Taugt Linux Xandros?

evolver

Ensign
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Hallöchen zusammen

Ich stell mir die oben genannte Frage.Ich möcht mal gern eure Meinung zum Thema Xandros hören.

Was haltet ihr davon?
Is es ein guter Ersatz fürs XP/Vista/Win 7 ?
Welche Art von Problemen käme auf nen Neuling wie mich zu, wenn ichs installiert hab?!
Wieviel schwieriger zu bedienen ists?
Würdet ihr an meiner Stelle in der nächsten Zeit auf ein andres System umstellen, wenn die Alternativen nicht wie gewünscht positiv ausfallen?


Ich weiß, Fragen über Fragen.Aber ich möcht mir sicher sein,daß, falls ich umsteige, mir die Probleme jetz ned als unüberwindbar erscheinen.Ich hab früher schon mit dem Gedanken gespielt das zu machen.Da hab ich bei nem Kollegen die 1.0er Version gesehn.Allerdings wars englisch und damit kann ich ned so.

Es müsste also ein komplett in deutsch gehaltenes Xandros sein womit ich nich allzu schwierige Probleme hab was die Bedienung angeht.

Aber eure Meinung zu dem System würde mich schon sehr interessieren.
 
Also da ich noch nie Xandros benutzt habe, kann ich nicht viel dazu sagen, aber sie können wir einen Vergleich zu Windows 7 ziehen können, wenn das Betriebssystem noch nicht mal auf dem Markt ist? oO
Naja wenn du noch keine Linuxerfahrung hast, würde ich mal Ubuntu oder OpenSuse etc. versuchen, dass sind klasse Einsteigerdistri. mit guten deutschsprachig Support durch vielen Foren.

www.ubuntuusers.de

www.linux-club.de

Um nur mal 2 Seiten zu nennen
 
Naja,ich hatte ja wie scho gesagt mal die Version 1.0 von dem Xandros gesehn....bei nem Kollegen.Das is scho intressant so.

Ich zieh nen Vergleich zu Windows 7 weilse jetz schon in vielen Presseberichten bekannt gegeben ham wie es denn wohl final aussehen wird.Es wird sich an Vista anlehnen nur mit halt verschiedenen internen Verbesserungen,sprich hardware support und Gerätemanager allgemein.Wie´s natürlich im Endeffekt wirklich wird, das steht klar noch in den Sternen...gibt ja noch nich mal ne beta dazu.

Aber wenn ich mir Vista anschau,dann wirds mir halt schlecht.Selbst die RC2 die man damals in Umlauf gebracht hat, hat mich scho ziemlich angekotzt.Die Final von Vista hatte ich auch schon in Aktion gesehn und auch damit rumgespielt.Für mich is das System absolut durchgefallen.
Ich wart jetz zwar auf Win 7 in der Hoffnung das es vllt besser wird, aber drauf verlassen will ich mich nicht.

Mir gehts jetz halt darum ne gute Alternative zu Win zu finden mit der ich mich ein bischen einarbeiten kann.Allerdings wollt ichs mir ned unnötig schwerer machen als es bei nem Umstieg in der Ordnung sowieso schon der Fall is.Bin nunmal nen Windows-B00n aber ich würd mich auch aufn andres System einlassen wenn´s mir nich allzu schwer gemacht würde.

Das Xandros macht auf mich nen recht freundlichen Eindruck was den Umstieg angeht und deswegen hab ich mir gedacht ich frag mal die Linux Kenner hier im Forum.Vielleicht kann mir da jemand mehr zu sagen...wie was.....etc....
 
Xandros, die Hauptversion kostet ja kohle und leider steckt kaum etwas dahinter.
Das einzige was Xandros gemacht hat, den Konqueror von KDE zu modifizieren und einige Funktionen anzubieten, welche einem ein Windows vorgaukeln.
Nimm lieber Debian auf www.debian.org, Ubuntu, Opensuse, Mandriva, halt eine "große" bekannte Distribution mit guter Community und der eigene Support besteht darin, sich "Fachwissen" aneignen zu müssen. Zur jetzigen Zeit sind die Distributionen von Linux soweit mit Äußeren graphischen Features ausgestattet, dass der Linuxunterbau sich kaum bemerkbar macht.

