Synology Syno DS216 auf Syno DS209 Backup

Dynasty

Ensign
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Hallo Jungs,

folgendes Szenario: Ich habe beim Windows Server 2016 die ISCSI vom Synology DS216 eingebunden, soweit klappt alles. Die Sicherung macht es jeden Tag erfolgreich.
Nun will ich aber das es nochmals auf meine andere Synology DS209 sichert. Ich kann die beim Server auch einbinden doch bei der Windows Sicherung muss ich jedesmal umstellen, auf welche Syno ich sichern will.
Das ist nicht die optimale Lösung, am besten wäre es wenn das alles automatisch ablauft. Zuerst auf die 1 Syno Sichert und dann auf die 2.

Ich habe mir beim neuen Syno die Funktion Remote NAS angeschaut und eingerichtet doch das klappt leider nicht da bei Verbindungsversuch die Meldung kommt :

Bitte stellen Sie Folgendes sicher:
Der Sicherungsdienst ist auf dem Datensicherungsziel aktiviert. Für die Datensucherung zu einem Remote Synology NAS sollte Hyper Backup Vault im Ziel installiert sein und ausgeführt werden.
Hayper Backup Vault gibt es leider nicht auf dem alten Syno.

Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie kann ich den sowas realisieren ?


Vielen Dank für die Hilfe!
 
Das ist schon der richtige weg.. man könnte auch einfach die eine NAS als Ziel nehmen für ein NASBackup.. das müsste gehen.. also Ordner freigeben und die NAS in diesen Sichern lassen auf der anderen NAS..

umständlich, nicht sinnvoll, aber machbar..


EDIT: gefunden.. rsync nennt sich der Kram.. das müsste es auf beiden Synos geben..

http://www.synology-forum.de/showthread.html?11873-BackUp-auf-DS209-mit-rsync google spuckt ordentlich was aus..
 
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Dynasty schrieb:
Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie kann ich den sowas realisieren ?

Die Windows Server Sicherung kann beliebig viele Jobs (auch auf unterschiedliche Ziele) haben. Auswertung/Reporting geht dabei weiterhin über die GUI. Angelegt werden die Jobs aber nicht per WSS GUI sondern über die Aufgabenplanung (hier findet sich auch die über WSS eingerichtete Sicherung).

Mehr dazu hier: https://technet.microsoft.com/de-de/library/dd834883(v=ws.11).aspx
Ansonsten Google zu Wbadmin ;)

Ganz einfach wäre beispielsweise die bereits existierende Aufgabe zu kopieren und entsprechend Zeit und Ziel anzupassen.

PS: Ein Großteil der Software welche es zusätzlich für Windows Server Backups gibt macht nichts anderes als Wbadmin in ein umfangreicheres GUI zu packen.
 
Zuletzt bearbeitet:
YforU schrieb:
Die Windows Server Sicherung kann beliebig viele Jobs (auch auf unterschiedliche Ziele) haben. Auswertung/Reporting geht dabei weiterhin über die GUI. Angelegt werden die Jobs aber nicht per WSS GUI sondern über die Aufgabenplanung (hier findet sich auch die über WSS eingerichtete Sicherung).

Mehr dazu hier: https://technet.microsoft.com/de-de/library/dd834883(v=ws.11).aspx
Ansonsten Google zu Wbadmin ;)

Ganz einfach wäre beispielsweise die bereits existierende Aufgabe zu kopieren und entsprechend Zeit und Ziel anzupassen.

PS: Ein Großteil der Software welche es zusätzlich für Windows Server Backups gibt macht nichts anderes als Wbadmin in ein umfangreicheres GUI zu packen.

Perfekt, sowas habe ich gesucht, die Synology ist als ISCSI beim Server eingerichtet das sollte ja kein Problem sein ?

Gruss
 
Genau, so lösen wir das bei kleineren Installationen eigentlich immer. Also meist eine interne/externe HDD (je nach Bedarf auch im Wechsel austauschbar) als Sicherungsziel sowie zusätzlich eine Synology in einem vom Server möglichst weit entfernten Bereich des Gebäudes.

