Suche super Soundanlage für Kinofeeling :)

Klar hat es etwas mit Perspektive zu tun: Es soll ja Leute geben, denen ein durchschnittlicher Surround Sound vollkommen ausreicht und deren Ohren für gehobene Hifi-Sphären gar nicht geschult sind.
 
Vllt. Dann definiere hier doch mal was durchschnittlicher Surround Sound ist, und was diese gehobene Sphären sein sollten. Bei deiner jetzigen Formulierung weiß ich nicht so genau was du meinst.
 
1) jeder hat andere Erfahrungen und Ansprüche!
wenn man bisher immer sein Handy auf den Tisch gelegt hat um Musik zu hören, dann wird so etwas wie das Consono Set "ganz toll" klingen. Vergleicht man das mit etwas besserem, dann merkt man erst wie "schlecht" das ist. Wer bisher nur Mofa gefahren ist, der empfindet einen Trabbi als Luxus weil er nicht mehr nass wird, bis er sich mal in einen Mercedes gesetzt hat...

2) bitte nicht vergessen: wir reden hier über ein 36qm Zimmer mit einem Abstand von 4,6m zu den LS (wenn die sauber im Stereo-Dreieck bei einer Senkrechten von 4m aufgestellt/hängt werden).
das ist schon etwas anderes, als ob jemand seine 15qm Studentenbude beschallen möchte, in der die Stereo-LS auf dem Schreibtisch stehen!

3) was ist "Kinofeeling"?
der Subwoofer z.B. des Consono Sets ist mit 38Hz (-3dB) angegeben. Also die Frequenz bei der der Teufel Subwoofer "ausklingt" liegt in demselben Bereich, in dem ich meine Subwoofer den Stereo LS erst zuschalte damit sie unten rum noch etwas Druck machen.
dazu kommt, dass die Consono Satelliten bei 150-180Hz getrennt werden sollen, alles darunter bekommt der Subwoofer und das ist deutlich ortbar (die Grenze ist ja auch nicht schwarz/weiß sondern der Sub spielt ja noch weiter nach oben)! Also neben den bereits genannten Problemen mit einem großen quadratischen Raum kann man den Subwoofer nicht optimal für den Bass positionieren, sondern "muss" ihn vorne zwischen den beiden Stereo-LS aufstellen, damit die Ortung passt.
 
Ich finde eben dass die Heco/Yamaha Kombi in einem Sweetspot liegt, P/L-Technisch nicht zu schlagen, es macht einfach kein Sinn für das gleiche Geld ein deutlich schlechteres 5.1 Set zu kaufen nur damit man von seinem Surround-Sound rumerzählen kann.

Bei den anderen beiden Punkten bin ich voll und ganz auf deiner Seite :)
 
Für das menschliche Ohr sind erst Töne oberhalb von 120 Hz wirklich lokalisierbar. Zwischen 120 Hz und 150-180 Hz liegt also ein Problembereich - keine Frage. Aber bei einem 700 Euro Surround Set muss man eben Kompromisse machen das sollte jedem klar sein. Trotzdem kann man den Heimkino Anspruch damit wesentlich mehr Spaß haben als mit einem Stereo System. Dass man damit nicht anspruchsvoll Musik hören kann, das sollte allerdings jedem klar sein.
 
Sorry, aber das stimmt einfach nicht.
(Ich wäre dir auch sehr dankbar wenn du deine Aussagen nicht so verallgemeinern würdest.)
Mit dem Victas wird man auf 40qm sehr viel Spaß haben, ob Film oder Musik.
Die Würfel von Teufel wären mit der Raumgröße völlig überfordert, und selbst unter idealen Bedingungen haben sie gegen Standboxen keine Chance. Und die Würfel kosten 200 Euro mehr.

Edith: Fixed
 
Zuletzt bearbeitet:
pmkrefeld schrieb:
Sorry, aber das stimmt einfach.

Ich weiß das es stimmt, sonst hätte ich es nicht geschrieben ;)
Ich nehme zwar an, dass du das "nicht" vergessen hast, aber ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung.

Dass dieses Surround System bei einem anspruchsvollen Musikhörer keine Chance gegen Standboxen hat ist ja klar, etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Fürs Heimkino kann man nichtsdestotrotz mit einem günstigen Surround System mehr Spaß haben.
 
Dann erkläre mir doch bitte wie das funktionieren soll.
Nenne mir bitte Argumente die nicht einfach deine Meinung widerspiegeln,
sondern auch objektiv betrachtet Sinn ergeben.

