News Telekom fordert zwölf Prozent Lohnverzicht (U)

DagobertDuckGSG schrieb:
"Ich will garnicht wissen, wieviele von denen, die jetzt jammern, einen Lohnzettel von 2000€ aufwärts nach Hause bringen...Manch einer hat nichtmals 400€ im Monat, geschweige denn ein Auto, oder einen Jahresurlaub, trotz einer Arbeitsstelle. 12% ist zwar eine hohe Zahl, aber dafür, daß man auch weiterhin seinen Jahresurlaub irgendwo verleben kann und auch weiterthin seine 200PS durch die Landen juckelt (was beides völlig überflüssig ist meiner Meinung nach), sollte man zufrieden sein...zufrieden seinen Arbeitsplatz behalten zu können. Wer heute noch jammert, kann ja kündigen und sich Hartz4 abholen. Dann wissen einige erstmal, wie gut es ihnen überhaupt mal ging. "

Meine Güte, wie ich bei Leuten wie dir ausrasten könnte... immer dieses pseudo-soziale... weisst du, was noch völlig überflüssig ist? Dein PC und dass du hier liest & schreibst! In dieser Zeit könntest du arbeiten oder brav auf einer selbstgebauten Tretmaschine, die Energie erzeugt, radeln.

Es wäre gut wenn man erstmal lesen würde anstatt direkt so ein Müll von sich zu geben. Schau mal 2 Beiträge vor deinen wo steht da was von 2000€?

gruß
Lumi25
 
oP2 schrieb:
Aber bevor die ganze Firma pleite geht, ist es wohl besser die Löhne zu kürzen, oder nicht ?

Die Telekom geht aber nicht pleite.

Sie hat Milliarden Gewinne und will einfach nur noch mehr.

Und wo setzen sie die Sparschraube an?

Bei dennen die die Firma reich gemacht haben! Die Mitarbeiter!
 
oP2 schrieb:
Was denkt ihr denn was besser ist...

12% weniger Lohn, dafür bis 2010 einen sicheren Job.
Oder die Gefahr, dass bis zu 50.000 Stellen abgebaut werden ?

Ich bitte euch. Ihr würdet anscheinend am liebsten jedem Fließbandarbeiter 10000 € Monatsgehalt verpassen, nur damit es 'gerecht' ist. Die Telekom ist nunmal durch das Missmanagement von Ron Sommer am Ende. Aber bevor die ganze Firma pleite geht, ist es wohl besser die Löhne zu kürzen, oder nicht ?
Das mag alles schlimm und drastisch klingen, nur so ist es heutzutage nunmal. Und wenn ich entscheiden müsste, ob ich 3 jahre noch einen sicheren Beruf mit 12 % weniger Gehalt habe oder jetzt womöglich gefeuert werde, weiß ich was ich wählen würde.

Denkt da mal ein wenig drüber nach. Die Telekom hat schon ihre Gründe und will nicht nur mehr Profit machen (den sie eh nich machen), sondern muss ihre Existenz und Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Soll ich dir mal was sagen?

Selbst wenn sie 100.000 mehr Personen einstellen würden, wären sie alles andere als nah am Ruin. Da muss was ganz anderes passieren, damit das eintritt. Und selbst wenn das irgendwann geschehen sollte, kann ich dir garantieren, dass sich dann Papa Staat einschalten wird und das zu verhindern weiß. Schließlich sind sie selbst dran beteiligt. ;)

Jedem Fließbandarbeiter 10.000,- Euro geben, damit er es gerecht hat? Ich glaube du verfehlst hier ein wenig das Thema. Darum ging es gar nicht. Es geht hier nicht darum ,dass die Leute mehr Geld verdienen sollen, sondern darum, dass die Leute ihr Geld behalten und nicht weniger bekommen.

