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[Suche] NAS/Nextcloud/Homeserver/Vaultwarden...?

frazzlerunning

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Da ich mich mit dem Thema noch nie intensiv genug beschäftigt habe, bitte ich hier mal um Hilfe:

Mein Schwager hat vor kurzem auf seinem NAS nextcloud installiert und hat uns angeboten, dass wir 1TB bei ihm verwenden können. Im Moment liegt bei uns zuhause fast alles in der iCloud, die ich für Familiennutzung abonniert habe (derzeit ca. 150 von 200GB in Verwendung). Ich nutze zwar iPhone und iPad, aber PCs sind alle mit Linux unterwegs. Meine Frau hat ebenfalls iPhone und iPad, nutzt nebenbei noch ihren Firmen-Windows-Laptop.

Nun ist auch Backup mal ein Thema, da würden sich die 1TB beim Schwager schon anbieten, das wäre dann ja auch örtlich getrennt. Ist nur die Frage: Wie/Womit? Und da stehe ich etwas an...

Speicherbedarf würde ich mal auf 1TB im NAS eingrenzen, ev. hab ich noch eine M.2 rumliegen.

Dann kam mir natürlich die Idee, das da ja auch ein Vaultwarden drauf laufen könnte? Ev. etwas HomeAssistent ausprobieren, also vielleicht gleich Proxmox?
Vielleicht kann man auch den alten Tintenspritzer (Canon Pixma MG2555) damit etwas smarter machen (also Druck vom iPhone, Scan direkt ins NAS)?

Streaming (Plex oder ähnliches) kann ich ausschließen, da haben wir mal da mal dort ein Abo, keine Filme- oder Seriensammlung irgendwo (außer noch welche auf DVD).

Wie gesagt, ich bin hier auf für mich wenig bekanntem Terrain, ich habe auch keine Preisvorstellung. Tut es ein MiniPC? Oder NAS von der Stange mit guter Hardware?
 
frazzlerunning schrieb:
Nun ist auch Backup mal ein Thema
Backup sind zuerst mal Backups, Plural. In der Regel hat man wenigstens zwei Kopien, also drei Datensätze.
Das nächste dann ist Budget. Wie hoch wäre das?
 
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Billiger und einfacher als ne Cloudlösung wird es nicht. Was darf es den maximal alles kosten?
 
Budget ist erstmal bis 700€, wobei weniger gerne gesehen ist.

Wie gesagt, der Usecase ist jetzt mal eine grobe Idee: Nextcloud (Fotos/Dokumente) mit Schwager nutzen, Vaultwarden, HomeAssistant.
Wenn der Drucker/Scanner auch online kommt wäre das super, aber auch kein Beinbruch wenn nicht.
Streaming schließe ich mal aus.
Ergänzung ()

TorenAltair schrieb:
wenigstens zwei Kopien, also drei Datensätze.
Wichtige Dokumente sind sowieso einmal in Papier bei uns zuhause, zusätzlich einmal in Papier bei meiner Mutter.
Digital derzeit... verteilt. Das würde ich dann angehen, dass die einmal in der iCloud, und zweimal in der Nextcloud (bei uns und beim Schwager) liegen sollten, verschlüsselt wenn geht. (Wenn das so geht, wie ich mir das vorstelle)
 
Zuletzt bearbeitet:
frazzlerunning schrieb:
Digital derzeit... verteilt.
Paperless ngx wäre für Dokumente eine Idee. OCR und Sortierung und sowas.
Da gibts ne eigene App, damit Fotografiert man Dokumente ab, auch mehrseitig, und schickt sind in die Anwendung.
Dazu braucht man aber einen Untergrund der geeignet ist. Bei mir hat er streifen und ist braun, sonst geht die Erfassung sehr schlecht.
Auch Adobe biete eine Dokumentenscan per pdf an, geht sehr gut. Ich glaube, die schickt sie dann aber auch immer in die Adobe Cloud. Funktioniert aber gut.

Proxmox: Das ist richtig Einarbeitung. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Teils leide ich darunter, teils finde ich es durch die VM Bauweise richtig nice. Man schrottet eine VM und die anderen laufen weiter... :D Keine Docker in LXC installieren! VMs/LXC klein halten (uploads nicht in VM oder LXC speichern), vereinfacht handling beim schrotten.
hm ja, bin da nicht so ganz im Thema.

Mein erste NAS war eine Synology. Schon ein tolles Teil gewesen. Habe ich auch als sehr freundliche Community in meiner Erinnerung.
Auch spannend mit den + Modellen, dass man zu anderen plus Synologys backupen übers Internet QuickConnect . Praktisch hab ichs leider nicht gemacht.

