Tipps für Motivationsschreiben

VsteckdoseV

Commander
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Jan. 2008
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2.471
Hallo,

werde bald vor der Herausforderung stehen durch herausragende Motivationsschreiben Eindruck zu schinden:D

Konkret geht es um Bewerbungen zu Masterstudiengängen die zu den begehrteren zählen bei denen ich geradeso die Mindestvoraussetzungen erfülle - nicht mehr und auch nicht weniger;)

Also muss ich beim Motivationsschreiben punkten. Irgendwelche Tipps?

Danke!
 
Keine Tipps, leider. Aber lachen musste ich. Was es heutzutage alles gibt, unfassbar. Da hängt deine Weiterbildung, dein Abschluss, der dich durch das ganze Berufsleben begleitet, von einem Motivationsschreiben ab :p
 
Die Motivationsschreiben werden genauso gewichtet wie Auslandspraktika/Berufserfahrung etc.
 
Motivationsschreiben wird genauso gewichtet wie Berufserfahrung?
Falls dem tatsächlich so ist such dir ne andere Uni. Das ist doch Quark.


Erster Tipp:

Mindest- und Maximalanforderungen des Motivationsschreiben beachten (Seitenzahl!)
Rechtschreibung beachten!

Nicht drum herum labern, zum Punkt kommen mit einem roten Faden und deine Interessen aufschreiben.

Das sollte reichen.
 
- nicht zu viel schreiben, ich persönlich halte 1 Seite für ausreichend
- Rechtschreibung beachten
- auf Doppelnennungen zu den zusätzlich einzureichenden Bewerbungsunterlagen achten. Also was im Lebenslauf steht (sofern gefordert), musst Du nicht nochmal im Motivationsschreiben nennen (Ausnahme s.u.). Zudem bedeutet Motivationsschreiben nicht deinen Lebenslauf nochmal in Textform darzulegen. Will heißen, beschränke dich auch tatsächlich auf deine Motivation. Um diese zu begründen kannst Du natürlich bisherige Aspekte deines beruflichen oder universitären Lebens aufgreifen oder als Beleg anführen.
- bleib konkret, nicht zu blumig à la "ich hatte einen Traum.."

Um welche Fachrichtung gehts denn eigentlich?
 
Es geht um "Internationale Beziehungen".
 
Na das ist doch ein dankbares "Thema". Aufgrund der Aktualität und ständigen Präsenz in den Medien sollte sich das Motivationsschreiben doch fast von selbst verfassen. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass diese scheinbare Banalität auch die Gefahr birgt sich in Allgemeinplätzen und nichts sagenden Statements zu verlieren. Will heißen, Du solltest versuchen, trotz der Allgegenwertigkeit von globaler Vernetzung in all ihren Facetten (Stichwort: Globalisierung, Kosmopolitisierung usw.), dem Schreiben einen individuellen Anstrich zu verleihen. Schließlich geht es ja um deine persönliche Motivation.

Wenn Du diese um aktuelle Ereignisse und vllt die kurze Rezeption einzelner wissenschaftlicher Fakten aus deinem bisherigen Studium (sachdienlich!*) anreichern kannst, steht dem MA eigentlich nichts mehr entgegen ;)

*Damit will ich sagen, es soll nicht wie eine plumpe Aufzählung klingen. Die Fakten, gleich ob aus Wissenschaft oder der Presse müssen auch im Zusammenhang deines Schreibens Sinn ergeben, sowie logisch zur Argumentation passen. Kurz: das was numinous mit "Rotem Faden" meinte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht solltest du auch noch erwähnen, dass es unbedingt diese Uni sein muss. Spielt doch auch ne Rolle, oder? ;)
 
Mein Motivationsschreiben war auch eine Seite lang.
Klar solltest du darin deinen Lebenslauf schildern, wichtig ist aber darauf einzugehen was dich für den Studiengang besonders qualifiziert und wieso du darin interessiert bist.
Mit einem guten Motivationsschreiben kann man denke ich ein paar schlechte Noten definitiv ausgleichen
 
Ich finde Motivatonsschreiben eigentlich wirklich sinnvoll. Ich bin selber schon an einigen gescheitert und das aus gutem Grund: Weil ich das Studium / den Job nicht WIRKLICH wollte. Wenn man sich denkt "naja ganz gut wäre der Job / das Studium schon" ist es klar, dass einem nichs einfällt für ein Motivationsschreiben.
Allerdings, wenn man wirklich dafür brennt, der Job eine Leidenschaft ist, man sich den Job von ganzem Herzen wünscht, dann ist ein Motivationsschreiben kein Problem. Ist das bei dir so, dann lass mal alle Vorschläge weg, dir dir irgendwo gegeben werden, öffne ne neue Wordseite und scrheib dir spontan von der Seele, warum du dieses Studium machen willst. Verbessern kannst du später noch. Ein Beispiel von mir:

Sport gehört für mich zu einem gesunden und erfüllten Leben dazu. Diese Leidernschaft möchte ich gerne mit anderen Teilen und andere mit meiner Leidenschaft anstecken. Mein Lebenslauf und meine Qualifikationen sind zwar nicht typisch für das Berufsbild des Ernährungsmediziners. Dies möchste ich Ihnen genauer erklären. Ein Sportstudium kam für mich von Anfang an in Frage. Doch war mir das Risiko, das sich durch mögliche Verletzungen für das Studium ergibt, zu hoch. Da ich enben den Bewegungsabläufen ebenso interessiert war an der ernährungswissenschaftlichen Seite der Leistungssteigerung, habe ich mich für ein Studium im Bereich Ökotrophologie (=Ernährungswissenschaften) entschieden. Dies war definintiv die richtige Entscheidung für mienen Weg, hat mich aber trotzdem nicht davon abgebracht, im sportlichen Umfeld später beruflich tätig zu werden. Da ich selbst jahrelang Erfahrung in unterschiedlichsten Sportarten sowie der zugehörigen Sporttheorie besitzte, bringe ich bereits gute Vorraussetzungen für den Job in der Sporternährung mit. Wenn auch ich mir bewusst bin, dass ich noch viel Wissen nicht vorhanden ist. Ich freue mich sehr darauf, mein Wissen bei Ihnen noch weiter auszubauen und von Spezialisten wie Ihnen ausgebildet zu werden.

Das ist eiin Beispiel dafür, was mir gerade spontan so eingefallen ist ^^ Fehler und falsche Formulierugnen mit eingeschlossen, aber von Herzen kommend und erhlich gemeint.
 
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