Wie schon erwähnt wurde, hat die Telekom milliarden Gewinne und das noch immer nach Steuern! Daher gäbe es gar keinen Grund, ausser der Gewinnmaximierung, Arbeitnehmer zu entlassen, geschweige denn, Gehälter zu kürzen. Milliarden Gewinne nach Steuern und die abngebliche "Geiz ist Geil" Menthalität sei Schuld daran, dass die Telekom diese Maßnahmen ergreifen muss?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt..... das kann ja wohl nicht euer ernst sein. Ihr beschwerd euch über die Manager,... JEDER VON EUCH der von T-Com weggewechselt ist - ist daran beteiltigt. Ihr seid doch die ersten die immer nur das billigste wollen - ok ICH auch. Aber dann brauch man sich doch nicht wundern und beschweren.

Wenn irgendein Anbieter DSL mit allem für 10€ anbietet [Am besten gleich 16.000] und alles super funktioniert. Da wäre doch bestimmt definietiv gleich über 80% am Wechseln - hauptsache schön billig. Aber mal zu nachzudenken und zu überlegen wie solche preise zustande kommen bzw zustande kommen können. Ach wieso auch, haupsache nur 10€.

Es sind nicht die Manager die, die die Arbeiter "ausbeuten",... das sind wir, wir als Kunde. DAS SOLLTE EUCH KLAR SEIN.
 
Haben die Konsumenten, also wir alle, denn wirklich schuld ?
ich weiss ja nicht wie es dir geht, aber ich persönlich muss darauf achten was ich kaufe oder mir leiste, weil ich gar keine andere wahl habe.

Gezwungen durch die entwicklung, ich bin Logistiker bei Edding und die zahlen im vergleich zum rest der Branche noch gut, aber es könnte durchaus mehr sein! Ich verlange ja auch keine 5000€ netto im Monat ich arbeite darauf hin!

Ich bin hier in die Fussstapfen von meinem Vater getreten und der hat über 120% mehr netto drin gehabt als ICH jetzt wo ich nun 2,5 jahre in der Firma bin.

Und diese Löhne gibt es nur noch, das was früher mal gezahlt wurde, dass gibt es heute einfach nicht mehr. Aber wenn die Menschen zu dem greifen was günstiger ist dann wohl kaum aus raffgier sondern weil sie es MÜSSEN! Wenn du das nicht musst joi dann sei froh!

Wenn diese 50k Leute hinterher auf der strasse sitzen haben sie noch weniger geld, wer soll denn von WELCHEM Geld überhaupt die produkte kaufen ? und dann sind die nächsten wieder arbeitslos weil die unternehmer sich beschweren, niemand würde ja mehr kaufen und alle würden sie auf ihrer Brieftasche sitzen....

Das ist ein absoluter teufelskreis, aber nur weil ich vor 8 jahren von der Telekom zu einem günstigerem anbieter gewechselt bin weil ich nicht einsehe, dass reseller das Produkt günstiger verkaufen können als die Tcom selbst (wobei ich nun seit einigen jahren schon bei hansenet bin).

Das Prinzip ist doch total easy!
Versteht jedes Kind:

Gib den Leuten Geld, dann geben sie es aus und kaufen produkte, sie werfen es bestimmt nicht in den Ofen um die Unternehmen zu ärgern und sagen "ÄTSCH! mein geld krisse nicht!"

Aber... wenn ALLE Unternehmen den Leuten das Geld nehmen um ihren eigenen Profit zu erhöhen oder dafür sorgen das die Aktionäre einen mega ständer bei der dividenden auszahlung bekommen. Dann wird das über kurz oder lang nicht anders sein, als dass deren Gewinne ebenfalls sinken weil sich KEIN SCHWEIN MEHR WAS LEISTEN KANN!

so... hoffe das kommt mal an

das ganze nennt sich VOLKSWIRTSCHAFT
und JA
Deutschland ist eigentlich ein SOZIALSTAAT.
 
Ich meinte nur,... das man sich nicht wundert braucht. Wenn man immer nur das billigste will. Wir leben in einer Wirtschaft in der mehr oder weniger der Konsument über den Preis bestimmt.