Damit gibt es immer zwei Sicherungen. Am besten ist hier parallel mit RDX Laufwerken zu arbeiten welche zumindest einmal die Woche ausgetauscht und mitgenommen werden. Selbst wenn das Gebäude völlig abbrennt hat man dann noch ein Backup (oder beispielsweise ein Kryptotrojaner voll zuschlägt).

Das Problem mit den Kryptotrojaner ist das diese im absoluten Worst Case auch die eingebundenen Backup Volumes verschlüsseln können. Dem kann man aber auch anderweitig entgegen wirken: Also mit einem expliziten Backup User und entsprechenden Berechtigungen auf den eingebundenen Volumes.
 
Zuletzt bearbeitet:
YforU schrieb:
Genau, so lösen wir das bei kleineren Installationen eigentlich immer. Also meist eine interne/externe HDD (je nach Bedarf auch im Wechsel austauschbar) als Sicherungsziel sowie zusätzlich eine Synology in einem vom Server möglichst weit entfernten Bereich des Gebäudes.

Damit gibt es immer zwei Sicherungen. Am besten ist hier parallel mit RDX Laufwerken zu arbeiten welche zumindest einmal die Woche ausgetauscht und mitgenommen werden. Selbst wenn das Gebäude völlig abbrennt hat man dann noch ein Backup (oder beispielsweise ein Kryptotrojaner voll zuschlägt).

Das Problem mit den Kryptotrojaner ist das diese im absoluten Worst Case auch die eingebundenen Backup Volumes verschlüsseln können. Dem kann man aber auch anderweitig entgegen wirken: Also mit einem expliziten Backup User und entsprechenden Berechtigungen auf den eingebundenen Volumes.

Ich habe das mal so Erstellt: wbadmin start backup -include:c:,d: -backupTarget:\\server1\share -allcritical -vssFull -quiet
Wird das aber auch mit dem ISCSI funktionieren?
Wie sollte es dann korrekt eingetragen werden ?
Ergänzung ()

Dynasty schrieb:
Ich habe das mal so Erstellt: wbadmin start backup -include:c:,d: -backupTarget:\\server1\share -allcritical -vssFull -quiet
Wird das aber auch mit dem ISCSI funktionieren?
Wie sollte es dann korrekt eingetragen werden ?



So, leider ist das doch nicht die optimale Lösung, bei Share gibt es kein Inkrementell Backup sondern nur Full.
Das dauert zu lange weil die Leitung auch nicht die schnellste ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Synology per iSCSI als Laufwerk und nicht als share einbinden (muss dann auch per wbadmin so angesprochen werden) und dann geht inkrementell mit Verlauf :)

Auf shares gibt es dagegen immer nur ein Backup.

PS: Aufgrund äußerst negativer Erfahrungen mit der Kompatibilität von MS Windows / Synology würde ich diese für die automatisierte Datensicherung grundsätzlich nie als Netzlaufwerk ansprechen. Je nach Patch/Firmware Stand gibt es hier immer wieder mal Probleme und die Sicherung läuft nicht mehr durch.

Anmerkung: Der insgesamt angenehmste Weg (inkl. Restore Prozess) ist ein virtualisierter Server. Hier wird dann die Synology bereits auf dem VM Host per iSCSI eingebunden. Das erleichtert den Zugriff beim Restore Vorgang ausgehend von einer Windows ISO deutlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
YforU schrieb:
Die Synology per iSCSI als Laufwerk und nicht als share einbinden (muss dann auch per wbadmin so angesprochen werden) und dann geht inkrementell mit Verlauf :)

Auf shares gibt es dagegen immer nur ein Backup.

PS: Aufgrund äußerst negativer Erfahrungen mit der Kompatibilität von MS Windows / Synology würde ich diese für die automatisierte Datensicherung grundsätzlich nie als Netzlaufwerk ansprechen. Je nach Patch/Firmware Stand gibt es hier immer wieder mal Probleme und die Sicherung läuft nicht mehr durch.

Anmerkung: Der insgesamt angenehmste Weg (inkl. Restore Prozess) ist ein virtualisierter Server. Hier wird dann die Synology bereits auf dem VM Host per iSCSI eingebunden. Das erleichtert den Zugriff beim Restore Vorgang ausgehend von einer Windows ISO deutlich.

Das wär ne Lösung, müsste mich schlau machen mit den Einträgen.

Vielen Dank!
 
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