Wenn Du einen Homeserver hast, brauchst du auch Backups.
Und wenn ich den Rat geben darf: HDDs fressen mehr Strom als SSDs. Relevant bei 24h Betrieb.
AUf meinem Homeserver laufen 2 SSDs im Raid 1 und mein Backupserver (und alte Daten und Familienspeicher) hat 2 mal 4 TB HDDs Raid1 und läuft nur 3 mal pro Woche. Betriebssystem: Truenas.
Truenas (braucht auch zwingend ein eigenes Laufwerk für sich) bietet sehr viele Anwendungen, die man per Klick und ein paar Angaben installieren kann.
Proxmox ist Handarbeit. Aber durch die virtuellen Maschinen und der damit verbundenen Isolierung spannend. Linux Kenntnisse vorhanden? Keine Frage > Proxmox.

OpenmediaVault lese ich ab und zu mal, ka ob das auch was wäre.
Oder eher ein Fertig-NAS?
Oder sowas wie dein Schwager hat? Dann kann er DIch unterstützen, und umgekehrt.


Sorry, bissl länger geworden und falls am Thema vorbei, sorry. :D
 
11Simon schrieb:
Oder sowas wie dein Schwager hat? Dann kann er DIch unterstützen, und umgekehrt.
Anwendungsfall vom Schwager ist ein ganz anderer, der hat Fotografie als Hobby und hat da TB an RAW usw. Deswegen ist sein NAS von der Speichermenge weit größer als was ich für meines vorgesehen hätte.
(Und deshalb hat er auch massig Platz um unser Backup bei ihm zu hosten.)

Aber trotzdem Danke für die Antwort, mal sehen ob ich das richtig lese:

Ich suche eigentlich einen Homeserver (der zwei SSDs aufnehmen kann) auf dem Proxmox läuft, wo dann Vaultwarden, Nextcloud (als NAS) und HomeAssistent in VMs laufen?

Sehe ich das richtig? Hat dazu wer Vorschläge?
 
Ob man auf einem System 2 TB hat oder 200 TB spielt ja keine Rolle. Das geht mit Proxmox, Truenas, Synology, ugreen und keine Ahnung wie die noch so heißen.
frazzlerunning schrieb:
Ich suche eigentlich einen Homeserver (der zwei SSDs aufnehmen kann) auf dem Proxmox läuft, wo dann Vaultwarden, Nextcloud (als NAS) und HomeAssistent in VMs laufen?

hm, ja? :D
Kannste ja ausprobieren wenn Du Dich für Eigenbau entscheidest. Wenn es dir zuviel gefummel ist, schaust du dir Truenas an. Aber Achtung: Truenas will zwingend ein eigenes Laufwerk (kann ne ganz einfache sein) nur für sich. Keine Ahnung ob man eine große SSD vorher auf Linux partitionieren könnte. Offiziell, nach meinem beschränkten Wissen, nicht.
Bei PVE eigentlich auch nicht verkehrt.
 
frazzlerunning schrieb:
Ich suche eigentlich einen Homeserver (der zwei SSDs aufnehmen kann) auf dem Proxmox läuft, wo dann Vaultwarden, Nextcloud (als NAS) und HomeAssistent in VMs laufen?
Sind das alle Wünsche? Wie sieht dein geplantes Budget aus?

CU
redjack
 
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11Simon schrieb:
Ob man auf einem System 2 TB hat oder 200 TB spielt ja keine Rolle.
Schon richtig, aber bei ihm läuft kein Valutwarden, kein HomeAssistent sondern eben nur NextCloud. Ich weiß auch nicht wie das bei ihm installiert ist.
11Simon schrieb:
Kannste ja ausprobieren wenn Du Dich für Eigenbau entscheidest.
Eigenbau wollte ich vermeiden, wegen Größe und Stromverbrauch. Da hoffe ich, das Fertigkisten doch kleiner und sparsamer sind. Aber wenn das kaum einen unterschied macht, bitte um Vorschläge, wie das aussehen könnte.
redjack1000 schrieb:
Sind das alle Wünsche?
Ich denke schon, ja. Aber wie ich schon geschrieben hab, bin ich in dem Bereich nicht in der Materie drinnen, also wenn mein Vorhaben mit einer anderen Lösung besser umzusetzen ist, bitte um Vorschläge. Deswegen frage ich ja hier.
redjack1000 schrieb:
Wie sieht dein geplantes Budget aus?
Oben schon geschrieben, aber ich editiere das dann auch in den Startpost: bis 700€ sind kein Thema, aber wenns weniger kostet bin ich nicht böse. ;)

@Azghul0815 Sonstige Hardware Anforderungen an CPU/RAM?
zb. MSI Cubi 5 12M-231XDE, schwarz, Core i3-1215U, 16GB RAM SATA müsste ich noch tauschen und eine M.2 dazustecken, aber wäre schon AlderLake mit 16GB RAM
 
Z.b. ich hab den I5 1240p mit 16gb RAM.
Aber für das was du vorhast plus einiges mehr ist die Kiste mehr als ausreichend.

