News tado° AI Assist: Künstliche Intelligenz soll Heizkosten deutlich senken

Da ist nichts beachtlich dran sondern absolut normal...liegts vielleicht an den Baujahren? Fast alles 70er/80er Jahre Bauten...

€: 52%, ok scheine ich hier in einer komischen Gegend zu wohnen.
 
Wenn da seit den 70er Jahren die Heizung nicht modernisiert wurde wäre DAS ein Grund für mich da nicht einzuziehen.

Bin gespannt wie die Kommunen da die Wärmepläne im Rahmen des WPG bis 2028 umsetzen werden.
 
SaxnPaule schrieb:
Alles andere ergäbe auch keinen Sinn.
Das siehst du leider falsch. Je größer das Gebäude, desto mehr Sinn (technischer Art) macht eine dezentrale Heizanlage, weil die Wege und Verluste kleiner werden/sind. Muss alles klein-klein gerechnet werden, um da den goldenen Schnitt zu finden. ABER, Vermietern ist es (fast) egal, wie teuer ein Wohnungsbau ist, denn, je höher die Baukosten, desto höher die Miete. Genauso die laufenden Kosten. Können mit einer zentralen Anlage kleiner ausfallen. Steigern aber den Verwaltungsaufwand des Vermieters. Also auch hier lieber das Teurere mit für den Vermieter weniger laufenden Kosten.
 
Die Geräte werden natürlich einzeln ersetzt so wie sie defekt sind. Übrigens wird es da in den nächsten Jahren zu massiven Problemen kommen die keiner sehen will weil man ja Gasthermen "blockieren" will...
 
Organix schrieb:
Übrigens wird es da in den nächsten Jahren zu massiven Problemen kommen die keiner sehen weil man ja Gasthermen "blockieren" will...
Welche Probleme, wenn ich kurz zwischenfragen darf, werden denn erwartet? Und wer will Gasthermen blockieren? Darf immer noch alles verbaut werden, sogar in 10 Jahren noch. Nur müssen halt 65% der Wärme nachhaltig erzeugt werden...
 
Also mein Heizungsbauer hat in diesem Jahr noch eine Gastherme verbaut...Gaspreise sollen massiv steigen...
die alte Regierung wollte sie gleich ganz verbieten. Ich hab aber auf den Politik Kram hier keinen Bock.

Aktuelles Beispiel noch:

Mietshaus 8 Wohneinheiten, 4 links/4 rechts vom Treppenhaus. Wenn die nächste Therme defekt geht muss die gesamte linke oder rechte Seite erneuert werden weil die alten Thermen nicht mit den neuen zusammen arbeiten(bezieht sich wohl auf Rohrsystem für die Abgase), ich habe mehrfach nachgefragt wo da das Problem sein soll und die Antwort ist einfach: Geht nicht...

Sprich einer der Mieter mit einer 4 Jahre alten Therme wird diese wohl in den nächsten 1-2 Jahren wieder ersetzen müssen. Das nenne ich mal ressourcenschonend.
 
Organix schrieb:
Sprich einer der Mieter mit einer 4 Jahre alten Therme wird diese wohl in den nächsten 1-2 Jahren wieder ersetzen müssen. Das nenne ich mal ressourcenschonend.
Das hat aber so gar nichts mit Gesetzen oder Regeln oder Verboten zu tun. DAS ist doch einfach nur die Inkompatibilität der Generationen bei Gasthermen. Die Uraltgeräte funktionieren halt nicht mit einer modernen Abgaseinrichtung. Und die modernen nicht an der alten. Da sehe ich absolut keinen Diksussions oder Regelbedarf in der Gesellschaft oder Politik, das ist leider ein Einzelschicksal. Erarbeitet durch technischen Fortschritt.
 
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Ich habe da mal eine Verständnisfrage zum Thema "Drehen an der Heizkurve vs. drehen am Thermostat":

Angenommen, ich stelle bei meiner Therme (mit Außentemperaturaufschaltung) eine Nachtabsenkung ein. Dann wird die Heizkurve für den definierten Zeitraum parallel nach unten verschoben. Die vom Außenfühler abhängige Vorlauftemperatur ist somit um den eingestellten Wert geringer, das Wasser, das die Heizkörper durchströmt entsprechend kälter.

Die Thermostate aber lasse ich 24/7 unverändert in der gleichen Einstellung. Somit bleibt auch der jeweilige Raumtemperatur-Sollwert gleich. Das kältere Wasser gibt weniger Wärme an den Raum ab, das Thermostat muss daher länger und weiter öffnen oder bleibt sogar dauerhaft voll offen (wenn der Vorlauf zu gering sein sollte).

Wie bringt mir die Absenkung von ausschließlich der Heizkurve dann eine Ersparnis?

