was die K200D nicht per se "schlecht" macht), außer halt, dass sie nicht abgedichtet ist. Letzteres sehe ich eben angesichts Deines Vorhabens und Deiner Preisvorstellungen als mögliches K.O.-Kriterium. Kurz: wenn Du Niederschlag meidest, nimm ruhig die K-r, wenn nicht, die K200D - oder, wenn Du sie günstig findest, die K20D (größere Schwester, wesentlich komfortablere Bedienung, bessere High-Iso).
 
ayin schrieb:
Ein Raw ist nicht da, um schon OOC gut auszusehen, sondern so die Daten zu liefern wie sie auf dem Sensor waren.

Richtig - wobei das auch gut aussehen sollte. Aber Lightroom (immerhin der am meisten benutzte RAW-Bearbeiter) kann die Nikon-RAWs nicht so darstellen, wie sie aufgenommen wurden, weil er sie nicht korrekt interpretieren kann. Und das weil Nikon seit Jahren nicht mit Adobe (oder anderen) zusammenarbeiten will, während alle anderen Hersteller das tun. Das finde ich sehr schade.
 
Ok ... danke für die Infos :)
Gelesen habe ich, dass die A35 schon so gute *.jpeg macht, dass man in den meisten Fällen gar keine RAW Daten mehr braucht.
aber gut zu wissen, für was es gut ist, danke :)
 
grade für wetter und natur würd ich mich aber mit RAWs gründlich auseinandersetzen an deiner stelle. denn im vergleich zu fertigen jpgs ist der raw dynamikumfang immer noch deutlich höher und könnte dir so manches bild retten oder deutlich verbessern.
 
So ziemlich jede DSLR macht gute jpegs, aber ich kann trotzdem nur empfehlen immer in RAW zu fotografieren.
Der Spielraum für Korrekturen, speziell bei der Beleuchtung, ist einfach so unglaublich viel mehr dass ich gerne den Umweg über Lightroom gehe - auch bei Fotos die auch ohne irgendwelche Anpassungen schon gut aussehen.
 
ok, weil bis jetzt habe ich immer wieder von besseresn Fotografen gehört, dass sie in RAW Fotografieren ... und ist das sehr schwer mit sowas um zu gehen, oder muss man einfach ein paar theoretische grundlagen lernen und es funkt?
 
tutorials zur raw entwicklung sollte es im internet massenhaft geben, zb hier
die tools dazu sollten bei jeder kamera dabei sein.
am meisten wirst du wohl lernen, wenn du dich einfach mal hinsetzt und mit den reglern spielst.
 
Die Kamera kann JPG oder RAW oder beides gleichzeitig aufnehmen. RAW speichert nur die Informationen, die der Sensor geliefert hat, ohne interne Bearbeitung (Rauschunterdrückung, HDR, Panorama, Objektivkorrektur o.ä.). RAW ist sehr gut, um das Foto danach noch einmal in einem RAW-Bearbeiter (bspw. Lightroom, DxO, Aperture, Bible) weiter zu bearbeiten. Die Daten sind nicht komprimiert und haben eine höhere Farbtiefe als JPG.

Mach ein paar Fotos mit beiden und schaue, ob dir RAW was bringt oder nicht. Ich mach es so, dass ich meistens mit JPG fotografiere und bei Beauty-Shoots, wo ich weiß, das wird ein gutes Foto oder mit hohen Kontrasten, schalte ich auf RAW. Ich will ja nicht jedes Foto nachbearbeiten. Und es kommt auch immer ganz darauf an, was man mit den Fotos danach machen will (Internet, Beamer, Schlecker-Druck, Highend-Fotoposterdruck ...).
 
Ok, danke, das hilft mir schon viel weiter ... bin ja mittlerweile schon am überlegen, obs nicht doch eine Alpha 55 werden sollte, weil die auch bei hohen ISO fast mit der Eos 600D vergleichbar ist.

Hier die Alpha 35 bei ISO 1600
BILD

Hier die Alpha 55 bei Iso 1600
BILD

Und hier die Eos 600D bei Iso 1600
BILD

Man sieht eben deutlich, dass die Alpha 35 bei ISO 1600 schon sehr schwach ist, was bei 800 noch deutlich besser ist.... naja, was sagen die Profis dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir das so ansehe, dann gehen die Vorteile immer zur Canon. Schaur dir einfach mal die Details im Gesicht der Puppe an (speziell die Haare), oder die Schrift auf den Buntstiften. Auch bildet die Canon hier wesentlich detailierter ab und die Farben bleiben noch relativ kräftig im Vergleich zur Sony.
 
Ich kann dir versprechen dass du in 95% der Fälle, egal welche Kamera es letztendlich werden wird, alles tun wirst um bloß nicht höher als ISO800 zu schießen.
Rauschen tun sie da nämlich alle (vielleicht die Fullframes nicht) und du ärgerst dich dann am Ende drüber. Von daher, der Isovorteil der Canon ist sicher manchmal ganz nett (Konzertfotografie!), ansonsten aber vernachlässigbar weil du eh immer versuchen wirst ein "komplett" rauschfreies Bild zu bekommen.
 
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