News Telekom fordert zwölf Prozent Lohnverzicht (U)

manch einer KANN es aber einfach nicht, versteht ihr das nicht einfach ?

Wovon soll ich unsere teuren produkte kaufen wenn ich dafür kein GELD HABE verdammt!
Sorry aber wie bekloppt bist du eigentlich ? Du argumentierst genau wie die Unternehmer!
Wenn DU das geld hast, schön für dich! ICH hab es nicht! ICH kann mir nicht für meine Familie Brötchen beim Bäker kaufen wo EINES 60 CENT KOSTET!
Wenn ich das durch die Bank so weg machen würde dann hätte ich noch so viel Monat am ende des Geldes und nicht noch ein bisschen Geld am Ende des Monats!

Begreift das mal, ich und viele andere sitzen nicht auf ihrem Geld rum! Die arbeiten dafür hart und müssen sich überlegen wo sie es ausgeben und was sie sich davon kaufen KÖNNEN!

Ich kann nicht über meine verhältnisse leben.

Begreift das jetzt endlich mal anstatt hier solche dämlichen Kommentare abzulassen, dass die Konsumenten sparen wo sie können ist Schuld der Arbeitgeber und der Politik! und eine ganz große Schuld hat auch die EU! Die größte schuld an allem hat die Börse!
Das war das schlimmste was uns überhaupt passiert ist.

So long... ich glaube manche Leute denken echt die Einwohner von Deutschland haben alle 20.000€ aufm Konto rumliegen und fragen sich, wie sie das nur ausgeben könnten.

meine fresse...
 
sorry, hast ja recht...
mich bringt so ein ignorantentum einfach nur auf die palme...

die AGs sind an vielem Schuld (Thema Börse...)
ich arbeite selbst in einer AG, ich weiss genau wie das dort abläuft vor allem weil mein Vater dort früher mal Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat war und das über fast zwei jahrzehnte.

das ist alles nur noch... weiss net, das Volk darf nur noch spuren wenn von oben ein befehl kommt. der gegenseitige respekt, ist einfach komplett verloren weil die oberen herren komplett aus der verhältnismässigkeit heraus leben und verdienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Repi

Ergänz mal den letzten Satz um "...und sich bedienen".

Du kannst mir nicht erzählen, dass jemand 20 mal wertvoller in seiner Arbeit für ein Unternehmen ist, als der kleinste Mitarbeiter!

Ansonsten bin ich voll bei Dir!

P.S.: Ich geh mal auf die Bank - irgendwo müssen ja die 20.000 Eu`s doch stecken...;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zugegeben, ich habe nicht jeden der vorangegangenen Artikel komplett gelesen, aber mir einen Überblick verschafft. Was ich in der bisherigen Diskussion vermisst habe, ist der Aspekt, dass Deutschland und auch die EU nicht als Insel der Seligen betrachtet werden darf. Denn die Globalisierung, deren erste Konsequenzen bereits deutlich geworden sind, wird unser soziales und wirtschaftliches Leben in der Zukunft völlig umkrempeln.

Schließlich sind die Bevölkerungen der klassischen Wohlstandsländer, die über viele Jahrzehnte von der Frühindustrialisierung profitiert haben, mittlerweile satt und träge geworden. Unsere Großeltern arbeiteten noch an bis zu sechs Tagen in der Woche, lebten durchweg bescheidener und zogen dabei noch mehr Kinder groß als wir heute: Eine kleine Wohnung reichte aus, der Fernseher oder ein Deutschlandurlaub waren Luxus, vom Kleinwagen ganz zu schweigen. Heute sind diese Güter und Dienstleistungen für viele mehr als selbstverständlich, schließlich verfügen wir heute über sehr viel höhere Realeinkommen als die arbeitende Bevölkerung vor 60 Jahren. Zugleich arbeiten wir aber deutlich weniger als früher. Die 40-Stunden-Woche ist in (West-)Deutschland selten geworden.

Nun vergleiche man diese schrumpfende und vergreisende deutsche Bevölkerung mit Ländern wie China, Indien, Indonesien oder Pakistan (die zusammen gut 43 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen). Dort gibt es ein Millionenheer an bescheidenen und „hungrigen“ Arbeitern, die bereit sind, sehr hart zu arbeiten, um eines Tages unser heutiges Wohlstandsniveau zu erlangen.

