News Telekom fordert zwölf Prozent Lohnverzicht (U)

@Kenshin_01

Ich bin noch in einer der Töchter, daher mein Einblick und meine Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen. Mich regt es auf wenn ich überall lese das die Telekom Mitarbeiter überbezahlt und faul sind. Sicher gibt es da welche, aber die gibt es überall !

1500-1600€ Brutto sind nämlich im Konzern heute bei den "Einsteigern" der Normalfall und damit finde ich nicht das man da Spitzenverdiener ist.

Der Konzern krankt an anderen Stellen, Strukturen die früher wirklich gut waren, werden "weg diskutiert" weil irgend ein Manager meint, es müsse "so und so" alles viel besser laufen. Erreicht hat man damit das im Konzern sehr viele Dinge mittlerweile so chaotisch ablaufen, weil laufende Meter "verbessert" wird an den Stukturen. Die Mitarbeiter sind nicht das Problem, es sind die Arbeitsstrukturen und die vielen Trennungen in Töchter im Konzern die ein arbeiten erschweren.
 
Purple schrieb:
Finde ich auch sehr sehr schade das es generell kaum Leute gibt die sich mal in die Situation des ARBEITGEBERS versetzen können oder nicht wollen.

Meinst Du jetzt Kleine und Mittelständler? Das kannst Du nicht vergleichen. Diese haben in Deutschland mit z.T. erheblichen Problemen zu kämpfen.
BTW: auch ein Vorstandsvorsitzender ist nur "angestellt".

MFG
 
Jerry72 schrieb:
@Kenshin_01

Ich bin noch in einer der Töchter, daher mein Einblick und meine Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen. Mich regt es auf wenn ich überall lese das die Telekom Mitarbeiter überbezahlt und faul sind. Sicher gibt es da welche, aber die gibt es überall !

1500-1600€ Brutto sind nämlich im Konzern heute bei den "Einsteigern" der Normalfall und damit finde ich nicht das man da Spitzenverdiener ist.

Der Konzern krankt an anderen Stellen, Strukturen die früher wirklich gut waren, werden "weg diskutiert" weil irgend ein Manager meint, es müsse "so und so" alles viel besser laufen. Erreicht hat man damit das im Konzern sehr viele Dinge mittlerweile so chaotisch ablaufen, weil laufende Meter "verbessert" wird an den Stukturen. Die Mitarbeiter sind nicht das Problem, es sind die Arbeitsstrukturen und die vielen Trennungen in Töchter im Konzern die ein arbeiten erschweren.

Auf den Punkt.:daumen:
Und AvenDexx sprichts aus, die oberen Reden mit den Leuten an der Basis, die mit dem Kunden zu tun haben.

Ich bin gespannt, wie lange das noch so weiter und mehr oder weniger gut geht. Lange wohl jedenfalls nimmer...
 
Wir sind z.B. auch ein mittelständisches Unternehmen mit einer Bank und einer Warenabteilung. Haben knappe 200 Mitarbeiter. Dazu haben wir noch mehrere Töchter und sind an diversen anderen Unternehmen beteiligt. Wir erwirtschaften sehr ordentliche Gewinne, können an unsere Genossen ausschütten und investieren in größere Produktionsbereich oder in die Vergrößerung der Banken. In den letzten Jahren standen einige größere Fusionen mit anderen Gensossenschaften bei uns in der Region an und auch im nächsten Jahr wird wieder fusioniert. Kein Mitarbeiter muss angst haben, entlassen zu werden. Kein Mitarbeiter aus einem Unternehmen, mit dem wir fusionieren muss Angst haben entlassen zu werden. Es werden alle übernommen, dazu noch mehr Leute eingestellt und jedes Jahr haben wir mindestens 5-6 Azubis und das alles obwohl es heißt, die Banken bauen mitarbeiter ab und das obowhl der Druck durch mitbewerber und deren Preispolitik in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist (im Warensektor).

Da kann ich unseren Chefs echt nichts entgegenbringen. Die wissen was sie machen, was daran liegt, dass die den Kontakt zu den Mitarbeitern pflegen. Sie wissen, wie es bei uns ausschaut und kennen jeden einzellnen Mitarbeiter. Natürlich den einen besser und den anderen schlechter, aber sie kennen uns. Zudem sitzen sie nicht irgendwo abgeschottet im zweiten oder dritten Stock unseres Gebäudes, sondern sitzen direkt in einem Büro im Erdgeschoss, direkt beim Arbeitnehmer und Kunden. Die Nähe zum Mitarbeiter ist ihnen wichtig und das merkt man. Die Motivation der Mitarbeiter ist aufgrund dieser Tatsachen hervorragend. Natürlich ist bei uns auch nicht alles Gold was glänzt, aber im Grundsatz ist es wirklich klasse.