Vor allem deine Trennung zwischen Musik und Filmton verstehe ich nicht.
 
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Bei der Wiedergabe von Filmton kommt es in erster Linie auf die räumliche Wiedergabe an, alle weiteren Aspekte der Klangqualität sind diesem primären Ziel unterzuordnen. Bei der Wiedergabe von Musik kommt es auf die möglichst originalgetreue Wiedergabe an. Letzteres erfordert sehr hochwertige (und teure) Lautsprecher.
 
trinity111 schrieb:
Bei der Wiedergabe von Filmton kommt es in erster Linie auf die räumliche Wiedergabe an, alle weiteren Aspekte der Klangqualität sind diesem primären Ziel unterzuordnen. Bei der Wiedergabe von Musik kommt es auf die möglichst originalgetreue Wiedergabe an. Letzteres erfordert sehr hochwertige (und teure) Lautsprecher.
jain, bzw. muss man das auch wieder von den Umständen abhängig machen!

Filmton lebt auch davon, dass man die Sprache ordentlich verstehen kann und von der Dynamik, ein geflüstertes Wort soll nur ganz leise zu hören sein und die Explosion danach die Bude zum Wackeln bringen. ICH würde die "räumliche Wiedergabe" nicht als das primäre Ziel ansehen, dem sich alle anderen unterzuordnen haben! Es ist sicherlich nicht ganz unwichtig, aber eben nicht ALLES.
Dazu kommt ja noch, dass ca. 90% aller "Wohnzimmer-Heimkinos" gar nicht die Möglichkeiten dazu bieten, eine wirklich räumliche Wiedergabe zu ermöglichen, weil die Couch direkt an der Rückwand steht. Das ist zum Glück hier anders.

Auf der anderen Seite ist es so, dass gerade bei hochwertigen Stereo-LS sich die Spreu vom Weizen dadurch trennt, welche eine breite und tiefe(!) Bühne darstellen können! Einen Frquenzgang von besser als +/-3dB zwischen 40Hz und 20kHz haben eh alle.

Ich habe hier Besuchern (die das 7.2.4 System natürlich gesehen haben) schon mehrfach "heimlich" reinen Stereo-Ton zugespielt und die sind völlig ungläubig zu den hinteren LS gegangen und haben dort gelauscht, weil sie geschworen haben, dass dort etwas heraus gekommen ist, die waren aber stumm!
Das zeigt zwei Sachen sehr schön:
1) wieviel "Räumlichkeit" man auch mit gutem Stereo erzeugen kann!
2) wie sich der Mensch von seinen Sinnen verarschen lässt! Wenn das Lautsprecher stehen und man etwas aus der Richtung hört, dann kommt das auch aus den LS...
 
Schon besser :)

Die Räumlichkeit der Wiedergabe ist nur indirekt von der Anzahl der Lautsprecher abhängig. Wir haben ja auch nur ein paar Ohren und dieses reicht mehr als aus um die Räumlichkeit herzustellen.
Sie ist viel mehr davon abhängig wie gut deine Lautsprecher aufgestellt sind und wie gut die LS an sich sind.

Was du allerdings meintest sind die Effekte wie herum fliegende Trümmer bei einer Explosion.
Diese werden zwar nicht fehlen, werden aber zugegebenermaßen nicht so eindeutig von der Seite kommen.
Das allerdings unter der Voraussetzung, dass die Satelliten auch richtig aufgestellt worden sind und der Raum diese Aufstellung erlaubt.

Man sollte allerdings nicht außer acht lassen, dass diese Effekte eben nur einen winzigen Teil ausmachen, oder noch schlimmer sie sind garnicht da (Transformers 4 -> Dolby Atmos).
Es gibt viele Youtube-Videos die sich mit diesem Umstand auseinandersetzen.

Dann kommt der Umstand dass eben diese Effekte wenn schlecht umgesetzt eher irritierend sein können, das hängt aber sehr stark vom Hörer ab.

Die Nachteile überwiegen die Vorteile deutlich.

Die Trennung zwischen Musik und Film macht auch kaum Sinn, bei den meisten Filmen besteht der Großteil des Tons aus Musik.
Hier kommt es auch nicht darauf an, den Ton möglichst genau wiederzugeben, kurz gesagt hat jeder Lautsprecher einen eigenen Charakter, vor allem bei den kostspieligeren Exemplaren.
Und vor allem müssen gute LS nicht viel kosten, die Victas beweisen dies recht eindrucksvoll.

