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Moin CBler,
mein Headset ist nun nach bereits einem Jahr kaputt. Ich suche nun bis max 190€ Kopfhörer und ein mod Mike da ein Kumpel mir empfohlen hat kein Headset zu kaufen sondern Kopfhörer und ein Mikrofon. Der Hauptfokus liegt auf den Kopfhörern. Ich höre viel Musik und dass auch oft mit viel Bass. Außerdem soll der Kopfhörer auch einen guten Raumklang haben unter anderem fürs Zocken. Mikrofon ist mir nicht sooo wichtig da ich keine Tonaufnahmen mache. Es sollte halt reichen um mit ein par Kollegen im TS zu reden und möglichst nicht rauschen. Mein System steht in der Signatur. Ich weiß nicht ob ich dazu noch eine Soundkarte brauche oder haben sollte, da mein Mainboard sehr gut weg kommt was onboard Sound angeht.
Durch ein bisschen suchen bin ich relativ schnell auf diese Kopfhörer gestoßen: http://geizhals.de/beyerdynamic-dt-990-pro-459-038-a114314.html
was haltet ihr von diesen und welches Mikro könnt ihr mir empfeheln (natürlich auch Kopfhörer ).
MFG
Soweit ich weiß wird das ModMic via Magnet oder Kleber befestigt - der DT990 ist aber aus Kunststoff, wesshalb es dann nur per Kleber gehen würde. Ich selber habe den Teufel Aureol und das Zalman Clip-Mikro an der Xonar STX. Qualitativ reicht das Zalman Mic meiner Meinung nach, ist aber etwas unkomfortabler als das ModMic und natürlich auch beides abhängig von der Qualität deines Onboard Sounds - da kann ich dir allerdings nicht helfen.
Viel wichtiger als den Klang finde ich eigentlich den Sitz auf dem Kopf, da man das Headset ja auch mal ein paar Stunden aufhat. Der DT990 hat bei mir so derbe Kopfschmerzen verursacht, dass es nach einer Stunde nicht mehr ging - kenne aber auch viele Leute, die keine Probleme mit ihm haben. Der Teufel ist deutlich günstiger und das merkt man primär an den Materialien (robuster Kunststoff), daher ist er aber auch wunderbar leicht. Ich würde einfach mal beide bestellen oder beim Hifi-Händler deines Vertrauens zumindest den BD ausprobieren. PS: Am Teufel könntest Du den Magneten des Modmic anbringen, da das Meshgitter aus Metall ist.
Laut Testberichten und diversen Empfehlungen hier im Forum taugen die DT 990 PRO ordentlich was. Dein Onboardsound ist ein Realtek ALC1150 und daher auch schon ganz gut. Am besten holst du dir einfach noch ein Zalman-Mic dazu, was du einfach an deine KH dranklemmen kannst. Für deine Zwecke sollte das vollkommen ausreichend sein: http://geizhals.de/zalman-zm-mic1-a115709.html
Beim Antlion Modmic wird der Magnetträger mittels einem Klebepad auf dem Kopfhörer befsetigt. Und daran klippst man dann den Magneten am eigentlichen Mikrofonarm. Das Material des Kopfhörers spielt also nur insofern eine Rolle, dass man dort ein kleines Klbepad anbringen können muss. Ich persönlich halte das Antlion Modmic aber für überteuert. Ja, die Lösung ist elegant, aber der Preis ist schon recht hoch. Vor allem wenn man es nur für TS benötigt, da genügt auch das Zalman MC1 oder ein König Ansteckmikro.
Mit externen Mics kenne ich mich nicht aus, aber hier mal meine Kopfhörer-Insights:
Wenn's um gute KH geht, würde ich jedem zu den traditionellen Marken Sennheiser und AKG raten. AKG produziert mittlerweile einen Großteil in Fernost und ist in der Vergangenheit etwas in Verruf geraten gegenüber der früher herausragenden Qualität. Deshalb würde ich eher zu Sennheiser tendieren, da die auch von der Geschichte her aus einem Ton- und Akustik-Studio hervorgegangen sind.
