Testen von neuem Setup durch definierte Beispiele

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pppppppppp

Gast
Hallo zusammen,

ich hab mir ein neues Setup gegönnt und wollte mal Fragen wie ihr neue Kopfhörer testet?

Klar kann man durch reines Spielen einen Test durchführen, jedoch wollte ich mal Fragen ob es bestimmte Webseiten/Tools gibt die wiederholbare Vergleiche ermöglichen?
Also vordefinierte Sampels (FLAC-Dateien) zum Beispiel mit Fußtritten und ob man diese so besser orten kann je nach Kopfhörer.
 
Ich würde so was ja auf neutral und linear testen
wen ein Kopfhörer wirklich (wie auch immer, hypothetisch) voreile in der ortbeikeit bringt die über die neutrale wiedergab hinaus gehen wäre das nicht cheaten?

Stell dir vor ein Monitor der Gegner rot darstellt....

Also ich würde sagen mach dir selbst eine aufnahme und höre sie dir eben mit mehren Kopfhörern an.
aufpassen das alle gleich laut sind sonst gewinnt im zweifel der der lauter spielt ;)
 
Wenn es dir um die Gegnerortung usw. geht, teste das direkt im Spiel. Ist am einfachsten. Du merkst ja relativ schnell wie gut du die Geräuschquellen orten kannst.
 
Ich hab immer Probleme in PUBG etc. Fußtritte zu hören ^^
Daher dachte ich es gibt Soundfiles die das simulieren um es zu testen.
Finde das ist nicht cheaten bei meinem skill lvl xD

Aber auch sonst wäre es mit höhen und tiefen als Soundfiles zum testen nice wenn es sowas gibt.
 
ihr macht aus ton eine halbe Wissenschaft.

es gibt keine Headset die einem zum pro werden lassen :)
 
@Scrush ist halt ne ganze Wissenschaft

@pppppppppp
nimm halt genau das womit du Probleme hast auf und dan hör dir das fiele mit mehren headsets an.

tip mach am anfang von deinem recording ein sinus ton und etwas white noise dan kannst du mit mit diesme test ton die lautsärke anpassen damit alle gleich laut sind und der schritte Vergleich fair ist
 
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Scrush schrieb:
es gibt keine Headset die einem zum pro werden lassen :)

Tja, so ist das eben, du kannst Bildschirme und Audiogeräte kalibrieren wie du willst, solange du deine Augen und Ohren nicht kalibrieren kannst, bringt das wenig...

Und wie gesagt, da dich weder der Bildschirm noch die Tastatur/Maus noch dein Headset zum pro werden lassen, hilft für dich nur 1: Ausprobieren, was sich für dich am besten anhört, womit du am besten zurecht kommst...

Wenn dein Hörvermögen bei bereits bei z.B. 19 kHz aufhört, bringts dir nichts, die 22 kHz auszupegeln... zumal auch niemand sonst hier weiß, gegen welche Umgebungsgeräusche du sonst noch so ankommen musst...
 
Wenn es um das räumliche geht eventuell sowas. Wobei das selbst auf inears gut geht. Liegt halt zu einem großen Teil auch an der Software:
 
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@nurmalsoamrande
da widerspreche ich angenommen du hast eine perfekt "kalibrierte" Signal kette dan klingt eben die Aufnahme von einem Geräusch genau so wie das Geräusch live klingen würde mit deinem Ohren

klar hören und sehen wir alle verscheiden wer weiß ob das was ich als rot sehe für dich vllt blau ist.
trotzdem bringt ein kalibrierter Monitor eben das Dinge auf Bildern die gleich Farbe haben können wie in echt.


nurmalsoamrande schrieb:
Wenn dein Hörvermögen bei bereits bei z.B. 19 kHz aufhört, bringts dir nichts, die 22 kHz auszupegeln... zumal auch niemand sonst hier weiß, gegen welche Umgebungsgeräusche du sonst noch so ankommen musst...

auch das ist zu einfach gedacht.
Die audiophile Argumentation ist das wir ja nicht nur Frequenzen sondern auch wellen formen hören

Die wissenschaftliche:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem
kurz gesagt
Hast du ein perfekt band breite limitiertes Signal dan reicht es das mit doppelter band breit zu sammeln um das Ausgangs Signal theoretisch reproudziren zu können.