Hier wird es viel mehr darauf ankommen wie Linear die Endstufe arbeitet, wie viele Reserven sie und das Netzteil bieten und wie Effizient der LS arbeitet, die Größe des Raums gibt diesen Faktoren noch viel mehr Gewicht.
Das Würfelset bietet keine dieser Qualitäten.
 
Zuletzt bearbeitet:
da ist sehr viel wahres dran aber mit einigem stimme ich so rein gar nicht überein, speziell zum Ende hin...
jeder Lautsprecher einen eigenen Charakter, vor allem bei den kostspieligeren Exemplaren
genau das Gegenteil ist der Fall! Je "besser" (leider geht das meist auch mit teurer Hand in Hand, wobei das keine absolute 1:1 Beziehung ist) ein LS ist, desto "umspektakulärer" ist er i.d.R. auch und gerade in den "unteren" Klassen sind die Unterschiede beim "Sounding" viel deutlicher!
Bestes Beispiel: die genanten Victa. Die sind so ausgelegt, dass sie niemandem "weh tun". Kein Tiefbass, im Hochton leicht abfallend und so getrennt, dass da möglichst wenig Klirr entsteht auf Kosten einer sehr engen Abstrahlung.
typisches Gegenbeispiel: Canton XYZ. Einen Mörder Buckel um die 100Hz im "Pseudo-Bass Bereich" um den völlig fehlenden Tiefbass zu übertünchen, tief und flach trennende Weiche zum Hochtöner, was wesentlich mehr Klirr erzeugt und dadurch für manche Leute "brillanter" klingt...
Lautsprecher können sich kaum mehr unterscheiden!
Wenn ich dagegen z.B. eine "ordentliche" ELAC Box mit AudioPhysic vergleiche, dann gibt es da sicherlich auch Unterschiede, aber die sind bei weitem nicht so ausgeprägt und vor allem im "schnöden Frequenzgang" so deutlich sichtbar. Ich habe z.B. längere Zeit einen Dynaudio Audience 122C zusammen mit Audio Physic LS betrieben, das funktioniert sehr gut! (allerdings liegt alleine der Center auch wieder über dem Gesamt Budget).

Was ich von den Victa halte habe ich bereits durch die Blume gesagt. Sie sind ihren (geringen) Preis wert, mehr aber auch nicht. Wobei ich sie in diesem Fall für eine durchaus "passende" Alternative halte!

Wieder etwas Bauchschmerzen habe ich bei
wie linear eine Endstufe arbeitet
jede "billige" Endstufe arbeitet im hörbaren Frequenzbereich von 20Hz-20kHz mit weniger als +/-1dB Abweichung und liegt damit um Größenordnungen besser als die LS im Zusammenspiel mit dem Raum und seiner Akustik.
 
Nur um mal in diese Diskussion wieder was anderes hereinzubringen. Kauf dir doch einfach einen vernünftigen AVR, der gerade genau die Features bietest, die du dir wünscht (Airplay etc.). Bei DENON ist Generationswechsel, da kommt man derzeit günstig dran. Mein X3100W hat mich 400€ gekostet... Dazu schaust du dir für die Front zwei vernünftige Standboxen an und noch zwei Rear-Boxen und fährst erstmal ein 4.0 System. Center ist in meinen Augen nicht unabdingbar und je nach Situation einfach nicht nötig (Phantommitte reicht völlig). Muss man aber herausfinden. Aber ich sehe keinen Sinn darin jetzt gerade beim AVR faule Kompromisse zu machen preislich nur um dann die nächsten faulen Kompromisse bei fertigen billigen 5.1 System zu machen. Dann lieber gemächlich anfangen.
 
du hast im Prinzip Recht, nur ist gerade dein Beispiel: X3100 so ziemlich das unsinnigste was man sich kaufen kann!
der bietet für normale Anwendungen allgemein und für diesen Zweck hier im Speziellen absolut NULL Vorteile gegenüber z.B. einem X1200. Im Gegenteil wenn mal 4k dazu kommt, dann ist das das moderne Gerät. Aber auch in derselben Modellreihe (X1100) gibt es eigentlich nichts, was der 3100 (sinnvolles) mehr kann als der X1100.

Ich sehe die AVR Diskussion als eher nebensächlich an. Wie bereits gesagt, mehr als 300€ ist bei dem Budget ziemlich sinnlos zu investieren, ansonsten bleibt noch weniger für die LS als ohnehin schon.
Und ob man dann den günstigsten Denon, Onkyo, Pioneer oder Yamaha nimmt ist genauso subjektive Geschmacksfrage wie bei den LS.
 
trinity111 schrieb:
Für das menschliche Ohr sind erst Töne oberhalb von 120 Hz wirklich lokalisierbar.