Vielleicht sollte man Mirko- und Makroökonimie in der Schule lehren. Damit die Leute das mal verstehn.
 
joi schrieb:
Ich meinte nur,... das man sich nicht wundert braucht. Wenn man immer nur das billigste will. Wir leben in einer Wirtschaft in der mehr oder weniger der Konsument über den Preis bestimmt.

Tschuldigung, hast du eigentlich gelesen, was ich eben da oben alles geschrieben habe, oder hast du es überflogen ?

Pass auf. Familienvater, Frau, ein Kind 60qm Mietwohnung

Miete kalt: 650€
Strom/Gas/Wasser: 150€
Telefon: 50€
Nahrung: 250€
Versicherungen (Lebens-/Rentenversicherung: 100€ (je 50€ pro Person Kind ausgenommen)
Kleidung: 100€
Auto: ca. 350€ mit Benzin
------------------------------------
Gesamt: 1415€

Der Mann hat ein Netto-Lohn von 1600€ und ist froh wenn er sogar am Wochenende arbeiten kann oder Akkord schieben darf damit er etwas mehr draus hat.

Was passiert denn da, wenn das Auto mal eine Panne hat ?
Der Fernseher geht kaputt ?
Das Kind brauch neue Sachen für die Schule ?
Geburtstage ? Sollen alle leer ausgehen ?
Weihnachten ?
Urlaub ?
Willste das von 185 Euro finanzieren ?

Und genau solchen Leuten nehmen sie noch das Geld weg.... wo muss er als nächstes sparen ? Wir Menschen brauchen eine soziale Sicherheit, die hast du nicht, wenn du vom Dispo deiner Bank lebst und nicht weisst ob du dein Job nächste Woche noch hast.
Oder ein Manager auf die Idee kommt, dass der Gewinn den die Firma einfährt noch nicht genug ist, weil die Aktionäre jammern das die Dividende nicht hoch genug sind...

So und nun erzähl mir mal, dass dieser Mann, unbedingt daran Schuld sein soll, dass er zu dem günstigsten verfügbarem greift.

Na klingelts jetzt endlich ? Weil nochmal erkläre ich das nicht.

Das ist übrigens auch ein schönes Musterbeispiel.

Danke und genau so wie es da oben ist, gehts mir!

Die Zahlen und Mietpreise sind übrigens Variabel, sowie das Gehalt auch ;)
daher bitte keine kommentare wie "650€ miete ist zu viel!" schau dich dann in Hamburg um, da findste günstigere Wohnungen eher nicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
brain85 schrieb:
Wer niedrige Preise will, sollte sich über Konsequenzen bewusst sein.

Du musst hier aber erwähnen das von den niedrigen Preise nur die profitieren die eh schon genug in der Tasche haben. Der kleine Mann profitriert davon absolut nicht da ihm ja im Gegenzug weniger Lohn gezahlt wird, Lebensunterhaltkosten gestiegen sind und immer weiter steigen usw.. So, er bekommt also dies und jenes zwar billiger zahlt aber bei anderen Sachen wieder drauf "Artzbesuche, Medikamente, Mehrwertsteuer, Fahrtkosten usw." und so gleicht sich das aus bzw., hat er sogar die Arschkarte gezogen da er 1. weniger Lohn bekommt um die arme Firma beim Kac... zu halten oder 2. eine Lohnerhöhung garnicht in Frage kommt da es der Firma ja soo schlecht geht.

Geiz ist nur für die es fett haben geil für alle anderen ist Geiz absolut nicht geil. Man muss nur mal richtig nachdenken und verstehen dann kommt man selbst darauf das man sich im Prinzip selbst abzockt.
Dein und mein Chef profitieren davon und der Hammer ist, er zahlt dir dann auch noch weniger Lohn als Dank dafür das er dies und jenes billiger bekommt, ist das nicht lustig?

