TELECOLUMBUS treibt in den Wahn

MARCMATH

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Da mir TELECOLUMBUS beim Wechsel von TELEKOM keine Gratismonate gewährte,bin ich in finanziellen Schwierigkeiten durch Doppelzahlung geraten als es nicht mehr ging und bat TC mir dies zu vergüten.Eine mehrwöchige Pause,indem ich auf Post wartete und Anwaltsandrohung Ihrer berüchtigten Kanzel KOHL und Abschaltung Androhung folgten.Durch weiteren Austausch wurde darauf nicht mehr eingegangen und man hat sogar die Frechheit besessen mich zum erfolgreichen Anschluß von TC zu beglückwünschen.Ein paar Tage zum Ende des Monats wurde ich abgeklemmt und die Gebühr stak in meinen Hausbriefkasten von 43€.Ein paar Tage später ging das Fernsehen wieder aber ohne HD.In dem Moment als ich mich ersteinmal entschloß einen Teil zu überweisen,kam der Anwaltsbrief mit einer Forderung von rund 1000€.Darauf teilte ich über einen von der Diakonie geschriebenen Brief mit,das ich als armer EU-Rentner zahlungsunfähig bin.Daraufhin hin reagierte KOHL eine Woche später mit einen weiteren Aufschlag von 50€.Dabei hatten Sie aber nicht alle Kosten aufgeschlüsselt(SCHADENERSATZFORDERUNG)Teilte Ihnen mit,das sie sorgen sollen das mich TC wieder aufschaltet,da ich dies sowieso nicht auf einmal abstottern kann,da ich dies nicht einmal im Monat erhalte.TC hatte mir bereits mit geschrieben zu einen späteren Zeitpunkt wieder anzuschließen.
Einen Teil der Kosten habe ich auch jetzt bezahlt.KOHL schüchtert aber mich ein,obwohl ich geschrieben hatte,das ich das nur abstottern kann,und keine Restbezahlung oder weitere Hinweise erhalte.Bin ziemlich mit den Nerven runter.
Die TELEKOM verlangt obendrein auch noch für einen Monat und in Zukunft Ihr GELD.die TELEKOM sagte am Telephon VON Vertragsbruch von TC.Habe jetzt über einen Monat kein Festnetzinternet mehr.Ich benötige das Geld für andere wichtige Anschaffungen und doppel oder Dreifach dafür zu bezahlen ist Ausbeuterei. und ob das zulässig ist?
 
geh zum anwalt, ich glaube hier hat keiner so gute jura kenntnisse um dir dir eine (gute) aussage zu geben.

tipp von mir: kehr dem laden komplett den rücken ;)
 
wieso wechselst du von einem anbieter zu einem anderen, obwohl du noch einen vertrag hast.
tut mir leid, aber dass muss man nicht verstehen, und selbstverständlich bist du in diesem falle verpflichtet, beide anbieter zu bezahlen.
das weiß man eigentlich, und wenn kohle knapp ist, muss man sich das VORHER überlegen, und nicht hinterher jammern.
 
Besorg dir einen Fachanwalt.
Wieso wechseln wenn der Vertrag noch läuft; das hat oft Doppelzahlungen zu folge.
Ob die Forderungen passen (oder überzogen sind) kann ein Experte beantworten. Vielleicht auch das Gericht. Bis dahin können und werden Kohl (oder sonstwer) Forderungen stellen.
Gehe davon aus, das sich das Problem von alleine NICHT lösen wird. (Hab ich schon den gang zum Anwalt empfohlen?)
 
Ich habe nicht selbst gekündigt,sondern TC dies überlassen,nur die Verbraucherzentrale hat mir einen wichtigen Punkt verschwiegen,den ich erst raus bekam,weil mir TC den ganzen Schriftverkehr und Verträge als KOPIE mir sandte!
 
Die Zahlen, passen doch vorne und hinten nicht. Um auf 1000€ zu kommen, muss man aber schon einige Monate nicht mehr gezahlt haben, selbst mit Anwaltskosten.
 
MARCMATH schrieb:
Ich habe nicht selbst gekündigt,sondern TC dies überlassen,nur die Verbraucherzentrale hat mir einen wichtigen Punkt verschwiegen,den ich erst raus bekam,weil mir TC den ganzen Schriftverkehr und Verträge als KOPIE mir sandte!

selbst wenn der neue anbieter kündigt, kann auch der das nur zu dem zeitpunkt,wenn der alte vertrag ohnehin ausläuft.
 
Ich arbeite bei einem Lokalen Netzbetreiber, trotzdem würde ich in so einem Fall (Anwalt von der Gegenseite eingeschaltet) zu einer Rechtsberatung gehen. Die 1000€ stehen erst mal so im Raum. Eine genaue Aufschlüsselung müssen sie dir aushändigen, man kann ja nicht einfach so etwas fordern. Auch irgendwelche "Schadenspauschalen" sind normal nicht zulässig. Wenn man einen Schaden hat, muss dieser beziffert werden (begründbar) + anfallende Verwaltungs- und Mahnkosten. Wenn man einen Autounfall hat, kann man bei einem 300€ Schaden auch nicht einfach eine Pauschale von 1000€ verlangen.