Keine Ahnung, wo Du den Unfug her hast!
Die Ortbarkeit ist indviduell. Die meisten Menschen haben ihre Grenze zur Ortbarkeit bei ca. 80Hz (nicht ohne Grund liegt dort auch die Frequenz, die u.a. THX als Übergang zum Sub als ideal ansieht), aber es gibt Menschen, die auch deutlich tiefer noch orten können und umgekehrt.
Ich z.B. trenne bei 60-70Hz im Heimkino (Stereo tiefer!), weil dies der optimale Kompromiss aus max. Schallruck der Sats, Belastung des AVR und nicht vorhandener Ortbarkeit des Subs in meinem Setup darstellt. Trenne ich bei >80Hz, passt es nicht mehr und ich kann tiefe Töne aus dem Sub orten!


@ TE
Natürlich wirst Du Kompromisse eingehen müssen. Rechnen wir mal:
Der AVR wird selbst im günstigsten Fall bei rund 200,- aufwärts liegen (Beispiel). Besser wg. Einmessung: klick
Dazu ein halbwegs akzeptabler Sub für ca. 130,- (klick), bleiben noch rund 350,- für die fünf Speaker. Das macht ca. 70,- pro Stück. Viel ist das nicht, aber gut machbar. Mit den Denon SC-M40 oder Wharfdale Crystal 3 CR-30.1 liegst Du im Budget und hast eine brauchbare Ausgangsbasis für spätere Upgrades sowie deutlich mehr Klang als mit den Consono & Co..

Mehr Sound-Qualität bei dem Budget bekommst Du nur bei Gebrauchtkauf oder Selbstbau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mickey Mouse schrieb:
genau das Gegenteil ist der Fall! Je "besser" (leider geht das meist auch mit teurer Hand in Hand, wobei das keine absolute 1:1 Beziehung ist) ein LS ist, desto "umspektakulärer" ist er i.d.R. auch und gerade in den "unteren" Klassen sind die Unterschiede beim "Sounding" viel deutlicher!

Dies Unterschiede gibt es durchgehend, Vergleiche dir mal verschiedene Konzepte:
Canton Reference 3 vs Klipsch RF-7 II sind völlig Unterschiedlich und klingen nicht mal annähernd ähnlich.
Gerade wenn das Budget noch höher ausfällt werden die Unterschiede noch größer:
Jamo R909, Wilson Audio Sasha, KEF Blade haben alle nichts miteinander gemeinsam.

Tatsächlich kenne ich eine Quelle bei der Man den Unterschied auch sehen kann http://en.devialet.com/speakers

Einige dieser LS konnte ich Live ausprobieren, es ist dann sehr interessant die eigenen Erfahrungen mit diesen Messungen zu vergleichen.

Mickey Mouse schrieb:
jede "billige" Endstufe arbeitet im hörbaren Frequenzbereich von 20Hz-20kHz mit weniger als +/-1dB Abweichung und liegt damit um Größenordnungen besser als die LS im Zusammenspiel mit dem Raum und seiner Akustik.

Das tun nur die wenigsten, je nach Last fallen die Unterschiede ziemlich extrem aus und das selbst bei sehr guten Endstufen.
Wenn der Impendenzverlauf des LS wie bekloppt schwankt und dabei 4 Ohm unterschreitet und/oder 20 Ohm überschreitet, dann braucht es schon eine extrem stabilen Verstärker damit er damit klar kommt. Dabei können zweistellige Abweichungen im Frequenzverlauf entstehen.
 
Maxolomeus schrieb:
Dazu schaust du dir für die Front zwei vernünftige Standboxen an und noch zwei Rear-Boxen und fährst erstmal ein 4.0 System. Center ist in meinen Augen nicht unabdingbar und je nach Situation einfach nicht nötig (Phantommitte reicht völlig).

Halte ich auch für die vernünftigste Lösung. Um ohne Subwoofer auszukommen, machen tiefbasskräftige Frontlautsprecher Sinn, z.B. Nubox 483.