In der Praxis existieren keine perfekten filter deswegen reicht die doppelte Frequenz auch nicht aus.

Unter anderem deswegen geht der Trend auch zu 96khz (blue ray) oder 192Khz (hd DVD)
So können einfachere filter niedrigerer Ordnung verbaut werden und der Phasen fehler so wie noise weiter aus dem hörbaren Bereich geschoben werden.
 
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lamda schrieb:
@nurmalsoamrande
da widerspreche ich angenommen du hast eine perfekt "kalibrierte" Signal kette dan klingt eben die Aufnahme von einem Geräusch genau so wie das Geräusch live klingen würde mit deinem Ohren

Und das ist das Problem, derjenige, der den Ton abgemischt hast ist aber jemand anderes, nicht du... Somit kannst du gar nicht wissen, wie es sich anhören muss/soll. Ohne die Kalibrierung deiner Augen und Ohren auf die Augen und Ohren des Erstellers nützt dir die Kalibrierung nur bedingt etwas... Eine Kalibrierung deiner Peripherie bringt dir nur in soweit etwas, dass das, was du produzierst wiederholbar ist, jedoch NICHT reproduzierbar...
 
Ich verstehe die ganze Ton Diskussionen bei Games auch nicht.
Wenn du Schritte in Games hören möchtest dann holt man sich neutral ausgerichtete Kopfhörer mit wenig Bass und Volumen ala Sennheiser PC360, PC363D oder Gaming One, um hier mal 3 qualitativ hochwertige Beispiele zu nennen.
Ich bin fast sogar soweit zusagen, dass Bass lastige Kopfhörer nicht für kompetitive FP Shooter geeignet sind.
 
nurmalsoamrande schrieb:
Und das ist das Problem, derjenige, der den Ton abgemischt hast ist aber jemand anderes, nicht du... Somit kannst du gar nicht wissen, wie es sich anhören muss/soll
Trotzdem kann ich doch das gleiche "hören" oder sagen wir es so den gleichen Schallwellen ausgesetzt sein

Wen ich einen Musik Track auf der gleichen analoge höre wie der der ihn ab gemixt hat dan höre ich ja das "gleiche"
was meine ohren oder mein Gehirn daraus machen ist was anderes.

deswegen stehen eigentlich in jeden professionellen studion auch ein par Yamaha HS80 nicht weil das die besten sind sondern weil das ein billiger Standard ist.

Aber gut nehmen wir drucker... angenommen du willst für eine Werbung Plakate drucken.
da ist es wichtig das die geschützte corporate color immer gleich aussieht egal bei welchem Dienstleister du bestellst
Nivea blau muss eben das richtige blau sein und Telekom Magenta eben das richtige Magenta
 
Mach doch einfach eine Aufnahme eines Matches und schneide dir ein paar kritische Samples zurecht.
So mache ich es jedenfalls, wenn ich die Ortung mit verschiedenen KH für R6 Siege vergleiche. Ist jederzeit reproduzierbar.

Beim Thema "Kopfhörerqualität" wird mancherorts auch ziemlich viel Stuss erzählt. Den größten Teil des Klangeindrucks bestimmt immernoch der Frequenzgang. Heißt, die spezifische Färbung, die unterschiedliche Komponenten des Signal verstärkt oder abschwächt, in den Vorder- oder Hintergrund verlagert. Damit lassen sich völlig unterschiedliche Klangeindrücke generieren, die nicht nur die Klangfarbe, sondern auch die räumliche Zusammensetzung und die Detailwiedergabe betreffen.
Viele technische Parameter sind im Übrigen nur schwer isolierbar. Wenn man stichhaltig differenzieren möchte, dann ist auch eine gewisse Hörerfahrung nötig.
 
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