Das unsere Politik den kleinen Man aufgegeben hat muss doch langsam jeder begriffen haben, ich sag nur Harz4.
Nun macht man sich an die Mittelschicht ran, man erzählt ihm das er sparen soll, zockt ihm aber hinterrückst ganz geschickt das Geld ab indem Steuern erhöht werden usw.
Leute, werdet doch endlich wach. Menschen gehen hier arbeiten und sind trotzdem Sozialfälle da kann doch was nicht stimmen in diesen Land :(
Sicher ist Arbeit da nur zu was für Konditionen? für 3-7 euro die Stunde? Hallo?

Mir persöhnlich geht es nicht schlecht dennoch könnte ich kotzen wenn ich das ganze scheinheilige was seit eingen Jahren hier in D abgeht sehe. Denkt bitte nicht immer nur an euch, seit keine Egoisten den genau darauf zielen die da oben in ihren Drehsesseln, man muss zu den kleinen Man halten den DER hat dieses Land aufgebaut und nicht ein Manager oder die ganzen Sesselfurzer, und jetzt wird dieser kleine Mann wie eine Zitronen ausgepresst, sozusagen, wir haben jetzt alles soweit, dich benötigen wir jetzt nicht mehr, wir kommen jetzt klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Volle Zustimmung Repi. Ein Nettolohn von 1600€ ist für einen Single sicherlich viel Geld und damit kommt man alleine auch sehr gut aus. Ist man allerdings verheiratet und die Frau arbeitslos muss man schon 2 Leute ernähren. Richtig fett kommt es dann noch wenn man ein Kind hat, denn diese sind heutzutage wesentlich anspruchsvoller als es früher der Fall war. Ein Kind kostet somit richtig Geld.

Genau das ist auch der Grund weshalb ich kein Kind möchte, weil ich selber aus einem sozialen Brennpunkt stamme und nie wieder dorthin möchte. Außerdem wird man ja vom Staat gezwungen immer mehr auf sich selbst zu gucken. Zu dem ganzen was du aufgezählt hast kommen immer höhere Abgaben. Dann soll man noch seine Rente zum Teil privat finanzieren und bei der Pflegeversicherung droht das selbe.

Ich überlege mir mittlerweile auch zweimal für was ich Geld ausgebe und für was nicht.

gruß
Lumi25
 
Jop, so siehts aus Lumi, dass ist auch einer der Gründe, warum die deutschen "aussterben" wie man so schön sagt. Ich habe für meinen Sohn schon eine Menge aufgeopfert - und ich habe es gerne getan - aber man muss sich sowas, heute in Deutschland, gründlich überlegen und abwägen. Nicht aus egoismus sondern ob man es wirklich wuppen kann, wie man so schön sagt.

Wenn ich dann so Leute daherkommen sehe und fragen was wir überhaupt haben, dann bekomme ich das kalte kotzen und diesen ständigen Galle-Geschmack im Mund.
Die oberen Drehstuhl-Macker kommen dann noch an und halten Vorträge und erzählen "wir müssen alle den Gürtel enger schnallen" wo man dann selbst schon sehen kann, dass der so fett nach Geld stinkt das da kein Gürtel der Welt um seinen Wanst passt.

Es ist und bleibt einfach ein Armutszeugnis... und irgendwo kann ich die "was habt ihr eigentlich ?" frager schon verstehen, vermutlich waren sie nie in einer solchen Situation und haben keine Ahnung wie das Leben hier draussen so aussieht, behütet von Mama und Papa, täglich die warme Mahlzeit auf dem Tisch (wofür meist ja wohl beide Elternteile arbeiten müssen....)

Sorry der Seitenhieb musste sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (ein ? pro SAtzende langt)
@lumi
Das Problem ist, du kannst dich auch schwer zügeln wenn man egal wo man hinschaut mit Werbung und angeblichen Sonderangeboten förmlich zugepflastert wird. Ist halt nicht so einfach immer NEIN zu sagen dafür sorgen die ja. Und, man geht ja schliesslich arbeiten und möchte sich dafür auch selbst hin und wieder belohen.