Als Rears tun's auch ausgewählte alte Schätzchen wie z.B. Heco P3302 oder Grundig Box 660, die man gebraucht für <50€ hinterhergeschmissen bekommt. Trotz des biblischen Alters zeigen die billigen Minibrüllwürfeln locker die Rücklichter.

pmkrefeld schrieb:
Das tun nur die wenigsten, je nach Last fallen die Unterschiede ziemlich extrem aus und das selbst bei sehr guten Endstufen.
Wenn der Impendenzverlauf des LS wie bekloppt schwankt und dabei 4 Ohm unterschreitet und/oder 20 Ohm überschreitet, dann braucht es schon eine extrem stabilen Verstärker damit er damit klar kommt. Dabei können zweistellige Abweichungen im Frequenzverlauf entstehen.

Solche Probleme haben nur schlechte Class-D-Konstruktionen und Röhrenverstärker, und selbst die erreichen nicht ansatzweise zweistellige dB-Werte . Übliche Class-AB-Transistorendstufen lassen sich von Impedanzschwankungen nicht nennenswert beeindrucken, solange das Impedanzminimum im Normbereich (3,2 Ohm bei 4 Ohm Nennimpedanz) bleibt.
 
sorry, aber das halte ich alle für völligen Blödsinn!
eine Endstufe soll die Eingangsspannung um einen bestimmten Faktor (meist so um die 30dB) verstärken. Einer guten Endstufe ist es dabei völlig egal ob da am Ausgang 4Ohm oder 20Ohm dran hängen!

mal realistische Werte: +29dB "Leistungs-Verstärkung" bedeutet Faktor 28,2 Spannungsverstärkung. Typischerweise liegen die Eingangsspannungen im Bereich von 0...1,0...1,2...1,4...1,5V, nehmen wir mal 1,2V für Vollaussteuerung, d.h daraus werden knapp 34V.
Bei 4Ohm ergibt das einen Strom von 8,5A oder eine Leistung von 290W. Bei 20Ohm sind es 1,7A oder knapp 60W.
Mein 2*60W Verstärker kann kurzfristig über 30A liefern!

daran kann man sehr schön sehen, dass die Last für eine normale Endstufe absolut gar kein Problem darstellen sollte.
 
pmkrefeld schrieb:
Canton Reference 3 vs Klipsch RF-7 II sind völlig Unterschiedlich und klingen nicht mal annähernd ähnlich.
Gerade wenn das Budget noch höher ausfällt werden die Unterschiede noch größer

Klares "jain" dazu!
Natürlich sind auch in höheren Preisregionen (als hier gefordert) die Klangunterschiede z.T. sehr deutlich, aber das liegt dann eher im Bereich "persönliche Vorlieben" (z.B. Kalotte vs Bändchen vs. Horn etc.), musikalische Zielgruppe (z.B. Rock, Klassik, Techno etc.) oder Kompromiss aus Design und Klang (Stichwort WAF o.ä.). Für einen "alten Hasen" sind sie sehr deutlich, aber für einen Neueinsteiger sind die Unterschiede z.B. zwischen einem 50,- Logitech-Set und einem Heimkino-Einsteiger-Set wie dem Teufel Concept E sehr viel gewaltiger als die Klangunterschiede zwischen einen Lautsprecher für 1.000,- und einem Lautsprecher für 5.000,-, obwohl die Relation etwa gleich ist!

Daher ist in dieser Preisklasse hier das primäre Ziel, eine "gesunde" Basis zu schaffen, die der TE dann im AVR klanglich halbwegs an seinen persönlichen Geschmack und Raum anpassen kann und sich dann an das neue Klanggefühl im Vergleich zu extrem gesoundeten Vorerfahrungen gewöhnen kann, bis er evtl. mehr Geld ausgeben kann und will. ;)


@ MickeyMouse
In der Theorie hast Du Recht, aber leider reagieren div. Endstufen da etwas anders. Extrembeispiel sind z.B. Röhren, die ohne Impedanzkorrektur an vielen Speakern einfach verkacken. Auch div. Class A/B haben da so ihre Probleme und klingen an lastkritischen Speakern nicht mehr sauber.

Hintergrund dazu z.B.: klick
 
Zuletzt bearbeitet:
Sound-Fuzzy schrieb:
Hintergrund dazu z.B.: klick
kannst du die Aussage von diesem Blödsinn kurz zusammenfassen?!?

WAS soll damit ausgesagt werden? Viel Geschwafel, viele Diagramme, alle wichtigen Informationen fehlen, viele Dinge werden einfach nur falsch dargestellt.
Man braucht nur den größten Mist möglichst "wissenschaftlich" darstellen und ins Internet stellen, aber was ist die Aussage???
 
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