Wie gesagt ist Europa keine Insel. Die Einwanderung von Arbeitskräften wird weiter zunehmen und die Löhne werden dadurch weiter unter Druck geraten. Konzerne, die weltweit agieren (und die Telekom gehört dazu), suchen sich die Beschäftigten auf der ganzen Welt. Die Deutschen müssen in dieser Situation überlegen, ob sie bereit sind, den Konkurrenzkampf aufzunehmen. Wenn der Callcenter-Mitarbeiter im westfälischen Münster nicht länger auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig ist, verliert er seinen Job und ich werde bei meinem Anruf vielleicht mit einem Deutsch sprechenden Kollegen in Shanghai verbunden, der für einen Bruchteil seines Gehalts eingesprungen ist.

Leider sieht so die Realität aus. Man kann die Augen davor verschließen und sich vom Zug der Globalisierung überrollen lassen. Oder aber man schluckt die Kröte (wie die 12 % Lohnkürzung) und spuckt in die Hände, damit man seinen Job länger als zweieinhalb Jahre behält.
 
@ keshkau

versteh dich schon

Und ich würde dir auch zustimmen, wenn die MILLIARDEN Gewinne nicht wären!
 
@Herrmann
Die Gewinne sind natürlich ein Dorn im Auge der Betroffenen, gerade dann, wenn Manager wie Ackermann mit dem Victory-Zeichen und einem breiten Grinsen in die Kamera schauen. Und natürlich kann man über die Höhe von Vorstandsbezügen reden, die nach dem Vorbild der USA teilweise nicht mehr nachvollziehbar sind.

Man muss aber auch bei den Gewinnen, also bei der Wertschöpfung, die Weltwirtschaft berücksichtigen. Wie man zwischen den Zeilen meines Beitrages lesen konnte, wird die Bedeutung "des Westens" langsam abnehmen. Wir sind - global betrachtet - derzeit zwar noch eine wirtschaftlich bedeutende, aber langfristig doch eher uninteressante Menschenmasse. Das Wirtschaftswachstum findet längst ganz woanders statt. Und dorthin zieht es dann auch das Kapital für Investitionen. Man schaue sich nur an, welche Summen die aufstrebenden Staaten Asiens anziehen (von den Rohstofflieferungen ganz zu schweigen).

Nordamerika und Europa sind nur so lange interessant, wie hier gutes Geld verdient wird. Es ist ja nicht so, dass die DAX-Unternehmen überwiegend in deutscher Hand wären. Die Aktienbsitze sind längst über den Globus verstreut. Die Vorstände der Konzerne sind daher gezwungen, ordentliche Gewinne zu erwirtschaften, denn sonst stoßen die großen Investoren (wie US-Pensionsfonds oder Aktionäre aus Erdöl fördernden Ländern) ihre Pakete kurzerhand ab und investieren dort, wo die Wirtschaft Jahr für Jahr um acht Prozent oder mehr wächst.

Wir haben den freien Kapitalmarkt gewollt. Jetzt haben wir ihn und müssen das aushalten können.
 
@alle

Aber es kann sich auch alles ändern-:

ZZ sind die Unternehmen an die macht.

Aber eins habt ihr vergessen.

Es gibt kaum Nachwuchs-Das heisst immer weniger Arbeitskräfte.

Heisst aber wieder die Arbeitnehmer kömmen wieder in die bessere Position.

Man darf auch nicht vergessen wenn keine was kauft kann kein Unternehmer was verdienen.

Ist auch Wirtschaftstheorie.

Keine Nachfrage=keine Gewinne!

Irgendwann auch in China/Indien werden die Menschen rebellieren auch gegen Armutslöhne(Die Staat kann nicht gegen 1-2 Millionen Demostranten vorgehen-nich tmal die Chinesen schaffen das!)-ist nur eine frage die Zeit!
 
@pookpook
Die These, dass die Arbeitnehmer bei Arbeitskräftemangel wieder "an die Macht" kommen werden, teile ich pauschal nicht. Während des sog. Wirtschaftswunders wurden Arbeitnehmer in Deutschland zum Teil von zu Hause abgeholt und nach Feierabend zurückgebracht. Damals wurde jeder gebraucht, selbst (ungelernte) Arbeitskräfte aus dem Ausland waren willkommen.

