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Temp.-Verbesserungspotential NVIDIA GeForce RTX 5080 FE

Eisbaer_

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Hallo alle,

ich habe eine NVIDIA GeForce RTX 5080 FE (Grund --> Platzmangel) und wollte mich erkundigen ob schon einmal jemand Erfahrungen mit dem Austausch der Wärmleitmittel bei der FE gemacht hat und ggf. berichten könnte.
Die GPU-Speicher Sperrschicht-Temp. liegt bei einem Furmark Dauerbelastungstest bei etwas 90°C was ich schon recht warm finde.

Ich habe zwar eine Custom-WaKü, kann mir jedoch derzeit noch keinen Wasserblock für die FE leisten. Ich glaube, dass es sogar gar keinen für die Founders Edition gibt... bin mir aber nicht ganz sicher

Über Kommentare und Berichterstattung würde ich mich sehr freuen!

VG Eisbaer
 
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Wenn du keine Angst vor Auseinanderbauen hast, dann auf den GPU Die Honeywell PTM 7950 drauf und auf Speicher und VRMs Arctic TP-3 Pads. Laut Recherche nutzt Nvidia Standardmäßig 1mm Pads für RAM/VRMs.
Man muss allerdings auch sagen dass Nvidias Standardwärmeleitpaste/Pads auch sehr gut sind. Bei der RTX 5080 weiss man auch nicht genau ob Nvidia da ein PTM oder eine Paste nutzt, von daher bringts eventuell auch gar nix Honeywell draufzumachen.

Was du machen könntest wäre Gehäusebelüftung zu verbessern. Das bringt definitiv was.

https://www.techpowerup.com/review/nvidia-geforce-rtx-5080-founders-edition/5.html

Da kannst dir mal anschauen was Nvidia nutzt. Auf dem RAM scheint so ne Art Thermal Putty drauf zu sein und auf den VRMs Wärmeleitpads.
Da sieht mans gut:
Vorderseite: https://www.techpowerup.com/review/nvidia-geforce-rtx-5080-founders-edition/images/disassembly9.jpg
Rückseite: https://www.techpowerup.com/review/nvidia-geforce-rtx-5080-founders-edition/images/disassembly6.jpg

Ansonsten wäre Undervolting auch noch was.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok. Hast Du das selbst auch schon umgesetzt bzw. schon Erfahrungswerte gesammelt hinsichtlich Temp.-Verbesserung nominal
 
1) Furmark ist nun wirklich kein Szenario das im Alltag vorkommt. Wie sind die Temps in Games?
2) 90°C Junction ist vollkommen im grünen Bereich (und das in einem Belastungsbenchmark, siehe Punkt 1)
3) Undervolting versuchen?
 
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Versuch mal folgendes zuerst:
Power Limit auf 95% und maximale Voltage auf 1 Volt.
 
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Eisbaer_ schrieb:
Ich habe zwar eine Custom-WaKü, kann mir jedoch derzeit noch keinen Wasserblock für die FE leisten. Ich glaube, dass es sogar gar keinen für die Founders Edition gibt... bin mir aber nicht ganz sicher
Dazu hast du dir die falsche Grafikkarte ausgesucht. Insbesords wenn bereits eine custom Wakü vorhanden ist muss bei der Auswahl der Grafikkarte ein Kühler der in Betracht kommen würde mit einbezogen werden. Es ist jetzt auch nicht so als wären diese Grafikkarte erst kürzlich neu erschienen.

Alphacool schreibt hierzu:
Von unserer Seite aus gibt es keinen Kühler für die FE-Version, und es wird auch keinen geben. Ich fürchte, ich muss dich enttäuschen. Da die PCB geteilt ist, ist es sehr leicht, während der Umwandlung etwas zu beschädigen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, keinen Kühler für diese Variante anzubieten.
RTX 5080 FE Wasserblock?
 
Im Dezember habe ich mir die Gainward GeForce RTX 5080 Phoenix GS gekauft und mit einem Wasserblock von Alphacool umgebaut. Das war problemlos möglich, weil ich zeitgleich auch geschaut habe, was für Kühler ich hierzu kaufen könnte. Es gab noch andere Grafikkarten von Gigabyte, MSI oder Zotac, die auch in Betracht gekommen wären. Nur habe ich mit auf den Preis geachtet und ob der Kühler dazu überhaupt lieferbar war.

Normalerweise ist das zerlegen einer Grafikkarte nicht schwer, aber was Alphacool da schreibt ist auch nicht ganz ohne. Eine FE von Nvidia habe ich noch nie zerlegt, daher kann ich dazu nichts Aussagen.
Ergänzung ()

Ganz davon abgesehen setzt du mit dem Zerlegen wenn es nicht unbedingt notwendig ist die Herstellergarantie auf dem Spiel.
 