Das sind so kleine Sachen, die von den Chefs der wirklich großen Unternehmen auch gemacht werden sollten.
Da hast du absolut recht mit der Aussage. Mein Vater arbeitet auch in so einem Unternehmen mit knappen 500 Mitarbeitern an dem Hauptstandort. der chef kannte jeden! mit Namen und zu den meisten hatte er auch persönlich Kontakt. Als dieser dann aber verstorben ist wurde die Firma von Bosch geschluckt und dann kam ein neuer Chef aus der Schweiz. Er wirtschaftetet das bis dato bestens laufende Unternehmen runter, Entlassungen wurden getätigt, die Verdi/IG Holz lies sich auf einem Kompromiss ein und es wurden knappe 300 Arbeitnehmer entlassen. Kein ganzes Jahr später wurde auch der letzte Rest der Mitarbeiter entlassen, die Maschinen wurden für ein Appel und ein Ei nach Rumänien verkauft und der Geschäftsführer hat eine tolle Ablöse erhalten, da die Gewerkschaft ja so gut gearbeitet hat.

Und so geht es Tag täglich in Deutschland dutzenden Unternehmen, der Eigenprofit zählt mehr als der einzelnen Mensch. Einfach zum Kotzen ist es nur noch, dann bekommt man nach 30 Jahren Arbeit beim Arbeitsamt gesagt man ist zu Alt um vermittelt zu werden und der Sohn und die Frau würden zuviel verdienen, sodass auch der letzte Rest den man bekommen könnte einbehalten wird vom Staat. Wofür hat man ewig einbezahlt?Für nichts und will die Gewerkschaft noch irgendwas? Einfach ein lächerlicher Haufen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (ein ? pro Satzende langt)
Dein Beispiel bzw. erlebte, spiegelt das doch wieder wie es in der Welt immer mehr aussehen wird: schnell Geld machen und nach mir die Sinnflut. Wenn ich als Manager genug Geld gescheffelt habe, was juckt mich dann mein Geschwätz von Gestern wenn der Laden dicht macht und ich die Tasche voll habe.

Bin gespannt wie lange hier bei uns in Bremen Beck´s, welche ja nun InBev heißen, produzieren. Als Beck´s verkauft worden ist, wurden gleich mal so Dinge abgeschafft wie die alte Pferdekutsche die seit anno Knipp immer noch lieferte. Klar das kostet sicher Geld, gehörte aber zu Bremen und bei den Mrd Umsätzen sicher lächerlich was da an Kosten auflief, dafür war es aber eine Attraktion. Ich kenne Leute bei Becks, die sind da Intern auch am jammern das sich alles nur noch zum negativen entwickelt hat. Jobs wurden auch schon ausgelagert, weils irgendwo 5€ billiger gemacht werden konnte. So Loyal sind Firmen zu Mitarbeitern die Jahrzehnte die Firma mitgeformt haben und riesige Gewinne machen.

Der Trend geht doch immer mehr dahin, das der Lohn gedrückt und einem gesagt wird, das man ja viel zu viel verdient. Wie weit soll sich die Spirale denn noch drehen ? Es gibt doch schon fast 2 Millionenarbeitnehmer die ALZ II zusätzlich beziehen um ihre Familie zu ernähren ! Soll das die Zunkunft werden ? Für 800€ Netto 42 Stunden arbeiten, den Rest vom Staat bekommen, damit sich die Firmen die Taschen füllen können ?

Ich bekomme sooooon Hals bei dem Thema, Arbeit muss sich lohnen und ich finde es eine Frechheit das es Callcenter oder Postdienstleister gibt die ihrern Mitarbeitern so wenig zahlen das sie zusätzlich Stütze brauchen.
 
@10 & 12
Das hat damit gar nichts zu tun. Hier geht es um ein Vorbild. Es kann ja wohl nicht sein dass man von seinen Angestellten verlangt auf so vielw eniger Gehalt zu verzichten, man selbst aber nicht den Gürtel enger schnallt.
Das ist fast so schlimm wie die Politiker die von uns fordern, dass wir immer weniger Geld bekommen, selbst dann aber jedes Jahr pünktlich ihre Diätenerhöhung fordern, und diese auch fast immer bekommen.
 
