System für Foto/Video-Bearbeitung inkl. Monitor - 900€

The_Virus

Commander
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Ich bin dabei für einen Bekannten einen System für Foto/Video-Bearbeitung zusammenzustellen. Wichtig ist dabei ordentlich CPU-Power. Der Bekannte hat ein Notebook mit Intel Core i5 2,5Ghz Dualcore (1. Generation) und das reicht nicht aus.

Hier meine Zusammenstellung: http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-165029
dazu der Dell U2311H: http://geizhals.at/deutschland/535718

Vielleicht sollte ich eine etwas stärkere Graka nehmen, was meint ihr? 5670 oder 5770/6770? Denn er nutzt Magix Video Deluxe, welches OpenCL GPU-Beschleunigung unterstützt.

Unsicher bin ich mir auch was den Monitor angeht. Die Bewertungen bei Geizhals sind durchwachsen. So toll wie alle immer sagen, ist der Monitor vielleicht doch nicht?!

Für weitere Verbesserungsvorschläge bin ich offen. Budget liegt grob bei 900€.
 
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Finde die Zusammenstellung passt.
 
andere Meinungen?
 
Gerade bei Foto- und Videobearbeitung ist es wichtig, daß der Monitor auf den man schaut farbtreu und blickwinkelstabil ist. Dazu ein passender Schwarzwert, der meist nur mit den Modellen gehobener Klasse und PVA/MVA sowie IPS Panel erreicht wird.

Beim IPS Panel kann es sein (muss aber nicht), daß deinen Freund das so genannte IPS Glitzern stört - welches bei jedem IPS TFT unterschiedlich ausfallen kann. Ob es stört oder nicht ist also rein subjektiv.

Wie ich schon mehrfach in anderen Threads erwähnte: die Leute geben manchmal 300 Euro für eine Grafikkarte und 250 Euro für einen Prozessor aus - aber der Monitor, an dem man täglich mehrere Stunden sitzt und surft (ja, es gibt auch mal Momente, in denen man kein Spiel spielt...) soll immer möglichst billig sein - und das, obwohl man diesen mitunter 6 Jahre und länger behält.

Meiner Ansicht nach fangen gute Monitore (mal abgesehen von den TFT mit TN Panels für Gamer) bei ca. 300 Euro an. Also in der Region, wo man das erste Mal mit MVA/PVA Panels in Berührung kommt. Oft werden diese als Grafikermonitore angepriesen. Aber lass dir gesagt sein - man kann damit locker zocken. Overdrive hat fast eh jedes Modell mittlerweile und der Reaktionswert ist nicht immer das Maß aller Dinge.. auch mit einem über 10 kann man bedenkenlos zocken.

Wichtig wäre auch der Input Lag: je höher dieser liegt, desto zeitverzögerter gibt der TFT das Bild aus... wobei es sich hierbei um Millisekunden handelt, dies aber je nach Spiel entscheidend sein kann (Online Shooter zB).

Ich verweise hier einfach mal auf www.prad.de, wo man sehr viel über TFT erfahren kann; sei es Kaufberatung, Userhilfe oder Begriffserklärungen.
 
Der Bekannte ist 60 Jahre alt und zockt absolut nicht. Es geht lediglich um ambitionierte Hobby Foto/Video-Bearbeitung.
Da der PC jetzt ca. 720€ kostet und das Budget weiterhin bei 900€, darf der Monitor nicht mehr als 200€ kosten. Einzige Möglichkeit wäre beim PC den Bluray-Brenner enzusparen, ca 67€. Das wäre es dann aber auch, denn auf die Performance des Intel 2500k oder der OCZ Agility3 SSD möchte ich ungern verzichten. Und der Rest ist schon so günstig wie möglich.

Was gäbe es denn für Alternativen zum Dell U2311H im Preisbereich bis 250-270€?

EDIT:
Habe dazu jetzt mal einen extra Thread erstellt: https://www.computerbase.de/forum/threads/monitor-fuer-foto-video-bearbeitung-bis-250eur.944539/
 
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hier mal ein paar vorschläge, alles allerdings mit vor und nachteilen:

Kingston SSDNow V+ 100 96GB -40€
Sapphire Ultimate Radeon HD 6570 +30€
Gigabyte GA-Z68M-D2H +10€
Arctic Cooling F9 Pro TC -5€
AeroCool QS-200 0€
TP-Link TL-WN350GD -10€

bei der grafikkarte bin ich mir nicht wirklich sicher ob das überhaupt sinn macht, nur weil ein programm open cl unterstützt heißt das nicht unbedingt das es oft gebrauch davon macht. vor allem da du mit einer dedizierten grafikkarte auf so nette extras wie quicksync verzichten musst sollte vorher genau geklärt werden ob eine dedizierte karte überhaupt sinn macht.
bei der vorgeschlagenen w-lan karte gehe ich mal davon aus das diese nur für die verbindung zum internet genutzt wird, in dem fall wäre diese ausreichend.
 