Heute sieht die Sache anders aus: Ein beachtlicher Teil der Arbeitslosen in Deutschland kann keine Berufsausbildung vorweisen, hat Sprachprobleme oder ist schon lange raus aus dem Berufsleben. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften. Und diesen Bedarf können wir überhaupt nicht decken, unabhängig von der Zahl der Arbeitslosen.

In Ländern wie China und Indien ist das Angebot an Arbeitskräften praktisch unerschöpflich. Und diese Staaten investieren riesige Summen in die Ausbildung. Wenn man die Anzahl der dort jährlich ausgebildeten Ingenieure mit denen in Deutschland oder in den USA vergleicht, wird man blass. Un die Qualität der Ausbildung hinkt mancherorts kaum noch nach.

Der zentrale Punkt ist jedoch das Wohlstandsgefälle. Während die Menschen in anderen aufstrebenden Ländern schon mit Motorrollern unterwegs sind, fahren die Chinesen und Inder noch mit dem Fahrrad. Trotzdem spüren die Menschen, dass es ihnen von Jahr zu Jahr besser geht. Da ist noch sehr viel Luft, bis es zu den von Dir erwarteten Unmutsäußerungen kommt. Auch die Gehälter steigen dort z. T. sehr schnell. Aber bei einem Pro-Kopf-Einkommen von weniger als 2.000 US-Dollar pro Jahr kann man auch noch jede Menge draufpacken und man ist immer noch ganz entscheidend günstiger als mit einem europäischen Arbeitnehmer. Das müssen sich nicht nur die Telekom-Mitarbeiter bewusst machen. Das gilt für uns alle!
 
LazyGarfield schrieb:
Denkt doch mal nach! Wie soll eine Firma überleben, wenn die eure Gehälter finanzieren müssen, die im Vergleich mit den Ostländern, die jetzt (fahrlässig imho) in die EU gepresst werden, ein Vielfaches ausmachen, während Ihr gleichzeitig Importprodukte kauft, weil die billiger sind. Das kann einfach nicht funktionieren.

Tja, das hätte man sich vor dem Eintritt in die EU überlegen müssen und nicht jetzt rumjammern.
Aber mal davon ab, Fakt ist das diese teuren Lebensmitteln z.B. teilweise schlechter sind als billig Zeug aus Aldi und Co, wurde ja schon so oft drüber berichtet.
Und dann kommt auch noch die Tatsache das man uns Jahre mit vergammelten Fleisch am vergiften war und das noch tut.
Made in Germany ist heute genausoviel Wert wie ein Furz in der Sauna.

Der Konsument kann seine Wirtschaft retten, indem er inländische Produkte kauft.

Ja, ist schon richtig nur muss die Ware dann auch 100% i.O. sein. Und nicht so tun als ob und den Leuten Müll für viel Geld andrehen.

Solange der Konsument lieber ausländische Billigprodukte kauft, anstatt die inländische Wirtschaft zu unterstützen, wird es immer schlimmer werden.

Auch richtig, nur, wenn der Einhemische für weniger Geld bessere Qualität in z.B. Holland bekommt müsste er ja bischen doof sein wenn er dann doch inländische Produkte kauft.
Es gibt in Deutschland auch Qualität jedoch kann diese ein normaler Mensch auf Dauer nicht finanzieren.
Ich habe hier in der Nähe z.B. einen Bauern wo ich Eier, Kartoffeln, Fleisch, Milch usw. kaufe, Top Qualität und immer 100% frisch und um einiges billiger als im Lebensmittel Laden.
 
Können wir die Generaldebatte so langsam mal runterschrauben und näher an die eigentliche News anlehnen?

Ist zwar schwerlich OT, schweift aber zu sehr vom Hauptthema ab.

Gruß

olly
 
Es wird aber kommen in deutschland dass gut Ausgebildet Mitarbeiter fehlen.

Daher incl. die veralterung unsere Geschellschaft wird es Kräfte fehlen.

Betreibe wie die Getränke Branche(bin ich tätig) können nicht in China/Indien verlagern genau so wie die Telekom oder die Einzelhandel-daher meine Theorie ist nicht aus die Luft vergriffen aber ab 2011/12 wird es so kommen die Kräfte fehlen!

Und für 3 euro die Stunde kommt keine aus Polen usw daher werden die Lohne wieder stärke steigen müssen um Kräfte hier zu bewegen!
 
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