Was man hier zum Teil für n Schwachsinn liest, grenzt schon Volksverdummung. BILDung auf höchstem Niveau.

Wir leben in einer Marktwirtschaft und nicht im Sozialismus. Sofern ein ehemals staatliches Unternehmen (Stichwort Beamtentarife) im Umfeld der Marktwirtschaft überleben möchte, müssen Abstriche gemacht werden. Schliesslich sind genau die, die jetzt mal wieder auf die Telekom(management) schimpfen, die die günstige Tarife und guten Service haben möchten.

Ich glaube nicht, das einer oder zwei an der Misere der T-Com Schuld sind, sondern wenn jemand schuldiges gesucht werden muss, können alle hier mal eben HIER schreien.

Einerseits ist das Management schuld und man schlägt sich auf die Seite der armen gebeutelten Belegschaft, andererseits wird über Tarife und unzureichenden Service geklagt.

Erst denken, dann schreiben....ohne immer den Che Guevara raushängen lassen zu wollen.

Von mir aus können all die gekündigt werden, die sich jahrelang "auf ihrem sicheren Job bei gutem Gehalt" ausgeruht haben. So etwas wächst im Laufe der Jahre in grossen Unternehmen. Nur leider spielt in solchen Fällen der Kündigungsschutz nicht mit.

Der 30jährige engagierte MA muss nunmal eher entlassen werden, als der 50 jährige, der sich zum Teil wie'n Frühpensionär benimmt. Weil der ja schon 20 Jahre zugehörigkeit hat, verheiratet ist, Kinder hat, etc.

Wenn das nicht wäre, könnte man sicherlich wirtschaftlicher arbeiten.

Hyla schrieb:
# 63 :wer zahlt denn freiwillig mehr ?
Bist Du aus Solidarität bei der T-com ?
Ich sehe nicht ein, eine Firma zu unterstützen, die nicht haushalten kann.
Aus Soildarität wird das böse böse Management aber beschimpft, oder wie?
Ziemliche Doppelmoral- Übrigens wird grad mit solchen Aktionen "hausgehalten"
 
Zuletzt bearbeitet:
12% weniger wäre nicht nur jetzt faktisch 12% weniger für die Beschäftigten, es wäre auch für den Lebensabend (Rente) weniger, weil z. B. der Rentenanspruch geringer ausfallen dürfte. Auch, und das erscheint mir für die Beschäftigten bei der Telekom besonders wichtig zu sein, ist die Frage, wie schaut es denn nach 2,5 Jahren aus wenn die Kündigungen rausgehauen werden ?

Das hätte dann zur Folge, dass die Leute auch einen geringeren Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, da faktisch der Lohn geringer ist. Und es darf nicht vergessen werden, nach einem Jahr gibt es nur noch das ALGII, welches auf Sozialhilfenivea liegt.

Kurz gesagt

Es handelt sich sprichwörtlich um ein zum Himmel stinkendes Scheißangebot aus dem Managment. Die Antwort kann dann nur lauten: STREIK ! STREIK ! STREIK !
 
Genau diese Kommentare mein' ich :D

...und natürlich alles Telekom Kunden *rofl*
 
"Nach Artikel 20 GG ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Bundesstaat."

sozialer Staat, nicht ein Staat der die Unteren immer mehr ausbeutet.

Klar würde ich Kürzungen einsehen wenn es den Unternehmen NICHT gut geht.

Der Telekom geht es aber mit Milliarden Gewinnen richtig gut.

Und dann von Kürzungen reden ist Ausbeute!

Wieviel Gewinn ist noch normal? Ab wann ist der MaximalProvit erreicht?

Provit ja, aber nicht auf Teufel komm raus!
 
So lange die Politik alles da unterstüzt ändert hier gar nix!

Seit Jahren egal SPd oder CDu wird nur Politik für die Industrie gemacht.

Wenn geht endlich das Volk auf die Strasse?

In England/Frankreich wäre es schon längst passiert!

Thema Mindestlohn.

Schau mal in GB nach-seit 1997 als die Mindestlohn eingeführt würde Bommt die Wirtschaft.

Könnte hier auch passieren aber wenn solche Professors meinen 3 Euro ist Ok-das ist schlimmer wie in Ost Europa-sogar die Polen kommen nicht mehr für das Geld zu arbeiten.