Das du keine Kinder haben willst ist traurig, denk nur drüber nach wie es vor einige Jahre war, so nach dem Krieg, frag mal deine Eltern, wie die Eltern deiner Elter diese durchgezogen haben, die hatten NICHTS und trotzdem haben die ihre Kinder groß bekommen. Und du heulst jetzt weil dir dann sehr viel weniger von DEINEM Geld/Luxus und Freiheit übrig bleibt?
Dann Kollege, Kind in die Hand und hier Frau Merkel Sie wollen ein kinderreiches Deutschland? da haben sie eins und noch eins sehen sie jetzt zu das diese auch was zu Essen bekommen.

Ausserdem, was machst du im Alter? weisst du wie weh das tun wird wenn du alt bist und absolut niemanden hast?
Na ich weiß net, es gibt nichts schöneres als Kinder, wenn deine Eltern und meine genauso gedacht hätten gäbe es uns nicht, naja ist aber deine Sache, das ist aber falsch dein Denken. Ist halt ne scheiss Situation aber durch die Haltung jetzt auf Kinder zu verzichtet tut man sich selbst keinen Gefallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
joi schrieb:
Es sind nicht die Manager die, die die Arbeiter "ausbeuten",... das sind wir, wir als Kunde. DAS SOLLTE EUCH KLAR SEIN.

Tja, was war zuerst da? Das Ei oder das Huhn?
Menschen mit höheren Einkommen haben ein anderes Konsumverhalten als Leute, die weniger verdienen.

Ich würd auch gern Urlaub auf den Maledieven machen, muss mich aber mit Spanien zufrieden geben. Wenn mein Einkommen gekürzt wird, fällt auch das weg. Bin ich jetzt Schuld, dass der Reiseveranstalter weniger Umsatz hat?

Das sollte Dir eigentlich klar sein! ;)

MFG
 
Aber man sieht, das Thema erhitzt die Gemüter.

Repi´s Aussage, das sein Vater mehr verdient hat und er nun achten muss wie er über die Runden kommt, weil die Firma mittlerweile weniger zahlt, zeigt doch das Dilemma. Repi ist gezwungen das "Geiz ist Geil" Spiel mitzumachen, wenn er sich mal was leisten will. Wäre der Lohn auf dem Level von Damals ... würde das doch anders aussehen oder ?

In dem die Schlipsträger immer mehr auf den Zug springen: "Leute ihr werden doch alle überbezahlt, das müssen wir ändern ....", dreht sich in vielen Firmen die Verdienstspirale nach unten, immer weiter. Die Leute haben weniger in der Tasche und machen das Geiz ist Geil Spiel mit, weil einem nix anderes bleibt.

Beispiele wie Telekom, klar das Geschäft ändert sich, aber der Konzern macht Gewinne ! Muss man da so drastisch sein ? Immerhin haben sich die Managergehälter seit 1996 im Konzern um über 200% erhöht .... das der Mitarbeiter aber bei weitem nicht.

Siehe man Allianz, Rekordgewinn und was wollen sie ? Genau Mitarbeiter abbauen ... überall wo man teils schhaut: Gewinne ohne Ende, aber MItarbeiter abbauen ...
 
joi schrieb:
Kommt..... das kann ja wohl nicht euer ernst sein. Ihr beschwerd euch über die Manager,... JEDER VON EUCH der von T-Com weggewechselt ist - ist daran beteiltigt. Ihr seid doch die ersten die immer nur das billigste wollen - ok ICH auch. Aber dann brauch man sich doch nicht wundern und beschweren.

Wenn irgendein Anbieter DSL mit allem für 10€ anbietet [Am besten gleich 16.000] und alles super funktioniert. Da wäre doch bestimmt definietiv gleich über 80% am Wechseln - hauptsache schön billig. Aber mal zu nachzudenken und zu überlegen wie solche preise zustande kommen bzw zustande kommen können. Ach wieso auch, haupsache nur 10€.