Denn ich sehe hier ja eigentlich überspitzt gesagt nur zwei Zustände:
Zustand A: Die (vom Thermostat) vorgegebene Raumtemperatur kann trotz kälterem Vorlauf gehalten werden -> dann kann ich die Heizkurve auch einfach dauerhaft so einstellen.
Zustand B: Die vorgegebene Raumtemperatur kann mit kälterem Vorlauf nicht gehalten werden -> das ist zwar okay, weil ich will ja nachts "absenken" aber dann ballert die Umwälzpumpe die ganze Nacht durch, weil das System ständig Wärme fordert.

Meine aktuelle Schlussfolgerung ist also, dass (falls möglich) BEIDES erfolgen müsste: Reduktion am Vorlauf UND am Thermostat, um am effizientesten abzusenken.

Sind diese Überlegungen grob richtig?
 
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Für Zustand A ist deine Überlegung richtig. Zustand B ist aber der Zustand, bei dem die Absenkung über die niedrigere Raumtemperatur und damit die geringere Wärmeabgabe an die Außenluft eine Einsparung erzielt. Das Thema hatten wir ja schon ausgiebig. ;)
Die Steuerung von Umwälzpumpen ist nochmal ein ganz eigenes Thema. Grundsätzlich ist das bei modernen Pumpen nicht so wild, wenn die oft und lange laufen...bei Wärmepumpen laufen sie ja idealerweise auch dauerhaft. Je nach Heizungsanlage und Pumpeneinstellung kann es sogar sein, dass die Pumpe mit mehr Leistung läuft, je mehr Thermostate geschlossen sind, weil sie einen voreingestellten Durchfluss zu erreichen versucht. Dass Steuerung und Hydraulik nicht zusammenpassen, kommt ja in der Praxis oft vor, aber da scheinen mir geschlossene Thermostate eher ein Problem zu sein als offene. Aus meiner Sicht haben die Dinger in erster Linie die Funktion, zu verhindern, dass ein Raum zu warm wird, ansonsten sollten sie standardmäßig immer offen sein und die Heizung damit auch klarkommen bzw. entsprechend eingestellt sein.
 
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Beim finden der "idealen" Vorlauftemperatur (je nach Außentemperatur) kann es also helfen, darauf zu achten wie die Thermostate arbeiten.

Wenn die tendenziell öfter zu machen, bin ich eher noch zu hoch mit der Vorlauftemperatur, wenn sie tendenziell eher offen stehen, der Raum aber nicht zu kalt ist, bin ich "on spot".

Wenn sie aber permanent auf machen und der Raum nicht mehr warm genug wird, dann bin ich zu niedrig. Doch dieser letzte Zustand ist genau der, den ich bei einer Nachtabsenkung herstellen will.
 
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Pixelmonteur schrieb:
Gehst du jedes mal durch die Wohnung bevor du sie verlässt und drehst die Heizung runter ?
Zum Einkaufen? - nein, da ist es auch nicht sinnvoll. Für nen Abend "draussen"? - Nein, wohl auch kaum sinnvoll. Für eine Wochenendreise? - Ja!
Pixelmonteur schrieb:
Ist es ein Automatismus wenn das Fenster geöffnet wird die Heizung runterzudrehen ?
Ja, habe ich im Elternhaus so gelernt - und der Heizkörper ist bei mir und meistens eh direkt vor dem Fenster. Aber ja, das kann zB mit Fußbodenheizung anders sein.
Pixelmonteur schrieb:
Drehst du auch all deine Heizkörper Abends runter ?
Das nennt man Nachtabsenkung und das passiert zentral für das ganze Haus.
Pixelmonteur schrieb:
Drehst du sie Morgens auf wenn du ins Bad gehst ? Die 10 Minuten im Bad hat die Heizung kaum Zeit gehabt irgendetwas zunbewirken. Die Kosten sind trotzdem da.
Für mich reicht da morgens die Dusche, die Heizung dort ist ja nicht aus. Und selbst wenn: Heizung hochdrehen, frühstücken, duschen - ich sehe das Problem nicht.
Pixelmonteur schrieb:
Denkst du wirklich, Hand aufs Herz ständig daran ?
Jedesmal immer und konsequent ?
Fenster - Ja. Reise: Übers Wochenende mit eiligen Aufbruch vielleicht auch mal nicht. Also bzw da denke ich dran, lasse es aber dann bewusst wegen der Eile so.
Pixelmonteur schrieb:
Ich denke da liegt doch genau das Potential von angepassten und intelligenten Automatisierungen.
Sicherlich. Bis die aber den Anschaffungs- Montage- und Einrichtungsaufwand rausgeholt haben, sind ja die meisten schon wieder eigenbedarfsgekündigt :D
 
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