Mein Vorposter hat schon zwei Links zum Einsteigen genannt.
 
Ok, dann werd ich mich mal auf das Ubuntu versteifen...zumindest etwas.

Ich hab mir gestern abend mal ne 4 GB live DVD von Suse Linux angeguckt.Das schmeckt mir ehrlich gesagt ned so.
Lesen von ntfs laufwerk geht,aber schreiben nich....Probleme mit manchen Tools gibts auch.Hab mir pidgin installiert und da gabs nur grafikfehler und so recht reagiert hat das Tool auch ned wie´s sollte.

Ich hoff jetz mal,daß das Ubuntu da ne Ecke besser is.Die Ubuntu seite werd ich mir jetz in den kommenden Tagen vorknöpfen und sehn was dahinter steckt.


Wenn du sagst daß das Xandros ned wirklich was taugt,dann sollt ich davon wohl die Finger lassen.Haste das damit gemeint?
 
Bitte nicht falsch verstehen: Xandros hat wohl nicht die Menge an Anwender Software. Xandros wird auch einem PC-Anwender auch nicht weiterhelfen, wenn etwas nicht funktioniert.
Ubuntu, Mandriva, Fedora sind große Projekte mit viel Support (Hilfe im Netz) und guter Konfiguration.
Die großen Linuxdistributionen gaukeln einem schon ein "besonderes" Betriebsystem vor, ohne dass man an das eigentliche Linux denken muss.
Beispielsweise Hat Ubuntu schon Treiber für Grafikkarten dabei, man kann sofort schon Dies und Das machen.
Klar, immernoch ist es alles ein unixartiges System, dass seine Eigenheiten hat und im Gegensatz zu anderen Betriebsystemen auf einem anderen weg zum Ziel gelangt.
Mich stört bei Xandros, dass die für eine solche kleine Distribution Geld haben wollen. Klar ist das alles die Freiheit, wie man etwas handhabt.
Ubuntu und die anderen Linuxdistributionen sind Free von Haus aus und sind Community Projekte. Wenn man sich an Linux gewöhnt hat, macht es auch Spaß.
 
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Hmmmm

Naja,ich bin immernoch etwas skeptisch um das Verhalten von dem System.Ich weiß nich ob das genauso anstandslos alles geht wie bei Windows.Hab mir sagen lassen,daß es des öfteren Probleme gibt mit Spielen beispielsweise.Jeder Software würde auch nich drauf laufen und und und.....
Ich hab mir die live dvd von suse mal angeguckt und da is so en Haufen Software installiert,da wird man ja wahnsinnig.

Dann is noch die Sache mit ntfs Partition schreiben...lesen ok, das des geht weiß ich ja noch.Aber das man´s noch nich geschafft hat das so zu proggen das man auch schreiben kann,versteh ich irgendwie nich.Das wär mir nämlich auch ziemlich wichtig.

Ich werd da auf jedn Fall nicht von einem aufn andren Tag umsteigen.Ich mach das langsam.Das Ubuntu schau ich mir auch mal näher an,vielleicht sagt mir das von der Handhabung ja eher zu wie das Suse.

Aber stimmt das,daß es des öfteren gern Probleme mit Programmen und Spielen gibt?
 
Hi

Da man dafür bezahlen muss, wird das hier wahrscheinlich so gut wie niemand nutzen. Ich schätze du erwartest ein zweites Windows, was einfach so ist wie Windows nur ohne Fehler. Das geht nicht! Es wird mit Sicherheit eine ganze Menge Probleme geben.

Das bei der LiveDVD viel Kram drauf ist, dürfte klar sein ;) Dafür gibt es ja extra die DVD, damit man sich möglichst viel anschauen kann beim Testen. Keiner erwartet, dass du das alles auch installierst. Während des Setups kannst du frei wählen welche Programme / Programmgruppen du gerne hättest. Die Auswahlmöglichkeiten während des Setups sind von Distribution zu Distribution unterschiedlich!