Da könntest du locker:
Nextcloud, Paperless NGX (Dokumentenmanagement System), AdGuard/PiHole, Immich betreiben,
Ob NVME oder SATA SSD spielt keine Rolle. Beides schnell Genug für deinen Anwendungszweck.
 
Zuletzt bearbeitet:
frazzlerunning schrieb:
Eigenbau wollte ich vermeiden, wegen Größe und Stromverbrauch. Da hoffe ich, das Fertigkisten doch kleiner und sparsamer sind. Aber wenn das kaum einen unterschied macht, bitte um Vorschläge, wie das aussehen könnte.

Ich denke schon, ja. Aber wie ich schon geschrieben hab, bin ich in dem Bereich nicht in der Materie drinnen, also wenn mein Vorhaben mit einer anderen Lösung besser umzusetzen ist, bitte um Vorschläge. Deswegen frage ich ja hier.

Oben schon geschrieben, aber ich editiere das dann auch in den Startpost: bis 700€ sind kein Thema, aber wenns weniger kostet bin ich nicht böse. ;)

zb. MSI Cubi 5 12M-231XDE, schwarz, Core i3-1215U, 16GB RAM SATA müsste ich noch tauschen und eine M.2 dazustecken, aber wäre schon AlderLake mit 16GB RAM

Deine geplanten Anwendungen laufen auch auf einer ~8 Jahre alten Low-Power-CPU oder 10 Jahre alten Desktop-CPU problemlos, da brauchst du wirklich nicht viel Geld ausgeben. Dank Windows 11 gibt es auf dem Gebrauchtmarkt sehr günstige Systeme die quasi jeden Anforderungsbereich (von lüfterloser Mini-PC bis riesiger Desktop mit zig HDD-Plätzen) abdecken.

Stromverbrauch: ist seit Intel Skylake/ DDR4-Plattformen eigentlich unverändert gering. Im Selbstbau sind mit "kleinem" Mainboard (kein Z-Chipsatz, wenige Features) und passend ausgewähltem Ram+Netzteil ~10w drin, bei den nicht-standardisierten OEM-Maschinen oder Mini-PC geht es nochmal weiter nach unten sofern hardware- und softwareseitig alles richtig konfiguriert ist.

Größe/ Bauform ist dann natürlich nochmal etwas einschränkend, wenn du dir sicher bist dass du keine mechanischen Platten verbauen möchtest (was mMn auch bei den derzeitigen Preisen erst bei mehreren TB Sinn macht) dann geht aber auch ein beliebiger Mini-PC in Ordnung.

Entsprechende PCs die interessant sein könnten mit niedrigem Stromverbrauch, 1-2 NVME und 1x 2,5": Fujitsu Q556/557/956/957 (integriertes Netzteil, 1x NVME, 1x 2,5", 2,5" SSD mit Adapter im Slimline DVD-Laufwerk möglich) oder nochmal kleiner mit externem Netzteil wahlweise Lenovo M710/M910q (1x NVME, 1x 2,5") oder M910x/ P320 (2x NVME 1x2,5", PCIe 3 x8!), HP Prodesk 400/600 G2/G3 Mini (1-2 NVME + 1x 2,5") oder Dell 3050/5050/7050 Micro (1x NVME, 1x2,5"). All die PCs solltest du mit einem i3/i5 6th/7th gen, 8-16GB Ram und SSD für das OS für um die 100€ ausstatten können, der Stromverbrauch liegt bei allen Modellen deutlich unter 10w und sie sind sehr klein sodass sie auch problemlos neben dem Router/ auf einem Schrank/ hinter dem Fernseher etc verschwinden können.

Eine Nummer größer gibt es dann von den selben Herstellern sehr günstige Low-Profile mATX-Systeme wo dann auch 3,5" HDDs, 65w CPUs und 2-4x PCIe Platz finden. Entsprechende Barebones gibt es vom Händler für unter 30€ inkl. Versand und mit CPU, 8GB Ram und SSD kann man die Geräte immer wieder mal ab ~45€ finden.

Imo bist du mit einem der o.g. Mini-PCs gut versorgt und kannst das gesparte Geld besser in Speicherplatz, externe Platten für Backups (wichtig!) oder was anderes als Hardware investieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
AFBshop hatze hier einen HP Elitedesk 800 G4 refurbished mit i5 8500T und 16GB DDR4 um 220€. Die eingebaute 250GB SSD werd ich wohl ausbauen und auf den beiden M.2 Slots dann eine Kingston A2000 1TB und eine weitere 1-2 TB M.2 (muss ich noch kaufen) einbauen.

Edit: Ich hab noch eine 1TB Intel 660p gefunden, die ist jetzt mal die zweite im Bunde.

Hat anscheinend leider keinen HDMI, aber ein DP->HDMI-Kabel (wenn ich mal drauf was tun muss, wenn er hinter dem TV steht) kostet 8€.
 
Zuletzt bearbeitet: (Intel 660p)

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