Danke für deine Einschätzung Nightfly09. Aber so ganz gefallen mir deine Vorschläge nicht, da sie zwar ein bisschen billiger sind, aber auch deutlich schlechter wie ich finde.
  • Kingston SSDNow V+ 100 96GB -40€
    >> Nur 40€ gespart, aber dafür kein SataIII und deutlich langsamer.
  • Sapphire Ultimate Radeon HD 6570 +30€
    >> Da habe ich inzwischen diese hier rausgesucht: http://geizhals.at/deutschland/632543
    Noch etwas billiger, auch passiv gekühlt und etwa gleich schnell wie die 6570.
  • Gigabyte GA-Z68M-D2H +10€
    >> Gigabyte kommt nicht in Frage, da sie kein UEFI haben. Zudem brauche ich den Z68 Chipsatz nicht mit extra Graka.
  • Arctic Cooling F9 Pro TC -5€
    >> Nicht als Gehäuse Lüfter geeignet. Nur 92mm Lüfter und nur in eine Richtung montierbar, daher nicht vorne im Gehäus einsatzbare, nach innen pustend.
  • AeroCool QS-200 0€
    >> Denke nicht, dass dieses Gehäuse besser ist als das AsgardIII. Die 2€ Preisersparnis kann man vernachlässigen.
  • TP-Link TL-WN350GD -10€
    >> Heutzutage noch 802.11g WLAN? Nein, es muss schon 802.11n 300Mbit sein, denn der passende Router ist schon vorhanden. Dazu kommt das es eine PCI-Karte ist. Ebenfalls veraltet und das Asrock-Board hat auch keine PCI-Slots mehr, nur PCIe.
 
Nur 40€ gespart, aber dafür kein SataIII und deutlich langsamer.
welche programme sollen denn laufen die so stark von den maximalen transferraten profitieren das die kingston ssd da "deutlich langsamer" ist?
Gigabyte kommt nicht in Frage, da sie kein UEFI haben.
mir ist zwar nach wie vor schleierhaft warum auf einmal alle welt so viel wert auf uefi legt aber wenn du es unbedingt haben willst dann will ich dich da natürlich nicht von abhalten.
Zudem brauche ich den Z68 Chipsatz nicht mit extra Graka.
es gibt keinen intel chipsatz mit integrierter grafik für sockel 1155, der grafikchip ist auf den prozessoren verbaut und du wirst auch nur schwer einen ohne finden.
Nicht als Gehäuse Lüfter geeignet.
ich behaupte jetzt einfach mal das diese aussage falsch ist, immerhin habe ich diesen lüfter schon sehr oft als gehäuselüfter verbaut und bisher keine probleme damit gehabt.
Nur 92mm Lüfter und nur in eine Richtung montierbar, daher nicht vorne im Gehäus einsatzbare, nach innen pustend.
ich hatte auch eigentlich angedacht den ausblasend anzubringen.
 
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Zur SSD:
Es geht einfach darum, eine gute Mischung zwischen Euro/GB und Euro/Leistung zu finden. Also eine mölgichst große, möglichst schnelle SSD zum guten Preis. Und da gibt es im Moment einfach nichts besseres als die OCZ Agility3. Denn sie hat ein annähernd gutes Euro/GB Verhältnis wie die Kingston ( 0,936/GB zu 1,117/GB ), bietet dafür aber eben SataIII und transferraten bis 500MB/sec.
Wenn der PC wirklich zu teuer wird, dann spare ich nicht an der SSD, sondern eher am Bluray-Brenner oder so. Den könnte man auch irgendwann noch nachrüsten.

Zu UEFI:
UEFI bootet einfach schneller als BIOS und es ist nunmal Stand der Technik. Du kannst gerne weiter DDR2 kaufen, weil es ist ja nicht viel langsamer als DDR3. Trotzdem kauft keiner einen neuen PC mit DDR2, weil es einfach veraltet ist.

Wegen dem Z68 Chipsatz:
Mir ist schon schon klar, dass alle neuen Intel CPU's einen Grafikkern integriert haben. Aber den brauche ich halt nicht, wenn ich eine dedizierte Graka einsetze. Und daher brauche ich auch keinen Z68 Chipsatz. Denn der Z68 Chipsatz an sich ist teurer als ein P67 Chipsatz. Ein Mainboard mit Z68 ist daher immer teurer oder spart an anderen Komponenten, beides will ich nicht.

Zu den Arctic Cooling Lüftern:
Die fallen eben allein deswegen schon raus, weil sie nur 92mm Lüfter sind. Die Standard-Größe für Gehäuse-Lüfter ist 120mm, dafür sind die ganzen Gehäuse ausgelegt und das auch gutem Grund. Denn ein 120mm Lüfter hat bei gleicher Drehzahl, zb. 1000rpm, einen höheren Luftdurchsatz als ein 92mm Lüfter. Ergo: er kann langsamer drehen als ein 92mm und damit leiser.
Nach hinten ausblasend kann man den Lüfter montieren, das ist richtig. Doch ich verbaue grundsätzlich immer 2x Gehäuselüfter. Einer vorne im Gehäuse nach innen pustend, um kalte Luft anzusaugen, und einer hinten im Gehäuse nach außen pustend, um die warme Luft abzuführen. Ersteres geht mit diesen Lüftern nicht.
 
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