Auf NTFS kann man übrigens problemlos lesen und schreiben ;) Dazu installiert man das Paket ntfs-3g und schon gehts.

Solltest du unbedingt ein Windows-Programm nutzen müssen, kannst du gerne mal Wine probieren. Ratsamer wäre es allerdings eine Alternative für dein Programm zu finden, was meist genauso gut läuft. Auch muss man ganz klar sagen, dass nicht alles mit Wine geht. Leute erwarten scheinbar oft, dass Wine ein Wunderwerk ist. Manche Spiele / Programme laufen, manche nicht. Und wenn sie laufen, heißt das noch nicht das man auch mit der Performance zufrieden ist ;)

Ich glaube du erwartest zuviel / das unmögliche, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ;)

mfg
aki
 
Hm,naja ein zweite Windows erwart ich nich direkt.Ich weiß das Linux nicht mit Windows zu vergleichen is.Ich erwarte aber mittlerweile das es Linux möglich sein sollte mit dem, ich sag jetz mal "billigen Windows" locker mitzuhalten.

Ich weiß auch das en neues System zu Anfang nich sonderlich leicht sein wird.Aber was Performance angeht,geht das für mich mit dem handling mit ein.
Aber zumindest isses schomma gut daß man das ganze Zeugs beim installiern wählen kann, was man will.Weil das auf der live cd is definitiv zu viel des guten :)

Warum werden eigentlich solche Sachen wie dieses WINE nich direkt ins System miteingebunden? Warum muss mans denn zusätzlich installiern?
Ich mein gut,wenn einer Linux nutzt dann isses dem wohl schon ziemlich wurscht ob das drauf is oder nich.Aber zb für so Neueinsteiger wie mich jetz, die von dieser Art Materie überhaupt gar keinen blassen Schimmer ham, wär das doch von Vorteil das zu machen oder?

Nachinstalliern is jetz bestimmt ned die Welt, aber dennoch muss man das auch erst mal wissen.Programme für Windows die auch unter Linux laufen mags zwar bestimmt en ganzen Haufen geben, nur die zu finden...naja....das is was andres :)


Was mich auf jedn Fall stört is, das man um ntfs zu schreiben extra nochwas installiern muss.Das kapier ich beim besten Willen nich.Warum wird sowas nich fest ins System integriert?Is oder war das wirklich so schwer?

Da ich mir aber auf jedn Fall ein fremdes neues System aneignen will, steht für mich außer Frage ob ich solche Probleme nicht will oder was auch immer.Ich werd die nächste Zeit mehr mit den live cd´s arbeiten bevor ich da dann wirklich irgendwann sagen kann "Ich steig komplett um".

Denn manche Programme gibts halt nunmal nich fürs Linux.Ich hab mit der live dvd von suse zb am WE en bischen "rumgespielt".Da war kein instant messenger installiert.Also was hab ich gemacht,bin hergangen und hab mir mal das pidgin installiert.Ansich kein Problem....aber das hat mir nur Grafikfehler gebracht, hat sich im Bild verschoben und nicht mehr ändern lassen.Der zweite Monitor ging nich so wie ich wollte und die Netzwerkeinstellung war am Anfang nich gerade das leichteste, aber ich hab´s hingebracht :)
 
Hi

Welche Desktopoberfläche hast du dir angeschaut? Ich meine, dass man bei der DVD wählen kann, während man sich bei einer LiveCD schon beim runterladen entscheiden muss. Selbst bei der KDE LiveCD ist schon ein Messenger installiert, deshalb gehe ich davon aus, dass du ihn einfach übersehen hast :) Das Programm heißt Kopete und befindet sich im Menü unter Applications > Internet > Instant Messenger.

Die Grafikfehler erledigen sich wahrscheinlich mit einem richtigen Treiber. Ich weiß nicht welche Grafikkarte du hast, aber zumindest für Nvidia-Karten gibt es das Programm nvidia-settings, mit dem man seine Monitore wunderbar leicht einrichten kann. Diese Probleme liegen im Moment also eher daran, dass es sich um eine LiveCD/DVD handelt und nicht um ein fertig eingerichtetes Linux.