Ich meine, eigentlich hat ja der Kühler ein durchaus großes Potenzial. Es handelt sich ja immerhin um den selben wie bei der RTX 5090 FE. Vielleicht probiere ich es ja mal mit Liquid Metal auf dem Grafikchip xD
 
Vergiss LM ganz schnell - da kann zu leicht was massiv schief gehen und die Karte ist hin. Generell würde ich bei dem fragilen Konstrukt der FE möglichst wenig bis gar nichts rumbasteln.
 
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@Denniss ja klar. bei der PCB würde ich mich sowieso nichts derartiges trauen. Das war nur ein Spaß...

Da würde ich mir ja viel lieber meinen eigenen GPU Block in Fusion konstruieren
 
LM wird sowieso überbewertet. Früher habe ich mit der Grafikkarte gerne auf LM gesetzt um dieses Pump-out Effekt entgegen zu wirken. In Gaming hat es etwas 3 Grad gebracht und mit Stresstest und einer maximalen Leistungsaufnahme bis 5 °C.

Mit meinem letzten Umbau habe ich aber auf PTM gesetzt, da es nicht elektrisch leitdend ist und es auch dieses Pump-out Effekt entgegenwirkt. Ist aber mit neu aufgetragenen WLP vergleichbar. Mit LM geht es oft nur um den letzten Grad noch herauszukitzeln.
 
Ich würde mal testen wie deine Grafikkarte und deine restliche Hardware verhält wenn du Zerofan deaktivierst und die Grafikkarte immer mit ca.20 bis 35% Lüfterumdrehungen mitlaufen lässt.
Ich denke dein Innenraum dürfte im Idle so um die 45-48° haben, wie auch die Grafikkarte selbst im Idlebetrieb.
Nimmst du Afterburner hinzu kann man auch hiermit sogleich um ca.50mV untervolten dürfen und ggf. das Power Limit auf 95 oder 90% setzen.
Außerdem kannst du im Afterburner die ansteigende Lüfterkurve durch eine treppenförmige Lüfterkurve ersetzen. Das gibt gleichmäßige Lüfterumdrehungen und die Geräuschkulisse beruhigt sich ein wenig mit gleichbleibenden Umdrehungen statt schnelleren und langsameren Lüfter.
Am Ende denk ich dürfte die Grafikarte im Idle bei ca.30 bis 38° liegen und Innentemperatur und Hardware profitieren auch dadurch.
Positiver dürfte der Effekt sein das du nach dem zocken innerhalb von 1-2 Minuten wieder auf Idletempertur kommst was zuvor so 20-40Minuten gedauert hat.
Ist nur als Tipp gedacht weil es super schon seit jahrzehnen mit meinen PC-Systemen ging und glaub mit die Grafikkartenlüfter gehen nicht kaputt durch Dauerbetrieb.
 
1.) Ist Furmark kein Alltag
2.) Wäre es halt interessant, unter welchen Bedingungen die Karte diese Temperaturen erreicht... Welches Gehäuse? Welche Kühlung?

Ansonsten klingt das nach relativ normalen Temperaturen für den Speicher bei einer 5080.
Ich hatte im Era 2 und Nanoq S im Steel Nomad Stress Test (20 Minuten) so zwischen 84-86°C.
Die GPU Chiptemperatur lag dann aber auch bei um die 80°C

360 Watt in engen Gehäusen wollen halt abgeführt werden. Hier lohnt es sich halt eher sich mit Undervolting zu beschäftigen, als mit dem Tausch der WLP. Das Limit ist hier nämlich nicht die WLP, sondern das es einfach ein 2-Slot-Design ist. Da fehlt nun einmal die Masse. Auch, wenn ich das Kühlerdesign schon sehr gelungen halte für die Größe.
Und wenn man in einem Case auch etwas mehr Luft hinter der Karte schafft, bekommt man das auch noch mehr entschärft. Mal sehen, wie das im Formd T1 aussieht, was im Verlaufe des Mais endlich bei mir eintrudelt ;D
Ergänzung ()

Eisbaer_ schrieb:
Es handelt sich ja immerhin um den selben wie bei der RTX 5090 FE.
Nein. Das Design der 5090 FE ist komplexer. Die Vapor Chamber ist komplexer und es kommt u.a. eben Liquid Metal zum Einsatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 5000er ziehen wieder nur so viel, weil sie dürfen. Bei der 4080 konnte man auf 250W begrenzen ohne Leistung zu verlieren, bei der 5080 kannst du 300 nehmen.
Alternativ UV, da geht echt viel bei den 5000ern ohne das man Leistung verliert.
Das ist so einfach und effektiv dass basteln imho keinen SInn macht.
 
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