Es sind nicht die Manager die, die die Arbeiter "ausbeuten",... das sind wir, wir als Kunde. DAS SOLLTE EUCH KLAR SEIN.

Hast du nur mal meinen Post direkt über dir gelesen? Hast du?

joi schrieb:
...Vielleicht sollte man Mirko- und Makroökonimie in der Schule lehren...

Wenn ich mir deine posts mal durchlese bin ich auch der Meinung. Vielleicht hättest du dann noch ein wenig gelernt und im Bezug auf meinen Post direkt über dir nicht das geschrieben, was du da gepostet hast.
 
Jerry72 schrieb:
Aber man sieht, das Thema erhitzt die Gemüter.

Repi´s Aussage, das sein Vater mehr verdient hat und er nun achten muss wie er über die Runden kommt, weil die Firma mittlerweile weniger zahlt, zeigt doch das Dilemma. Repi ist gezwungen das "Geiz ist Geil" Spiel mitzumachen, wenn er sich mal was leisten will. Wäre der Lohn auf dem Level von Damals ... würde das doch anders aussehen oder ?

In dem die Schlipsträger immer mehr auf den Zug springen: "Leute ihr werden doch alle überbezahlt, das müssen wir ändern ....", dreht sich in vielen Firmen die Verdienstspirale nach unten, immer weiter. Die Leute haben weniger in der Tasche und machen das Geiz ist Geil Spiel mit, weil einem nix anderes bleibt.

Beispiele wie Telekom, klar das Geschäft ändert sich, aber der Konzern macht Gewinne ! Muss man da so drastisch sein ? Immerhin haben sich die Managergehälter seit 1996 im Konzern um über 200% erhöht .... das der Mitarbeiter aber bei weitem nicht.

Siehe man Allianz, Rekordgewinn und was wollen sie ? Genau Mitarbeiter abbauen ... überall wo man teils schhaut: Gewinne ohne Ende, aber MItarbeiter abbauen ...

Wieder mal ganz deiner Meinung Jerry72.

Aber lange kann's nimmer gut gehen, soweit reicht der schmale Blick.


@mmitse: Ich drück dir die Daumen, das dieser ganze Bockmist (vorsichtig gesagt) glimpflich ausgeht. Ich steh auch nach fast einem Jahr noch immer mit ehemaligen Kollegen und Freunden die noch dabei sind in Kontakt und krieg daher ja mit, was los is.
 
baFh schrieb:
was verdient ein telekom-einsteiger? 30000€ brutto bei 34 stunden die woche

es gibt in dem sinne keine telekom einsteiger mehr, weil alle neu eingestellen mitarbeiter in eine tochter firma namens vivento interim services gmbh kommen. dort ist es so, dass man eine 38 stunden woche hat, bei 20000 € brutto jährlich.
 
Komischerweise hat in der politischen Elite noch keiner kapiert dass diese Lohnspirale nach unten auch katastrophale Umweltschäden nach sich ziehen wird. Ich gebe jetz mal ein Beispiel aus meiner eigenen Familie:

Mein Dad ist Frührenter (gesundheitsbedingt) und geht mit ca. 1000€ Rente heim. Bei seiner Tätigkeit als Vorarbeiter aufm Bau hat er vlt. so 3500 - 4000 DM (!) verdient. Gestern habe ich für unseren Rasenmäher Marke Honda ein Ersatzteil gesucht und auch gekauft --> 350€ für ein bisschen Blech.
Gehen wir nun mal von der aktuellen Situation aus dass die Reallöhne für große Bevölkerungsteile weiter sinken, so wird sich jeder bis dato "Normalverdiender" doch schwer überlegen ob er sich 350€ für so ein Teil leisten kann und will. Hier kommt nämlich wieder das Geiz-ist-geil-Argument zum tragen, denn die meisten werden hier eher zu einem Billig-Mäher von Praktiker etc. greifen.

Wie sieht die Umweltbilanz dann aus?