Es ist nicht Sinn der Sache Windows-Programme unter Linux zu nutzen. Darum gibt es auch keinen Grund Wine direkt zu installieren. Ich sehe das eher als Bastellösung für den Notfall. Es gibt aber sicher Distributionen, die Wine sowie ntfs-3g als Standard direkt mitinstallieren. Das dürfte bei ntfs-3g schon eher der Fall sein als bei Wine ;)
Ich sehe grad in Virtualbox, dass ntfs-3g sogar auf der openSUSE LiveCD installiert ist! Also alles nur eine Frage wie man die Laufwerke einbindet ;) Ich denke vieles erledigt sich von alleine, wenn es erstmal installiert ist.

mfg
aki
 
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Öhm was meinstn jetz mit Oberfläche?

Ich hab einfach die suse linux live dvd gezogen, gebruzzelt und halt eben damit hochgefahren.Laut der Beschreibung KDE...wars das was du gemeint hast?

Sagen wir´s so ich bin noch gewohnt,wenn ich was installier,daß ich damit zumindest was Grafikfehler angeht keine Probleme hab. :)
Gut,wenn´s so Tols wie ich se nutzt nich gibt im Linux,dann kann ich mir da ja Alternativen suchen...soll ja nich unbedingt ein Problem sein denk ich mal.
Da ich allerdings fast 1 TB an Zeugs auf verschiedenen HDD´s verstaut hab und die natürlich NTFS sind, wärs gar keine gute Idee da einfach anfangen und rumzubasteln.Das Zeug was ich da drauf hab,krieg ich so schnell nich mehr wieder zusammen.Is auchn haufen privates Zeugs dabei, das mir sehr wichtig is.

Ich werd mal schaun ob dieses Ubuntu das ntfs-3g scho drin hat oder ob mans noch nachinstalliern muss.
Ne,das Tool hab ich nich gesehn...ich kenn nur die gebräuchlichen die man halt so auch im Win nutzt, sprich pidgin,miranda,Trilian und wie se alle heißen.

Was meinst du mit Laufwerke einbinden?Is das nich so wie bei Windows daß die Laufwerke da halt einfach schon "drin" sind? :)
Muss man da etwa Laufwerke "einbinden" bzw mounten wie´s bei Daemon Tools oder Alcohol der Fall is?
Sory für so ne blöde Frage, aber ich weißes nich besser *gg*

So en bissl strange kommts mir aber dann doch vor :)
 
Man kann verschiedene Oberflächen in Linux verwenden. Gnome und KDE sind die zwei bekanntesten und verbreitesten. Daneben gibt es u.a. noch XFCE, E16, E17, ION (muss ich mal ausprobieren, interessante Idee), dutzende *box-Varianten (Fluxbox, Blackbox, Openbox, etc.) blabla.

Was meinst du mit Laufwerke einbinden?
Linux verwendet nicht das Windows-Buchstaben-Schema für Festplatten. Stattdessen werden Festplatten als Verzeichnis eingebunden. Geht man also in dieses Verzeichnis, ist man automatisch auf der anderen Festplatte. Du merkst keinen Unterschied.

Ich zitiere mich mal aus einem anderen Thread:
Turnschuhpirat schrieb:
Ich wollte eigentlich einen einfachen Aufbau und eine Aufteilung in Partitionen wie in Windows, also z.B. U: System, V: Software, W: Dateien. Doch entweder das funktioniert mit dem Linux Dateisystem nicht, oder ich habe etwas nicht verstanden
Das funktioniert unter Linux anders. Es gibt keine Laufwerksbuchstaben. Festplatten werden als Verzeichnisse eingebunden.
Beispiel, wie das in Linux aussehen kann:
Code:
/ -+ Festplatte 1
    |
    +-> /home Festplatte 2
    |
    +-> /media
    | |
    | > /media/USB USB-Stick
    |
    +-> /var Festplatte 3
usw.
Unter Linux kann jede Festplatte und Partition an jeder beliebigen Stelle eingebunden werden. Das System ist komplett transparent, d. h. du merkst beim Ordner-browsen nicht, dass du eventuell von Festplatte zu Festplatte oder Partition springst.
Das schema bei der Festplattenbezeichnung unter Linux ist ebenfalls anders.
Normalerweise ist es "sd" + Buchstabe + Partitionsnummer.
Beispiel sdb3:
sd - s für "serial" oder "scsi", d für "drive" oder "device"
b - zweite Festplatte im System
3 - dritte Partition

