Timing Rufnummernmitnahme - wer hat es ohne große Zusatzkosten geschafft?

cartridge_case

Fleet Admiral
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Moin Moin Gemeinde,

es stand nun mein erster, persönlicher Anbieterwechsel inkl. Rufnummernmitnahme an. Nach ein bisschen hin und her mit dem alten Anbieter war Vertragsende dann auf den 31.01.2020 datiert. Neuvertrag wurde am 23.01.2020 beauftragt, Rufnummernmitnahme direkt am 24.01.2020 beantragt.

Am 25.01.2020 früh dann die Info, dass die Rufnummer noch nicht freigegeben ist. Das konnte ich mit dem Altanbieter noch am gleichen Tag klären und die Freigabe wurde eingetragen. Sonntag ist natürlich nichts passiert.

Am 27.01.2020 erhalte ich dann vom Altanbieter die Info, dass sich das Kündigungsdatum, für eine unterbrechungsfreie Rufnummernmitnahme, auf den 04.02.2020 verschiebt und vom neuen Anbieter die Info, dass die Portierung nun zum 04.02.2020 erfolgen wird. Eine neue SIM-Karte bekomme ich natürlich auch - die alte neue bekam ich ja direkt am 25.01.2020.

Ich zahle nun also vier Tage den alten Anbieter zusätzlich und 13 Tage den neuen Anbieter "umsonst". Klar könnte ich die neue Karte schon nutzen, aber da ich kein Dual-SIM-Smartphone habe, macht das mit einer neuen Telefonnummer auf der ersten neuen SIM-Karte natürlich keinen Sinn.

Lief das hier einfach nur schief, oder ist das bei einer Rufnummernmitnahme Alltag? Würde mich über eure Erfahrungen und eventuell sogar perfektionierte "Schlachtpläne" zum Thema freuen.

Und eventuell weiß auch einer, der dort arbeitet, wieso die sechs Werktage für eine Übertragung brauchen?!
 
Na ja, etwas Zeit braucht das eben. Etwas spät eingeläutet das ganze. Ich mache das alle 2 Jahre und habe bisher nie einen Tag ohne oder mit doppelten Anbieter leben müssen. Das ging immer glatt am Kündigungs / Schaltungstag in der Nacht über die Bühne.
 
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Von welchem Anbieter zu welchen Anbieter? Wäre mal interessant zu wissen ;)

Beim Handy kann ich dazu nichts sagen, ein Freund von mir hatte so ein ähnliches Spiel mal beim Festnetz. Unitymedia hats vertrödelt die Nummer für die Telekom freizugeben. Somit konnte der neue Anschluss nicht geschaltet werden, und die Unitymedialeitung war schon nicht mehr nutzbar. Ende vom Lied: Die Telekom hatte dann, obwohl es das Verschulden von Unitymedia war, die erste Monatsrechnung übernommen.
 
cartridge_case schrieb:
Lief das hier einfach nur schief, oder ist das bei einer Rufnummernmitnahme Alltag?
Ja, die Prozedur muss früher eingeleitet werden, um übergangslos zu laufen. Man sagt so ca. 14 Tage im Maximum. Sollte es aber Probleme geben, weil der Altanbieter doch noch nicht freigegeben hat, summiert sich das um diese zusätzlichen Tage auf.
 
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Erstmal: Geht doch noch. 🙂
Aber ab wann läuft der neue Vertrag? Wie kommst du auf 13 Tage doppelt bezahlen?
Ich müsste mal genau nachgucken, aber ich meine auch, dass der Altanbieter nur bis zum Umschalttag abgerechnet hat und der neue erst ab diesen Tag. Ich habe allerdings nicht ganz so knapp bestellt.
 
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Wenn Du das mit der Freischaltung der Nummer richtig machst (erst zur Portierung freischalten, dann Portierungsversuch unternehmen lassen), laufen die Prozesse normalerweise auch glatt durch.
 
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Ich kenne keinen Anbieter, ob direkt beim Netzbetreiber oder bei einem der Resellern, wo man den Starttermin nicht wählen könnte. Das Problem hatte ich auch noch nie.

Ich kündige fristgerecht und schließe einen neuen Vertrag +-2 Monate vor Ende des Vertrages ab.
 
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Dazu kommt dann noch eine Gebühr des alten Anbieters für die Freigabe bzw. die Portierung, oft über 20€.
Gut man bekommt dann vom Neuen eine kleine Gutschrift ~10€ für das Wechseln, aber es gleicht nicht die Gesamtkosten aus.
 
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Auch das kann ich nicht bestätigen. 25€ dürfen sie für die Freigabe der Nummer nehmen. Was auch im Grunde alle machen. Und ich habe sie bisher immer bei Neuabschluss vom neuen Provider wieder bekommen. Auch diese 25€.
 
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cartridge_case schrieb:
wieso die sechs Werktage für eine Übertragung brauchen?!

Das ist nicht nur eine Mail wo drin steht "wann können wir die Rufnummer haben?" 10min später die Antwort - "Hier, bitte".

Vorne Weg sei gesagt Telekommunikationsanbieter sind teilweise schlimmer als Behörden was Bearbeitungsgeschwindigkeit angeht. Und da muss einiges geändert werden.

Als Beispiel (stark vereinfacht)wie ein Anruf funktioniert.
Ich wähle im D1 Netz die 123456, der Server der Telekom guckt dann wo deine Rufnummer die "123456" ist (sagen wir mal Vodafone) und sendet meinen Anruf Wunsch dahin, der Vodafone Server muss dann rausfinden in welcher Funkzelle dein Handy ist um den Anruf zu übermitteln.