Mein KH-Modell ist der Sennheiser HD 598. Ich höre auch gern gute Musik und zwar aus vielen unterschiedlichen Genres. Auch zum Zocken nutze ich ihn und kann darüber nur sagen, dass es eine der besten Investitionen war (vor ca. 4 Jahren), die ich je getätigt habe. Es ist, als würde man seine Musiksammlung nochmal neu entdecken.
Der andere Hörer, der hier seit kurzem herumliegt ist ein AKG Y 55, welches eher kompakt ist und ein Head-Set integriert hat. Der Klang ist auch gut, aber sehr basslastig und nicht ganz so klar differenziert wie beim HD 598 (spielt ja auch preislich in einer anderen Liga). Dafür kann man ihn auch für unterwegs benutzen, da er sehr leicht ist und sich zusammen falten lässt. Allerdings drücken die on-ear-Dinger immer nach einer gewissen Zeit ganz schön auf die Ohren finde ich.
Und das Mikro scheint zumindest zum Telefonieren ganz gut zu taugen.
Der Sennheiser (over-ear) ist super bequem und ich trage ihn teilweise den ganzen Tag lang, wenn ich mal einen Tag vor dem PC rumlungere. Deswegen würde ich, wenn's um langes Tragen geht, immer zu einem over-ear-KH raten.
Nachtrag:
Würde s bei deinem onboard-Sound bleiben, wäre der HD 598 allerdings wohl etwas unökonomisch, da der herausragende Klang vielleicht nicht ausgereizt wird. Ich betreibe ihn an einer Asus Xonar Essence oder aber mit dazwischen geschalteter HiFi-Anlage (was ich ohnehin jedem empfehlen würde, wenn es nicht grad um na LAN-Party geht)...
@buergerkneifer
Das Antlion Modmic hält auf dem Beyerdynamic DT-880 ganz hervorragend. Und der hat eine leicht gewölbte Gitterkonstruktion. Da mein Modmic 2 inzwichen den Geist aufgegeben hat (Mikrokapsel defekt) nutze ich davon nur noch die gelungene Grundkonstruktion mit einem umgebauten Zalman MC1 Mikrofon.
So danke schonmal für die ausführlichen Antworten. ich habe mir jetzt beide Mics angeschaut und muss ehrlich sagen dass mir das Zahlmann vom Preis her schon sehr zusagt. Mein altes Headset http://geizhals.de/turtle-beach-ear-force-x12-gaming-headset-xbox-360-a680020.html hatte denke ich ein ähnlich gut/schlechtes Mikrofon mit dem ich aber ohne Probleme klar kam. Aber der Klang und die Audioqualität sind für den Preis ok aber durchaus nichts wirklich gutes. Beim Zahlmann mic gefällt mir auch wie man es befestigt und dass es so nicht im weg ist oder etwas auf den Kopfhörer geklebt wird. Zuguter letzt bin ich mir nicht ganz sicher ob ich eine Soundkarte brauche und ich kenne mich in diesem bereich auch überhaupt nicht gut aus . Anscheinend sollen interne Soundkarten ja rauschen aber eine interne Lösung fände ich doch um einiges besser aufgrund von weniger kabel. Also Soundkarte ja oder nein und welche und lohnt es sich überhaupt bei einem übrigen budget von etwas mehr als 30€...
MFG
Ich habe bei amazon sowieso gerade die kopfhörer im blick. unten bei wird oft zusammengekauft finde ich gleich noch perfekt zum budget passend alles in einem und glaubt nicht dass ich mir die kopfhörer oder so nach dem Preis herausgesucht habe
ich empfehle Dir auch mal in diesen Thread zu schauen: PC Kopfhörer und Headset Guide
Beyerdynamics gehört mit in die gleiche Kategorie wie Sennheiser und AKG. Ich habe hier die Kombi aus dem Zalman Micro und DT770pro (sehr heftiger Bass) und bin begeistert. Allgemein bieten Beyerdynamics Kopfhöhrer eine Badewannenabstimmung, die mir zwar gefällt aber das trifft nicht auf alle zu.