zB bei mir ist das so aufgeteilt:
sda1 - /boot
sda2 - swap (Auslagerungspartition, eine Auslagerungsdatei wie in Windows gibt es nicht)
sda3 - /
sda4 - /home
sdb1 - /home/laurin/Windows (Festplatte mit Windows)
sdc1 - /home/laurin/Backup1
sdd1 - /home/laurin/Backup2
sr0 - /media/CD (CD-RW-Laufwerk)
sr1 - /media/DVD (DVD-RW-Laufwerk)

Sobald es einmal Knacks gemacht hat, ist das System sehr einfach zu verstehen. Aber das ist nicht alles, man kann quasi alles mögliche mounten. zB kann man ohne weiteres Netzlaufwerke so einbinden, über (fast?) jede Art von Verbindung. Windows-Freigaben, FTP-Server, SSH-Verbindungen zu einem anderen Computer, NFS-Laufwerke (ist was anderes als NTFS), RAM-Disks usw.

Ganz wichtig für Windows-Umsteiger: Nicht dauernd im Root-Account eingeloggt sein. Man macht einfach zu einfach was am System kaputt


Thema ntfs-3g und WINE:
Warum werden eigentlich solche Sachen wie dieses WINE nich direkt ins System miteingebunden? Warum muss mans denn zusätzlich installiern?
Da man Linux stark und einfach modifizieren kann, versucht man oft dem User nur ein einfaches Grundsystem mitzugeben. Das richtet er sich dann nach seinen Bedürfnissen ein.
Ok, das kann u.U. ne Menge Arbeit sein, aber für gewöhnlich macht man sowas nur einmal. Ist Linux einmal eingerichtet, kann es problemlos mit zum Tag des jüngsten Gerichts durchlaufen. Bei Windows glaube ich nicht, dass es das kann ^^

Viele Leute sind auch reine Linux-User, die benötigen gar kein Wine und ntfs-3g. Wozu auch? Sie haben mit Windows nix am Hut.
 
Puhh,wenn ich jetz so hör was es da an Oberflächen gibt,dann werd ich total wirr ^^

Was is denn da am "besten"? Gibst da überhaupt etwas wonach man sich richten kann? Ich bin die Oberfläche von win2k gewohnt obwohl ich XP nutz.Ich mag des verschnörkelte Zeugs ned so.Davon mal abgesehn frisst der Mist ganz schön Ressourcen, das muss ich ned ham.

Auf WINE und ntfs-3g kann ich wohl ne ganze zeitlang nich verzichten,da 3 andre Rechner in meinem Netzwerk hier auf Windows basieren.Umstellen kann ich die Kisten ned,sonst kämen die andren hier überhaupt nimmer klar.Wenn ich da jetz das System mit abänder, dann gibts nur Geschrei und das Chaos is perfekt.
Ne,mein Rechner muss vorerst der einzige bleiben.Da isses mir dann doch wichtig,daß ich auf NTFS lesen und schreiben kann.
Um WINE werd ich ne zeitlang zumindest auch ned drum rum kommen bis ich genug Erfahrungen mit Linux und der möglichen Programme gemacht hab.
 
hmmm welche Programme oder für welchen Einsatzzweck fehlen dir denn Programme unter Linux, dass du diesen Mangel mit Win/dos Programmen ausgleichen musst?