Was ich dir damit sagen will ist, da steckt mehr hinter als nur die Nummer zum neuen Anbieter zu schicken.

Ich kenne solche Fehler von der Arbeit her im Festnetz Bereich, Anbieter gewechselt Rufnummernportierung lief schief. Auf einmal kann der Kunde nur von Anbieter A aus angerufen werden aber Anrufversuche von Anbieter B,C,D,E landen im Nirvana weil die falsch programmiert wurde die Rufnummer. 6 Tage ist somit bei Behörden ähnlichen Verhältnissen schnell!
 
Dr. McCoy schrieb:
um übergangslos zu laufen
Und noch mehr Parallelzeiten? ;D Unterbrechungsfrei ist es ja so auch.
Wilhelm14 schrieb:
Erstmal: Geht doch noch. 🙂
Klar, ich brauch noch keinen Kredit. Würde es aber, für die Zukunft, doch effektiver gestalten wollen.
Wilhelm14 schrieb:
Aber ab wann läuft der neue Vertrag?
Sofort natürlich. Bestellt über check24.
Wilhelm14 schrieb:
dass der Altanbieter nur bis zum Umschalttag abgerechnet hat und der neue erst ab diesen Tag.
Das wäre natürlich toll, allerdings liefen bei mir die Verträge immer per sofort.
GrumpyCat schrieb:
Das hatte der Altanbieter verhunzt. Meine Kündigung wurde "vergessen". :D
BlubbsDE schrieb:
wo man den Starttermin nicht wählen könnte
Tja, konnte ich wirklich nicht. Kannst ja mal bei check24 "durchspielen". Hoffe, ich habe es nicht übersehen. :hammer_alt:
@Flare: Korrekt, bei mir aktuell 5€ minus. Aber auch das war mir bewusst und werde ich verschmerzen können. :D
BlubbsDE schrieb:
25€ dürfen sie für die Freigabe der Nummer nehmen.
Ach, interessant. Klarmobil berechnet 29,95€.
 
Bei mir liefs letztens perfekt.
Die Kündigung und der neue Vertrag, mit Rufnummer wurden an den selben Tag terminiert.

Ich habe mich aber auch frühzeitig darum gekümmert, das Kündigungsfrist/Vertragsbeginn usw. alles am selben Tag passiert und hat knapp 10€ (Rufnummernmitnahme) gekostet.
(von telering zu spusu(Österreich))
 
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fanaticmd schrieb:
Ich wähle im D1 Netz die 123456, der Server der Telekom guckt dann wo deine Rufnummer die "123456" ist (sagen wir mal Vodafone) und sendet meinen Anruf Wunsch dahin, der Vodafone Server muss dann rausfinden in welcher Funkzelle dein Handy ist um den Anruf zu übermitteln.
Wie können sich nur Milliarden Server problemlos verständigen? :D
 
OK, 30.72 dürfen sie maximal nehmen.

Ich habe bei Check24 noch keinen Mobilfunkvertrag abgeschlossen. Gibts bei denen keinen Wunschtermin sondern nur sofort, dann ist das ein dickes Minus für Check24.
 
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cartridge_case schrieb:
Und noch mehr Parallelzeiten? ;D Unterbrechungsfrei ist es ja so auch.
Nun, das hängt immer davon ab, a) zu welchem Datum der Altvertrag gekündigt werden kann, mit welcher Vorlaufzeit, und b), ob der neue Vertrag bei Abschluss sofort zu laufen beginnt, weil später eine nachträgliche Rufnummernmitnahme durchgeführt wird, oder ob der neue Vertrag erst mit dem Tag der Rufnummernmitnahme beginnt. Letzteres ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Auch die Art des Auftrags spielt dabei eine Rolle.
 
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cartridge_case schrieb:
Das habe ich noch nicht durchgespielt. Vielleicht weil es ein Vergleichsportal ist, das nur vermittelt? Wo du es sagst, mir sind die ganzen Diskussionen bei mydealz bekannt. Rufnummernmitnahme ja/nein, in die Zukunft datierbar? usw...

fanaticmd schrieb:
Ich kenne solche Fehler von der Arbeit her im Festnetz Bereich
Mir ist das selbst passiert und wollte es nicht glauben. Festnetzanbieter gewechselt, von htp zu Congstar aber nur zwei von drei Nummern portiert. Die dritte habe ich von Sipgate aufnehmen lassen. Ab da konnten mich Leute von htp-Anschlüssen nicht mehr anrufen. Die Hotlines, Support, E-Mail haben bald noch mich als dumm hingestellt, sowas sei nicht möglich. In einem htp-Shop hat ein Mitarbeiter mich auch erst belächelt, bis ich ihn bat mit seinem Festnetztelefon (htp) mich (congstar fest) anzurufen. Seine Miene wurde ernst. Er hat kurz telefoniert und meinte, wenn ich wieder zu Hause bin, geht's. Es ging. Es scheinen also doch nur ein paar Mausklicks an richtiger Stelle nötig zu sein, wenn die Anbieter gewillt sind.
 
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Ich nehme also mit, dass es mit termingerechtem Vertragsbeginn weniger Probleme geben kann und bei check24 z.B. einfach etwas eher umgestiegen werden muss - aber grundsätzlich dort immer parallele Kosten entstehen werden.
 
Am besten solltest du alte Nummer direkt bei Abschluss des neuen Vertrages zur vorzeitigen Portierung freigeben lassen, habe erst letzten Monat so mit einer Überschneidung von einer Woche den Anbieter gewechselt.
 
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