--> alter Mäher entsorgen, inkl. Motor usw.
--> neuen Mäher kaufen, der hält jedoch nicht so lange wie der alte mangels entsprechender Qualität



Mit entsprechender Finanzreserve sind Menschen auch bereit auf Qualität zu setzen. Das ist nicht nur bei meinem Beispiel so, das gilt für alle gängigen Gebrauchsgüter. Denn durch die Investition von besagten 350€ ensteht nur eine Belastung in der Umweltbilanz: ein bisschen verrostetes Blech!
 
Leider gibt es in unseren Land kaum noch Führungspersönlichkeiten (auch in Industrie und Politik) mehr, die sich noch mit ihrem Unternehmen indentifizieren können. Speziell in den Dax Unternehem wird nur noch von Quartal zu Quartal gedacht.

Und da heissen die Geister (die mal gerufen wurden und nun nicht mehr loszuwerden sind) Aktienkurs, Shareholder - Velue, Globalisierung.

Leider sind die Konzene gedanklich schon lange nicht mehr in DE ansässig, sondern weltweit aggierend. Und da ist verdammt noch mal ein Umsatzrendite von 3 ... 5 % zu erzielen - in anderen Märkten klappt es ja auch!

Ja wie nun realisieren - durch neue Produkte (wo hier durch die zogernde Bereitschaft der Herren auch mal Risiken enzugehen kaum mal Innovationen auf den Mark kommen) - Nein!

Durch Kosteneffizienz! Was ist der grösste Posten (der beeinflusst werden kann) - Materialpreis sind Weltmarktpreise - Richtig Personalkosten!

Also: Scheiss auf die Kunden, Scheiss auf den dann nicht mehr vorhandenen Service, Scheiss auf die Firma - Hauptsache der Aktienkurs geht wieder nach oben. In zwei Jahren bin ich sowieso nicht mehr im Vorstand - da läuft mein Vertrag aus - und bis dahin muss betriebswirtschaftlich alles super aussehen! Ob das Kartenhaus danach zusammenbricht - wen juckts - mich nicht mehr - bin schon woanders und mach so weiter...

Solange die Denkweise der Manager so ist, wird sich leider auch so bald nichts an der Situation ändern! Die Gründer- und Aufbaugeneration der Manger stirbt langsam aus (ich hatte noch das Privileg mit solchen Leuten zusammenarbeiten zu dürfen), und es werden nur noch "Monopoly Spieler" der GameBoy - Manager nachrücken mit den obigen Denken - leider!

Ich denke dass ist momentan das Grundübel in allen grossen Gebilden.

P.S.: Man kann dies auch in der Politik feststellen, oder warum meint Ihr sind die meisten neuen Gestzten mit solch grossen Interpretationsspielräumen gemacht - die werden durch das Gestztgebungsverfahren gepeitscht - die Fehler werden dann in der Anwendung noch erkannt und duch Novellen zu den Gesetzen bekämpft.
 
Wenn sich Gehaltsreduktionen mal durchsetzen, dann schauts für die Arbeitnehmer schlecht aus.

Die Grundaussage ist klar. Sie würden mehr Arbeitnehmer anstellen, wenn sie für weniger Geld arbeiten würden, das bedeutet, dass Nachfrage nach Arbeitskräften sehr wohl vorhanden ist.

"Geiz ist geil" wurde von euch ja zur Genüge erwähnt. Nur seht es einmal anders. IHR geht immer den billigsten Scheiss kaufen. Tut alles um da oder dort ein paar Euro zu sparen. Genau das müssen deutsche Firmen dann auch tun, weil der Mitbewerb vom Ausland nunmal nicht schläft.

Was mich an der Sache wirklich stört ist, dass die Politik garnichts in der Richtung unternimmt. IMHO müssten ausländische Produkte höher besteuert werden um dem Entgegenzuwirken. Ausserdem müssten Produktionsbetriebe im Land gehalten werden, weil ohne Arbeitskräfte gibts auch keine Kunden mehr, ohne Kunden die etwas kaufen gibts keine Steuern mehr.