Eine 80 Ohm KH Variante zu wählen macht es wahrscheinlicher keine Soundkarte (wegen Kopfhöhrerverstärker) oder einen KHV dazukaufen zu müssen.
Die meisten Aufnahmen sind raumbezogen, also für eine Wiedergabe über Lautsprecher vorgesehen. Beim hören über Kopfhörer gibt es dann zwangsläufig Kompatibilitätsprobleme. Weil man hier auch keinen Raum hat, der Einfluss auf den Klang nehmen wird.
Kopfhörer habe demnach grundsätzlich keinen Raumklang. Man kann die räumliche Darstellung beim kopfbezogenen hören, also über KH aber verbessern, viele Hersteller wissen wie das geht. Grundsätzlich ist es von der Aufnahme und dem Mastering abhängig und nicht vom KH, welche Rauminformationen grundsätzlich dargestellt werden.
Und die Lokalisation von Phantomschallquelle (Richtungslokalisation), ist nicht gleich Ortung. Wie ein Kopfhörer besonders räumlich klingen kann ist und bleibt mir schleierhaft. Entweder er bildet die Räumlichkeit im Signal ab oder nicht. Die Zielsetzung bei Stereo ist: zweikanalige Wiedergabe einer räumlichen, dreidimensionalen Akustik. - Das Verfahren baut auf die Zweihörigkeit (binaurales Hören) des Menschen auf. Hier unterscheidet man (Aufnahmeseitig) zwischen Lautsprecherstereofonie und Kopfhörerstereofonie.
Bei KH gibt es auch kein Stereodreieck, Es werden nicht zwei Schallquellen wahrgenommen, sondern die Schallquelle wird dazwischen lokalisiert. Beim Hören über KH gibt es keine Tiefenstaffelung.
Orten der Richtung:
Ein Schallereignisses wird in die Richtung geortet, an dessen Ohr der Schall zuerst auftrifft.
Wie soll ein KH hier besser oder schlechter sein?
Wie gravierend die Auswirkungen sind, zeigt sich schon bei der Entwicklung von KH. Ein KH der absolut linear übertragen würde, klingt bei den meisten Aufnahmen verfärbt. Nur durch eine richtige Diffusfeldentzerrung kann der KH mit natürlichen Klangfarben überzeugen. Die passende Diffusfeldentzerrung hängt dabei auch vom richtigen Sitz des Kopfhörers ab.
EDIT:
Oder ist bei Spielen in der Tat, die binaurale Tonaufnahmen weit verbreitet?
(Kunstkopfaufnahmen mit freifeldentzerrtem Dummy Head)
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass mit guten KH (und einer guten Quelle/Verstärkung) jede Mucke, die ich kenne, besser klingt - auch was räumliche Effekte angeht.
Und bei all diesen sehr theoretischen (und m.E. Marketing-) Ausführungen sollte man sich doch auch mal vor Augen führen, dass der Mensch nun mal nur zwei Ohren besitzt. D.h. ganz egal wie viele LS/Tieftöner du um dich herum aufstellst, am Ende kommen die Schallwellen immer nur als Stereo-Input auf deinen Öhrchen an. Deshalb halte ich diesen X.1-Wahn für eine Riesenabzocke.
Der "Raumklang" entsteht schlussendlich zwischen den Hörnerven und dem Gehirn, nicht außerhalb. Deshalb würde ich gute KH (und auch eine gute Stereo-Anlage) bei egal welcher Quelle jedem "Soundsystem" o.ä. vorziehen!
Raumklang setzt entsprechende Aufnahme/- Bearbeitungstechniken und Wiedergabeverfahren voraus. Ein Monosignal kann zum Beispiel keinen Raumklang erzeugen. Möchte ich das Tonsystem Dolby Digital im Sinne von 5.1 originalgetreu wiedergeben, brauche ich passende Elektronik und für gewöhnlich 6 Lautsprecher.