Verdi muss Hart bleiben-und ein Frechheit bei Obermann und co zu sagen das die keine Verständniss haben für die Verdi haltung!

Dann soll er für 3 Euro die Stunde arbeiten-wie schnell jammert er dann rum(wahrscheinlich liebe zu Hause bleiben und Hartz 4 kassieren-lohnt sich eher als zu arbeiten!)
 
12% weniger Lohn über 4 Jahre, 4 Stunden mehr pro Woche(Bündnis für Arbeit nannte man das, zur Erhaltung von Jobs, als Ausgleich fielen Urlaubs und Weihnachtsgeld weg)

dann gibt es noch so einige andere Sache an denen man rumwerkelt, macht so mir nichts dir nichts, eine Lohnkürzung von so 30-42%(Zahlen kommen von ver.di) aus.

Ob das bei der Telekom angemessen ist? Steht eigentlich kaum zur Debatte, sondern man sollte mal eher darüber nachdenken das sowas natürlich auch als Paradebeispiel gelten könnte und somit vielleicht auch in anderen Unternehmen in den nächsten Tarifrunden eine Rolle spielen wird.

Zu den Call-Center-Agents, Dell zahl in etwa 1900€ Brutto, Walter Telemedien (Lieblingsbeispiel des Telekomvorstandes) 1400€, bei der Telekom gibt es mehr, allerdings ist daran ein System Schuld was die Gehälter von der Verantwortung(Kundenkontakt = höhrer Verantwortung) abhängig machte, im übrigen von Konzernvorstand (~Jahr 2000) selbst eingeführt.

Allerdings hat auch die Telekom schon Call-Center aufgegeben bzw. verkauft.

Ein Servicetechniker von Siemens verdient bei gleicher Ausbildung in etwa 50% mehr als einer der Telekom.

Und die eigentliche Frechheit in meinen Augen ist, das die Konzernführungsspitze darüber empört ist, das die Mitarbeiter nicht freudestrahlend und egagierten denn je an die Arbeit gegangen sind, sondern völlig unverständlicher Weise gestreikt haben.

Und was das Aufwachen und der Realität stellen angeht, was einige ansprachen. Die Realität ist asozial, man müsste ihr selber eigentlich viel mehr entgegen stehen und euer Duckmäusertum was ihr an den Tag legt, weil die Flimmerkiste ja noch läuft und das Bildungsfernsehen von RTL ja noch frei empfangbar ist, könnt ihr getrost für euch behalten.
 
Die Auslagerung der 50.000 Arbeitsplätze im Servicebereich dient nur einem Ziel nämlich die Kosten zu senken und das auf lange Sicht. Wenn Verdi jetzt mitzieht geht es ab 2010 erst richtig los, denn dann wird die Telekom diese Leistungen ausschreiben und dort gewinnt dann derjenige, der das günstigste Angebot macht und dann wird man wieder an die Gehälter der Mitarbeiter rangehen.

Besonders die sogenannten Leiharbeiter machen vorhandene Jobs kaputt. Früher hat man noch einen Zeitvertrag bekommen mit vollen Lohn. Heute gibt es sowas kaum noch man nimmt lieber Leiharbeiter die nur rund die Hälfte bekommen das aber bei gleicher Arbeit. Diese Zeitarbeitsfirmen müssten eigentlich von den Arbeitnehmern konsequent ignoriert werden.

gruß
Lumi25
 
Hab aufmerksam alle seiten gelesen.
Meine JOB bei der TELEKOM: Service Techniker:

Ich Arbeiten jeden Tag von 08:00 - 16:00 Uhr (34 std. der Rest sind Überstunden aufm GLZ Konto)
Samstags Inkl., Rufbereitschaft: Mach ich auch (2 Uhr nachts rausfahren mach Spass :freak:
Sonntags Rausfahren um so mehr.:evillol: Wir haben auch Schichtdienst. Früh & Spätschicht, wo ich mal gerne von unserem Teamleiter gebeten werde mal eine Schicht zu Übernehmen. oder Länger zu
Arbeiten!. Ich führe jede Tätigkeit im Service aus: Sei es einen Router einrichten oder eine Strippe zu ziehen.

Pro Tag Arbeite ich 8 - 12 Kunden, (Aufträge) ab mal mehr mal Wenniger kommt drauf an und dann sagt man wir Verdienen zu Viel..