Ich finde sowieso, dass Firmen, die Ihre Produktionen ins Ausland verschieben, eine Art Strafaufschlag berechnet werden sollte, wie die Strafzölle welche für div. asiatische Produkte eingehoben wird. Klar, diese Produkte würden dadurch teurer für uns, aber wenn der Produzent dadurch wieder nicht mehr verdient, dann wird er sich dreimal überlegen, ob er seine Produktion ins Ausland verschiebt und das würde ev. wieder Arbeitsplätze im Inland erzeugen.

Ich hab schon lang aufgegeben immer das billigste zu kaufen. Wer billig kauft, kauft teuer, ist nicht nur irgendein Spruch sondern bewahrheitet sich täglich. Der billigsdorfer Dreck hält nicht, hat keinen Service.

Ich versuche nurmehr inländische Lebensmittel zu kaufen. Letztens sah ich Gebäck aus den Niederlanden! Also ich brauch sicher kein Brot etc. von dort, da kauf ich lieber bei meinem Bäcker um die Ecke ein halbes Brot um 3 Euro bevor ich unsere Wirtschaft zugrunde richte, weil ich mir importiertes Brot kaufe und mir dabei in der Woche einen Euro spare!

Denkt doch mal nach! Wie soll eine Firma überleben, wenn die eure Gehälter finanzieren müssen, die im Vergleich mit den Ostländern, die jetzt (fahrlässig imho) in die EU gepresst werden, ein Vielfaches ausmachen, während Ihr gleichzeitig Importprodukte kauft, weil die billiger sind. Das kann einfach nicht funktionieren.

Der Konsument kann seine Wirtschaft retten, indem er inländische Produkte kauft.

Solange der Konsument lieber ausländische Billigprodukte kauft, anstatt die inländische Wirtschaft zu unterstützen, wird es immer schlimmer werden.

Die Wischiwaschi-Beschreibungen auf den Produkten tragen zur allgemeinen Verunsicherung bei. Da steht in letzter Zeit "Produziert für". Mit keinem Wort wird erwählt WO das produziert wurde, was wiederum dem Kunden die Möglichkeit nimmt, inländische Produkte zu fördern/kaufen. Das wird von den Produzenten, die in Wirklichkeit im Ausland produzieren lassen und das Produkt dann als "deutsches Produkt" verkaufen, vorsätzlich gemacht!.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ LazyGarfield

So einfach ist das leider nicht...

Wir haben ja die EU und husch ist das "scheue Reh" Kapital auch schon weg!

Es gibt nur eine Möglichkeit - der mündige Verbraucher!

Also keine AEG Hausgeräte mehr kaufen (Werk in N stillgelegt in Polen mit EU Subventionen neu gebaut!) Keine Siemens / Bosch Geräte mehr Kaufen - Berliner Standort soll geschlossen werden Werk in Nauen ebenfalls von Verlagerung nach Polen bedroht! Ja aber wen dann kaufen Miele - hat auch schon ein Werk in Tschechien - merkst Du was?

Man kann aber im Lebenmittelbereich was tun - übrigens sind die meisten Produkte bei den Discountern sehr wohl in DE hergestellt. Aber um die teueren Preise beim Markenprodukt zu halten werden eben Phantasiemarken ins Leben gerufen. Kann man, wenn man will aber auch Nachgoogeln! (wer stellt für Aldi & Co her?)

Bleibt nur noch Produkte zu kaufen, wo man weiss dass diese auch wirklich in DE bzw. der Region hergestellt werden. z.B. Pneumant / Dunlop wird noch in Riesa / Sa. produziert! (Conti. verlagert seine Produktion ins Ausland) also ...

Muss man sich aber erst mal informieren - aber wer macht das schon bei "Geiz ist geil!"

Sry. ist ein wenig OffTopic aber passte zum Vorschreiber!
 
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