Sicher findet sich das ein oder andere nette Linuxtool für genau den gewünschten Zweck. Ich entdecke auch immer wieder nette Programme in den (debian/ubuntu) Repositories, die ich vorher nicht kannte und nun nicht mehr missen möchte.

Von diesem Windows-Look&Feel-Gemergel muss man sich einfach mal lösen. ;-)
 
evolver schrieb:
Was is denn da am "besten"? Gibst da überhaupt etwas wonach man sich richten kann?

nö, ist eigentlich eher geschmackssache.

mal als beispiel ein paar screenshots:

KDE 4.1
Gnome 2.24

der link zu gnome ist leider im moment nicht erreichbar.

auch wenn KDE mehr nach windows aussieht, würde ich an deiner stelle erst gnome ausprobieren. das ist imho sehr einfach zu verstehen und bedarf eigentlich keiner anleitung. nahezu alles erklärt sich von selbst.
 
Das mit den vielen Alternativen gibt es unter Linux eigentlich in so ziemlich allen Bereichen.

Browser, Email, "Office"... es gibt massig Programme zu jedem erdenklichen Einsatz.

Im Wiki von Ubuntuusers.de ist eigentlich eine ganz nette Auflistung aller wichtigen Programme (z.b. Audiowiedergabe). Dort kannst du dir den Namen "abschreiben".

(Jetzt kommt einer der größten Vorteil von Linux)...

Die Programme gibt es eigentlich für alle der "großen" Distributionen, d.h. für Debian, openSuse, Ubuntu, Mandriva und wie sie alle heißen und lassen sich ganz einfach über den Paketmanager installieren. Das hat den Vorteil das du für die Distribution mehr oder weniger gestestete und speziell auf die jeweilige Distri geschneiderte Programme erhälst. Du gibts den Befehl zum installieren in der Kommandozeile ein, oder klickst das gewünschte Programm im Paketmanager-GUI an und schon installiert dir der Paketmanager das Programm mitsamt benötigten libs und legt die entsprechenden links im System an.

Linux ist eigentlich als System für Leute gedacht die nur ganz spezielle Dinge erledigen möchten. Deswegen werden viele Sachen nicht direkt mit installiert, sondern müssen nachinstalliert werden. Die großen Distries bieten zwar nun schon komplettinstallationen an, aber ich finde es besser selbst wählen zu dürfen was ich brauche.

Gruß

Zedar
 
Ja genau.Ich mag´s auch ned wenn da alles mögliche vorinstalliert is.Ich gehör auch zu den Leuten die lieber selbst Hand anlegen und sich auf Software verlassen mit der man mehr anfangen kann als mit dem vorinstallierten Zeug.

so aufn Blick gefällt mir das Gnome schon wesentlich besser.Die Leiste is oben anstatt unten.Hat auch was für sich.

Ich händel gern mit guter Audiobearbeitung rum.bpm studio zb wär eins davon.Dann nutz ich halt noch en bischen freeware.Mit Videobearbeitung für dvd´s, Menübearbeitung mach ich noch und halt Audio zeugs, was dazu gehört.
Aber seit geraumer Zeit beschäftig ich mich auch mit Blueray Sachen.Allerdings sind die Tools noch lang ned so fortgeschritten wie ichs mir gedacht hab.Also ich mein damit encoden mit Cinema Craft oder Canopus Encoder.Sowas nutz ich hier unter anderem.
Dann hab ich hier noch ne CD von Flash FXP liegen die ich nutz weil ich nochn Fileserver mit FreeFTP Serversoftware laufen hab und ständig die Daten hin und her verschiebe.Das werd ich aber noch ändern...hol mir dafür evtl Bulletproof.Falls es allerdings für die ganzen Programme ähnliche oder gleiche Programme gibt, die mir genauso gute Resultate liefern wie die,die ich nutz könnt ich mir auch vorstellen sowas dann mit der Zeit unter Linux zu machen.

Muss man denn um in Linux was zu installiern immer per Kommandozeile arbeiten?
Da gibts nich so einfach anklickern und das Ding rattern los? Gut,wär jetz auch nich das Problem,is ne neue Erfahrung aber machts ja zum Teil doch ein klein wenig umständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
evolver schrieb:
[...]Muss man denn um in Linux was zu installiern immer per Kommandozeile arbeiten?[...]