Auf meinem Lohnzettel steht am ende des Monats 1500€ Netto.
Lohnsteuer Kl. 1, keine Kinder, Kirche nein, alle Zuschläge sind schon in den 1500€ drin.

die meisten haben gar keine Ahnung was in dem Unternehmen Telekom gearbeitet und verdient wird.
....................... alles KOTZ....................
 
brain85 schrieb:
Die Telekom hat derzeit schlichtweg einen immensen Personalüberhang. Um ihre Leistungen zu erbringen würde sie mit weitaus weniger auskommen.

Die Telekom die Telekom.

Es geht hier im groben um den SERVICE. Also um die T-Com. Und die hat KEINEN Personalüberhang, sondern Unterbestand. Das hat einer sogar schriftlich.

Der darf nicht in seinen wohl verdienten Vorruhestand, weil wir schlichtweg zu wenig Leute hier in Hamburgs Osten haben.
Das drück dir mal rein, les das alles hier nochmal und lass es dir auf der Zunge zergehen.
Dann wirst auch du ein wenig anders denken...
 
"Ich will garnicht wissen, wieviele von denen, die jetzt jammern, einen Lohnzettel von 2000€ aufwärts nach Hause bringen...Manch einer hat nichtmals 400€ im Monat, geschweige denn ein Auto, oder einen Jahresurlaub, trotz einer Arbeitsstelle. 12% ist zwar eine hohe Zahl, aber dafür, daß man auch weiterhin seinen Jahresurlaub irgendwo verleben kann und auch weiterthin seine 200PS durch die Landen juckelt (was beides völlig überflüssig ist meiner Meinung nach), sollte man zufrieden sein...zufrieden seinen Arbeitsplatz behalten zu können. Wer heute noch jammert, kann ja kündigen und sich Hartz4 abholen. Dann wissen einige erstmal, wie gut es ihnen überhaupt mal ging. "

Meine Güte, wie ich bei Leuten wie dir ausrasten könnte... immer dieses pseudo-soziale... weisst du, was noch völlig überflüssig ist? Dein PC und dass du hier liest & schreibst! In dieser Zeit könntest du arbeiten oder brav auf einer selbstgebauten Tretmaschine, die Energie erzeugt, radeln.
 
Was denkt ihr denn was besser ist...

12% weniger Lohn, dafür bis 2010 einen sicheren Job.
Oder die Gefahr, dass bis zu 50.000 Stellen abgebaut werden ?

Ich bitte euch. Ihr würdet anscheinend am liebsten jedem Fließbandarbeiter 10000 € Monatsgehalt verpassen, nur damit es 'gerecht' ist. Die Telekom ist nunmal durch das Missmanagement von Ron Sommer am Ende. Aber bevor die ganze Firma pleite geht, ist es wohl besser die Löhne zu kürzen, oder nicht ?
Das mag alles schlimm und drastisch klingen, nur so ist es heutzutage nunmal. Und wenn ich entscheiden müsste, ob ich 3 jahre noch einen sicheren Beruf mit 12 % weniger Gehalt habe oder jetzt womöglich gefeuert werde, weiß ich was ich wählen würde.

Denkt da mal ein wenig drüber nach. Die Telekom hat schon ihre Gründe und will nicht nur mehr Profit machen (den sie eh nich machen), sondern muss ihre Existenz und Wettbewerbsfähigkeit sichern.
 
oP2 schrieb:
Denkt da mal ein wenig drüber nach. Die Telekom hat schon ihre Gründe und will nicht nur mehr Profit machen (den sie eh nich machen), sondern muss ihre Existenz und Wettbewerbsfähigkeit sichern.



Gewinn macht die Telekom, sie will sogar immer mehr Profit machen, das Ganze nennt sich Kapitalismus;)
Und natürlich hat die Telekom ihre Gründe, siehe eine Zeile oberhalb.
 
@Op2

Auf zu ein Haltung pochen die Telekom drauf.

Die werden eh ihre Zusagen nicht halten-darum soll die Verdi Streiken.

Nur mit riesige Umsatzverluste(und Profit) werden die Wach!

Und ist 3 MRD. Euro gewinn nicht genug?

Und oberste Frechheit dann zusagen die service wird BESSER dadurch!
 
Es geht doch nichts über Entscheidungen der Geschäftsführung und die Reaktion auf der Seite der Arbeitnehmer - wie immer wird versucht, die Gegenseite zur Meinungsänderung zu bewegen und zu akzeptieren. Vergeblich, versteht sich. Ob die GF das allein durchsetzen darf?
 
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