Evil E-Lex schrieb:
Ja, siehe Abschnitt Storage in der Asahi-Linux Doku.
Ein Satz davor: "AS platforms have two main kinds of storage: NOR Flash and NVMe."
Darauf bezog sich mein "Verstehe ich das richtig".
Evil E-Lex schrieb:
Du kannst auch deinen PC nicht mehr booten, wenn der UEFI-Firmware-Flash beschädigt ist.
Ok, wenn dieses NOR-Flash mit dem flashbaren BIOS eines PCs vergleichbar ist, dann kann ich es einschätzen.
Evil E-Lex schrieb:
Den Mac kannst du aber wiederherstellen. Siehe ebenfalls die Asahi-Linux-Doku:
Mit einem zweiten Mac: Ich hätte aber nur einen, wie ich auch nur einen PC nutze.
Es geht darum: Was mache ich, wenn die SSD so beschädigt wurde (muss ja nicht mal hardwaremäßig sein, es reicht schon wenn das Dateisystem (aus welchem Grund auch immer) nicht mehr lesbar ist:
Früher (mein Bekannter hatte vorher (bis vor kurzem) einen Intel-Mac mit macOS 10.14 und das hätte ihm schon mehrmals den "Arsch" gerettet - ohne weitere Details) konnte man dann einfach die ext. Sicherung booten und wiederherstellen, fertig.
Das geht jetzt offenbar nicht mehr. - Wäre ich micht zufällig auf den Artikel gestoßen, hätte er es wahrscheinlich erst bemerkt, wenn es es wirklich bräuchte und dann hätte er ein echtes Problem gehabt, weil er auf den Mac angewiesen ist.
Evil E-Lex schrieb:
Das kannst du im Normalzustand knicken. Du bekommst keinen Zugriff auf das RAW-Device.
Dass das beschädigt wird, ist vermutlich ziemlich unwahrscheinlich.
Mir geht es um folgendes Szenario:
NOR Flash ok, SSD nicht (Dateisystem zerschossen), Mac bootet deshalb nicht mehr, es ist der einzige Mac.
Bei meinem PC würde ich ein Livesystem booten, die SSD neu mit der alten UUID formatieren, die Sicherung wiederherstellen und Grub installieren. Fertig.
Wie bekommt man es bei einem M4 alleine wieder hin?
Evil E-Lex schrieb:
Noch eine Ergänzung: Macs haben mit PCs nicht mehr viel gemeinsam. Sie sind stattdessen iPhones viel ähnlicher. Ich würde es daher grundsätzlich vermeiden, PC Workflows (Backup mit dd) auf Macs zu übertragen, das wird schiefgehen.
Bei mir war es sowieso anders herum: Meine ersten Linux-Erfahrungen habe ich gemacht, nachdem ich mein Y300 gerootet hatte und mit einem Trekstore-Tablet, das schon ab Werk gerootet war.
Als ich ca. ein Jahr später von WinXP auf Linux umgestiegen bin, konnte ich vieles davon auch beim PC nutzen, da es "unter der Haube" keine gravierenden Unterschiede gibt.
Evil E-Lex schrieb:
Komplette Clones erstellt man mit asr (Apple Software Restore). Anleitung siehe
hier. Anschnallen und gut festhalten, das ist ein wilder Ritt. 🙂 Der Autor von Super Duper beschreibt es ganz treffend in seinem Blog:
Ich würde dazu vom ext. Laufwerk booten, so dass die int. SSD nicht genutzt wird und dann per "dd" ein komplettes Image der int. SSD ziehen. - Also sozusagen eine bit-genaue low level Kopie.
(Auf ähnliche Art habe ich übrigens schon das gerootete Y300 gesichert und wiederherstellt, als ich mit Custom-ROMs experimentiert hat: Statt von einem ext. Medium zu booten und "dd" zu nutzen, habe ich die entsprechende Funktion des Custom-Bootloaders genutzt, wobei die Images auf die/von der µSD kamen. - Per Cardreader habe ich sie dann mit dem PC
richtig gesichert.)
Wenn ich das dann auf eine andere, identisch große SSD schreibe, könnte ich die im obigen Szenario doch einfach mit der intenen austauschen, um wieder booten zu können. Das wäre sogar eine Lösung, falls die interne SSD wirklich durch einen Hardwaredefekt ausfallen würde.
Everyone who makes "bootable copies" of macOS above the sector level, since Big Sur, must use asr to make the copy.
Eben: Ich wäre damit ja nicht über, sondern genau auf Sektorebene.