Zedar schrieb:
[...] Du gibts den Befehl zum installieren in der Kommandozeile ein, oder klickst das gewünschte Programm im Paketmanager-GUI an[...]

Ich kann jetzt nur von Debian und dessen Derivaten (also auch Ubuntu) sprechen aber ich finde die Graphischen Tools zum installieren von Programmen wesentlich umständlicher.

Bis Synaptic gestartet ist habe ich meistens das Programm per Kommandozeile schon installiert. Aber es steht jedenfalls der Weg offen.

Gruß

Zedar
 
Da hat Zedar recht. Synaptic braucht bei mir auch ewig, um die Programmliste mit 10.000+ Einträgen zu füllen. Das sollte man imho irgendwie anders machen.

Ich mache das meiste in der Konsole, denn dank Bastelsystem (Arch Linux) gibt es immer irgendwo einen Fehler, den man gleich ausmerzen kann. ^^
Na, so oft treten Fehler bei mir auch nicht auf. Es läuft seit über einem Jahr ziemlich gut. Ich sehe im Moment keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern.

evolver, du solltest Linux nicht als großes, schwer beherrschbares Programm sehen, sondern als eine Möglichkeit auch mal tief ins System zu schauen. Denn das ist möglich! Im Gegensatz zu Windows, wo sich alles hinter verborgenen Türen abspielt, kann man bei Linux direkt ins Herz fassen. Und das ist auch der Grund, warum es so viele Leute tun.
Bei Windows sagt man sich oft: "Och so ein Scheiß!", deinstalliert das Programm und versucht ein anderes. Bei Linux kommt man in den meisten Fällen durch Basteln doch noch zum Erfolg - auch ohne großartige Hacker- oder Programmierkenntnisse. Man muss eigentlich nur Google bedienen können. Quasi jedes Problem, dass du irgendwann mal haben könntest, hatte schon mal jemand vor dir, der auch gleich eine Lösung ins Netz gestellt hat.

Mach' dir keine Sorgen, dass dir das Ganze vielleicht zuviel wird. Nach einem Monat ist man normalerweise über die gröbsten Stolpersteine drüber und nach einem Jahr beginnt man bereits, sich anspruchsvollere Distros zu besorgen. Wichtig ist nur, dass du nicht zwischendurch aufgibst. Mir hat es damals sehr geholfen, kein Windows auf dem Rechner zu haben. Dadurch wird man nicht in Versuchung geführt, einfach das zu Laden und Linux zu ignorieren. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mit Linux zu beschäftigen.
 
Nene,das hab ich auch nich vor.Entweder ich beschäftige mich damit oder ich lass es.Ich kenn mich da recht gut.Wenn ich da anfang und ned dran bleib,dann bin ich da schneller wieder von weg wie ichs angefangen hab.
Wie gesagt, ich will ne Alternative zu dem Windows ham wenn das neue 7er nich in einigen Bereichen anders wird, oder gar besser.
Es geht im eigentlich darum später mal Linux zu nutzen wie ich´s derzeit mit Windows mach.Programme installiern die ich nich kenne und vllt ma brauchen könnte oder halt eben Codecs nutzen um se zum encoden zu nehmen wenns im originalen Zustand nich geht.
Ich seh da so einige Hürden auf mich zukommen.
Wenn ich damit allerdings ned anfang und mich damit auseinander setz,dann wird das nix mehr und ich sitz die nächste 10 Jahre immernoch aufm Windows, dann bin ich nur zu alt um sowas nochmal zu lernen.
Das Größte Problem wird denk ich mal das spielen sein.Ich bin zwar jetz ned unbedingt so der Hardcore zocker aber ab und an möcht ich dann schon gern mal eins installiern und halt ne Stunde oder zwei rumballern oder was weiß ich anstellen.
Aber das kriegt man wie du ja sagst wohl irgendwie in Griff.
 

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