Für eine korrekte Stereowiedergabe ist bei der Aufstellung der LS ein Stereodreieck einzuhalten. Ansonsten wirken die Stereo-Effekte nicht richtig bzw falsch, das wird auch mit der Aufnahmetechnik und der weiteren Bearbeitung bestimmt.
Raumklang, erster Satz im Wiki:
"Raumklang ist die Bezeichnung für einen räumlichen Klangeindruck bei Tonaufnahmen."
Sicherlich ist das wie man hört - auch mit den allgemeinen Eigenschaften "des Hörens" verbunden.
Bei der Verwendung von Kopfhörern fehlen Laufzeitunterschied und Übersprechung zwischen rechtem und linkem Ohr. Auch die spektralen Unterschiede der Signale rechts und links, bedingt durch die Form der Ohrmuscheln, fallen bei der Kopfhörerwiedergabe weg. Sie sind aber wichtig für die Richtungsbestimmung der Schallquelle. Die Nachhallzeiten stimmen nicht, die Erstreflexionen der Raumwände fehlen, damit fehlt auch die Räumlichkeitsinformation (Response) des Abhörraumes. Es treten Unklarheiten in der Lokalisation auf. Somit ist das Signal im Kopfhörer nicht vollständig.
Wie will ein Kopfhörer an sich, Pegel- als auch Laufzeitdifferenzen künstlich verbessern, damit ein bessere Räumlichkeit entsteht? Er kann Details besser abbilden, ja - Durch eine andere Diffusfeldentzerrung, leicht angewinkelte Treiber, einen anderen Frequenzgang.
Für eine passende Lokalisation sind wir nicht nur auf Laufzeitdifferenzen, sondern auch auf Amplitudenunterschiede angewiesen, dass finden auch bei der Aufnahme ODER im Nachgang durch zusätzliche Elektronik statt. Beispiel Raumklangsimulation. Das macht nicht der KH, sondern die Technik davor.
Ein Konzernsaal hat nicht ohne Grund eine besondere Akustik. Das Orchester ist entsprechend platziert.
Das Orchester spielt optimalerweise VOR dir und nicht direkt rechts und linkt neben dir.
Würde man den Konzertmitschnitt originalgetreu, mit natürlichen Höreindruck und genauer Richtungslokalisation wie gehört - über Kopfhörer abgebildet wollen, müsst man auch eine binaurale Tonaufnahme realisieren. Das Problem daran, dieses Aufnahmeverfahren ist natürlich NUR für die Wiedergabe über Kopfhörer richtig.
Diese faktisch belegten Nachteil kann man nicht so einfach kompensieren!
Man kann ihnen entgegenwirken:
"Der von den Kopfhörertreibern abgegebene Schall wirkt ausschließlich direkt auf das der jeweiligen Kopfhörermuschel zugeordnete Ohr und nicht auf den Kopf und auf beide Ohren, wie beim natürlichen Hören. Bei den intra-auralen Ohrhörern wird zudem die für die Wahrnehmung wichtige komplizierte akustische Filterwirkung der bei jedem Individuum unterschiedlich geformten Ohrmuschelanatomie außer Kraft gesetzt.
Damit fehlt dem Gehirn die für eine angemessenen Schallauswertung notwendige HRTF, insbesondere die für die akustische Lokalisierung der Schallquellen unabdingbaren Richtungsinformationen: Statt einer natürlichen Vorne-Ortung entsteht durch die bauartbedingte strikte Trennung der beiden Stereosignale durch den Kopfhörer eine unnatürlich wirkende Im-Kopf-Lokalisation."
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass mit guten KH (und einer guten Quelle/Verstärkung) jede Mucke, die ich kenne, besser klingt - auch was räumliche Effekte angeht.
Vielleicht solltest du eine eigene Homepage zu dem Thema betreiben. Dann könnten sich Interessierte dort einlesen, wie das Konzept "Raumklang" funktioniert und müssten sich nicht erst umständlich duch unverständliche Wikipedia-Fachartikel wälzen...