Wenn man einen laufenden Vertrag hat und den Provider wechseln möchte, kündigt normal der neue Betreiber beim alten. Da geht es auch um "interne" Leitungsübernahmen (Miete für die letzte Meile usw.). Diese Kündigung und Umschaltung wird zwischen beiden Providern ausgehandelt. (ich arbeite genau in diesem Bereich) Der alte Provider gibt dem neuen alles Mögliche an Daten, unter anderem auch das Vertragsende. Zu diesem Stichtag findet dann der Wechsel statt. An diesem Tag wird dann die Leitung bzw. die Telefonnummer usw. portiert (normal zwischen 06 und 12 Uhr).
Sollte man jetzt im Zahlungsverzug beim alten Provider sein, kann er ab einem Betrag von 75€ die Leitung sperren. Normal werden dann z.B. ausgehende Anrufe blockiert (man kann aber noch angerufen werden). Zahlt man weiterhin nicht, kommt es zur Vollsperrung. Bleibt man weiterhin über einen "längeren" Zeitraum im Zahlungsverzug wird ein Inkasso bzw. Anwalt eingeschaltet. Da muss man aber genau aufpassen. Hat man mehrere Monate nicht bezahlt, kann es zu einer Freischaltung kommen, wenn man erst mal ausdrücklich die ersten Monate nachzahlt. Das ist etwas komplizierter, deswegen gehe ich darauf jetzt mal nicht ein...

Mir stellen sich jetzt hier einige Fragen: Warum sollte es zu einer Doppelzahlung kommen? Sollte die DTAG schon schalten, als du noch im Vertrag bei der TC warst? Warum wurde nicht, wie üblich, zwischen den Providern das Vertragsende abgestimmt und zu diesem Stichtag eine Umschaltung durchgeführt? Wir lehnen z.B. eine Portierung ab, wenn man bei uns noch einen laufenden Vertrag hat. Nehmen wir ein Beispiel:
Vertragsende TC 01.01.2016
Anfrage zur Portierung von DTAG zum 06.08.2015.
Ablehnung der Portierung zum Wunschtermin, wir teilen der DTAG mit, dass es erst zum 01.01.2016 geht.
Normal wird das so akzeptiert und dein Vertrag kommt erst zum 01.01.2016 bei der DTAG zustande bzw. ab dann laufen deine 24 Monate Vertragslaufzeit samt Versorgung durch die.

Warst du schon im Zahlungsverzug bevor du einen Vertrag bei der DTAG abgeschlossen hast? Und wenn ja, wolltest du wechseln um aus der Abschaltung bei TC raus zu kommen?
 
Ich hatte erst einen Vertrag fürs TV bei TC.Einige Monate oder halbes Jahr ca später habe ich eine 32er Doppelltg bei TC abgeschlossen,die es ja auch jetzt nicht mehr angeboten wird.Die Portierung sollte am 30.März sein.Diese fand natürlich nicht statt.
Außerdem ist dies auch äußerst kundenfeindlich ,erst nicht antworten,dann saufreundlich zum Anschluß begrüßen und dann den Hahn abzudrehen ohne einen weiteren Hinweis auf die Abschaltung.Als armer EU-Rentner habe ich das Geld auch nicht da immer,das ich größere Beträge bezahlen kann und mir auch keine Raten angeboten wurden.Seit Anfang des Jahres lief dies,weil mein Nebenshop weg fiel.
Durch die gesetzliche Pflicht,das der alte Anbieter mich wieder nehmen muß.Dieser verlangt aber trotz das ich über einen Monat kein festes Internet habe,dies zu bezahlen und TC verlangt Schadensersatz bis nächstes Jahr und da kann mich TC wieder aufschalten.Ich sehe jetzt bloß nicht noch die erhöhten Anwaltskosten und Abschaltkosten ein nachdem mir auch die Verbraucherzentrale nicht alles gesagt hat.
Außerdem habe ich woanders gelesen über unübliche Methoden ,die woanders nicht praktiziert werden bzw verlangt werden.
 
Sorry für die Kritik an diesem Thread, aber man versteht vom Anliegen des TE tatsächlich nur einen Bruchteil.

Und zu dem, was man mühevoll herauslesen und entziffern kann, scheint das Problem des TE hausgemacht zu sein. Doppelverträge bergen, wie ein Vorredner bereits richtig feststellte, natürlich die Gefahr der mehrfachen Zahlungspflicht. Wie hier geschehen und wahrscheinlich auch völlig legitim. Ob TC in Sachen Portierung korrekt gehandelt hat, entzieht sich dem Leser mangels Vertragsdetails.

Auf jeden Fall aber darf man wohl an der Fähigkeit des TE zweifeln, mit seinen begrenzten finanziellen Mitteln vernünftig haushalten zu können. In einer solchen finanziell bescheidenen Situation sollte man Prioritäten setzen. Braucht man tatsächlich die gebuchten Leistungen, wie Entertain und andere multimediale Zusatzleistungen, die monatlich im Verhältnis zum Einkommen enorme finanzielle Ressourcen binden? Oder darf es auch mal eine Nummer kleiner sein?

Wenn dann irgendwann die Grenze der finanziellen Leistungsfähigkeit erreicht ist, kommt es zwangsläufig zu dem beschriebenen Szenario. Man kann die teuren Verträge finanziell nicht mehr bedienen, der Vertragspartner hat aber immer noch einen Leistungsanspruch, sprich man muss weiter zahlen. Die Beitreibung der Forderungen ist dann fast eine logische Konsequenz und keine Schikane des Gläubigers.
 
wenn du mit uns drüber diskutierst ist das zwar schön und gut, aber nicht sonderlich hilfreich. wie manche (und auch ich) schon geschrieben haben such dirn anwalt/lass dich beraten. wir können dir so nicht helfen ;)
 
MARCMATH schrieb:
Durch die gesetzliche Pflicht,das der alte Anbieter mich wieder nehmen muß.Dieser verlangt aber trotz das ich über einen Monat kein festes Internet habe,dies zu bezahlen und TC verlangt Schadensersatz bis nächstes Jahr und da kann mich TC wieder aufschalten.Ich sehe jetzt bloß nicht noch die erhöhten Anwaltskosten und Abschaltkosten ein nachdem mir auch die Verbraucherzentrale nicht alles gesagt hat.

Ein Provider (der bisherige und nicht der neue) muss bei einer misslungenen Portierung am Schalttag den Kunden wieder aufschalten (das steht im TKG). Deswegen werden Portierungen auch nicht am Wochenende oder an Feiertagen vorgenommen. Auch der Freitag und der Tag vor einem Feiertag fallen raus, weil es bei einer Wiederaufschaltung zu Verwaltungsarbeiten kommt. Da man nur 24 Stunden Zeit hat (laut TKG), um den Kunden wieder zu versorgen, fallen die Tage an denen normal nicht gearbeitet wird halt raus, weil es passieren kann, dass die Wiederaufschaltung erst am nächsten Morgen stattfinden würde.

Ein Provider hat aber das Recht, den Kunden bei ausstehenden Zahlungen voll zu sperren. Da gibt es dann auch keine Wiederaufschaltung oder dergleichen. Warst du also bei der Portierung schon im Verzug, zieht die Nummer leider nicht.
Ich nehme an TC hat dir den Vertrag gekündigt?! Dann müsstest du die monatlichen Zahlungen bis zum Vertragsende + versäumte bisherige Zahlungen + Mahnkosten + vermutlich Inkasso/Anwalt bezahlen. Wie viel ein Anwalt pro Brief usw. verlangen darf ist übrigens auch gesetzlich geregelt. Sollten seine verlangten Kosten dafür höher sein, als im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz festgehalten, braucht man die Differenz nicht bezahlen. Und wie gesagt, eine Schadensersatzforderung muss immer begründet sein. Es ziehen keine Pauschalen! Auch Angaben, die im Grunde berechtigt sind, aber völlig überhöht, sind nicht zulässig. Würde TC für eine Abschaltung 500€ verlangen, wäre das eindeutig zu viel.

Das Wichtigste ist aber, immer mit der Gegenseite zu reden! Viele Kosten und viel Ärger kann man sich damit ersparen. Die haben auch nur Arbeit damit, wenn etwas nicht rund läuft.

Was wurde jetzt eigentlich aus der Portierung mit der DTAG? Du hast bei denen doch einen Vertrag unterschrieben. Wurde dieser widerrufen oder sind die jetzt eigentlich am Zug dich zu versorgen? Wenn die jetzt am Zug sind, würde ich von TC eine Auflistung der Forderungen anfordern (mit Begründung) und eine Ratenzahlung vereinbaren. Das Problem an der Sache ist nämlich, dass du bei jedem weiteren Brief der Anwaltskanzlei zahlen darfst (solange das berechtigt ist). Dann soll dich die DTAG versorgen und das Kapitel TC wäre Geschichte....

EDIT: Achso eins noch: Geht eine Portierung in die Hose, hat der alte Provider 24 Stunden Zeit um weiter zu versorgen. Geschieht das nicht, sollte man sich nach 2-3 Tagen bei der Bundesnetzagentur melden. Die MÜSSEN dem Fall nachgehen und glaubt mir, kein Provider hat Bock auf die. Die sind wie das Finanzamt für den normalen Bürger. Wenn es ein Problem gibt, haken die bis zum Ende nach. Und wenn gar nichts hilft, können die sogar Strafen in beachtlicher Höhe verteilen...
 
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